Paukenschlag
am Donnerstag
No. 17 /2017
vom 11. Mai 2017


Kommentare zum Zeitgeschehen von Egon W. Kreutzer

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Druckversion: Sigbert Döring


Die Kirche im Dorf lassen

Das bekam früher zu hören, wer Risiken oder Chancen übertrieben darstellte, utopische Ziele verfolgte, oder überhaupt Unsinn redete. Vermutlich sollte diese Redewendung heute gar nicht mehr gebraucht werden, weil sie doch einen gewissen "christlich-völkischen" Beiklang hat.

Ich habe sie dennoch als Überschrift gewählt, weil sie ganz gut passt, um die Forderung nach so genannter "Replacement Migration" mit einer noch einigermaßen gütigen Einlassung in jene Ecke zu schieben, in die sie gehört.

"Replacement Migration", nie gehört?

Mein Übersetzungsversuch endet mit "Umsiedlungspolitik". Das erinnert zwar sehr an stalinistische Vertreibungen (hier ein Artikel aus der unverdächtigen NZZ), doch diesmal geht der Anstoß zur Umsiedlung nicht von einem bösen russischen Diktator aus, sondern von der in der UN versammelten Weltgemeinschaft der Völker. Man sollte glauben, die UN würde sich mit gutem Grund gegen Zwangsumsiedlungen wenden, was sie natürlich auch tut, doch gibt es eben auch die Forderung nach der Neubesiedlung brachliegender Landstriche in Gegenden, deren Bewohner es versäumen, durchschnittlich mindestens 2,1 Kinder pro Frau in die Welt zu setzen.

Replacement Migration ist ein Thema, das die UN intensiv beschäftigt. Die Grundfrage lautet: Wo müssen bis wann wie viele Migranten neu angesiedelt werden, damit alles bleibt, wie es ist.
Hier finden Sie dazu offizielle Dokumente, leider nur zum Teil in deutscher Sprache, doch es ist dennoch relativ leicht herauszufinden, dass die UN große Migrationsströme nach Deutschland - und in überhaupt alle EU-Länder für dringend erforderlich hält, um Überalterung, Geburtenrückgang und Bevölkerungsschwund entgegenzuwirken.

Es liest sich so, als sei es ein Wert an sich, wenn ein "Staatsvolk" nicht nur eine konstante Menschenmenge umfasst, sondern auch eine optimale Altersstruktur aufweist, und es liest sich so, als sei es die einfachste Sache der Welt, genügend viele Migranten aufzutreiben, mit denen die jeweils erkannten Lücken geschlossen werden können.

Ohne ausgleichende Migration, so die UN, würden in Deutschland 2050 nur noch 58.8 Millionen Menschen leben. Mit jährlich 200.000 Migranten könnte der Bevölkerungsrückgang auf 73,3 Millionen begrenzt werden. Um den "Bestand" bei knapp 82 Millionen Deutschlandbewohnern zu halten, bräuchte es jährlich 324.000 Migranten - also bis 2050 noch rund 10,7 Millionen, wobei wohl davon ausgegangen wird, dass die Vermehrungsfreudigkeit der Migranten die restliche Lücke von rund 12 Millionen Menschen schließen wird (58,8+10,7+12,0=81,5).

Fällt Ihnen übrigens auch auf, dass diese 324.000 und Seehofers Obergrenze praktisch passgenau aufeinander abgestimmt sind?

Man könnte das als lustige Zahlenspielereien unterbeschäftigter Bürokraten abtun, fände die Migration nicht statt und würde sie uns nicht offiziell mit allen Mitteln der Propaganda als "Bereicherung" verkauft, ja als dringende Notwendigkeit, nicht nur humanitärer Natur, sondern eben auch zur Bekämpfung des Fachkräftemangels, zur Schließung der Rentenlücke und zur Stärkung des Binnenmarktes.

 

Was wäre aber so schlimm, wenn 2050 in Deutschland nur noch 58.8 Millionen Deutsche leben würden?

Die Bevölkerungsdichte ginge von 226 Menschen pro Quadratkilometer auf 164 Menschen pro Quadratkilometer zurück. Wenn das schrecklich ist, dann stellt sich die Frage, wie Dänemark mit 130, Portugal mit 117, Österreich mit 103, Spanien mit 96, die USA mit 33 oder Schweden mit 22 Einwohnern pro Quadratkilometer überhaupt noch existieren können.

Deutschland ist dichter besiedelt als China!
Muss man da nicht eher von Überbevölkerung sprechen?

Und wie ist das mit der Alterspyramide? Stellt die sich nicht mit der Zeit von alleine wieder vom Kopf auf die Füße? Was heißt das denn: Es wird nur noch 58.8 Millionen Menschen geben? Das heißt doch, dass in den nächsten 33 Jahren 23 Millionen Menschen mehr sterben müssen, als geboren werden.

Das werden ganz überwiegend die Alten sein, die sterben. Geht man davon aus, dass in diesen 33 Jahren durchschnittlich jährlich noch 650.000 Kinder lebend geboren werden, dann heißt das, dass jährlich etwa 1,35 Millionen Sterbefälle zu verzeichnen sein müssten. Die Alten sollten also nach diesen Studien doch sehr schnell immer weniger werden, was aber so nicht funktioniert, weil so viele Alte gar nicht da sind. Das kann man sich im Internet auf den Seiten des Statistischen Bundesamtes
in einer sehr schönen, gut gemachten, interaktiven Grafik der Bevölkerungsentwicklung im Detail und für jedes Jahr von 1950 bis 2060 anzeigen lassen. Spielen Sie ruhig ein bisschen herum. Wählen Sie (rechts) unter den unterschiedlichen Szenarien, schieben Sie den Regler auf das gewünschte Betrachtungsjahr und ziehen Sie mit der Maus über die Pyramide um die Zahlen jedes einzelnen Jahrgangs zu erkennen!
Hier der Link.

Nicht unbeachtet bleiben sollte außerdem der Effekt, dass eine schrumpfende Bevölkerung durchaus Vorteile bietet. Wohnraum könnte deutlich billiger werden, die schädlichen Einflüsse der Menschen auf ihre nähere Umwelt gingen zurück, weil ja sehr viel weniger Verschmutzer da sind. Das Land würde für seine Bewohner etwas freundlicher, auch, weil man sich nicht mehr so dicht auf der Pelle sitzt, auch weil die Arbeitslosigkeit deutlich geringer werden könnte - und alles zusammen könnte durchaus dazu führen, dass sich wieder mehr Paare für mehr Kinder entscheiden…

Warum also soll Deutschland weiterhin und für alle Zeiten 82 Millionen Einwohner haben müssen?

Es gibt für normale Menschen kein vernünftiges Argument dafür, wenn eine langfristige Perspektive ihr Denken bestimmt.

Daher muss betrachtet werden, was die anderen bewegt, jene, die sich auf UN-Studien stützen und unbedingt die jetzt vorhandene Masse erhalten wollen - praktisch um jeden Preis.

Hier kommen wir zu einer interessanten Korrelation zwischen Überbevölkerung und Arbeitslosigkeit, wie ich sie ausführlich in "Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre, Band II, Globale Konzepte" ausgeführt habe. (hier ein Ausschnitt)

Sehr verkürzt kann man auch feststellen: Überbevölkerung herrscht dann, wenn ein Teil der Bevölkerung weder für den Produktionsprozess noch für den Konsum benötigt wird. Dies ist in Deutschland absolut der Fall. Mehr als sechs Millionen Menschen sind arbeitslos oder unterbeschäftigt oder aus anderen Gründen auf Transferleistungen angewiesen.
Deren Alimentation durch das so genannte Hartz-IV ermöglicht ihnen zwar noch einen Minimalkonsum, jedoch auf Kosten des Konsums derjenigen, die durch Sozialabgaben und Steuern diesen Konsum zu finanzieren haben.

Stellen Sie sich einfach vor, alle im Hartz-IV-Bezug stehenden Mitbürger würden von heute auf morgen rückstandsfrei aus deutschen Landen verschwinden und der für ihre Alimentation erforderliche Finanzbedarf würde den Steuer- und Abgabenzahlern vollständig erhalten bleiben. Würde sich das BIP deswegen verändern?

Garantiert nicht. Es gäbe leichte Verschiebungen in den Bedarfsstrukturen, von den Artikeln der einfachsten Grundversorgung hin zu etwas höherwertigen Konsumgütern. Punkt, Ende, Feierabend, aus.

Allerdings bräuchte es keinen Magier, um die 6 Millionen Hartz-IV-Bezieher verschwinden zu lassen. Selbstverständlich könnten mindestens fünf der sechs Millionen Transferleistungsbezieher in Arbeit gebracht werden, alleine dadurch, dass die Wochenarbeitszeit per Gesetz auf das richtige Maß begrenzt würde, oder dadurch, dass die Millionen legal und illegal auf deutschen Baustellen und deutschen Feldern, in deutschen Gastronomiebetrieben, Krankenhäusern, Pflegeheimen, etc., tätigen Ausländer in ihren Heimatländern eine gleich schlecht bezahlte Arbeit finden würden.
Damit wäre die Arbeitslosigkeit soweit verschwunden, dass die Statistiker schon von Vollbeschäftigung sprechen könnten. Staat und Sozialkassen könnten Milliarden an Ausgaben einsparen, während ihnen Milliarden Mehreinnahmen zuflössen.

Doch wer das wünscht, stößt auf den erbitterten Widerstand derjenigen, die wissen, dass Arbeitslosigkeit ein wesentlicher Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Exportindustrie ist. Arbeitslosigkeit ist ein probates Mittel, um die Lohnkosten der Volkswirtschaft zu senken und niedrig zu halten. Die Angst vor Arbeitslosigkeit zwingt die Gewerkschaften zum Stillhalten. Nur die real existierende Arbeitslosigkeit in Verbindung mit hinreichend repressiv gestalteten Sozialgesetzen ermöglicht eine permanente Erosion des Gehaltsgefüges von unten her.

Wer dringend einen Job braucht, ist geneigt, in seinen Lohnforderungen den zu unterbieten, der bereits einen Job hat. Das ist noch nicht einmal verwerflich. Hier heißt es: Erst kommt das Fressen, dann die Moral. Und die Arbeitgeber freuen sich und nutzen die Gelegenheit weidlich aus. Praktikanten, scheinselbstständige Subunternehmer, was auch immer sich billig anbietet, darf arbeiten. Wer hingegen Lohnforderungen stellt, muss schon sehr unentbehrlich sein, um nicht am Ende den Kürzeren zu ziehen.

Die Forderung, Bevölkerungszahlen stabil zu halten und dafür notwendigerweise Migration zu fördern, zielt erkennbar in erster Linie darauf ab, das Drohpotential Arbeitslosigkeit zu erhalten. Da ist es sogar vollkommen egal, ob die einströmenden Migranten irgendeine oder gar keine Qualifikation mitbringen. Hauptsache, sie sind da!

Auch der dümmste und ungeschickteste Zuwanderer zwingt den dümmsten und ungeschicktesten Deutschen dazu, sich noch billiger zu verkaufen als sowieso schon. Und wo sich der dümmste und ungeschickteste Deutsche auf das geforderte Billigstlohn-Niveau begibt, muss auch der zweitdümmste ein Stück weit nachgeben, und so weiter, und so weiter. Wenn dann die Tariflohngruppen durch sind, werden die besten Sklaventreiber unter den Außertariflichen ausgesucht. Nur wem es gelingt, den Job der dümmsten und zweitdümmsten Deutschen von nicht minder dummen und ungeschickten Zuwanderern - jedoch zum niedrigst möglichen Preis erledigen zu lassen, hat noch eine Karrierechance!

Dass weitere Millionen kommen sollen, aber nur wenige Zehntausend tatsächlich beschäftigt werden können, ist für die Eliten kein Problem. Sie sind davon in keiner Weise betroffen.
Wer zahlt denn für den überflüssigen Menschenmüll? Hartes Wort? Ja.
Gefällt Ihnen Human Ressources vielleicht besser?
Ich würde solche Begriffe selbst nicht in den Mund nehmen, wäre diese brutale Sprache nicht erforderlich, um begreiflich machen zu können, wie die Sache von ganz oben, aus elitärer Sicht beurteilt wird.
Alle Kosten der Zuwanderung werden letztlich von den abhängig Beschäftigten über Lohnsteuer und Sozialabgaben, sowie von allen Konsumenten über die Mehrwertsteuer und andere Verbrauchssteuern aufgebracht. Der Rest des Steueraufkommens ist gegen diese beiden Hauptfinanzquellen des Staates längst zu vernachlässigen. Die kleinen Leute schwimmen allesamt im gleichen Kessel und haben untereinander füreinander zu sorgen, während die Eliten ganz unabhängig davon ihre Vermögen mehren.

Früher nannte man diese Ansammlung kleiner Leute "das Volk".

Das Volk war das, was "regiert" wurde. Das Volk war das, was der "Volkswirtschaft" ihren Namen gab. Im Grunde war Volkswirtschaft immer auch "Volksbewirtschaftung". Zu Zeiten der Monarchie war eine kluge Volksbewirtschaftung die Grundlage für nachhaltigen Reichtum und nachhaltige Macht der Aristokratie. Wer jedoch sein Volk vernachlässigte oder über Gebühr ausbeutete, bekam irgendwann die Rechnung dafür präsentiert.

Die Demokratie, die einst den Willen der Monarchen einhegen und dem Volk mehr Macht und Mitbestimmungsrechte sichern sollte, hat maßgeblich dazu beigetragen, die Völker zu spalten. Wohin man auch schaut, überall stehen sich zwei Lager feindselig gegenüber, deren Ziele und Motive weit auseinander liegen, doch immer noch verstehen sich Amerikaner über alle Gegensätze hinweg als Amerikaner, Italiener verstehen sich, ob sie nun Kommunisten sind oder Neoliberale, als Italiener, Franzosen verstehen sich als Franzosen und sogar viele Deutsche verstehen sich noch als Deutsche, wenn es auch vielen peinlich erscheint, das in der Öffentlichkeit so auszusprechen.

Dieses Zugehörigkeitsempfinden zu einem Volk, einer Nation, ist ein nicht zu unterschätzendes Hindernis für die Weiterführung der Globalisierung und die Errichtung der Neuen Weltordnung, denn hier taucht der Begriff "Selbstbestimmungsrecht der Völker" aus den völkerrechtlichen Schriften der Vergangenheit auf - und wer sich der Mühe unterzieht, findet dieses Selbstbestimmungsrecht der Völker in der Charta der Vereinten Nationen (Art. 1, Satz 2) und in den internationalen Verträgen über bürgerliche und politische Rechte (IPBPR), sowie über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (IPWSKR).

Es ist m.E. daher sogar sehr fraglich, ob die Übertragung von Souveränitätsrechten Deutschlands auf die EU ohne vorangegangene Volksabstimmung nach der UN-Charta und weiteren verbindlichen völkerrechtlichen Verträgen überhaupt legal war und - sie wird ja noch fortgesetzt - ist. Hierzu steht schließlich im Grundgesetz, Art. 25, dass die allgemeinen Regeln des Völkerrechtes Bestandteil des deutschen Bundesrechts sind und den Gesetzen vorgehen.

Solange aber ein Volk das Recht hat, über seinen politischen Status, seine wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung frei zu entscheiden, sind globale Prozesse gegen den Willen der Völker nicht so einfach durchsetzbar. Da man das Völkerrecht jedoch aus verständlichen Gründen nicht offiziell so verändern kann, dass das Selbstbestimmungsrecht der Völker daraus verschwindet - das könnte nämlich direkt zum Aufstand führen - erscheint es offenbar einfacher, die Begünstigten dieses Selbstbestimmungsrechtes abzuschaffen. Wo es keine Völker mehr gibt, kann auch das Selbstbestimmungsrecht der Völker keinen Schaden mehr anrichten.

In Deutschland ist der Begriff "Volk" schon lange aus dem allgemeinen Sprachgebrauch verbannt worden. "Bevölkerung" oder "Einwohner" geht uns deutlich glatter von den Lippen, denn, wer es wissen will, braucht nicht lange zu suchen, um zu erfahren, dass schon 2015 17,1 Millionen Menschen in Deutschland lebten, die einen "Migrationshintergrund" aufwiesen, d.h., die entweder selbst ohne deutsche Staatsbürgerschaft geboren wurden oder bei denen mindestens ein Elternteil bei Geburt eine ausländische Staatsbürgerschaft innehatte. Tendenz: steigend.

Deutsche - im engeren Sinne - kamen also schon 2015 nur noch auf rund 65 Millionen. Geht man davon aus, dass die von der UN empfohlene Migration bis 2050 mindestens so kommt, wie angeraten, dass also (incl. in Deutschland geborener Kinder der Zuwanderer) die Zahl der Menschen mit Migrationshintergrund um rund 23 Millionen auf 40 Millionen anwachsen wird, dann …

Die sich daraus möglicherweise ergebenden Szenarien kann sich jeder selbst ausmalen - nur eines ist ausgeschlossen: Dass nämlich das Deutschland von 1950 im Deutschland von 2050 noch zu erkennen sein wird.

Nun wollen wir aber die Kirche im Dorf lassen.

Es gibt keinen Grund zur Aufregung. Nichts ist beständiger als der Wandel. Irgendwann wird der statistische Begriff "Migrationshintergrund" keine Treffer mehr hervorbringen, weil kaum jemand noch in Deutschland wohnen wird, der den Kriterien entspricht. Die deutsche Staatsbürgerschaft wird solange jedem erteilt, bis diese neuen Deutschen die politischen Mehrheiten stellen und ihr Deutschland aus purem Eigeninteresse gegen jede weitere Zuwanderung abschotten werden.

Wer, außer den (eingeborenen) Deutschen, gibt das, was er für sich und seine Nachkommen errungen hat, schon gerne freiwillig an Zuwanderer ab? Das Deutschland von 2050 wird seine Obergrenze bekommen. Vermutlich wird Deutschland aber dennoch - wegen des dann wieder zu verzeichnenden Geburtenüberschusses - schon 2060 90 Millionen Einwohner zählen und um das Jahr 2070 die 100-Millionen-Grenze überschreiten.

Das Wachstum ist also gesichert.
Wie gesagt, es gibt keinen Grund zur Aufregung.

Auch das Integrationsproblem wird dann nur noch eine verrückte und vollkommen unverständliche Episode der Vergangenheit sein. Der Deutsche Bundestag, dominiert von den Parteien MDU, MSU und ISPD, wird sämtliche Integrationshindernisse beseitigen. Die Abschaffung der bisherigen Amtssprache ist dabei ein wichtiger Meilenstein, aber längst nicht alles.

Auch Ausländerkriminalität kann es nicht mehr geben. Womöglich wird die Kriminalstatistik dann jedoch die Kriminalität der indigenen Bevölkerung gesondert ausweisen und der Innenminister wird über die Möglichkeiten der Sonderbehandlung für indigene Straftäter laut nachdenken.

Nein, es gibt keinen Grund zur Aufregung.

"Halal" ist doch nicht ungenießbar! Das lernen wir so schnell, wie wir in den fünfziger Jahren gelernt haben, wie man Spaghetti isst. Und das mit der Vielweiberei? Im Strafgesetzbuch wird sich kein Bigamie-Paragraph mehr finden - und wer sich an die christlichen Wertvorstellungen halten will, mag das ruhig tun, solange er damit nicht gegen die Gesetze der Scharia verstößt.

Es gibt wirklich keinen Grund zur Aufregung.
Hundert Jahre später, im Jahre 2150 werden sich alle (dann) Deutschen wieder ganz und gar als ein Volk verstehen.

Nein. Werden sie wohl nicht.

Deutschland wird es dann nicht mehr geben. Deutschland wird als Teil des neuen europäischen Siedlungsraumes "Region Mitte 2" von der Weltregierung bewirtschaftet werden. Die EU-Kommission wird nämlich dann genau das getan haben, was die Regierungen ihrer Mitgliedsländer vorher getan hatten, sie wird die ihr übertragenen Souveränitätsrechte der Nationen an eine supranationale Welt-Regierungs-Organisation weitergegeben haben. Da es zu diesem Zeitpunkt in Europa keine "Völker" gab, denen eine Selbstbestimmungsrecht hätte zugestanden werden können, sondern nur gärende Vermengungen und Gemengelagen, in denen so etwas wie der Wille eines Volkes beim besten Willen nicht mehr festgestellt werden konnte, war dies auch völkerrechtlich vollkommen legal, wie auch die definitive Abschaffung des Völkerrechts legal war, weil es "Völker", die eines "Rechtes" bedurften, schließlich nicht mehr gab. Nur so konnte die große, globale Flurbereinigung gelingen.

 

Nun wollen wir aber wirklich die Kirche im Dorf lassen.

Wenn die Globalisierung vollendet sein wird. Wenn es nur noch einen großen globalen Wirtschaftsraum gibt, für den es kein Freihandelsabkommen mehr braucht, weil es weder Grenzen noch Nationalstaaten gibt, einen Wirtschaftsraum, in dem es auch kein Militär mehr braucht, nur noch eine gut ausgestattete Polizei, einen Lebensraum "Erde", auf dem sich alle Erdenmenschen in voller Freizügigkeit bewegen und niederlassen können, wo immer sie wollen, ist doch endlich das Ideal vom irdischen Paradies in greifbare Nähe gerückt. Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen!

Nun ja. Leider gibt es da noch dieses kleine Problem mit dem Export.

Wohin soll das exportiert werden, was die Erdbevölkerung an Überschuss produziert?

Sie meinen, es könne in einem geschlossenen Wirtschaftsraum gar keine Überschussproduktion mehr geben? Alles Geschaffene würde sich in wachsendem Wohlstand aller niederschlagen, weil es eben nur noch ein "Innen" aber kein "Außen" mehr gibt?

Das ist leider vollkommen unmöglich. Es wird auch im Jahr 2150 die Bedingung für jegliches Wirtschaften sein, dass daraus ein Gewinn erzielt werden muss. Das heißt aber, dass die abhängig Beschäftigten niemals so viel Lohn erhalten dürfen, dass sie davon alles kaufen könnten, was sie geschaffen haben.

Setzen Sie sich, zünden Sie sich eine Zigarette an oder schenken Sie sich einen Schnaps ein, bevor Sie weiterlesen oder selber weiterdenken!

 

Angenommen, die Menschheit besteht im Jahr 2150 aus 10 Milliarden Menschen, davon 2 Millionen Kinder und Jugendliche, 2 Millionen Rentner, und 6 Millionen Erwerbstätige, deren Produktivität ausreichen würde, 12 Milliarden Menschen zu versorgen, dann ist alleine schon deshalb eine globalen Arbeitslosenquote von rund 15 Prozent unvermeidlich.
Damit die - von den dann 5 Milliarden tatsächlich Beschäftigten - produzierten Produkte auch verkauft werden könnten, müssten allerdings die Löhne so hoch sein, dass ihre Summe exakt der Summe der Umsätze entspricht. So viel kann aber nicht gezahlt werden, es sei denn, niemand macht mehr einen Gewinn, niemand sammelt mehr Kapital an, um von dessen Erträgen zu leben, statt von Arbeit.

Erwarten die "Eigentümer" der Produktionsmittel und des Finanzkapitals (über ihren eigenen Konsumbedarf hinaus) sich nur einen bescheidenen Gewinn in Höhe von 10 Prozent vom Umsatz, dann bleiben zwangsläufig 10 Prozent der Produktion unverkauft liegen - und der kalkulierte Gewinn lässt sich dennoch nicht realisieren.

Da Exporte nicht mehr möglich sind, besteht die verbleibende, klassische Lösung darin, dass die Beschäftigten und Unternehmensgründer Kredite aufnehmen, in der Hoffnung, diese später, wenn es ihnen wirtschaftlich besser geht, zurückzahlen zu können. Dies mag für einen Teil der Bevölkerung ein Ausweg sein. Wer bereits arbeitslos ist oder von der Rente leben muss, dessen Bonität reicht nicht mehr aus. Nur die Jungen, die noch eine Karriere vor sich haben, könnten Kredite erhalten. Wobei die Frage, wer überhaupt noch bereit sein wird, Kredit zu vergeben, und falls ja, zu welchen Konditionen, erst einmal ausgeklammert bleiben soll.
Übers Ganze gesehen, ist aber auch der Kredit keine Lösung, sondern nur eine Verschiebung des akuten Problems auf der Zeitachse. Spätestens wenn die Kreditnehmer beginnen zu tilgen, geht die Kaufkraft wieder zurück, so dass sowohl die aktuell gewonnene Kaufkraft als auch die daraus aktuell generierten Gewinne über die Laufzeit des Kredits wieder aus der Rechnung verschwinden werden, indem sie als Kaufkraftmangel bzw. als Verluste in Erscheinung treten.

Natürlich verteilt sich die Kaufkraft nicht gleichmäßig auf die Unternehmen. Manche werden florieren und Gewinne schreiben, andere machen schlechtere Geschäfte und schreiben Verluste (notwendigerweise in Höhe der Gewinne der anderen).

Insgesamt bedeutet dies, wieder weltweit betrachtet, dass im Laufe einer Periode bei einem kalkulierten Gewinnanspruch der Unternehmen von 10% auch etwa 10% der Unternehmen verschwinden werden, womit zugleich 10% der Arbeitsplätze verloren gehen, weil das Warenangebot auf die tatsächliche Kaufkraft nach unten angepasst werden muss. Das ist jedoch nur der Beginn einer nicht zu durchbrechenden Abwärtsspirale, denn solange ein Gewinn kalkuliert wird, der nicht in Konsum oder Investitionen, sondern in Geldanlagen fließen soll, kann die so genannte "Markräumung" mangels Kaufkraft nicht erzielt werden.

Die Vollendung der Globalisierung
stellt daher den Anfang vom Ende
des gewinnorientierten Wirtschaftens dar.

Dieses Ende des gewinnorientierten Wirtschaftens kann auf zwei Wegen erreicht werden: Entweder schrumpft die Bevölkerung, weil das Geld nicht mehr für alle reicht, immer in dem Maße, in dem Gewinne entnommen werden, bis sie sich auf wenige Millionen reduziert hat, die in einem sklavenähnlichen Verhältnis gegen Kost und Logis für das Wohlergehen der Oberklasse sorgen, oder der Kapitalismus wird abgeschafft und durch ein gewinnfreies Wirtschaftssystem ersetzt.

Das ist offenbar das von den unbekannten Sponsoren der Guidestones anvisierte Szenario: "Halte die Menschheit unter 500 Millionen in fortwährendem Gleichgewicht mit der Natur."

Ich fürchte, dass die Lösung zunächst tatsächlich auf dem Weg über die Beseitigung der "Überbevölkerung", also über das "sozialverträgliche Ableben" gesucht werden wird. Ein Prozess, zu dessen Beginn auch alle noch in den Händen der abhängig Beschäftigten befindlichen Vermögenswerte (Grund und Boden, Wertpapiere, Kunstwerke, etc.) zur Überlebenssicherung verkauft werden müssen, so dass also mit dem Einsammeln der Sachwerte bei den Privaten nach dem Abschluss der Privatisierung von Staatseigentum die finale Phase der Eigentumskonzentration durchgezogen wird, denn den aufgelösten Staaten wird schon beim Übergang zum Weltstaat das restliche Volksvermögen eingezogen werden müssen, um die Gläubiger noch einigermaßen befriedigen zu können.

Irgendwann wird es zur ersten blutigen Revolution kommen, die vermutlich noch knallhart niedergeschlagen wird. Spätestens beim dritten oder vierten Hungeraufstand werden sich allerdings auch Teile der Sicherheitskräfte auf die Seite der Revolutionäre schlagen. Die Weltregierung wird gestürzt. In langen, verlustreichen Kriegen werden die Revolutionäre dann versuchen, die Welt unter sich neu in Nationalstaaten aufzuteilen. Nach dreißig bis fünfzig Jahren leben noch fünf Milliarden Menschen in rund 200 Staaten, die sich sehr unterschiedlich entwickeln.

Verbliebener Erkenntnisgewinn der Menschheit nach weiteren hundert Jahren: Null.

Diese Aussichten nenne ich, ganz gelassen:
Einen Anlass, die Kirche im Dorf zu lassen.

Es gibt keinen Grund zur Aufregung.

Das Universum ist jetzt 13,81 Milliarden Jahre alt. Würde man ein Kalenderband um den Äquator legen und darauf die Zeit vom Urknall bis heute markieren, entspräche eine Million Jahre Universum einer Länge von rund 3 Kilometern. Die Zeit von Christi Geburt bis heute könnte auf sechs Metern bequem untergebracht werden. Was wollen wir uns da über jene 30 Zentimeter aufregen, die für ein Jahrhundert Menschheitsgeschichte stehen? Da tut die Geschichte gerade einmal einen Spatenstich - und schon ist sie drüber hinweg.

Der Mensch verschätzt sich gerne.

Er überschätzt sein Leistungsvermögen, wenn er die Arbeit für einen Tag plant,
er unterschätzt es, wenn er vor einem frisch angebrochenen Jahr steht.
Er überschätzt seinen Einfluss, wo es darum geht, die Zukunft zu gestalten, und
er unterschätzt seine Möglichkeiten, im Hier und Jetzt das Nötige zu tun.

Das liegt oft daran, dass Effizienz und Effektivität verwechselt werden. Um effektiver handeln zu können, sich weniger zu verschätzen, und sich nicht selbst immer wieder als einen Getriebenen zu erleben, sind drei Dinge zu beachten:

Das Erste und Wichtigste ist es, sich selbst wohl zu fühlen.
Dazu bedarf es innerer Ruhe.

Innere Ruhe entsteht, wenn es gelingt, diffuse Angstgefühle in klares Gefahrenbewusstsein umzuwandeln und dann neu zu entscheiden.

Innere Ruhe entsteht auch, wenn es gelingt, falsches gewohnheitsmäßiges Handeln zu erkennen und abzustellen.

Innere Ruhe entsteht vor allem, wenn es gelingt, sich vom Urteil anderer unabhängig zu machen.

 

Das Zweite ist die Hinwendung an ein erreichbares Ziel.
Dazu bedarf es der notwendigen Kenntnisse und Erfahrungen.

Kenntnisse und Erfahrungen entstehen durch Lernen, Beobachten, Üben und selbstständiges Tun.

Kenntnisse und Erfahrungen entstehen auch durch Fehlschläge und Misserfolge.

Kenntnisse und Erfahrungen entstehen vor allem aus wiederholtem Gelingen.

 

Das Dritte ist die Konzentration auf die Anforderung des Augenblicks.
Dazu bedarf es eines starken Willens.

Ein starker Wille entsteht durch eine gute, positive Motivation.

Ein starker Wille entsteht auch durch geistiges Training.

Ein starker Wille entsteht vor allem durch eine starke Emotion.

 

Beginnen wir also von vorne.
Wir wollen die Kirche im Dorf lassen.

Um das erreichen zu können, sollten wir uns zuerst selbst wohl fühlen, indem wir zu innerer Ruhe finden. Diffuse Angstgefühle helfen dabei nicht weiter. Es kommt darauf, hinter den Ängsten die tatsächlichen Gefahren zu erkennen, sich ihnen zu stellen, und die notwendigen Entscheidungen zu treffen, um diesen Gefahren begegnen zu können. Das heißt keinesfalls, die Ängste einfach wegzuwischen, zu verdrängen, sondern, ganz im Gegenteil, sie so konkret wie möglich zu beschreiben, sowohl, was das Ausmaß möglicher Schäden betrifft, als auch, in Bezug auf die Wahrscheinlichkeit, dass die Gefahrensituation tatsächlich eintritt.

Es kommt auch darauf an, unsere Gewohnheiten, samt allen aus Vorurteilen resultierenden Reaktionsmustern selbstkritisch zu überprüfen. Längst nicht alles, was wir als Kinder und junge Erwachsene eingeübt haben, hat heute noch seine Berechtigung. Falsche Gewohnheiten führen regelmäßig zu Frustrationserlebnissen. Wer sie erkennen und ablegen kann, wird sich bald wohler fühlen.

Vor allem aber hängt das Wohlgefühl davon ab, dass wir es lernen, in uns selbst zu ruhen. Das heißt nicht, das Urteil anderer grundsätzlich abzulehnen. Jede Kritik, jede Anregung, ob positiv oder negativ, auch jede Bitte, jeder Wunsch eines anderen, kann helfen, uns weiter zu entwickeln. Doch sollten wir aufhören, uns so zu verhalten, wie andere (oder scheinbar alle) es von uns erwarten, nur weil es andere so erwarten. Sonst sind wir nicht Persönlichkeiten, sondern Marionetten. Politisch korrektes Verhalten ist ein Indiz für unselbstständiges Denken und marionettenhaftes Agieren.

Um effektiv handeln zu können, ist es zudem wichtig, erreichbare Ziele anzustreben. Dazu sollten wir immer überprüfen, ob unsere Kenntnisse und Erfahrungen, aber auch unsere Kraft und unsere Mittel ausreichen werden, ein angestrebtes Ziel im vorgesehenen Zeitraum auch erreichen zu können. Wobei selbstverständlich auch der Erwerb der notwendigen Kenntnisse und Erfahrungen eine Etappe auf dem Weg zum Ziel sein kann. Selbst aus Fehlschlägen und Misserfolgen können Kenntnisse und Erfahrungen resultieren, denn gerade Fehlschläge offenbaren Wissen darüber, wie etwas nicht gelingen kann. Daher ist es wichtig, gerade am Anfang eines Planes erreichbare Zwischenziele zu setzen, die zuverlässig Auskunft darüber geben, ob die weitere Verfolgung des Fernziels ein Gelingen verspricht. Dauerhafter Erfolg entsteht aus wiederholtem Gelingen, was aber nicht bedeutet, dass man beim einmal Erreichten stehenbleiben sollte.

Wenn wir uns wohl fühlen, zur inneren Ruhe gefunden haben, uns unserer Kenntnisse und Fähigkeiten, unserer Kraft und unserer Mittel bewusst sind, ist effektives Handeln nur noch eine Frage der Konzentration auf die Anforderungen des Augenblicks. Der Lohn für eine Arbeit ist häufig ausreichende Motivation, um sich einer Aufgabe in jedem Augenblick konzentriert zu widmen. Wo der Lohn nicht ausreichend motiviert, oder gar keiner versprochen wird, können geistige Übungen aus dem Bereich des Autogenen Trainings oder der Yoga-Lehre nützlich sein, um die notwendige Konzentration herzustellen und aufrecht zu erhalten. Am besten aber ist die starke Emotion geeignet, die mit dem Gelingen verknüpft wird. Egal, ob die ursprüngliche Emotion Trauer, Wut oder Liebe war, in der Hingabe an die Aufgabe wandelt sie sich in die reine Freude am Gelingen - die Arbeit wandelt sich zum "Flow".


Was heißt das nun in Bezug auf
"Replacement Migration"?

Finden Sie es für sich selbst heraus.

Ich bin zu dem Schluss gelangt, dass es mir gar nicht so sehr um die Zuwanderung selbst geht, auch nicht um die Zuwanderer und das durchaus mit ihnen verbundene Gefahrenpotential für die Sozialsysteme und für Leib und Leben der Mitbürger, sondern ausschließlich um die Selbstherrlichkeit, mit der uns Zuwanderung - gegen Recht und Gesetz - verordnet wurde; dass es mir um den Zustand unserer Demokratie geht, von der kaum noch etwas übrig ist, was den Namen verdient; dass wir mit sehr subtiler Propaganda (Nudging) gegeneinander aufgehetzt werden und dass die Meisten davon gar nichts bemerken.

Merkels "Willkommenskultur" war ja nur ein Symptom der Krankheit unserer Gesellschaft, nur ein Thema, dass es abzuarbeiten gilt, was besonders schwer ist, weil es kaum jemanden gibt, der bereit ist, die vielerlei Willkürakte zu erkennen und eindeutig als solche zu benennen.

Die Gefahr für die Existenz eines deutschen Volkes innerhalb Deutschlands geht weder von der Gewährung des Asylrechts aus, noch von den demografischen Veränderungen, sondern ausschließlich von unserer politischen Führung, die sich leichtfertig über Recht und Gesetz hinwegsetzt und damit - bewusst oder grob fahrlässig, sei dahingestellt - den Interessen der Vertreter einer Neuen Weltordnung (NWO) dient.

Dies ist meines Erachtens weder mit dem Amtseid, noch mit der Charta der Vereinten Nationen in Übereinstimmung zu bringen. Der Grundsatz: "Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus" ist aufs Schändlichste verraten worden. So dass die Frage, ob nicht inzwischen alle Staatsgewalt von Bilderbergern, Transatlantikern, Aspen-Aspiranten und anderen mehr oder minder im Geheimen agierenden Zirkeln ausgeht, durchaus ihre Berechtigung hat, weil die real ablaufenden Geschehnisse als beinahe lückenlose Indizienkette sehr deutlich darauf hinweisen.

Auf die Frage: "Wer hat uns verraten?", kann die Antwort nicht mehr einfach nur lauten: "Sozialdemokraten"!

Wenn es die Macht des "Tiefen Staates" gibt, dann sitzen die Verräter unerkannt überall in den Reihen derer, die sich gegenseitig "Regierungsfähigkeit" attestieren und allen anderen nicht nur die Regierungsfähigkeit, sondern auch die demokratische Gesinnung absprechen, ohne dabei rot zu werden, und ohne auch nur eine Sekunde den Balken im eigenen Auge kritisch zu betrachten.

Deutschland als Staat ist klinisch tot.
Das deutsche Volk, als Seele des deutschen Staates, ist durch die Kunst der Anästhesisten wahrnehmungs- und handlungsunfähig.

Wäre es nicht wünschenswert, das künstliche Koma zu beenden.

Diese Aufgabe ist schwer und verlangt große Anstrengungen.

Kluge und mutige Köpfe, wie z.B. der Völkerrechtler Prof. Karl Schachtschneider, haben sich in den letzten Jahren ergebnislos die Köpfe an den Betonmauern eines hilflos agierenden Verfassungsgerichts eingerannt, das im Zweifel eher dazu neigt, die Auffassungen des EuGH zu übernehmen als sich auf das Grundgesetz zurückzuziehen.

Den so genannten "Alternativen Medien" gelingt es nicht, die Meinungsdominanz der Qualitätsmedien wirksam zu durchbrechen. Nur ein Bruchteil der Bevölkerung kennt sie überhaupt und unter jenen, die sie kennen, ist wiederum ein Großteil überzeugt, es handle sich um Spinner und Verschwörungstheoretiker, denen man nicht auf den Leim gehen dürfe.

 

Andererseits: Warum sollten wir diese turbulente Zeit nicht lieber doch verschlafen? Was sind schon 30 Zentimeter gegen 40.000 Kilometer? Vor allem dann, wenn das eigene MHD schon fast abgelaufen ist? Geschieht nicht sowieso nur das, was geschehen soll? Sind wir nicht alle nur Zuschauer im großen Welttheater?

Wer aber ist dann der Intendant, wer führt Regie, wer ist für das Casting zuständig, wer macht das Marketing, wer sitzt an der Kasse, wer bestimmt den Spielplan, wer schreibt die Texte, wer verkauft den Prosecco in der Pause?

Gibt es Außerirdische, die das alles erledigen - oder gibt es ganz normale Menschen, denen es gelungen ist, sich aus der passiven Zuschauerrolle zu lösen?

Und wenn es denen gelungen ist, warum sollte es uns nicht auch gelingen?

Weil der Einzelne alleine nichts erreichen kann?

Das ist aber eine lustige Entschuldigung!

 

 

 

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H. S. Nyaga lebt als Fotografin und
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 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 Anker Julie