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10. August 2016

09.00 Uhr Was hilft ein Burka-Verbot, wenn der Hosenanzug erlaubt bleibt?

Thomas de Maiziere, unser aller Innenminister, und die Innenminister der unionsregierten Bundesländer blasen zum Großangriff auf die Willkommenskultur. Selbstverständlich nennen sie die Willkommenskultur nicht beim Namen, sondern benutzen dafür das streng geheime Codewort "Terrorismus". Folglich berichten auch die Medien nur darüber, dass die Union die Anti-Terror-Gesetze verschärfen will, nicht aber darüber, dass die Bereicherung der Gesellschaft durch jahrelang hochgehaltene, multikulturelle Farbkleckse, und seien sie noch so einfarbig dunkelschwarz, nun beendet und durch einen Prozess der Entreicherung ersetzt werden soll, der bis an die Grenze einer behutsamen Säuberungsaktion reichen könnte.

So ziemlich alle Forderungen derjenigen, die von dem Maas bis hin zur Nahles bisher als verabscheuungswürdiges Pack, als Hass- und Wutbürger, Dumpfbacken, Dunkeldeutsche geschmäht wurden, tauchen jetzt auf der Agenda der CDU-Inneren wieder auf.

Die doppelte Staatsbürgerschaft, das humanitärste aller humanitären Projekte, mit dem die grausame Psychofolter, eine Entscheidung treffen und diese auch durchhalten zu müssen, durch ein immerwährendes, wonniges Schaumbad im "sowohl-und-auch" ersetzt wurde, soll wieder fallen, weil sie (Achtung! Zwerchfellprotektoren anlegen!) ein Integrationshindernis darstelle!

Ja. Die doppelte Staatsbürgerschaft ist ein Schildbürgerstreich, genauso wie die doppelte Geschlechts- oder Religionszugehörigkeit. Doch dies zu sagen, war doch bis gestern noch ein Tabu! Bigott, bigender, bistaats!

Natürlich stellt die doppelte Staatsbürgerschaft kein Integrationshindernis dar, wohl aber ein Abschiebehindernis. Man kann einen Staatsangehörigkeitsdeutschen nicht so einfach ausweisen oder abschieben. Er gehört schließlich irgendwie dazu, auch wenn er noch so sehr und ganz und gar auch anderswo dazugehört.

Nun sollen sie weg, die Doppelpassbesitzerin und der Doppelpassbesitzer, und vor allem soll auch gar keine/r mehr kommen, der einen Anspruch auf einen Doppelpass haben könnte, denn wer nicht kommt, braucht weder integriert noch abgeschoben zu werden.

Das aber ist noch längst nicht alles, was unter Aufhebung der political correctness unter den Oberinneren vereinbart wurde.

Ärzte (!), es geht schon wieder ans Zwerchfell (!), sollen dann nicht mehr von ihrer Schweigepflicht Gebrauch machen, wenn sie die Behörden vor einer geplanten Straftat warnen können. Das kann nur so verstanden werden, dass es demnächst eine Meldepflicht für psychische Erkrankungen geben soll, so wie bei Pest und Cholera. Hier fallen die Innenminister offenbar immer noch auf ihre eigene, bis gestern gültige Sprachregelung herein, nach welcher jede Art von Anschlag stets nur von einem geistig verwirrten Einzeltäter ohne jede Art von sonstigem Hintergrund begangen worden sein darf. Daher nun: Depressionen, Neurosen und andere psychische Störungen müssen den Diensten gemeldet werden. Da kommt Freude auf. Angeblich gibt es acht Millionen Deutsche mit behandlungsbedürftigen psychischen Störungen.

Selbstverständlich sollen Gefährder, die nun millionenfach von den Ärzten diagnostiziert werden, dann auch noch viel schneller abgeschoben werden als sie sowieso schon abgeschoben werden sollen, nachdem die Abschiebebeschleunigungsbeteuerungen nun schon mindestens zum elften Male zu hören und zu lesen waren. Nichtdeutsche Hassprediger sollen sogar nicht nur beschleunigt, sondern "umgehend" abgeschoben werden. Da rührt sich doch mal was. Ist da ein Hassprediger vom Arzt gemeldet, wird ihm die deutsche Zweit-Staatsbürgerschaft aberkannt, und schon kann er umgehend abgeschoben werden, vorausgesetzt, es findet sich ein aufnahmebereites Zielland.

Dann gibt es noch den Zwei-Punkte-Plan zur Herstellung von mehr Sicherheit auf öffentlichen Plätzen, Straßen, Wegen, Pfaden und überhaupt.

Unter einer Burka kann vollkommen unerkannt jede Menge Sprengstoff transportiert werden. Also ist jetzt endlich ein vollkommen säkularer Grund für ein Verbot des Tragens von Burkas in der Öffentlichkeit gefunden. Trägt niemand mehr eine Burka, erhöht das die Sicherheit, weil die mögliche Menge unerkannt transportierten Sprengstoffs geringer wird. Dies muss allerdings kontrolliert werden, weshalb die Video-Überwachung endlich auf ein international wettbewerbsfähiges Maß ausgebaut werden soll. Video-Kontrolle alleine reicht aber nicht aus. Wie der Weg von der Video-Überwachungszentrale zur Burka in der möglicherweise sehr kurzen Zeitspanne bewältigt werden soll, die zwischen der Entdeckung und dem bevorstehenden Attentat noch verbleibt, haben die Innenminister noch offen gelassen.

Allerdings ist die Aufrüstung der Bundeswehr mit Kampfdrohnen beschlossene Sache und der Einsatz der Bundeswehr im Inneren zur Terrorabwehr im Kreise der Verantwortlichen ebenfalls abgesegnet, so dass wir gar nicht auf Amtshilfe der USA angewiesen sind, wenn es gilt, gefährliche Terroristen unter der Burka unschädlich zu machen.

Allerdings hat so ein Burka-Verbot auch Schattenseiten. Weiß ein Terrorist, dass die Burka keinen Schutz mehr bietet, sondern im Gegenteil verräterisch wirkt, wird er sich nach anderen Tarnmitteln umsehen.

Mittel der Wahl könnte der Hosenanzug sein. Wir alle wissen, dass ein Hosenanzug eines der beliebtesten Kleidungsstücke patriotischer EuropäerInnnen ist, dass er zudem bis zum Abspringen der Knöpfe ausgefüllt werden kann, ohne dass dies Argwohn erregt. Gerade wegen der fatalen Verwechslungsgefahr, die von einem bis an den Rand mit Sprengstoff gefüllten Hosenanzug ausginge, wird diese Mode vermutlich kurz nach dem Burkaverbot zu unser aller Sicherheit ebenfalls verboten werden müssen.

Sollte das bei Hosenanzugträgerinnen eine depressive Verstimmung auslösen, steht jederzeit der Hausarzt be- und verratend zur Seite.


 

... und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die EU maßgeblich zum Untergang der Freiheit in Europa beigetragen hat.

Florian Stumfall bringt es auf den Punkt:

 
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Über Geld spricht man nicht. Das hat man.
 
?

Stefan Mekiffer ist allerdings der Auffassung, dass wir dringend über das Geld sprechen und diskutieren, es verstehen lernen und Alternativen suchen sollten.
 
Er hat seine Erkenntnisse in dem Buch
 
"Warum eigentlich genug Geld für alle da ist",
 
das bei Carl Hanser, München erschienen ist, zusammengefasst.

Niemand, der über notwendige Veränderungen des Geldwesens schreibt, kann es sich ersparen, zunächst einmal das herrschende Geldsystem zu beschreiben und seine Schwächen und Konstruktionsfehler herauszuarbeiten.
 
Mekiffer hat dabei vor allem den vom Geld ausgehenden Wettbewerbsdruck und Wachstumszwang betont und aus immer neuen Blickwinkeln die Frage gestellt:
 
Müssen wir wirklich unsere Umwelt ruinieren, unsere Lebenszeit vergeuden, die letzten Reserven verschwenden, müssen wir wirklich zulassen, vom Zinseszinswachstum erdrückt zu werden, wenn wir ein gutes Leben in Wohlstand führen wollen?

Seine Antwort ist nein.
 
Die Begründung für dieses Nein ist, und das weiß der Autor auch selbst, eine Utopie. Er stellt die Welt des Geldes, wie wir sie kennen, auf den Kopf. Geld soll nicht länger knapp sein, sondern als „Freigeld“ erschaffen werden, also ohne Schuld, ohne Tilgungsverpflichtung. Geld soll ohne Zinslast auf zwei Wegen in die Realwirtschaft fließen: Einerseits soll damit ein großzügig bemessenes bedingungsloses Grundeinkommen gezahlt werden, andererseits möge der Staat seine Ausgaben durch „Freigeldschöpfung“ bezahlen.

Geldflut!? Inflation!?
 
Keineswegs. Die Nutzung der natürlichen Ressourcen soll Geld kosten, womit die Liquidität ebenso wieder abgeschöpft werden kann, wie über bewusst in Rechnung gestellte Negativzinsen auf Guthaben.
Insgesamt richtet Mekiffer seine Vorschläge an eine Gesellschaft, die nach dem Schock der nächsten, verheerenden Finanzkrise begriffen haben wird, dass Kooperation sinnvoller ist als Wettbewerb und fließendes Geld mehr Segen bringt als gehortetes.
 
Sehr viel Zeit haben wir bis dahin wohl nicht mehr.

Mit einer ganzen Reihe von Anregungen, wie heute schon jeder für sich, und jeder auf seine Weise, ein Stück persönlicher Freiheit von Wettbewerbsdruck und Wachstumszwang zurückgewinnen kann, beschließt Stefan Mekiffer dieses lesenswerte und anregende Buch.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Reichen 20 Stunden Arbeit pro Woche aus? Ist es wirtschaftlicher, zu teilen als zu sparen?
 
Ja, sagt der junge Ökonom Stefan Mekiffer und spricht für eine ganze Generation. Wir müssen weg von der Vorstellung einer Wirtschaft, wie sie uns von Ökonomen eingeimpft wird; weg vom Bild einer Maschine, deren Stellschrauben die Politik dreht, hin zu dem eines organischen Systems.
 
Mekiffer zeigt uns, wie wir in Zukunft leben werden – mit Grundeinkommen, lokalen Währungen und Negativzinsen. Um das zu schaffen, müssen wir jedoch die Rolle des Geldes neu definieren: von einem Instrument, das uns einengt, zu einem Mittel der Freiheit. Ein leidenschaftliches Plädoyer für eine neue Form der Ökonomie.
 
Negative Zinsen, nicht enden wollende Schuldenkrisen, die Rettung von Banken und ganzen Ländern: Es brodelt wieder heftig im alten Streit um Wohlstand, Schulden und Vergebung. Dabei hat das Verlangen nach unendlichem Wachstum mythische Dimensionen angenommen, über die Wirtschaft spricht man jedoch technisch und visionslos wie nie zuvor.
Stefan Mekiffer zeigt Alternativen auf: Er präsentiert ein organisches Geldsystem, das ohne künstlichen Mangel und zwanghaftes Wachstum auskommt, und zeigt neue Denkmuster, die statt Krise und Kollaps eine Metamorphose der Wirtschaft versprechen. Eine augenöffnende Lektüre.
 
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Sogar im SWR fand das Buch über
den Stuttgarter Grubenbahnhof
inzwischen lobende Erwähnung.

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 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2016-04/who-weltbank-weltwirtschaft-depression-angst-kosten




 

 

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