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7. März 2015
 
08.00 Uhr Phantom J. Jahnke
 
Glaubt man dem im Internet als pdf hinterlegten "Lebenslauf von Dr. Joachim Jahnke" dann ist dieser Mann, den ich gerne als "Statistikschleuder" bezeichne, am 1. März dieses Jahres 76 Jahre alt geworden. Glückwunsch, Herr Dr. Jahnke!
 
Es ist allerdings verwunderlich, dass das Googeln nach "Joachim Jahnke" nur knapp 10.000 Suchergebnisse hervorbringt und das ersatzweise Suchen nach "J. Jahnke" ebenfalls nur rund 22.000 Treffer ergibt.
 
Es ist ebenso verwunderlich, dass die Bildersuche nach Joachim Jahnke zwar viele, viele Portraits auf den Bildschirm zaubert, aber keines, das dem Foto im Lebenslauf auch nur annähernd ähnlich ist.
 
Woran mag das liegen?
Scheut der Mann mit der steilen Karriere die Öffentlichkeit, obwohl er andererseits die Öffentlichkeit Woche für Woche mit seinen Diagrammen in seinem Sinne zu beeinflussen versucht?
 
Werfen wir noch einmal einen Blick auf seinen Lebenslauf. Da steht, von dort kopiert, z.B. die folgende Auskunft:
 
Mitglied im Kabinet des Ersten Vizepräsidenten
der EU-Kommission Haferkampf in Brüssel
 
Darin finde ich drei Merkwürdigkeiten.
 
Merkwürdigkeit Nummer 1:
 
Es gab niemals einen Vizepräsidenten der EU-Kommission mit dem Namen "Haferkampf".
Der Mann hieß Wilhelm Haferkamp.
 
Merkwürdigkeit Nummer 2:
 
Der Vizepräsident der EU-Kommission hat kein Kabinett. Der Präsident übrigens auch nicht.
Kabinett bedeutet "Regierungsmannschaft". Wilhelm Haferkamp war Mitglied der Kommission.
Was war Jahnke? Nun, der Satz, er sei Mitglied im Kabinett von Haferkamp gewesen, findet sich ursprünglich auf der Homepage von SHAKERmedia, des BoD-Verlags, bei dem Jahnkes Buch "Weltwirtschaftskrise II" erschienen ist.
 
Merkwürdigkeit Nummer 3:
 
"Kabinet" ist der Name einer Modeboutique im Hotel Droog in Amsterdam, auch der Name eines Restaurants in Tschechien und einer Brauerei in Serbien, doch dies alles ist weder Herrn Haferkamp, noch Herrn Jahnke zuordenbar. Sollte es sich um den zweiten Schreibfehler in einem Satz mit 11 Wörtern und unzureichender Interpunktion handeln? Und das in einem eher wichtigen persönlichen Dokument?
 
Kurzes Innehalten:
 
Es gibt einen Lebenslauf, der so schludrig geschrieben ist, dass ich mich schämen würde, mit einem solchen Papier zu einem Bewerbungsgespräch anzutreten.
 
Es gibt - außer den Links auf die Seite "www.jjahnke.net" - kein Lebenszeichen von J. Jahnkie im Internet, vor allem auch kein Foto, das dem sehr unscharfen Portrait im Lebenslauf ähnlich sähe.
 
Da muss man einfach weitersuchen, z.B. nach Leuten, die Jahnke kennen, mit ihm gearbeitet haben, ihn getroffen haben, ihm geschrieben haben, ihn gefragt haben und darüber im Internet gepostet haben.
 
Dann googeln Sie mal schön. Ich habe es getan. Google spuckt folgende Meldungen aus:
  • Keine Ergebnisse für "ich kenne joachim Jahnke" gefunden
  • Keine Ergebnisse für "ich habe joachim Jahnke" gefunden
  • Keine Ergebnisse für "ich habe mit joachim Jahnke" gefunden
  • Keine Ergebnisse für "ich fragte joachim Jahnke" gefunden
  • Keine Ergebnisse für "ich war mit joachim jahnke" gefunden
  • Keine Ergebnisse für "interview mit joachim jahnke" gefunden
  • Keine Ergebnisse für "gespräch mit joachim jahnke" gefunden
  • Keine Ergebnisse für "diskussion mit joachim jahnke" gefunden
Ist es nicht sonderbar? Ein Mensch, der so viele Statistiken erzeugt und verbreitet, hat es geschafft, außer seinem Blog und den Büchern, die unter seinem Namen erscheinen, keinerlei Spuren im Web zu hinterlassen. Es gab kein Interview, kein Gespräch, keine Diskussion, niemand "hat" etwas mit ihm, niemand erklärte, "ich kenne Joachim Jahnke"?
 
Es hat auch niemand für nötig gehalten, Joachim Jahnke bei Wikipedia ein Denkmal zu setzen. Dort heißt es lapidar:
  • Der Artikel „Joachim jahnke“ existiert in der deutschsprachigen Wikipedia nicht.
Im Impressum der Webseite jjahnke.net ist als Adresse angegeben:
  • Joachim Jahnke, 1 Ward Street, Belfast, BT10 5TL, United Kingdom
Google Maps findet allerdings diese Adresse nicht:
  • Wir konnten 1 Ward Street, Belfast, BT10 5TL nicht finden.
    Achten Sie bei Ihrer Suchanfrage auf die korrekte Schreibweise.
    Versuchen Sie, eine Stadt, ein Bundesland oder eine PLZ hinzuzufügen.
Ersatzweise zeigt Googel Maps nur eine "Marcus Ward Street" an - und da sieht es eher nach Industriegebiet aus. Fehlanzeige.
 
Versucht man nun den "Owner" der Domain jjahnke.net herauszufinden und startet eine enstprechende "Whois"-Abfrage, erfährt man, dass die Domain von StreamlineNet im Auftrag eines anonym bleibenden Kunden registriert wurde:
  • Registrant Name: StreamlineNet On Behalf of a customer
    Registrant Organization: StreamlineNet
    Registrant Street: Burton Road Castle Gresley
    Registrant City: Swadlincote
    Registrant State/Province: Derbyshire
    Registrant Postal Code: DE11 9HA
    Registrant Country: UK
 
Dies alles soll erklären, warum ich zu diesem Kommentar den Titel "Phantom Jahnke" gewählt habe.
 
Auch wenn ich vor Jahren einmal ein paar Mails mit jjahnke wechselte, hege ich dennoch den Verdacht, dass es J.Jahnke als Person zwar geben mag, dass aber die Seite jjahnke.net nicht von dieser Person mit Statistiken und Analysen gefüttert wird, sondern dass sich dahinter vermutlich eine ganze Schar von Autoren verbirgt, die - von wem auch immer bezahlt - dafür sorgen, dass der deutsche Internetsurfer mit einem ganz speziellen Meinungsbild versorgt wird, das zwar kritisch und sozial engagiert wirkt, im Kern jedoch lediglich dazu dient, Meinungen außerhalb des Mainstreams zu torpedieren. Dabei erinnert vor allem der arrogante und belehrende Ton stark an jene Poster, die in vielen Foren ihr Unwesen treiben, indem sie jeden unerwünschten Post unmittelbar mit ihrem Müll zuschütten und die Diskussion auf Nebenkriegsschauplätze verlagern.
 
Teilt jemand meine Zweifel?
 
Oder gibt es jemanden, der Joachim tatsächlich persönlich kennt und die Authentiziät seiner Beiträge auf jjahnke.net bestätigen kann?
 
Dann bitte ich dringend um Nachricht: ewk@egon-w-kreutzer.de
 
 

 
 
Wie weit ist die EU noch von der klassischen Diktatur entfernt?
Welche Freiheiten lässt sie den Mitgliedsstaaten und ihren Bürgern noch?
Wer hat die Kommissare und die für nichts haftbaren Direktoren des ESM gewählt?
 
Was darf das EU-Parlament - und was darf es alles nicht?
 
 
 
 
 
 
 
 
Florian Stumfall klärt auf.
 
Er vergleicht die Institution "EU" mit dem, was nach klassischen Verständnis einen Staat und eine Demokratie ausmacht und schildert schonungslos die gewaltigen Defizite, die da bei der EU aufscheinen, während die Mitgliedsstaaten sich bereits weithgehend selbst entmündigt und damit die Demokratie zur Farce gemacht haben.
 
 
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aktuell:

ewk- Zur LageAusgabe 7 - Januar 2015
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Aus dem Stand und nur per Wildcard sind die deutschen Handballer bei der WM bis ins Viertelfinale gekommen.
 
Leider wurden diese Spiele wieder nur im Bezahlfernsehen gezeigt, so dass die Begeisterung der relativ kleinen Handballgemeinde nicht wirklich auf uns alle übergesprungen ist.
 
Wollen alle Mädchen wirklich entweder Ballettschuhe oder Reithosen?
 
Nein, es gibt auch welche, die unbedingt Handball spielen wollen.
 
Michaela Salewski Renner hat die Geschichte eines solchen Mädchens aufgeschrieben - und auch die Handball-Jungs kommen darin keineswege zu kurz.
 
Alle miteinander sind sie
die Handball-Helden
 

Könnten Sie Ihren Kindern oder Enkeln
die Grundzüge des Handballspiels erklären?
 
Warum fallen da so viele Tore?
Wie viele Schritte darf ein Handballer mit dem Ball in der Hand machen?
Was ist ein Wurfkreis?
Wie kommt es zu "Unterzahl"?
 
Das Spiel ist viel schneller, die Regeln sind anders als beim Fußball, doch wenn man es schafft, sich von seinen Fußball-Sehgewohnheiten zu trennen, wird ein Handballspiel zu einem echten Nervenkitzel. Einen Endstand von 0 : 0 gibt es da nicht. Handball, das ist "Action"!
 
Schön wäre es, wenn es gelänge, die Begeisterung für diese Sportart nicht nur den wenigen eingefleischten Handballern zu überlassen, sondern möglichst viel davon gerade auch den Kindern und Jugendlichen zu vermitteln, damit der Handball auch mal aus seiner norddeutschen Domäne herauskommt und sich überall der Nachwuchs entwickelt, den diese spannend schnelle Sportart verdient hätte.
 
Das Buch "Die Handball-Helden - Handball ist der Hit" von Michaela Salewski-Renner, selbst eine begeisterte "Handball-Mutter", kann dazu beitragen. Es ist das erste erzählende Kinderbuch zum Thema Handball, und es ist ein Mädchen, das (erst gegen den Willen ihrer Eltern) zur echten Handball-Heldin wird.
 
Ganz nebenbei lernen die Kids dabei auch die wichtigsten Regeln kennen - und der Deutsche Handball-Bund hat zu diesem Buch ein Vorwort beigesteuert.
 
Und wo ist es erschienen? Bei den Schweizern?
Nein, natürlich hier:
 
 
 
Gleich bestellen - und dann für die nächsten
Spiele die Daumen drücken - bis zur nächsten WM.
Mindestens!
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
Egon W. Kreutzer
 
Unsere Freiheit
 
... man kann sich dafür
einsetzen
 
 
 
 
 
 
 
 

Karl Waldecker

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Die Welt fair ändern

 

 

 

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Allmählich spricht es sich herum:


Sogar im SWR fand das Buch über
den Stuttgarter Grubenbahnhof
inzwischen lobende Erwähnung.

Der Autor hat einige Stimmen zu seinem jüngst im EWK-Verlag erschienenen Buch auf seiner Homepage veröffentlicht.

Schauen Sie doch mal selbst bei
Manfred J. Schmitz vorbei.

Bestellen können Sie
"Dr. Feist im Fegefeuer" direkt online.

Und natürlich gilt das auch für Schmitz's
ersten Roman "Wer weiß schon, wie tief der Fluss unter der Brücke ist ..."


 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 



 

 

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