Reset - home - neu laden

 Start

 Paukenschläge

 Tageskommentare
 Bücher  Kontakt  Impressum

aktuell: Vergatterung BDSG
 Geld Gesundheit  Gastbeiträge

 

6. Februar 2015
 
10.00 Uhr Bericht aus dem Olymp - Tsipras Reisen
 
Wenn ich mir vorstelle, dass Göttervater Zeus vom Olymp aus das Gewurle auf dem Kontinent seiner geliebten Europa beobachtet, dann kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass der gute alte Zeus aus dem Grinsen nicht mehr herauskommt. Zu schön ist es für den alten Strippenzieher zu sehen, wie sein Protegé Schritt für Schritt den großen Plan der Verwirklichung näher bringt.
 
Dröselt man diesen großen Plan vom Endziel her auf, dann fügen sich alle Aktivitäten, die im Augenblick so gar nicht zielführend erscheinen, auf wunderbare Weise zu einem sinnvollen Ganzen zusammen.
 
Priorität 1
 
Griechenland aus der Troikanischen Gefangenschaft befreien, d.h., ein Ende der Spardiktate und genug Geld, um alles bezahlen zu können.
 
Die Aufkündigung der Verträge, in denen Reformen gegen Euro-Hilfen versprochen wurden, war daher der erste und wichtigste und unverzichtbare Schritt, der auch unmittelbar nach der Übernahme der Regierung gegangen wurde.
 
Priorität 2
 
Geldquelle öffnen
 
Den Griechen steht nach der Aufkündigung der Reformverträge mit der EU nur noch eine externe Geldquelle offen, um an dringend benötigte Devisen zu kommen, nämlich das Anzapfen der BRICS-Währungsgemeinschaft. Das bedeutet nicht nur den Ausstieg aus dem Euro und die Wiedereinführung einer eigenen nationalen Währung, sondern relativ kurzfristig auch das Ausscheiden aus der NATO.
 
Dies kann Tsipras aber gegenüber weiten Teilen der griechischen Bevölkerung, auch gegenüber vielen seiner Wähler nicht offiziell erklären, solange noch irgendwer davon träumt, es ließe sich noch eine Einigung mit der EU herbeiführen. Dieser Schritt ist in den Augen der meisten Griechen - und auch in den Augen der meisten externen Beobachter einfach noch nicht "alternativlos".
 
Tsipras nutzt also sehr geschickt die mit seiner Wahl und seinen ersten mutigen Schritten angerichtete Verwirrung unter den Staats- und Regierungschefs, sowie den Finanzministern der EU-Staaten aus, um sie, noch vor dem Abschluss ihrer eigenen Überlegungen mit seinen groben Plänen (Schuldenschnitt, Anleihen ohne Fälligkeit) auf dem falschen Fuß zu erwischen. Das ist bisher gelungen. Die Reaktionen sind eindeutig ablehnend und die Maßnahmen der EZB, die dafür sorgen sollen, dass Griechenland das Geld schon Ende Februar ausgeht, während die griechischen Banken noch Notfallkredite in Euro von der griechischen Zentralbank in Höhe von 60 Milliarden Euro in Anspruch nehmen dürfen, zeigen, dass es darum geht, die Regierung in die Pleite zu treiben, während der Finanzsektor noch gestützt wird.
 
Die harsche Ablehnung, die Tsipras in Brüssel, Paris, Frankfurt und Berlin erfahren hat, ist Teil seines Planes. Je härter die Forderungen auf Erfüllung unerfüllbarer Verpflichtungen aufrecht erhalten werden, desto alternativloser wird für ihn die Suche nach neuen Partnern.
 
Sehr geschickt auch die Bitte um Zeit, bis Ende Mai. Setzt man voraus, dass die Finanzplanung erst mit der Wahl und der Vereidigung begonnen werden konnte, ist auch das noch ein sehr kurzer Zeitraum. Doch was wäre das für eine Opposition, hätte sie den Masterplan für den Fall der höchstwahrscheinlichen Übernahme der Regierung nicht schon längst fix und fertig in der Schublade gehabt?
 
Tsipras wird diese Zeit nutzen, um weiter den Versöhnlichen zu spielen, den Euro-Partnern Zugeständnisse zu machen, um wirklich allen zu zeigen, dass er es ernst meint, mit seinem Wunsch, in der EU und im Euro zu bleiben.
 
Doch nach den Ergebnissen seiner ersten Verhandlungen, nach allen Abfuhren, die er sich geholt hat, sind seine Gesprächspartner nun schon aus zwei Gründen nicht mehr in der Lage, einen erträglichen Kompromiss zu akzeptieren. Grund 1 sind alle anderen Wackelkandidaten im Euro, die sofort nach Gleichbehandlung rufen und den "Schaden" damit so weit vergrößern, dass der Währungsverbund - trotz munter weiter feuernder Bazooka - vom Rest der Welt als definitiv gescheitert und pleite angesehen würde. Grund 2 ist der drohende Gesichtsverlust. Wer so laut und deutlich NEIN sagt - und dann umfällt, wird nie wieder aufstehen.
 
Tsipras wird diese Zeit auch nutzen, um die dringend erforderliche eigene Währung vorzubereiten, was in Bezug auf die erforderlichen Institutionen womöglich nicht vollkommen geräuschlos über die Bühne gehen wird, während andererseits der ebenfalls unvermeidliche Druck neuer Banknoten schon unter strengster Geheimhaltung - irgendwo in China oder Indien - längst angelaufen ist. Kostet ja nicht viel, Geld zu drucken!
 
Assoziierungsabkommen mit den Finanz-Institutionen der BRICS-Staaten sind wahrscheinlich auch längst paraphiert und warten nur noch auf den Tag, an dem vor den Kameras der Welt die feierliche Unterzeichnung stattfinden wird.
 
Es heißt, Griechenland könne die EU nicht erpressen. Das ist ein Witz.
 
Griechenland ist auf dem besten Wege, in den nächsten drei Monaten, ohne jedes eigene Verschulden, nur wegen der Sturheit der Euro-Partner, den großen Knall "Grexit" auszulösen und als einziger im ganzen Währungsverbund sofort in einem neuen sicheren Hafen anzukommen. Tsipras wird gegenüber seinen Altgläubigern sogar noch ein Moratorium anbieten, das einen Rest Hoffnung auf eine Teilrückzahlung stehen lässt. Dem kann zustimmen, wer will. Wer nicht zustimmt, steht im Regen, bis das griechische Volk bereit ist, eine Regierung zu wählen, die das Interesse der Gläubiger höher gewichtet als die Interessen der Griechen.
 
Zeus, im Olymp weiß, dass seine Athener und Spartaner den Belagerungsring um Hellas in Kürze sprengen und alle bereits eingedrungenen Feinde wieder vertreiben werden - und sollte sich doch noch ein Problem ergeben, kann er ja immer noch ein paar Halbgötter zu Hilfe schicken.
 
 
Priorität 3
 
Die Wirtschaft ankurbeln
 
Priorität 4
 
Steuergerechtigkeit herstellen
 
Priorität 5
 
Auch die nächsten Wahlen gewinnen
 
 
 

 

 
 
Wie weit ist die EU noch von der klassischen Diktatur entfernt?
Welche Freiheiten lässt sie den Mitgliedsstaaten und ihren Bürgern noch?
Wer hat die Kommissare und die für nichts haftbaren Direktoren des ESM gewählt?
 
Was darf das EU-Parlament - und was darf es alles nicht?
 
 
 
 
 
 
 
 
Florian Stumfall klärt auf.
 
Er vergleicht die Institution "EU" mit dem, was nach klassischen Verständnis einen Staat und eine Demokratie ausmacht und schildert schonungslos die gewaltigen Defizite, die da bei der EU aufscheinen, während die Mitgliedsstaaten sich bereits weithgehend selbst entmündigt und damit die Demokratie zur Farce gemacht haben.
 
 
gleich bestellen
 
 
 
 
 

 
 
 
Sie kennen EWK-Zur Lage noch nicht?
Das sind - alle 2 Monate - rund 20 Seiten mit einem Überblick über die aktuell absehbaren Entwicklungen in der Welt, in Europa und in Deutschland.

Die Einzelausgaben gibt es zum Download als pdf zum Preis von 11,90 Euro,
wovon 1,90 Euro als Mehrwertsteuer zum ausgeglichenen Haushalt beitragen.

Ein Abonnement für ein Jahr - das von mir so genannte "Förder-Abo" - sichert
Ihnen die Zusendung jeder Ausgabe sofort bei Erscheinen, außerdem gibt es
für Förder-Abonnenten ein Begrüßungsbuch und versandkostenfreie Lieferung
auf Rechnung bei Bestellungen beim EWK-Verlag.
 
aktuell:

ewk- Zur LageAusgabe 7 - Januar 2015
 Förder-Abonnement
incl. ewk - Zur Lage


 
Aus dem Stand und nur per Wildcard sind die deutschen Handballer bei der WM bis ins Viertelfinale gekommen.
 
Leider wurden diese Spiele wieder nur im Bezahlfernsehen gezeigt, so dass die Begeisterung der relativ kleinen Handballgemeinde nicht wirklich auf uns alle übergesprungen ist.
 
Wollen alle Mädchen wirklich entweder Ballettschuhe oder Reithosen?
 
Nein, es gibt auch welche, die unbedingt Handball spielen wollen.
 
Michaela Salewski Renner hat die Geschichte eines solchen Mädchens aufgeschrieben - und auch die Handball-Jungs kommen darin keineswege zu kurz.
 
Alle miteinander sind sie
die Handball-Helden
 

Könnten Sie Ihren Kindern oder Enkeln
die Grundzüge des Handballspiels erklären?
 
Warum fallen da so viele Tore?
Wie viele Schritte darf ein Handballer mit dem Ball in der Hand machen?
Was ist ein Wurfkreis?
Wie kommt es zu "Unterzahl"?
 
Das Spiel ist viel schneller, die Regeln sind anders als beim Fußball, doch wenn man es schafft, sich von seinen Fußball-Sehgewohnheiten zu trennen, wird ein Handballspiel zu einem echten Nervenkitzel. Einen Endstand von 0 : 0 gibt es da nicht. Handball, das ist "Action"!
 
Schön wäre es, wenn es gelänge, die Begeisterung für diese Sportart nicht nur den wenigen eingefleischten Handballern zu überlassen, sondern möglichst viel davon gerade auch den Kindern und Jugendlichen zu vermitteln, damit der Handball auch mal aus seiner norddeutschen Domäne herauskommt und sich überall der Nachwuchs entwickelt, den diese spannend schnelle Sportart verdient hätte.
 
Das Buch "Die Handball-Helden - Handball ist der Hit" von Michaela Salewski-Renner, selbst eine begeisterte "Handball-Mutter", kann dazu beitragen. Es ist das erste erzählende Kinderbuch zum Thema Handball, und es ist ein Mädchen, das (erst gegen den Willen ihrer Eltern) zur echten Handball-Heldin wird.
 
Ganz nebenbei lernen die Kids dabei auch die wichtigsten Regeln kennen - und der Deutsche Handball-Bund hat zu diesem Buch ein Vorwort beigesteuert.
 
Und wo ist es erschienen? Bei den Schweizern?
Nein, natürlich hier:
 
 
 
Gleich bestellen - und dann für die nächsten
Spiele die Daumen drücken - bis zur nächsten WM.
Mindestens!
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
Egon W. Kreutzer
 
Unsere Freiheit
 
... man kann sich dafür
einsetzen
 
 
 
 
 
 
 
 

Karl Waldecker

Glocalis

Die Welt fair ändern

 

 

 

zum Online-Shop



 

Allmählich spricht es sich herum:


Sogar im SWR fand das Buch über
den Stuttgarter Grubenbahnhof
inzwischen lobende Erwähnung.

Der Autor hat einige Stimmen zu seinem jüngst im EWK-Verlag erschienenen Buch auf seiner Homepage veröffentlicht.

Schauen Sie doch mal selbst bei
Manfred J. Schmitz vorbei.

Bestellen können Sie
"Dr. Feist im Fegefeuer" direkt online.

Und natürlich gilt das auch für Schmitz's
ersten Roman "Wer weiß schon, wie tief der Fluss unter der Brücke ist ..."


 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 



 

 

-Suchmaschinenoptimierung mit Ranking-Hits -