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6. Januar 2015
 
08.10 Uhr Nun "GREXEN" sie wieder
 
Der Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone, heißt es, mache Deutschland keine Sorgen mehr, Siegmar Gabriel trötete sogar, Griechenland könne uns nun nicht mehr erpressen.
 
Geht's noch?
 
Wenn im Verhältnis zwischen Griechenland und anderen Euro-Mitgliedsstaaten Erpresser unterwegs sind, dann sind das doch nicht die Griechen!!!!
 
Ich könnte weinen, vor so viel Dummheit! Und dabei meine ich weniger Gabriel, sondern das Heer der so genannten Journalisten, die diesen Blödsinn gläubig verbreiten, und natürlich leider auch jenen Teil der Bevölkerung, der diesen Blödsinn annimmt, als seien es goldene Worte aus dem Munde einer Gottheit.
 
Die Griechen wurden von der EU zu Boden geworfen, und dann ließ man die Troika auf ihnen herumtrampeln, damit sie sich selbst ruinieren, kaputtsparen und sich von ihren Sachwerten zugunsten so genannter "Investoren" trennen. Man malte das Gespenst einer "Staatspleite" an die Wand, das allerdings erst mit dieser Gemeinschaftswährung überhaupt möglich geworden ist, und zeigte den Griechen die Folterwerkzeuge der Staatsinsolvenz, die man bei den Hellenen erstmals ausprobieren wollte.
 
Die wirtschaftlichen und sozialen Zustände in Griechenland sind unbeschreiblich, das muss ich hier nicht noch gesondert ausbreiten - und der dicke Herr Gabriel stellt sich hin und suggeriert, die Griechen hätten uns erpresst - und nun könnten sie das nicht mehr!
 
Klar ist: Griechenland hätte nie dem Euro beitreten sollen. Klar ist auch: Griechenland hätte bei den ersten schweren Krisenerscheinungen die Flucht ergreifen und den Euro verlassen sollen, doch mit unverhohlenen Drohungen, mit Zuckerbrot und Peitsche, mit Krediten über Krediten, die von den Griechen 1:1 an deren Gläubiger durchgereicht wurden, ohne dass sich die griechische Staatsverschuldung verringert hätte, wurde das Kapital gerettet, das sonst ein paar Milliardenkredite hätte abschreiben müssen.
 
Das Schlimme an der Situation, die sich jetzt vor den Neuwahlen in Griechenland darstellt, ist nicht die Gefahr, dass eine linke Partei die Regierung übernimmt. Das Schlimme ist, dass auch Herr Syriza im Euro bleiben will. Seine politischen Ziele sehen (nur) die Beendigung des Sparprogramms und einen Schuldenschnitt vor.
 
Das ist ein Vorschlag, wie er auch von Goldman Sachs hätte kommen können! Schuldenschnitt für Griechenland heißt, dass EU und EZB Kredite abschreiben, bzw. mit Bürgschaften für uneinbringliche Schulden einspringen müssen. Das Ende des Sparprogramms ist schwerer zu wuppen, schließlich müsst dafür, beim Verbleib im Euro, die EZB tatsächlich zur Tat schreiten und direkte Staatsfinanzierung betreiben. Mit einer eigenen griechischen Zentralbank, die das Land mit frisch gedruckten Neuen Drachmen aus der Deflation reißt, die Arbeitslosigkeit beendet und wieder ein freies Leben ermöglicht, könnte endlich wieder jeder nach seinen Kräften am Wiederaufbau mithelfen, ohne dass weiterhin gelten müsste: "Wir können die verfügbare Leistung nicht abrufen, weil die Kassen leer sind". Was für ein geistiges Armutszeugnis, das EU-weit allen führenden Politikern ausgestellt werden kann, weil sie nicht in der Lage sind, zu erkennen, dass die Wirtschaft nicht auf Gläubiger angewiesen ist, sondern nur auf Geld.
 
Wo der Wirtschaftskreislauf davon abhängig ist, dass ausreichend viel Geld umläuft, muss es geschaffen werden, und schon blüht das Land wieder auf. Und wer sagt denn, dass man sich Geld von den "Märkten" gegen Zinsen leihen muss?
 
Geld kann ein souveräner Staat nach dem Bedarf seiner Wirtschaft in Umlauf bringen, im Umlauf halten, und bei Inflationsgefahr auch wieder herausnehmen.
 
Die Griechen könnten der ganzen Welt beweisen, wie das geht.
 
 
Wäre schön, wenn sie den Mut hätten, es zu tun.
 
 
 
 
 

 
 
 
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Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 

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Über egon-w-kreutzer.de

Seit über 10 Jahren bin ich mit einer eigenen Homepage online und kommentiere das aktuelle Zeitgeschehen, stets verbunden mit dem Versuch, dabei aus den frühesten Anzeichen "sonderbarer" Veränderungen meine Schlüsse für die zukünftige Entwicklung zu ziehen.

Leider habe ich dabei in vielen Fällen mit äußerst negativen Prognosen Recht behalten.

Vor den Folgen der Agenda 2010 und der Hartz-Gesetze habe ich schon gewarnt, bevor sie offiziell verkündet wurden.

Das Kommen der Finanzkrise habe ich lange vor dem Krachen von Lehman-Brothers angekündigt, nämlich schon als in Deutschland die kleine IKB in Schwierigkeiten geriet.

Und derzeit richte ich mein Augenmerk über das aktuelle Geplänkel um die Ukraine recht weit in die Zukunft und warne vor der großen kriegerischen Auseinandersetzung zwischen den USA und China, die gerade in Nigeria durch die USA wieder angeschoben wird.

Neben den ständigen Veröffentlichungen im Internet bin ich auch als Buchautor nicht mehr ganz unbekannt. Mit vier Bänden "Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre" habe ich einen Grundstein für ein alternatives Wirtschafts- und Geldverständnis gelegt. Ganz neu (2013 und 2014 erschienen) habe ich mich mit "Das Euro-Schlachtfest" und "Wo bleibt die Revolution" zu Wort gemeldet.

Aus den Paukenschlägen der vergangenen Jahre sind zwei Sammelbände entstanden, in denen die wichtigsten und "schönsten" Aufsätze zusammengefasst sind.

Daneben habe ich weiteren Autorinnen und Autoren die Chance gegeben, ihre wichtigen Texte, die von den etablierten Verlagen nicht angenommen wurden, bei mir zu veröffenltichen. Dazu gehören insbesondere Samirah Kenawi (Falschgeld), Florian Stumfall (Das EU-Diktat), Freimut Kahrs (Lebenslüge Freiheit) und Karl Waldecker (GLOCALIS).

Seit kurzem habe ich mich entschlossen, auch einen regelmäßigen Informationsdienst "ewk - Zur Lage" herauszubringen, der über ein Förderabonnement, aber auch in Einzelausgaben kostenpflichtig bezogen werden kann.

Ich freue mich, wenn Ihnen meine Aufsätze und meine Bücher gefallen - und ganz besonders, wenn
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Ihr Egon W. Kreutzer

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viel Wissenswertes z.T. sogar aktuell
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