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Paukenschlag
am Donnerstag
No. 13 /2015
vom 2. April 2015


Kommentare zum Zeitgeschehen von Egon W. Kreutzer

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Druckversion: Sigbert Döring


Die Drachme
eine Katastrophe? Nein!
 
Ausgerechnet der Griechenland-Blog verbreitet die dystopischen Gedanken des Mr. Dimitrios Gkiokas, der sich als "Wirtschaftsanalytiker" zu Wort meldet, um den Griechen ordentlich Angst vor dem Abschied vom Euro einzujagen.
 
Soweit mein Google reicht, konnte ich von Mr. Gkiokas, außer seiner Co-Autorenschaft bei einer Studie über Schadstoffe in Schiffsanstrichen, keine Veröffentlichung finden, was es mir schwer macht, mich zu seiner Qualifikation zu äußern.
 
Ich lasse es also bei dem Text bewenden, der im Griechenland-Blog nachzulesen ist. Ein Text, der ohne jede Veränderung auch im Handelsblatt oder in der WELT stehen könnte, ist er doch nichts anderes, als das die Umkehr-Projektion der Ängste der Euro-Fanatiker, die im drohenden Zusammenbruch ihres Macht-Instruments "Euro" auch schon den Schatten der eigenen Bedeutungslosigkeit auf sich zukommen sehen.
 
 
Worum geht es?
 
Mr. Gkiokas malt ein gigantisches Katastrophenszenario aus, das über Griechenland hereinbrechen wird, würden die Griechen es wagen, die Drachme wieder einzuführen.
 
Die Katastrophe, in die Griechenland mit dem Euro hineingeritten wurde, erwähnt er vorsichtshalber nicht, so dass der oberflächliche Leser den Eindruck gewinnt, mit der Drachme würde alles nur noch viel schlimmer, obwohl es schlimmer eigentlich gar nicht mehr kommen kann.
 
Lassen Sie mich hier noch einmal in aller Kürze zusammenfassen, was ich seit Jahren versuche, zu vermitteln:
 
Die einzige Chance für Griechenland besteht darin, aus der Währungsunion auszuscheiden und sich mit einer eigenen Währung neu in der Weltwirtschaft zu positionieren.
 
Das geht nicht ohne einen massiven Schuldenschnitt, doch der ist ohnehin nicht vermeidbar. Im Gegenteil im Euro - und für den Euro - muss der Schuldenschnitt eher schneller kommen und höher ausfallen.
 
Das dämliche Spiel, den Griechen immer neue Kredite zu geben, damit sie ihre alten Kredite bedienen können, dabei aber durch so genannte "Reformen" die Wirtschaftskraft immer weiter zu schwächen, wird auch nach dem gewünschten Totalausverkauf alles Staatsvermögens die Gesamtverschuldung nur immer weiter steigen lassen. Dass dabei die Schulden von ehemals privaten Gläubigern am Ende vollkommen in den Büchern der Europäischen Partnerstaaten und der EZB stehen werden, wo sie jetzt schon zu 80% angekommen sind, ändert ja nichts an den Schulden der Griechen.
 
Mr. Gkiokas ins Stammbuch:
 
Ein Schuldenschnitt tut den Gläubigern weh, den Schuldnern bringt er Entlastung und Erleichterung.
 
Und eine Währung, deren Kurs den volkswirtschaftlichen Kenndaten Griechenlands entspricht, ist besser als in einen Währungsverbund eingesperrt zu sein, der diese volkswirtschaftlichen Kenndaten vollständig ignoriert.
 
 
 
Nun zu den einzelnen Katastrophen des Mr. Gkiokas:
 
Die Drachme würde heftig gegenüber anderen Währungen abwerten, der Kurs könnte auf 1000 Drachmen pro Euro fallen.

Nun, das ist erstens pure Spekulation und zweitens logischer Nonsens.
 
Eine Währung, die es noch gar nicht gibt, wird innerhalb weniger Tage ihren Kurs finden. Hier von Abwertung zu sprechen, ist Irreführung.
Welche Wirkung der Kurs der Drachme für die griechische Volkswirtschaft am Ende haben wird, ist später zu behandeln.
 
Zunächst einmal behauptet Mr. Gkiokas nämlich:
 
Die Abwertung wird eine Explosion der Inflation auf Niveaus von 40% und mehr herbeiführen.
 
Wie überall auf der Welt, muss der Grieche vom Außenwert seiner Währung gar nicht berührt werden, soweit er sich inländischer Erzeugnisse und inländischer Dienstleister bedient.

Wenn Griechenland die Drachme wieder einführt, kann die griechische Regierung dafür Sorge tragen, dass die Preise und Löhne auf dem Binnenmarkt in Drachmen ebenso ausgezeichnet werden, wie sie vorher in Euro ausgezeichnet wurden. Ein solches Preiskontrollgesetz würde ich für eine Übergangszeit von 6 bis 12 Monaten dringend empfehlen. Ausgenommen werden davon Waren und Leistungen, die aus dem Ausland importiert werden, für die können die Preise in Drachmen frei festgelegt werden.
 
Dies wendet die Nachfrage hin, auf die inländische Produktion, die nicht mehr von den Spottpreisen der Konkurrenz ausgehebelt werden kann, sondern wieder aufblühen wird. Es wird sich für griechische Unternehmer wieder lohnen, Produkte herzustellen, die vorher gegen die ausländische Konkurrenz - vor allem wegen des Euro - keine Chance hatten, einen Käufer zu finden.
 
Es wird einige Probleme bei der Beschaffung von Rohstoffen, insbesonders bei den Energieträgern geben, doch auch diese sind nicht unlösbar und werden neuen Ideen der Selbstversorgung zur Realisierung verhelfen. Von Gaslieferungen Russlands zu Sonderkonditionen für einen umworbenen Staat am Rande der EU muss dabei noch gar nicht gesprochen werden.
 
Nun kommt Gkiokas zum Haupthammer:
 
Die Kapitalflucht und der steile Anstieg der nicht bedienten Kredite wird zum Zusammenbruch des Finanzsystems führen und die Liquidität der Realwirtschaft austrocknen.
 
Aber nur, sage ich da, wenn man sich dabei besonders blöd anstellt.
 
Was passiert denn, wenn der Grieche am Montagmorgen sein Online-Banking Konto öffnet - und darauf genau die Zahl 2.521,16 vorfindet, die auch am Freitgaabend dort stand - nur eben, dass die Währungseinheit nicht mehr Euro heißt, sondern Drachme, und wenn zugleich jedem Griechen angeboten wird, 50 Prozent dieses Drachmen-Guthabens innerhalb von vier Wochen in ein gesondertes Euro-Konto zum Kurs von 1:1 zu überführen, das jedoch der Devisenkontrolle unterliegt, also nur zum Bezahlen fälliger Einfuhrrechnungen, nicht aber zum Devisenhandel verwendet werden kann?
 
Alle Binnenmarktgeschäfte laufen vollkommen unbeeinträchtigt in Drachmen weiter - als sei nichts geschehen. Selbstverständlich können alle Griechen diese 50 Prozent Umwandlung vollziehen, und dann ihre Euro-Guthaben an Inländer übertragen, zu frei vereinbaren Kursen. Das hilft allen, die sich lediglich im Binnenmarkt versorgen, also vor allem jenen Griechen, die nur über kleinere Guthaben verfügen - und es ermöglicht den Importeuren, immer noch relativ preiswert an Euros zu kommen, die sie sich nicht auf den Devisenmärkten besorgen müssen, sondern günstig von den Währungsinländern erwerben können.
 
Die anderen 50 % der ehemaligen Euro-Konten zieht die griechische Zentralbank ein und stellt sie der Regierung zur Verfügung, die kann damit, wenn sie will, Euro-Schulden bei den Rettern tilgen, oder Erdgas einkaufen. Vermutlich werden die wütenden Zentralbanker in Frankfurt allerdings versuchen, dies zu verhindern - und das wäre dann der endgültige Rauswurf Griechenlands aus dem Euro von seiten der EU - und damit wäre ein 100%iger Schuldenschnitt zwangsläufig verbunden.
 
Ja, und die Kapitalflucht?
Geht doch gar nicht!
 
Man wird kaum mit Drachmen ins Ausland rennen, wenn man dort 10.000 Drachmen für eine Flasche Ouzo hinlegen muss, während man sie zuhause für 10 Drachmen bekommt. Das scheue Reh, das so doof ist, möchte ich mal sehen ... Denn die übrigen Euros müssen ja im Lande bleiben, es sei denn, man bezahlt damit fällige Importrechnungen.
 
Gkiokas meint weiter:
 
Die Einfrierung der Zahlung von Löhnen wird bis zur Wiederherstellung der Liquidität unvermeidlich sein, mit unabsehbaren Folgen durch Aufstände.
 
Das ist, wie ich bereits ausgeführt habe, absolut nicht notwendig. Der Binnenmarkt funkioniert unverändert weiter. Alle Löhne können weiter bezahlt werden - und mit den Löhnen kann man in den Läden (fast) alles zum gleichen Preis erwerben, wie vorher.
 
Daraus schließt Gkiokas dann:
 
Das BIP wird auf etwa 2/3 seines derzeitigen Wertes schrumpfen.
 
Wie oben bereits ausgeführt, wird das Gegenteil eintreten. Der Binnenmarkt wird zu einer massiven Belebung der Wirtschaft führen, weil die "Währungs-Billig-Konkurrenz" aus dem EU-Verbund fast vollständig aus dem Markt verschwinden wird.
 
Das nächste Gespenst, das er an die Wand malt, heißt:
 
Die öffentliche Verschuldung wird sich analog zur Abwertung der Drachme vervielfältigen.
 
Da hätte er Recht, würde er nicht die Option des Schuldenschnittes vollkommen außer Acht lassen.
 
Allerdings würden sich auch die Euro-Schulden durch die Umstellung auf die Drachme nicht verändern, was Gkiokas zu suggerieren versucht.
Die blieben in genau der gleichen Höhe stehen und würden nur noch durch fällige Zinszahlungen verändert.
Doch, wie gesagt, der Schuldenschnitt ist unvermeidlich, er kann auch durch eine einseitige Erklärung Griechenlands vollzogen werden.
 
Außerdem: China schwimmt in Devisenreserven, die noch dazu, Dank Draghi, schneller an Wert verlieren, als man zuschauen kann. Ob nun auf dem Weg über Russland oder direkt von China, eine Umschuldung von Euro auf Rubel oder Yüan würde beiden Seiten helfen.
Wo inflationierende Fremdwährungsguthaben in Forderungen in Landeswährung umgewandelt werden können, und die neuen Geldgeber froh sind, künftig preiswert (Kursverhältnis) aus Griechenland importieren zu können, bzw. Touristenströme preiswert nach Griechenland zu lenken, ergibt sich doch die klassische Win-Win-Situation, während die Resteuropäer sich freuen können, die Konten glattstellen zu können.
 
Und was heißt das, die Konten glattstellen zu können? Es passiert nichts.
Aus der Luft geschaffene Euros fallen mit der Tilgung wieder in sich zusammen. Aus, die Maus. Niemand wird reicher, niemand wird ärmer.
 
Es folgen weitere Punkte von Mr. Gkiokas, die ich vorstehend bereits abgehandelt, bzw. widerlegt habe. Ich zitiere daher nur kurz:
 
Nach dem Bankrott wird es ein weiteres Rettungspaket (nur vom IWF) mit belastenden Maßnahmen zur fiskalischen Konsolidierung geben.
 
Anstieg der Zinsen im Versuch, die galoppierende Inflation zu zähmen, damit Anstieg der privaten Verschuldung und versiegen der Kapitalbeschaffung der Unternehmen.
 
Abwürgen der Importunternehmen, wegen der Abwertung der Drachme und fehlender Kreditwürdigkeit.
 
Mangel an Basisgütern, wegen der Importschwäche.
 
Das alles kann man nicht ernst nehmen, unterstellt der Autor den handelnden Personen doch ein Intelligenzniveau, das noch unterhalb von Trockenshampoo angesiedelt ist. Vielleicht unterstellt er aber gar nicht, sondern ist selbst in seinen Vorstellungen derart gefangen, dass er vom Verständnis innovativer und realisierbarer Problemlösungen weiter entfernt ist, als eine Küchenschabe von der Relativitätstheorie.
 
Auf seine weiteren Befürchtungen ist noch einzugehen.
 
Mr. Gkiokas fürchtet:
 
Eine Invasion ausländischer Investoren, Geier, die Unternehmen, Immobilien, Teile des öffentlichen Vermögens zu Spottpreisen erwerben werden - ein Ausverkauf des Landes.
 
 
Das schlägt nun wirklich dem Fass die Krone ins Gesicht. Es sind sowohl der Euro als auch die mit den Rettungsmilliarden verbundenen Spar- und Privatisierungsauflagen, die bisher den Ausverkauf Griechenlands vorangetrieben haben, bis Tsipras dem einen Riegel vorgeschoben hat.
 
Wie verhindert man denn ausländische Investitionen, wenn man weiß, dass man von Heuschrecken ausgeplündert wird?
 
Das ist im Grunde sehr einfach. Die Drachme wird international nicht gehandelt, weil die Zentralbank Überweisungen von Drachmen an das Ausland nicht zulässt.
 
Sich billig Drachmen an den Devisenmärkten zu beschaffen ist also ausgeschlossen. Und wer als Ausländer Drachmen von der Zentralbank erwerben will, wird mit einem Wechselkurs gestraft, der den Heuschrecken den Appetit verdirbt.
 
Eine ergänzende Möglichkeit wäre ein Eingriff ins Unternehmensrecht, speziell bei den Kapitalgesellschaften, der den Handel mit Anteilen beschränkt, oder erschwert, oder Auslandsbeteiligungen begrenzt oder vom Stimmrecht bei bestimmten Entscheidungen ausschließt.
 
Dies alles kann zeitlich befristet und an eine Normalisierung der Wirtschafts- und Finanzlage gekoppelt werden.
 
Zuletzt die ganz große Katastrophe:
 
Diplomatische und wirtschaftlche Isolation Griechenlands, das nicht vermögen wird, geopolitische Entscheidungen in der weiteren Region sowie eventuelle Provokationen von Seiten unversöhnlicher Nachbarn zu verfolgen.
 
Das ist nicht die Angst und die Sorge Griechenlands!
 
Es ist die Sorge der USA, der NATO und der EU, dass ihnen mit Griechenland ein Vorposten an der Ostgrenze verloren geht, und je stärker USA und EU die diplomatische und wirtschaftliche Isolation Griechenlands vorantreiben, die ja jetzt schon an Arroganz und Niedertracht kaum noch zu überbieten ist, während zugleich verlogene Engelschöre den Choral von der Rettung Griechenlands durch seine Freunde und Partner säuseln, desto freier wird sich Griechenland fühlen, wenn es nicht mehr innerhalb dieser Gemeinschaft als der Paria vorgeführt wird, sondern außerhalb einen Neustart in Angriff nehmen kann.
 
Wenn man Wirtschaftsräume und geopolitische Strategien genau betrachtet, dann stellt man fest, dass Griechenland im Bereich des Einflussgebietes von Russland und China, als Teil der BRICS-Koaltion, wirtschaftlich, vor allem mit einer eigenen Währung und im Währungsverbund dieser Staaten (BRICS-Weltbank, BRICS-Währungsfonds, AIIB) weitaus besser aufgehoben wäre als im Euro, und dass sich geostrategisch nichts ändern würde, außer der Blickrichtung. Frontstaat bleibt Frontstaat - aus welcher Himmelsrichtung der Nachschub kommt ist dabei fast gleichgültig.
 
 
 
Wer also ist Dimitrios Gkiokas?
 
Der Griechenland-Blog gibt als Quelle die Huffington-Post an.
 
Die Huffington-Post ist die unseriöse kleine Schwester des Propagandablattes Focus.
 
Von daher weht der Wind.
 
Schade, dass es immer noch Blogs gibt, die auf die Huff verlinken.
 
Also, nicht verzagen, es kommt ganz anders.
 
Ein Gkiokas kann Varoufakis nicht das Wasser reichen, und der Versuch, ihm ans Bein zu pinkeln, ist jämmerlich gescheitert.
 
 
In diesem Sinne:
 
Ein frohes Osterfest!
 
Ihr
Egon W. Kreutzer
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
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 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

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Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

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 Anker Julie