Reset - home - neu laden

 Start

 Paukenschläge

 Tageskommentare
 Bücher  Kontakt  Impressum

  aktuell: Vergatterung BDSG
 Geld Gesundheit  Gastbeiträge
Paukenschlag
am Donnerstag
No. 11 /2015
vom 19. März 2015


Kommentare zum Zeitgeschehen von Egon W. Kreutzer

Druckversion
Kommentare lesen schreiben

Druckversion: Sigbert Döring


"Geschäftsmodell Irrtum"

 
Irgendwo auf dieser Welt scheint eine Unternehmensberatung ein hochwirksames Konzept zur Gewinnmaximierung erfunden und immer weiter entwickelt zu haben, denn inzwischen vergeht kaum noch ein Monat, in dem ich mich nicht über sonderbares Geschäftsgebaren wundern muss.
 
Die Strategie kommt aus den Ereigniskarten des Monopoly-Spiels. Dort heißt es: Bankirrtum zu deinen Gunsten, ziehe Geld ein.
 
Nur heute wartet der smarte Manager nicht mehr auf den Bankirrtum. Er produziert den Irrtum selbst - und zieht dennoch das Geld ein.
 
Über sonderbare Erscheinungen auf der Telekom-Rechnung habe ich schon früher einmal berichtet. Praktisch kann wohl jeder die Telekom dazu missbrauchen, über die Telefonrechnung Geld für nicht erbrachte Leistungen zu kassieren. Das muss man erst mal bemerken - und von da an wird es schwierig. Nichts ist schwieriger als mit einem Telefonanbieter erfolgreich zu telefonieren. Man kann zwar lange telefonieren, die meiste Zeit mit Automaten und Wartschleifenmusik, man kann auch mit vielen Personen telefonieren, denn die Reihe der nicht zuständigen Gesprächspartner, mit denen man bei hartnäckigem Telefonieren verbunden wird, ist lang, doch wenn das Telefonat nicht zum Inhalt hat, einen Vertrag abzuschließen oder in eine teurere Tarif-Variante zu wechseln, wird man am Ende kaum schlauer sein als zuvor - aber jedenfalls hat man seine Kundennummer, seine Vertragskonto-Nummer und sein Telefonkennwort wieder einmal ausgekramt, und das kann man dann schon wieder sehr gut gebrauchen, wenn man nach guter alter Väter Sitte beginnt, eingeschriebene Briefe zu verfassen und diese gegen hohe Gebühr der Post anvertraut.
 
Man kennt ähnliches Verhalten auch von Internet-Providern und Softwareanbietern, wo Leistungen entweder nicht erbracht oder nicht bestellte Leistungen auf den Rechnungen auftauchen. Endlose Warteschlangen in der Hotline, E-Mails, die mit Standard-Antworten voll am Problem vorbei (nicht) beantwortet werden, allerklügste Ratschläge (fahren Sie Ihren PC mal runter...), bis man sich auf die Suche macht, um in endlosen Foren-Threads endlich den zu finden, der nicht nur weiß, wie das Problem zu lösen ist, sondern dies auch noch in verständlichen Worten nachvollziehbar beschreibt.
 
Nun beobachte ich allerdings erst eine Mutation und später den Ausbruch dieser Seuche aus ihrem bisherigen Biotop.
 
Die Mutation sieht so aus:
 
Mit einem jährlichen Stromverbrauch von rund 4.000 KWh war der Wechsel zum günstigeren Anbieter angezeigt. Ersparnis: rund 300 Euro.
Dafür kann man schon mal ein Eis essen gehen ...
 
Also das Online-Wechel-Prozedere vollzogen, die Bestätigung mit der Post erhalten, Trauerkarte vom alten Anbieter - und dann, wieder als einzelnen Brief, die Ankündigung der monatlichen Abschlagszahlungen.
240 Euro, jeweils am 15. jeden Monats. Mein bisheriger Abschlag machte gerade ein Drittel davon aus.
 
Mit dem Telefon hatte ich Glück. Schon beim zweiten Anlauf wurde ich schnell aus der Warteschleife entlassen. Ich schilderte meine Verwunderung und erhielt verzögerungsfrei und ohne jede erkennbare Prüfung der vorliegenden Daten die Information: "Ja, das hat dann wohl das System so vorgeschlagen".
 
Klasse! Das System schlägt vor, einen monatlichen Abschlag in der dreifachen Höhe der zu erwartenden Kosten von meinem Bankkonto einzuziehen - und wenn ich mir nicht die Zeit genommen hätte, den Brief wirklich zu lesen, sondern ihn nach Überfliegen der Betreffzeile in den Ablagekorb gelegt hätte, hätte mich dann vermutlich auch der Kontoauszug mit der ersten Abbuchung nicht aufgeregt, weil ich dann erst einmal davon ausgegangen wäre, der Abschlag würde quartalsweise erhoben.
 
Alle, die hier nicht reklamieren, verschaffen dem Anbieter bis zur Abrechung ein unverzinstes Guthaben - und wenn das dann noch vom überzogenen Gehaltskonto abgebucht wird, borgt man sich das eigene Geld auch noch von der Bank gegen hohe Zinsen aus.
 
Die Sache war schnell behoben. Ich sagte der Dame am Telefon, ich würde freiwillig monatlich 100 Euro zahlen, und am nächsten Tag hatte mir das System schon den geänderten Zahlungsplan mit der Post geschickt.
 
Den Ausbruch aus dem Biotop
beobachtete ich bei einem Labordienstleister.
 
Dazu muss ich erwähnen, dass ich vor langer Zeit die Dummheit begangen habe, eine Private Krankenversicherung abzuschließen. Deshalb sind alle Rechnungen der medizinischen Dienstleister erst einmal an mich gerichtet.
 
Im Januar 2014 war ich wegen einer Kleinigkeit beim Allgemeinarzt. Der wiederum hat bei mir eine Punktion vorgenommen und eine Probe an ein Labor geschickt.
 
Im Juni 2014 erhielt ich eine Mahnung des Labordienstleisters. Eine Rechnung hatte ich vorher nicht erhalten. Da ich die aber brauche, um mit meiner Krankenkasse abzurechnen, habe ich die Rechnung angefordert. Die kam nicht, dafür im September die zweite Mahnung. Die habe ich ignoriert, und so kam es im Dezember zur "Letzten Mahnung" mit einer deftigen Mahngebühr. Ich forderte erneut die Rechnung an, erhielt die auch binnen weniger Tage und habe dann alles, also samt Mahngebühr überwiesen.
 
Im Januar 2015 war ich beim Zahnarzt. Auch dort fiel eine Probe fürs Labor an.
 
Anfang März erhielt ich vom Labordienstleister eine erste Mahnung. O.k., dachte ich mir, das Spiel beginnt von Neuem, und habe die Rechnung angefordert. Als die nach einer Woche immer noch nicht da war, habe ich dem Telefonat ein FAX hinterhergeschickt und erklärt, ich werde nicht zahlen, solange ich keine Rechnung habe.
 
Zwei Tage später hatte ich die Rechnung im Faxgerät. Es war zu meinem Erstaunen aber keine Rechnung im Zusammenhang mit dem Zahnarzt-Termin, sondern eine Rechnung, die ebenfalls für eine Leistung vom Januar 2014 ausgestellt war, im Zusammenhang mit der gleichen Inanspruchnahme des Hausarztes, nur um einiges höher.
 
Nachdem auf den Rechnungen vorsichtshalber immer nur die GOÄ-Nummern ausgewiesen waren, habe ich mir also die Ärztliche Gebührenordnung herbeigegoogelt und dabei festgestellt, dass die Rechnung, die ich im Dezember bezahlt hatte, für eine Urinuntersuchung ausgestellt war. Ich habe bei diesem Arzt aber noch nie einen Tropfen Urin abgegeben, bin also für eine nicht in Anspruch genommene Leistung ein halbes Jahr lang gemahnt worden, während die Rechnung für die in Anspruch genommene Leistung erstmals im März 2015 angemahnt und erst danach per FAX zugestellt wurde.
 
Die Klärung des Sachverhalts steht noch aus. Doch ist mir soviel Durcheinander und Irrtum auf einem Haufen sehr suspekt.
 
Wenn ich mir vorstelle, dass hier das System ebenfalls Vorschläge macht, wen man denn mal mahnen könnte, und annehme, dass kaum jemand sich erinnern kann, eine Rechnung bezahlt zu haben, wenn er sie gar nicht bekommen hat, dann dürften ganz schön viele Überweisungen zusammenkommen - und wenn dann die Mahnung für die eigentliche Leistung kommt, schon die erste mit Mahngebühren aufgepeppt, dann zahlt man einfach noch einmal, auch diesen Betrag findet man in den Kontoauszügen schließlich nicht - und die Rechnung findet man, auch bei intensivem Suchen ebenfalls nicht, so dass man sich schuldbewusst sagt, man dürfe eben doch nicht alles, was nach Werbung aussieht, ungelesen in den Papierkorb werfen.
 
Sonderbarerweise scheine ich der einzige Mensch zu sein, bei dem es immer wieder zu diesen bedauerlichen Einzelfällen kommt.
 
Noch einer:
 
Ein Autor hat mir sein Manuskript angeboten. Ich habe es angesehen, für gut befunden und ihm einen Verlagsvertrag angeboten. Das heißt, er überträgt mit diesem Vertrag die Rechte an seinem Werk an den Verlag und erhält damit den Anspruch auf Veröffentlichung und Honorarzahlungen.
 
Dummerweise hatte er aber dieses Manuskript vorher schon beim quirligen Ableger eines großen renommierten Verlages ganz und gar kostenfrei als E-Book veröffentlichen lassen. Selbstverständlich hatte man ihm zugesagt, dass er dieses Werk jederzeit auch einem anderen Verlag anbieten könne, allerdings müsse er dann in einem Zeitraum von drei Monaten in ernsthafte Verhandlungen mit der Mutter des quirligen E-Book-Verlages treten, und wenn die scheitern, sei er wieder frei.
 
So ungefähr der Text im E-Mail-Kontakt mit den dortigen Autorenbetreuern. Im Vertrag sah es dann schon ein bisschen anders aus - und in der Realität erhielt er auf sein Einschreiben, mit dem er die Rückgabe der Rechte anforderte, die folgende Mail:
 

Betreff: Auflösung des Vertrags zum Roman von (
Name, Titel)
Datum: Mon, 16 Feb 2015 17:47:52 +0100
Von: (
Vorname) vom Team (quirliger Ableger) <team@xxxxxxxxx.com>
An: (
Vorname, Name)
 
 
Lieber (Vorname),
das sind ja tolle Neuigkeiten, herzlichen Glückwunsch. Gerne kannst du mir eine Leseprobe und ein Exposé schicken, dass ich dann für dich ans Lektorat weiterleite.
---
Herzliche Grüße,
(Vorname) vom Team xxxxx
 
Da hat wohl jemand irrtümlich den eingeschriebenen Brief mit der Rückforderung der Rechte überhaupt nicht gelesen und einfach irgendwas eingetippt und abgeschickt.
Das stiftet Verwirrung, schafft Arbeit - und kostet vor allem Zeit, während derer das Buchprojekt wegen der unklaren Rechte-Situation bei mir nicht vorwärts kommen kann.
 
Natürlich hat der Autor auf diese "Frechheit" noch einmal geduldig geantwortet und erneut vorgetragen, worum es ihm geht.
 
Die nächste Antwort war wieder sonderbar:
 

Lieber Xxxxx,
vielen Dank für deine Nachricht. Gerne helfe ich dir bei deinem Anliegen weiter: da es sich bei Print und Digital um zwei unterschiedliche Formate und dementsprechend auch zwei unterschiedliche Rechtearten handelt, kannst du jederzeit und ohne Probleme die Printversion deines Romans über einen anderen Anbieter/Verlag veröffentlichen.
Was ich mit der Leseprobe und dem Exposé meinte, ist dass ich diese Unterlagen gerne zur Prüfung an unser Lektorat weiterleiten kann, um zu schauen, ob man dir von XXXX-Seite aus ebenfalls ein Angebot für ein Printbuch machen möchte. Du kannst natürlich dich auch gegen diese Option entscheiden und das Buch direkt über den von dir genannten Verlag veröffentlichen.
---
Herzliche Grüße,
Da soll nun also das Recht am E-Book gar nicht mehr zurückgegeben werden. Aha! Prima. Dann macht also der spätere Print-Verlag Werbung dafür, und die quirlige Tochter des renommierten Verlags freut sich, wenn Interessenten bei Google das preiswerte E-Book an erster Stelle der Suchergebnisse finden. Spitze!
 
So sammelt man Manuskripte, stellt sie, so wie sie ankommen, als E-Book online, was alles so gut wie nichts kostet, und wartet dann, ob der Autor, der mit der Verkaufszahl von Null nicht zufrieden ist, nicht doch ein Lektorat findet, welches das Manuskript für brauchbar hält. Dann, und erst dann, bemüht man sich selbst um den Text und um den Autor.
 
So was nennt man im Tierreich parasitäres Verhalten.
 
Gerade Autoren, die zum ersten Mal eine Veröffentlichungsmöglichkeit suchen, gehen gerne in solche Fallen. Kostenlos als E-Book, da ist man wenigstens schon mal verlegt! Dabei hat sich da kein Verleger und kein Lektorat jemals das Buch angesehen. Man hat es einfach ins "System" übernommen - und wartet. Meistens werden ja sogar ein paar Exemplare heruntergeladen, weil Freunde und Bekannte dem Autor so eine Freude machen - aber offensichtlich geht es primär darum, möglichst viele Online-Rechte einzusammeln und eine Art Vorkaufsrecht auf die Print-Ausgabe zu erhalten.
 
Da schadet es nichts, wenn man den Autoren gegenüber von vermutlich unbezahlten Praktikanten, die nach ein paar Monaten wieder weg sind, am Telefon und per Mail Zusagen abgeben lässt, die sich später als Irrtum des Vertragspartners herausstellen, den er aber vor der Unterschrift unter den Vertrag leicht selbst hätte erkennen können.
 
 
Es klingt verwegen, doch der Verdacht, dass hinter solchen Erscheinungen SYSTEM steckt, ist nicht unbegründet.
 
Das Risiko ist gering. Die Chance ist enorm.
 
Das SYSTEM als solches ist stets unschuldig.
Das SYSTEM gilt außerdem in den Augen der Kunden meist als korrekt und fehlerfrei. Man glaubt, solches systematisches Fehlverhalten könne sich ja niemand leisten, wenn er ernsthaft Geschäfte machen will.
 
Also wird von den meisten einfach ungeprüft unerschrieben, nachgegeben und gezahlt.
 
Schon gar, wenn eine Mahnung ins Haus flattert. Das ist ja peinlich!
Wenn das die Nachbarn wüssten!
 
Den wenigen, die reklamieren, kann man, wenn sie sich nicht durch Warteschlangen, unwissende Call-Center-Agenten und nach dem Zufallsprinzip komponierte Textbausteine in E-Mails schon vorher zum Aufgeben entschlossen haben, ja immer noch sein Bedauern ausdrücken. Ein unglücklicher Einzelfall, wir sind sogar so kulant, dass wir einen Monatsbeitrag der zu Unrecht über ein ganzes Jahr eingezogenen Gebühren gutschreiben. Außerdem wird man beteuern, den Fehler abzustellen - vorausgesetzt, die IT-Abteilung hat Kapazitäten frei...
 
Der Versuch, hier eine gezielte Manipulation zum Zwecke des Betrugs gerichtsfest nachzuweisen, ist von vornherein zum Scheitern verurteilt.
 
Der Staatsanwalt, der das Verfahren nicht umgehend wegen Geringfügigkeit und fehlenden öffentlichen Interesses einstellt, der muss erst noch geboren werden, und im Zivilprozess wird der Richter einfach nur glauben, dass es tatsächlich der behauptete Einzelfall war - und da das Unternehmen sich kulant gezeigt hat, werden dem Kläger die Gerichtskosten auferlegt, und die Sache hat sich.
 
 
Wer sagt denn, dass es den Dschungel nur noch in wenigen Gebieten Südamerikas gibt?
 
Wir leben mitten im Dschungel, und jeder wird ständig von irgendwelchen Parasiten heimgesucht. Wer nicht aufgefressen werden will, muss wachsam sein, sich aktiv schützen, sehr auf Hygiene achten, und bereit sein, hin und wieder auch eine bittere Medizin zu schlucken, um einen schon aufgesammelten Parasiten wieder loszuwerden.
 
 
Vielleicht hat's ja irgendjemandem da draußen geholfen ...
 
 
 


Hat Ihnen dieser Paukenschlag
etwas gebracht?
 
Mit einem Förder-Abo
erhalten Sie zusätzlich
alle 2 Monate das Dossier
EWK - Zur Lage,
einen der beiden Sammelbände
"Paukenschläge 2003-2008 oder 2009-2011"
und weitere Vorteile.
 
Außerdem machen Sie mir damit eine Freude.
 

 
Lust auf mehr?
 
Das EU-Diktat
Vom Untergang der Freiheit in Europa
 
 
Dass die Strukturen der EU zutiefst undemokratisch sind und Interessen folgen, die nicht den Interessen von 500 Millionen Europäern entsprechen, dass die EU - ganz im Gegenteil - die Freiheit in Europa ständig weiter beschneidet und in allen wirtschaftlichen, innen- wie außenpolitischen Bestrebungen und dem Aufbau einer europäischen Militärmacht nur den Interessen des internationalen Kapitals dient, hat in bemerkenswert tiefgehender, in Teilen philosophischer Weise, Florian Stumfall in seinem Buch "Das EU-Diktat - Vom Untergang der Freiheit in Europa" dargelegt.
 
zum Shop
 
 
Globale Konzepte
Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre, Band II
 
Welche großen Strömungen die Weltwirtschaft unter der Überschrift "Globalisierung" bewegen, warum die Globalisierung Arbeitslosigkeit braucht und hervorbringt, warum sie die Sozialsysteme zerstören muss - und warum alle Verheißungen des Kapitalismus, von "Wohlstand für alle" bis "Nie wieder Krieg" erstunken und erlogen sind, das habe ich vor mehr als 10 Jahren im zweiten Band von Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre mit dem Untertitel "Globale Konzepte" ausführlich beschrieben - und einen Weg aufgezeigt, den ich als "Das Credo der Vernunft" bezeichnet habe, alledem zu entgehen und eine wirklich menschliche und menschenwürdige Welt zu schaffen.
 
zum Shop

 
 
 
 
Wo bleibt die Revolution
Die Sollbruchstelle der Macht
 
 
Und warum trotz aller alarmierenden Zustände, trotz offensichtlich vollkommen fehlgeleiteter Entwicklungen, sich kein Widerstand formiert, um das Establishment hinwegzufegen, habe ich mit meinen Gedanken in dem Buch "Wo bleibt die Revolution - Die Sollbruchstelle der Macht" ausgelotet. Ich meine, die Veränderung hat schon begonnen. Wenn sie abgeschlossen ist, wird sie uns vermutlich wie eine Revolution vorkommen, und wenn wir Glück haben, erreichen wir diesen Abschluss ohne dass der Widerstand gegen die notwendigen Veränderungen unnötiges Blutvergießen erfordert.
 
zum Shop
 
 
 
Selbstverständlich (?)
finden Sie im EWK-Verlag nicht nur wichtige Sachbücher, sondern auch spannende Bücher, schöne Bücher, lustige Bücher, Kinderbücher ...
 
Dafür habe ich vor kurzem eigens ein neues Schaufenster eingerichtet.
 
Spielen Sie ruhig mal ein bisschen,
sieht eh aus, wie ein Daddelautomat ...
 
EWK-Verlag - lieferbare Bücher
 
 
 
 
 
In diesen beiden Sammelbänden finden Sie meine besten und wichtigsten Aufsätze aus den Jahren von 2003 bis 2011.
 
Ein Stück Zeitgeschichte, aus unterschiedlichsten Anlässen aus meiner speziellen Perspektive festgehalten und mit feinem Humor angereichert.
 
 
 
Band I - Jahrgänge 2003 bis 2008
Band II - Jahrgänge 2009 bis 2011
 
 
 
Zwei Bücher, die Sie wirklich jedem ans Herz legen können .

und wenn am Ende des Winters
das Kreuz wehtut ...

 

Angela Buer - Meine Rückengeschichte
Ein Erfahrungsbericht über eine erfolgreiche Selbstheilung.

 

Wirbel selbst einrenken?

Angela Buer hat über viele Jahre an schlimmen Rückenschmerzen gelitten.

Als die Ärzte und Physiotherapeuten mit ihrem Latein am Ende waren - und der Rücken beinahe auch, erkannte sie, dass ihr niemand helfen konnte, außer vielleicht sie selbst.

Sie informierte sich, las viele Bücher und probierte vieles aus. Allmählich verstand sie, wie das Wechselspiel von Muskulatur, Skelett und Nervensystem funktionierte und entwickelte eine Reihe einfacher Übungen, die es möglich machten, einen "Schmerzherd" nach dem anderen zu beruhigen und ihren Rücken in einem Maße zu stabilisieren, dass sie sich heute wieder uneingeschränkt und schmerzfrei bewegen kann.

Wie ihr das gelungen ist, hat sie für alle Leidensgenossen dokumentiert.

Das Buch ist kein medizinischer Ratgeber, sondern ein Erfahrungsbericht mit vielen Denkanstößen und praktischen Anregungen für alle, die den Mut haben, die Verantwortung für ihre quälenden Rückenschmerzen selbst zu übernehmen.

Wr bieten dieses Buch zum Download in zwei Versionen an. Als typisches E-Book mit allen Funktionen für den E-Book-Reader und als pdf-Datei, mit einer feststehenden Formatierung, die es einfach macht, einzelne Seiten bei Bedarf auszudrucken.

Ihr direkter Link zum Online-Shop Meine Rückengeschichte:

- PDF-Version ---------- EPUB-Version -

 

 
 
 
Kommentare zu diesem Paukenschlag

 

 

 

Autoren - Texte - Manuskript - BoD -
Book on Demand - Verlag - Lektorat - ISBN - Kontakt

Informationen


 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 Anker Julie