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Paukenschlag
am Donnerstag
No. 6 /2015
vom 12. Februar 2015


Kommentare zum Zeitgeschehen von Egon W. Kreutzer

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Druckversion: Sigbert Döring


 
Ruhe in der Ukraine
 

Mag Angela Merkel heute in ihrem ersten Statement nach der Verabschiedung der neuen Vereinbarung von Minsk noch Skepsis verbreitet haben, und von einem langen Weg gesprochen haben, der noch vor uns liegt, die heute getroffenen Vereinbarungen werden halten.

Warum Poroschenko, der sich immer wieder als der eigentliche Unruhestifter in der Ukraine in den Vordergrund spielte, aufgeben musste, habe ich im Paukenschlag der letzten Woche dargelegt.

Seine Streitkräfte sind am Ende.

Das war zu erwarten.

Denn russische Waffen brauchen nun mal Nachschub an russischer Munition.

Es war auch zu erwarten,

weil die regulären Soldaten mit jeder Verschärfung des Kriegs gegen die ostukrainische Bevölkerung immer stärkere Zweifel an der Rechtmäßigkeit und vor allem an der moralischen Rechtfertigung ihres Tuns entwickeln mussten.

Die Hoffnung des Westens auf einen Fehler Putins hat sich zerschlagen.

Russland hat sich nicht offen in den militärischen Konflikt hineinziehen lassen, ist allen diesbezüglichen Provokationen mit sachlichen Argumenten und - vor allem - mit ruhiger Gelassenheit begegnet.

Russland hat sich durch die Sanktionsspirale nicht beeindrucken lassen, sondern mit angemessenen eigenen Aktionen reagiert, von denen die wohl unerwartetste in der Kündigung des Vertrags zur Errichtung der South-Stream-Pipeline bestand.

Stattdessen drohte der militärische Sieg der Separatisten, die sich offenbar immer freier bewegen konnten, während Poroschenko sich darauf zurückzog, durch das Bombardement von Städten die Moral der Bevölkerung zu untergraben. Ein letztes, verzweifeltes Aufbäumen, das jedoch nicht den gewünschten Erfolg zeitigte.

 

Dass die Krise schon ausgestanden wäre, kann nicht angenommen werden.

Doch es kann davon ausgegangen werden, dass wir auf eine Situation der friedlichen Koexistenz zusteuern, die zwischen einer weitgehend autonomen Ostukraine, deren Rechte in der ukrainischen Verfassung verankert sein werden, und einer weiterhin die Zusammenarbeit mit der EU und den USA anstrebenden West-Ukraine, durchaus möglich sein kann.

Die Ukraine würde dadurch, ohne durch einen Eisernen Vorhang geteilt zu sein, zu einem neuen Experimentierfeld der Kooperation zwischen dem Westen und der neuen Achse Moskau-Peking, von der zwar immer wieder Erschütterungen ausgehen können, die aber auch die Grundlage für ein Austesten der Potentiale gemeinsamer Aktivitäten sein kann.

Ich bin ausgesprochen zuversichtlich und freue mich über diesen Ausgang.

Prognostiziert hatte ich dies übrigens schon im März 2014, in meinem Dossier "EWK - Zur Lage".

Von den dort vorgestellten Szenarien ist nun zwar eines der beiden unwahrscheinlicheren eingetroffen, doch die Grundaussage:

Es wird nicht zu einem offenen Krieg um die Ukraine kommen, weil dies der Dritte Weltkrieg wäre, die hat sich nun bewahrheitet.

Auszug aus EWK-Zur Lage, Ausgabe 2 vom 7. März 2014:

Zwei unwahrscheinliche Szenarien

A) Russland versucht durch eine Gegenrevolution

die ganze Ukraine unter Kontrolle zu bringen und schafft es, in Kiew wieder eine pro-russische Regierung zu installieren.
Das wird nicht gelingen, weil die pro-westliche Stimmung so stark ist, dass der Versuch von vornherein zum Scheitern verurteilt ist.


B) Die Übergangsregierung in Kiew versucht, mit der Unterstützung des Westens,

durch ultimative Androhung von Kampfhandlungen, die ausdrücklich keinem anderen Zweck dienen würden, als die Krim wieder in die Ukraine zu integrieren, ihre volle Autorität auch in der Ost-Ukraine und auf der Krim herzustellen.

Auch das wird nicht gelingen, denn die damit verbundene Kriegsdrohung gegen Russland ist wirkungslos, weil ihr die Glaubwürdigkeit fehlt. Wenn es zum Krieg kommen sollte, dann ist das der Dritte Weltkrieg.

Den vollen Text finden Sie hier:

EWK - Zur Lage
Krieg um die Krim
Wahrscheinlichkeit,
militärische Optionen, Risiken


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 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


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