Reset - home - neu laden

 Start

 Paukenschläge

 Tageskommentare
 Bücher  Kontakt  Impressum

  aktuell: Vergatterung BDSG
 Geld Gesundheit  Gastbeiträge
Paukenschlag
am Donnerstag
No. 5 /2015
vom 5. Februar 2015


Kommentare zum Zeitgeschehen von Egon W. Kreutzer

Druckversion
Kommentare lesen schreiben

Druckversion: Sigbert Döring


 
Alles auf Anfang
 
oder
 
Der Lockruf der Waffen
 
Zwischen Mensch und Waffe besteht eine merkwürdige Verbindung.

Es ist, als würde die Waffe ihrem Besitzer ständig zurufen: "Benutz mich doch! Benutz mich doch!"

Schenken Sie einem Kind eine Wasserspritzpistole, und es wird versuchen sie einzusetzen, um jeden in der Umgebung, vor dem es sich nicht fürchtet, nasszuspritzen.

Das ist natürlich nur Spaß. Doch warum ist dieser "Nassmach-Spaß" so eng und fast ausschließlich an die "Spritzpistole" gekoppelt?

Die Spielzeugwaffe gibt dem Kind eine Illusion von Macht. Aus sicherer Entferung, und wenn es nur wenige Meter sind, mit einem schnellen Krümmen des Zeigefingers jemanden nass zu machen, das ist eine Verlockung, der sich kaum ein Kind entziehen kann, solange ihm nicht von Seiten der Getroffenen und/oder seinen Eltern sehr klar und deutlich eine Grenze gesetzt wird.

Ein einfaches, harmloses Luftgewehr, mit dem eigentlich nur auf die Scheibe am Kugelfang geschossen werden soll, reizt dazu, auch auf andere Ziele zu schießen. Man will wissen, was die Diabolos so alles anrichten können.
Da fällt schon einmal ein Schuss auf eine leere Dose, auf eine alte Weinflasche - ein Apfel oder eine Orange wird beschossen - und von da an bringt sich die harmlose Sportwaffe immer wieder in Erinnerung.

Man weiß: Man könnte damit die streunende Katze erschrecken oder die gurrende Taube vom First des Nachbarhauses holen. Manche haben Skrupel, und lassen es dann doch bleiben. Nicht, weil sie die Katze oder die Taube schonen wollen, sondern aus Sorge, ob nicht ein Nachbar die Tat beobachtet und unter Umständen sogar zur Anzeige bringt. Andere haben solche Skrupel nicht - und tun es einfach.

 

Ein ziemlich heftiger Gedankensprung

führt von der Spritzpistole zur Injektionsspritze. In den USA und in Berlin (ja, steht heute beides in den Meldungen), sind wieder einmal die Masern ausgebrochen.

Masern sind für den Großteil der Ärzte so etwas, wie die streunende Katze, die ihnen ihr Häufchen ins Blumenbeet setzt und beim Verscharren dann die Tulpenzwiebeln ausbuddelt.

Die Ärzte haben ihre Spritzen - und daher große Lust aufs Impfen.

Besonders heimtückisch erscheint ihnen dabei ein Feind namens "Impflücke", der von den Impfgegnern in Stellung gebracht wurde und nun im Zentrum ihrer Spritzbemühungen steht.

Es ist nicht anders als bei den Organtransplantationen. Wenn da ein Mensch stirbt, der mit einem Spenderorgan - vielleicht - überlebt hätte, sind die bösen Menschen schuld, die ohne Spenderausweis verantwortungslos durchs Leben lustwandeln.

Wenn irgendwo ein Mensch an Masern erkrankt und sich die sehr seltenen Komplikationen einstellen, die noch viel seltener zum Tode führen, dann sind die Impfgegner dran schuld.

Warum kann nicht in beiden Fällen der Standpunkt der Vernunft eingenommen werden, der da lautet:

a) Wer nicht selbst einen Spenderausweis hat, bekommt auch kein Spender-Organ.

b) Wer geimpft ist, braucht sich auch vor der größten Impflücke nicht zu fürchten und sollte daher die Impfgegner, die bei der Risiko-Abwägung zu einer anderen Entscheidung gekommen sind, nicht zwingen wollen, sich gegen ihren Willen impfen zu lassen.

Die Menschheit hat es über Jahrmillionen geschafft, ganz ohne Impfstoffe jede Form von Krankheitserregern zu überstehen. Masern zählten einst zu den "Kinderkrankheiten", die man gehabt haben sollte, um dann als Erwachsener immun zu sein.

Dieses Prinzip hat funktioniert.

Vom Impfen weiß man das nicht so genau.

Wie wirksam Impfungen wirklich sind, welchen Langzeitschutz sie bieten, wie hoch die Risiken und Nebenwirkungen von Impfungen im Vergleich zum Nutzen sind, ist nicht erwiesen. Nicht jeder Geimpfte, der nicht erkrankt, wäre ohne Impfung auch erkrankt. Nicht jeder Ungeimpfte ist dadurch einem schweren Impfschaden entgangen. Und längst nicht jeder Geimpfte ist der Krankheit, gegen die er geimpft wurde, tatsächlich entgangen.

Die Injektionsspritze ist eine Waffe, und die will man eben auch einsetzen, einfach sehen, wie sie wirkt. Und wie bei Kriegswaffen auch, sind Kollateralschäden unvermeidlich.

Womit wir wieder bei den richtigen Waffen wären.

Wenn das Kind die Spritzpistole endgültig zur Seite gelegt hat und stattdessen, ein paar wenige Jahre später, eine Maschinengewehr in die Hand bekommt, ist praktisch jeder junge Soldat in der Grundausbildung, der zum ersten Mal vom Schießstand zurückkommt, wo er mit scharfer Munition die ersten Salven abgeben durfte, geradezu euphorisiert. Das Hochgefühl, eine richtige, mörderische Waffe bedienen zu können, das erinnert er sogar noch, wenn er schon seit dreißig Jahren Reservist ist und am Stammtisch ins Schwärmen gerät.

Neue Besatzungsmitglieder von Kriegsschiffen, die zum ersten Mal dabei sind, wenn eine (teure) Übungsrakete verschossen wird, fiebern diesem Ereignis regelrecht entgegen, und so manches Manöverfoto behält auf alle Zeiten einen Ehrenplatz im Tempel der ruhmreichen Erinnerungen.

Von diesen Überlegungen her stellt sich die Frage, ob es denn nun wirklich der Feind ist, den man bekämpfen will oder sogar muss, oder ob es nicht einfach nur die Waffe ist, die danach drängt, eingesetzt zu werden.

Zumal diese psychologische Wirkung der Waffe auf ihren Besitzer ja nicht auf den einfachen Infanteristen oder Raketenschützen beschränkt bleibt. Je größer die durch eine Waffe repräsentierte Macht ist, desto mehr wächst die Lust, sie auch einzusetzen, und wenn es sich bei "der Waffe" gleich um eine ganze Armee handelt und der "Besitzer" dieser Armee ein Politiker ist, dann wächst auch bei dem nach und nach der immer dringendere Wunsch, diese sündhaft teure Maschinerie auch einmal in Gang zu setzen.

Dass die eigene Armee nur ein Abschreckungspotential darstellt und Feinde fernhält, also Krieg vermeidet, erscheint, je länger Soldaten und Gerät rasten und rosten, immer unbefriedigender.

Also plant man Kriege, arbeitet Angriffs- und Bedrohungsszenarien aus, entwickelt Verteidigungs- und Präventivschlagstrategien und veranstaltet Großmanöver, um zu sehen, ob in der gespielten Praxis auch alles so funktioniert, wie in der für Kriegs- und Friedenszeiten gleichermaßen anzuwendenden Theorie.

Es fehlt nur noch die Anweisung des Regisseurs.

"Alles auf Anfang!"

"Ton ab!"

"Kamera ab! "

"Klappe"

"Und Action!"

 

Ganz furchtbar muss es sein, wenn ein solcher Kriegsherr nach den ersten Schlachten feststellen muss, dass Waffen und Munition zu Ende gehen. Der einfache Soldat im MG-Nest versucht dann ganz vorsichtig ein halbwegs weißes Taschetuch an einem Stecken aus der Deckung zu heben, und wenn es einigermaßen ruhig bleibt, mit den erhobenen Händen vorweg selbst aufzutauchen und sich zu ergeben. Hält sich der Gegner an die Genfer Konventionen, wird sich die folgende Gefangenschaft einigermaßen unbeschädigt überleben lassen. Dann darf man wieder nachhause, und warten, bis es beim nächsten Mal heißt, alles auf Anfang.

Auch der Regimentskommandeur wird im Zweifelsfall zwar befehlen, die Stellung bis zur letzten Patrone zu halten, aber dann schlicht und einfach kapitulieren und versuchen, den Rest seiner Leute einigermaßen heil aus den Schützengräben zu holen.

Wo jedoch große Feldherren aus sicheren Bunkeranlagen heraus ihre Chancen schwinden sehen, beliefern sie ihre Soldaten statt mit Waffen und Munition mit Durchhalteparolen und fliegenden Standgerichten. Gleichzeitig suchen sie jedoch verzweifelt nach Verbündeten und willigen Nachschublieferanten, bereit, einen Großteil der Beute abzutreten, wenn ihnen nur die Schmach erspart bleibt, einen Krieg verloren und "die Waffe", die Stütze der Macht, eingebüßt zu haben.

Poroschenko ist so ein "bedauernswerter" Feldherr.

Vom Chefsessel der Pralinenfabrik aus siegreich an die Spitze des Staates geraten, konnte er es nicht ertragen, dass da Leute im Donbass sitzen, die sich ihm - dem nun großen Feldherrn - gegenüber aufführen, wie einst Asterix und Obelix gegenüber Cäsar.

Also hat er seine Legionen losgeschickt, in der vollsten Überzeugung, ihm sei eine hochgerüstete und gut ausgebildete Armee in den Schoß gefallen, die er eigentlich nur losschicken müsste, um die territoriale Einheit der Ukraine wieder herzustellen.

Offenbar hat ihm allerdings niemand erklärt, dass Waffen und Munition der ukrainischen Armee von Russland geliefert worden waren und dass er, nachdem er den offen Bruch mit Russland vollzogen hatte, nicht mehr damit rechnen könne, ausgerechnet für einen Feldzug, dessen Endziel die Rückeroberung der Krim ist, von Russland auch nur einen Schuss Munition zu bekommen.

Die EU, der es so wichtig war, die Ukraine aus ihren bisherigen Bindungen herauszulösen, fürchtet sich - zu Recht - davor, die Gefahr eines offenen Krieges gegen Russland durch eigene Waffenlieferungen zu erhöhen, und die USA selbst wissen ganz genau, dass es von der ersten Lieferung von Kriegsgerät an Poroschenko bis zum Start der ersten Langstreckenraketen nur noch ein ganz kurzer Weg wäre - und dagegen konnten selbst die sonst so forschen Falken keine überzeugenden Argumente vorbringen. Die Gefahr für die USA, erstmals in ihrer Geschichte tatsächlich den Einsatz gegnerischer Waffen auf dem eigenen Territorium erleben zu müssen, ist einfach zu groß.

Gut, dass die als kleine Jungs alle mal ihre Spritzpistole hatten und daran lernten, dass man Dad und Mom schon mal ungestraft nassmachen darf, nicht aber den netten Nachbarn, wenn der im guten Zwirn auf dem Weg zur Kirche ist.

 

Es sieht für mich so aus, als würde Poroschenko in einer verdammten Zwangslage stecken. Gibt er jetzt auf und unterschreibt einen Vertrag mit den unabhängigen Republiken Donezk und Lugansk, werden ihn die eigenen Leute fallen lassen, wie eine heiße Kartoffel und ihn schnellstmöglich zum Alleinschuldigen ernennen, mit der Konsequenz, dass er sich u.U. vor dem Internationalen Gerichtshof verantworten muss.

Gibt er nicht im Lauf der nächsten drei, vier Wochen auf, könnte es sein, dass die Leute aus dem Donbass ohne auf Gegenwehr zu stoßen bis nach Kiew marschieren können, weil schlicht die letzte Patrone verschossen ist.

Die Initiative von Merkel und Hollande, höchstwahrscheinlich von Washington aus initiiert, könnte zum Ziel haben, das drohende Ende der Ära Poroschenko mit einem Minimum an Gesichtsverlust zu beenden. Das bietet auch Putin einen enormen Verhandlungsspielraum, so dass sich das Thema "Ukraine" unter Umständen auf eine kaum mehr für möglich gehaltene, friedliche Weise, verbunden mit dem Ende der Russland Sanktionen, ganz zügig beerdigen lässt.

Und wenn die Regie dann auch noch meint, es sei nun alles im Kasten, der Film ist abgedreht, dann ist's gut.

Nochmal alles auf Anfang?

Bloß nicht!

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 
 
 
Hat Ihnen dieser Paukenschlag
etwas gebracht?
 
Mit einem Förder-Abo
erhalten Sie zusätzlich
alle 2 Monate das Dossier
EWK - Zur Lage,
einen der beiden Sammelbände
"Paukenschläge 2003-2008 oder 2009-2011"
und weitere Vorteile.
 
Außerdem machen Sie mir damit eine Freude.
 
 
 

In diesen beiden Sammelbänden finden Sie meine besten und wichtigsten Aufsätze aus den Jahren von 2003 bis 2011.
 
Ein Stück Zeitgeschichte, aus unterschiedlichsten Anlässen aus meiner speziellen Perspektive festgehalten und mit feinem Humor angereichert.
 
 
 
Band I - Jahrgänge 2003 bis 2008
Band II - Jahrgänge 2009 bis 2011
 
 
 
Zwei Bücher, die Sie wirklich jedem ans Herz legen können .

 
 
Globale Konzepte
Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre, Band II
 
Welche großen Strömungen die Weltwirtschaft unter der Überschrift "Globalisierung" bewegen, warum die Globalisierung Arbeitslosigkeit braucht und hervorbringt, warum sie die Sozialsysteme zerstören muss - und warum alle Verheißungen des Kapitalismus, von "Wohlstand für alle" bis "Nie wieder Krieg" erstunken und erlogen sind, das habe ich vor mehr als 10 Jahren im zweiten Band von Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre mit dem Untertitel "Globale Konzepte" ausführlich beschrieben - und einen Weg aufgezeigt, den ich als "Das Credo der Vernunft" bezeichnet habe, alledem zu entgehen und eine wirklich menschliche und menschenwürdige Welt zu schaffen.
 
zum Shop

Das EU-Diktat
Vom Untergang der Freiheit in Europa
 
 
Dass die Strukturen der EU zutiefst undemokratisch sind und Interessen folgen, die nicht den Interessen von 500 Millionen Europäern entsprechen, dass die EU - ganz im Gegenteil - die Freiheit in Europa ständig weiter beschneidet und in allen wirtschaftlichen, innnen- wie außenpolitischen Bestrebungen und dem Aufbau einer europäischen Militärmacht nur den Interessen des internationalen Kapitals dient, hat in bemerkenswert tiefgehender, in Teilen philosophischer Weise, Florian Stumfall in seinem Buch "Das EU-Diktat - Vom Untergang der Freiheit in Europa" dargelegt.
 
zum Shop
 
 
 
Wo bleibt die Revolution
Die Sollbruchstelle der Macht
 
 
Und warum trotz aller alarmierenden Zustände, trotz offensichtlich vollkommen fehlgeleiteter Entwicklungen, sich kein Widerstand formiert, um das Establishment hinwegzufegen, habe ich mit meinen Gedanken in dem Buch "Wo bleibt die Revolution - Die Sollbruchstelle der Macht" ausgelotet. Ich meine, die Veränderung hat schon begonnen. Wenn sie abgeschlossen ist, wird sie uns vermutlich wie eine Revolution vorkommen, und wenn wir Glück haben, erreichen wir diesen Abschluss ohne dass der Widerstand gegen die notwendigen Veränderungen unnötiges Blutvergießen erfordert.
 
zum Shop
 
 
 
Selbstverständlich (?)
finden Sie im EWK-Verlag nicht nur wichtige Sachbücher, sondern auch spannende Bücher, schöne Bücher, lustige Bücher, Kinderbücher ...
 
Dafür habe ich vor kurzem eigens ein neues Schaufenster eingerichtet.
 
Spielen Sie ruhig mal ein bisschen,
sieht eh aus, wie ein Daddelautomat ...
 
EWK-Verlag - lieferbare Bücher
 
 
 
 
 

und wenn im Januar das Kreuz wehtut ...

 

Angela Buer - Meine Rückengeschichte
Ein Erfahrungsbericht über eine erfolgreiche Selbstheilung.

 

Wirbel selbst einrenken?

Angela Buer hat über viele Jahre an schlimmen Rückenschmerzen gelitten.

Als die Ärzte und Physiotherapeuten mit ihrem Latein am Ende waren - und der Rücken beinahe auch, erkannte sie, dass ihr niemand helfen konnte, außer vielleicht sie selbst.

Sie informierte sich, las viele Bücher und probierte vieles aus. Allmählich verstand sie, wie das Wechselspiel von Muskulatur, Skelett und Nervensystem funktionierte und entwickelte eine Reihe einfacher Übungen, die es möglich machten, einen "Schmerzherd" nach dem anderen zu beruhigen und ihren Rücken in einem Maße zu stabilisieren, dass sie sich heute wieder uneingeschränkt und schmerzfrei bewegen kann.

Wie ihr das gelungen ist, hat sie für alle Leidensgenossen dokumentiert.

Das Buch ist kein medizinischer Ratgeber, sondern ein Erfahrungsbericht mit vielen Denkanstößen und praktischen Anregungen für alle, die den Mut haben, die Verantwortung für ihre quälenden Rückenschmerzen selbst zu übernehmen.

Wr bieten dieses Buch zum Download in zwei Versionen an. Als typisches E-Book mit allen Funktionen für den E-Book-Reader und als pdf-Datei, mit einer feststehenden Formatierung, die es einfach macht, einzelne Seiten bei Bedarf auszudrucken.

Ihr direkter Link zum Online-Shop Meine Rückengeschichte:

- PDF-Version ---------- EPUB-Version -

 

 
 
 
Kommentare zu diesem Paukenschlag

 

 

 

Autoren - Texte - Manuskript - BoD -
Book on Demand - Verlag - Lektorat - ISBN - Kontakt

Informationen


 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 Anker Julie