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Paukenschlag
am Donnerstag
No. 3 /2015
vom 22. Januar 2015


Kommentare zum Zeitgeschehen von Egon W. Kreutzer

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Druckversion: Sigbert Döring


 
Paukenschlag am
Eurotag
 
Viele Spekulationen über die heutige EZB-Entscheidungen waren in den letzten Tagen und Wochen im Umlauf.
 
Nun endlich hat Mario Draghi den Mund aufgemacht und etwas anderes als heiße Luft herausgelassen.
 
Der Plan sieht nun also so aus:
 
Ab März 2015
werden monatlich für 60 Milliarden Euro Anleihen aufgekauft, teilweise direkt von der EZB, teilweise von den nationalen Notenbanken. Diese Splittung ist wohl auf die deutschen Bedenken zurückzuführen, zu stark in die Haftung für die Schulden anderer Euro-Staaten in Anspruch genommen zu werden.
 
Das Programm soll bis September 2016 laufen, also 1,5 Jahre und hat damit rechnerisch*) einen Umfang von gut einer Billion Euro.
 
*) Unter Berücksichtigung der gesetzten Bedingung, dass die Anleihen im Verhältnis der Anteile der EZB-Eigner von deren Staaten stammen sollen, was bedeutet, dass der größte Teil in deutschen Staatsanleihen aufgekauft werden muss, wage ich allerdings zu bezweifeln, ob ausgerechnet diese Papiere von ihren Haltern aufgegeben werden. Ist dies nicht der Fall, kann sich das Ziel von 18x60 Milliarden, also 1.08 Billionen womöglich nicht erreichen lassen.
 
 
Und damit soll - so heißt es offiziell - erreicht werden, dass die Deflationsgefahr in der Euro-Zone gebannt wird, und das Inflationsziel von
 
unter, aber nahe bei 2 Prozent jährlich
 
wieder realisiert werden kann.
 
 
Ich habe inzwischen großes Gefallen an dem Wort "Erzählung" gefunden. Auch das, was uns als Sinn und Zweck, Ziel und Anspruch vorgesetzt wird, ist nichts anderes als eine Erzählung. Eine schön ausgedachte Geschichte, in der ein paar Fakten und ein paar Meinungen, ein paar archaische Emotionen und ein paar glatte Lügen zu einem Text verwoben werden, der den Zuhörern gefällt und dem Erzähler Beifall einbringt.
 
In Hameln wird erzählt, der Auszug vieler Jungbürger, der die Stadt schwächte, sei von einem geprellten Rattenfänger aus Rache verübt worden. Historiker sehen den eigentlichen Rattenfänger nicht, wohl aber hinter der Erzählung jene Rattenfänger, die den jungen Leuten in der Stadt ein schönes Leben in fruchtbaren Landschaften versprachen und sie so nach Prignitz und in die Uckermark (da war doch noch was...) lockten.
 
Es wird immer wieder etwas Schönes erzählt. Noch öfter wird Schlimmes und Schreckliches erzählt, doch in einer Zeit, in der es von Schlimmem und Schrecklichem sowieso schon genug gibt, erfreut sich der fromme Bürger doch auch immer wieder an einer verheißungsvoll schönen Erzählung, so wie einst die Kinder von Hameln, die danach dort nie wieder gesehen wurden.
 
 
Was ist also dran, an der Erzählung der EZB, sie werde uns mit den Mitteln des Quantitative Easing von der Deflation befreien?
 
Und, falls es gar nicht um die Deflation gehen sollte, was bezweckt die EZB in Wahrheit mit dieser Erzählung und den damit begründeten Aktionen?
 
Wenn man sich die offiziellen Inflationszahlen anschaut, dann bewegt sich die Euro-Zone in einer Phase relativer Preisstabilität. Die Preise steigen nur noch sehr geringfügig, der Ölkrieg, den die USA und Saudi Arabien gegen Russland angezettelt haben verbilligt die Preise für Benzin, Diesel und Heizöl, und sogar der Gaspreis wird sinken, weil er an den Ölpreis gekoppelt ist.
 
Moderate Lohnerhöhungen sorgen zudem für ein geringfügiges Ansteigen der Kaufkraft der Bevölkerung - der Staatshaushalt nimmt folgliche ein bisschen mehr Steuern ein und muss deutlich weniger für Zinsen aufwenden, was letztlich auch immer von allen für gut geheißen und angestrebt wurde.
 
Das zumindest beschreibt die Situation in Deutschland - und so verwundert es auch nicht, wenn die deutsche Vertreterin im EZB-Direktorium und der Chef der Deutschen Bundesbank sich von Woche zu Woche intensiver gegen die Pläne des Italieners Draghi ausgesprochen haben.
 
Allerdings ist für eben dieses Deutschland auch festzustellen, dass es seine Infrastruktur sträflich vernachlässigt und dabei alles, was nicht unmittelbar zum Verkauf (Privatisierung) ansteht, schlicht vergammeln lässt, so dass die Dobrindt Maut wenigstens ein bisschen Geld in die Kassen spülen soll, um Autobahnen und Landstraßen einigermaßen befahrbar halten zu können. (Dass es sich auch dabei nur um eine Erzählung handelt, die den Ausbau des Mautbrückennetzes zur Totalüberwachund aller Fahrzeugbewegungen - samt Fotos von Fahrern und Beifahrern - verschleiern soll, sei hier nur am Rande erwähnt.)
 
Es ist für dieses Deutschland ebenso festzustellen, dass es Mühe hat, den Unterhalt des nicht erwerbstätigen Teils der Bevölkerung sicherzustellen. Für die Kleinsten fehlt es an Kindergartenplätzen, Schüler müssen in heruntergekommenen und versifften Schulen lernen, wobei die Lehrmittel aus Spenden der Eltern zu finanzieren sind. Schulabgänger fallen in Praktika und Arbeitslosigkeit, den Arbeitslosen hat schon Peter Hartz die Leistungen massiv zusammengestrichen und sie in Massen zu dem gemacht, was man ehemals Sozialhilfeempfänger nannte. Die Renten wurden und werden weiter gekürzt, die Leistungen der Krankenkassen wurden zusammengestrichen, der Anteil derjenigen, die unter der Armutsgrenze leben bzw. akut armutsgefährdet sind, wächst ständig weiter - doch wenn wir uns unter unseren Nachbarn umsehen, dann stellen wir fest, dass es uns im Vergleich mit den meisten anderen Ländern tatsächlich immer noch "relativ gut" geht.
 
Die Erzählung der EZB läuft nun darauf hinaus, dass es uns besser ginge, dass die Wirtschaft wachsen könnte, die Arbeitslosigkeit sinken, die Renten wieder steigen, wenn wir nur mehr Schulden hätten.
 
Denn, so heißt es, mit den Milliarden aus dem Programm zum Ankauf von Staatsanleihen bekämen die Banken die Möglichkeit, wieder mehr Kredite zu vergeben, und damit käme endlich wieder Geld in Umlauf, das die Deflation beendet und den Aufschwung anschiebt.
 
Das ist ein offensichtlicher Widerspruch!
 
Wenn Schulden gut sind, warum macht Herr Schäuble dann keine neuen?
 
Wenn Schulden gut sind, warum überwacht die Kommission dann die Haushalte der Mitgliedsstaaten und droht Strafen für die Überschreitung von Schuldenobergrenzen an?
 
Wenn Schulden gut sind, warum vergeben die Banken dann nicht ganz von alleine und in Erfüllung ihrer Aufgabe einfach mehr Kredit?
 
Der Kern des Unheils steckt in der euphemistischen Formulierung:
 
Die Banken bekommen die Möglichkeit,
wieder mehr Kredite zu vergeben.
 
Inzwischen haben es wohl auch letzten Interessierten begriffen, dass Banken kein Geld brauchen, um Geld zu verleihen. Sie können im Grunde unbegrenzt Kredit vergeben, ohne dass ihre Bilanzen dadurch in Unordnung geraten. Jedem Kredit, also allem, was sie ihren Schuldnern auf dem Girokonto bei Kreditgewährung zur Verfügung stellen, steht auf dem Darlehenskonto ein gleich hoher Betrag gegenüber. Das ist für die Bank weder ein Gewinn, noch ein Verlust, es verändert ihr Vermögen nicht. Sie schreibt nur an, wie der Wirt in der Eckkneipe. Er hat das Bier eingeschenkt, und auf dem Bierdeckel wieder einen Strich gemacht. Genausogut hätte er dem Kunden statt des Bieres auch zwei Euro in die Hand drücken können.
 
Wenn der Stammgast wieder Geld in der Tasche hat und bezahlt, ist alles wieder auf Null.
 
Nein, das Problem, das die Banken daran hindert, Kredite zu vergeben, lauert ganz woanders.
 
Es sind diejenigen, bei denen sich die Banken verschulden, die Sparer und Einleger. Diejenigen, die nicht mit schmalem Budget Monat für Monat schauen müssen, wie sie über die Runden kommen, sondern die anderen, diejenigen, die "Gewinne" übrigbehalten und sie der Bank anvertrauen.
 
Die wollen dafür Zinsen - und deswegen muss die Bank mit deren Geld arbeiten. Die Bank legt dieses Geld an. Teils in sicheren Anlagen, teils in hochspekulativen Anlagen, teils in Staatsanleihen, teils in Terminkontrakten, teils in sehr, sehr komplizierten Finanzprodukten.
 
Das kann für die Bank ein sehr, sehr erfreuliches Geschäft sein, mit fremdem Geld zu spekulieren und dabei immense Gewinne einzufahren, wovon nur ein kleiner Teil als Einlageverzinsung wieder abgegeben werden muss, während der große Rest als Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet wird.
 
Geld, das dann zum Teil wieder in die Einlagen wandert, also die Schulden der Bank bei ihren Einlegern erhöht. Hätte man weniger Dividende ausgeschüttet und stattdessen die Rücklagen gestärkt, also das tatsächliche Eigenkapital erhöht, sähe die Situation etwas besser aus - und darauf zielten letztlich auch die Stresstests und die daraus abgeleiteten Forderungen an die Struktur der Bankbilanzen ab.
 
Doch solange der Euro im Vergleich zu anderen Währungen hoch im Kurs stand und die Zweifel an seinem dauerhaften Bestand gering waren, konnten die Banken diesbezüglich einigermaßen sorglos agieren. Die Einlagen standen ihnen als relativ stabil und zuverlässig zur Verfügung.
 
Jetzt aber ist Feuer am Dach. Der Kurs des Euro fällt und die Zweifel an der Wirksamkeit der bisherigen und der noch möglichen Rettungsmaßnahmen haben überhandgenommen. Folglich kommen nicht wenige Einleger auf die Idee, ihre Eurobestände aufzulösen und stattdessen Dollarkonten im Ausland anzulegen. Das heißt, die Banken müssen über entsprechende Liquidität verfügen, um diesen Abfluss realisieren zu können.
 
Nun sind die allermeisten Bankeinlagen zwar mit Fälligkeitsterminen versehen, doch davon liegen eben immer viele in der Gegenwart und in der ganz nahen Zukunft, so dass die Bank immer in der Lage sein muss, Euros auszuzahlen. Die Mindestreserve reicht für das normale Geschäft sicherlich gut aus - bei einseitig gerichteten Kapitalströmen kann sie jedoch auch schnell überstrapaziert werden.
 
Dann sollten die Banken Teile ihrer spekulativen Anlagen, in welche die Kundengelder geflossen sind, liquidieren können. Doch das geht derzeit in vielen Fällen nur mit erheblichen Verlusten. Selbst dann, wenn Aktien, die derzeit im Börsenaufschwung Höchstkurse verzeichnen, verkauft würden, würde mit dem Abgang dieser hochbewerteten Anlagen die Lücke sichtbar, die durch notwendige Abschreibungen auf andere Anlagen, insbesondere auf Staatsanleihen von Krisenländern, im Grunde längst gerissen wurde.
 
Kurz: Die einzig sinnvolle Erklärung dafür, dass Banken in der Euro-Zone bereit sind, die von ihnen gehaltenen Anleihen zu verkaufen, kann nur darin gesucht werden, dass es offensichtlich einigen erhebliche Schwierigkeiten bereitet, angeforderte Auszahlungen von Einlagen zu befriedigen, ohne dabei in Not zu geraten, den Gang zum Insolvenzgericht antreten zu müssen.
 
Nun ist es jedoch so, dass die Auflösung von Einlagen und die Gewährung neuer Kredite für die Liquidität (nicht für das Vermögen) der Bank die gleiche Wirkung haben. Geld fließt ab, und dafür wird das Zentralbankkonto der Geschäftsbank in Anspruch genommen.
 
In normalen Zeiten bewegen sich Zuflüsse und Abflüsse in einem überschaubaren Rahmen, so dass sie sich mittel- bis langfristig ausgleichen. In weniger normalen Zeiten, wenn die Abflüsse überwiegen, muss die Bank zuerst dafür Sorge tragen, die Ansprüche ihrer Einleger auf Auszahlung befriedigen zu können - und das mindert die Fähigkeit, neue Kredite zu vergeben.
 
Mit dem Aufkauf von "Schrottpapieren" durch die EZB werden die Geschäftsbanken von diesem Problem befreit. Sie müssen nicht auf dem Markt nach Käufern suchen und dabei zu ungünstigen Kursen verkaufen, sie können jederzeit die EZB (bzw. ihre nationale Zentralbank) auffordern, ihnen die Papiere abzunehmen, und haben statt einer Anleihe-Leiche nun liquide Euros in der Aktiva, und die muss niemand abschreiben, denn ein Euro ist im Euroland ein Euro, ist ein Euro, ist ein Euro - ganz egal, zu welchem Kurs er an den Devisenbörsen gehandelt wird.
 
Die monatlichen Tranchen, die beschlossen wurden, entsprechen höchstwahrscheinlich dem erwarteten Kapitalabfluss, der sich auf Basis der Sperrfristen der Guthaben über das gesamte Euro-System prognostizieren lässt.
 
Dass Draghi speziell für Krisenländer "Sonderregelungen" erwähnte, die eher eine Einschränkung des Zugangs zum frischen Geld darstellen, ist m.E. in der Hauptsache auch ein letzter Versuch, auf den Ausgang der Wahlen in Griechenland Einfluss zu nehmen.
 
 
Der Kampf gegen die Deflation entpuppt sich also bei genauerem Hinsehen als eine erneute Bankenrettung im großen Stil, deren Sinn und Zweck letztlich wieder darin besteht, die Guthaben der Einleger zu retten, obwohl die von den Banken dafür gehaltenen Anlagen dafür kaum noch oder schon gar nicht mehr ausreichen.
 
Ob Griechenland davon profitieren wird, scheint vom Ausgang der Wahl abzuhängen, und dann davon, wie sich die neue Regierung zu den Forderungend er Troika positioniert.
 
 
Mit der Rettung der Guthaben der Einleger wird allerdings auch der Euro noch einmal gerettet. Dies verhindert nämlich den Zusammenbruch der betroffenen Banken und den davon ausgelösten Domino-Effekt noch ein letztes Mal.
 
Bezahlt wird diese Rettung mit einem weiteren Kursverlust des Euro, also mit der Verteuerung der Importe.
 
An der Deflation ändert sich nichts. Dafür sorgt die - nach wie vor wie eine Ikone hochgehaltene - Austeritätspolitik der EU ganz von alleine, die ja wiederum nur dazu dient, die Preise europäischer Waren auf den Weltmärkten niedrig zu halten. Und weil zugleich die währungskursbedingte Verteuerung der Importe kompensiert werden muss, werden von den Staaten in Kürze noch härtere Einschnitte in die Sozialsysteme, noch weitgehendere Privatisierungen, noch mehr Entlassungen von Staatsdienern gefordert werden.
 
Die Inflation, die Draghi wieder ins Rollen bringen will, wird sich nur bei den Börsenkursen und den Immobilienpreisen zeigen - und auch da handelt es sich nicht um wirkliche Inflation, sondern lediglich um die technische Reaktion auf den gesunkenen Euro-Kurs.
 
Wenn eine Aktie bisher 100 Euro kostete, den Aktionären also, umgerechnet in Dollar, vor ein paar Monaten noch 135 Dollar wert war, dann muss sie, wenn man für einen Euro nicht mehr 1,35 Dollar bezahlen muss, sondern nur noch 1,15 Dollar, jetzt eben auch - wieder umgerechnet in Euro - mit 117 Euro an der Kurstafel stehen.
 
Das macht der Computerhandel für seinen Teil vollautomatisch, den Rest besorgen dann die ja ebenfalls immer noch aktiven humanoiden Trader.
 
 

Am 18. März 2013, also vor knapp zwei Jahren, schrieb ich zum gleichen Thema, wenn auch aus kleinerem Anlass (es ging damals um die Rettung von Zypern), den Paukenschlag "Graf Draghila im Blutrausch".
 
Wer damals nicht glauben konnte, dass das Spiel damit noch lange nicht zu Ende gespielt ist, kann das gerne noch mal nachlesen.
 
Geldmengenausweitung ohne realwirtschaftlichen Hintergrund ist Diebstahl, bzw. massive Beihilfe zum Diebstahl. Ganz egal, ob als Motiv nun die Rettung des Euros, der EU oder des ganzen Universums herhalten muss. Es kommt nicht auf das Motiv an, nur auf die Wirkung.
 
Dem Täter können ggfs. mildernde Umstände zugerechnet werden, die Wirkung wird dadurch nicht verändert.
 
Das ist immer und überall so.
 
PaD 13 /2013 Graf Draghila im Blutrausch




 
 


 
 
 
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 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

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