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Paukenschlag
am Donnerstag
No. 1 /2015
vom 7. Januar 2015


Kommentare zum Zeitgeschehen von Egon W. Kreutzer

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Druckversion: Sigbert Döring

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Informationen

Zur Umfrage zum Attentat in Paris,
bitte nur zwei, drei Sätze, wie im Anschreiben zum PaD
beschrieben.
 
zu den Antworten
 
 
 
Wolle mer se reilasse?
Die Deflation ist da.
 
Nun haben wir den Salat. Die EZB hat nicht nur das Inflationsziel verfehlt, es ist ihr noch nicht einmal gelungen, die Deflation fernzuhalten.
 
Der Spiegel schreibt: "In der Euro-Zone herrscht erstmals seit dem Krisenjahr 2009 eine Deflation". und liefert zur Begriffserklärung vier naive Bildchen und dazu einen ebenso naiven, erklärenden Text.
 
Deflation bedeute, heißt es da, dass die Preise in einem Land über längere Zeit sinken, was verschiedene Ursachen haben könne. Zum Beispiel eine geplatzte Immobilienblase oder den staatlichen Beschluss, stark zu sparen. Sinkende Preise seien schlecht, weil die Einnahmen der Unternehmen sinken und daher Mitarbeiter entlassen müssen, usw.
 
Über die wahren Ursachen und die wahren Verursacher der Deflation wird vorsichtshalber nicht aufgeklärt, stattdessen wird der rapide Verfall des Ölpreises ins Feld gefühlt, der allerdings mit Deflation nichts zu tun hat, denn Deflation ist ein Phänomen, das von fehlender Liquidität ausgelöst wird, nicht von sinkenden Preisen.
 
Denn so wie Inflation - also die Aufblähung der Geldmenge - von Teuerung (dem Anstieg der Preise bei unveränderter Liquidität) unterschieden werden muss, müssen auch die Deflation, also das Schwinden der liquiden Geldmenge, und das Sinken der Preise bei unveränderter Liquidität voneinander unterschieden werden.
 
Da der sinkenden Ölpreis, trotz der Gegenbewegung des Euro-Kurses, in Deutschland Liquidität freisetzt, die bisher für den Energieaufwand gebunden war, sollte davon eigentlich ein Wachstumsschub ausgehen, der alle Sektoren außerhalb des Energiesektors beflügelt, auch die Verluste bei der Mehrwertsteuer auf Öl und Benzin sollten durch zusätzliche Mehrwertsteuereinnahmen in anderen Sektoren zumindest ausgeglichen werden. Die deutsche Öl- und Gasförderung stellt schließlich nur minimale Mengen für den Eigenbedarf zur Verfügung, der Preiseinbruch für die Produzenten ist in der volkswirtschaftlichen Gesamtbetrachtung daher noch nicht einmal eine Fußnote wert.
 
 
Was also ist Deflation?
 
Diese Frage habe ich im Rahmen der Aufsatzreihe:
 
"Grundlagenwissen zum besseren Verständnis des Geldes und der vom Geld hervorgerufenen Probleme"
 
bereits im Mai 2003 beantwortet und später in "Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre - Band III, Über das Geld" mit verarbeitet.
 
Ich finde, dieser kurze Aufsatz passt unverändert zur heutigen Situation - und verrät ein bisschen mehr über die Deflation als der Spiegel und die übrigen Mainstream-Medien. Hier ist er also nochmals, mit geringfügigen Ergänzungen:
 
 

Deflation
 
Inflation und Teuerung haben wir im Kapitel "die natürlichen Feinde des Geldes" bereits besprochen, doch es gibt noch ein Phänomen, das höchste Beachtung verdient: Die Deflation.
 
Deflation ist selten.
Zwischen deflationären Phasen vergehen Jahrzehnte der Teuerung und Inflation, aber in der kollektiven Erinnerung der Menschheit ist die Deflation tief eingegraben. Die letzte schwere Deflation nennen wir heute noch "Die Weltwirtschaftskrise" und ihr "Schwarzer Freitag" ist längst zum Synonym für Bankrott und wirtschaftlichen Ruin geworden.
 
Deflation sieht so aus, als gewönne das Geld auf wundersame Weise Tag für Tag an Wert. Es sieht so aus, als würden die Preise sinken, als seien die Feinde des Geldes, Inflation und Teuerung endgültig besiegt.
 
Natürlich ist das Unfug.
 
Erklärt wird die Deflation mit einer Stimmung des Abwartens bei den Konsumenten, die heute nicht kaufen wollten, weil sie fest damit rechnen, dass morgen alles noch billiger zu haben sei.
 
Aber auch das ist Unfug, der in den Medien verbreitet wird, um die Deflation als eine unvermeidliche Erscheinung des Schicksals und der Weltenläufte darzustellen, so ähnlich, als sei die Deflation eine Art Viruserkrankung, die rund um den Globus das Wirtschaftsleben befällt und lähmt.
 
 
Selbstverständlich wird Deflation von Menschen gemacht.
 
Die einfachste Methode zur Herstellung von Deflation ist es, die Kaufkraft der Bevölkerung, einschließlich der Kaufkraft ihres Staates und ihrer Versorgungssysteme zu beschneiden, indem die Geldversorgung gestört wird.
 
Dies ist in Zeiten der Globalisierung einfacher denn je. Geld, also Liquidität in einem Wirtschaftsraum aufzusaugen und unter Umgehung der üblichen Steuerbelastung im Ausland als Guthaben anzusammeln, ist für international agierende Großkonzerne eine der leichtesten Übungen und oft helfen Regierungen (so wie H. Juncker Amazon und anderen geholfen hat) dabei noch nach Kräften mit.
 
Doch schon alleine mit der Drohung, Arbeitsplätze ins Ausland zu verlagern, sind Bund, Länder, Gemeinden und Gewerkschaften dazu zu bewegen, Steuern und Abgaben zu senken, preisgünstiges Bauland einschließlich unentgeltlicher Erschließung zur Verfügung zu stellen, Sondertarifverträge abzuschließen und massiven Stellenabbau hinzunehmen, solange wenigstens noch ein paar Arbeitsplätze erhalten bleiben.
 
Vergessen wird dabei leicht, dass weniger Geld in Umlauf ist, wenn Investoren weniger Geld einsetzen müssen, um Produktionsanlagen zu errichten. Es wird vergessen, dass weniger Geld in Umlauf kommt, wenn weniger Beschäftigte für geringere Löhne arbeiten und die Steuereinnahmen sinken.
 
Jeder versucht nur, rings um den eigenen Markplatz zu retten, was zu retten ist und begibt sich damit in eine unsinnige Konkurrenz, die von lachenden Dritten in immer groteskere Formen getrieben wird.
 
Den umworbenen Investoren gelingt es so, bei immer weiter sinkendem Aufwand für Pflege und Unterhalt der werteschaffenden Bevölkerung, das gleiche Volumen an Produkten und Leistungen am Markt anzubieten und mit zunehmenden Exportanteilen auch gewinnbringend abzusetzen.
 
Der produzierenden Bevölkerung fehlt nun allerdings das Geld. Das zeigt sich schnell an rückläufigen Einnahmen des Staates und der staatlichen Sozialkassen. Sobald die Ebbe in den Staatskassen als ein Signal zum Sparen interpretiert wird, wenn der Staat also weniger ausgibt und sogar versucht seine Schulden abzubauen, kommt noch weniger Geld in die Taschen der Verbraucher.
 
Kürzungen bei den Renten, Kürzungen bei den Unterstützungsleistungen für Arbeitslose, Kürzungen bei den Kuren und Heilmitteln in der Krankenversicherung vermindern den Geldumlauf, die Konsumenten, so sie noch können, beginnen nun ebenfalls zu sparen, wollen schnell eine Rücklage bilden, um für noch schlechtere Zeiten gewappnet zu sein. Damit verschwindet erneut Geld vom Markt , das erst viel später und in winzigen Dosen als angeknabberter Notgroschen zurückfließt und damit kaum eine Belebung auslösen kann.
 
Die Beschäftigten beginnen unter massivem Druck der Arbeitgeber, sich mit geringeren Löhnen und schlechteren Arbeitsbedingungen zufrieden zu geben, weil sie sonst gar keine Beschäftigung, gar keinen Lohn mehr erhalten. Kurz darauf trifft es die kleineren Gewerbebetriebe, den Einzelhandel, das Handwerk, wo ein ruinöser Wettbewerb um den letzten Cent der letzten Kunden beginnt.
 
Wer jetzt Geld hat, kann preiswert Schnäppchen einkaufen,
doch wer hat noch Geld?
 
Die öffentlichen Kassen sind leer. Das Gros der abhängig Beschäftigten ist kaum in der Lage, Miete und Raten zu zahlen, und in jenen gesellschaftlichen Zonen, wo früher die so genannten "Besserverdienenden" vermutet wurden, beginnt man den Gürtel enger zu schnallen, doch viele schaffen es trotzdem nicht, das in besseren Zeiten Erworbene zu halten.
 
Swatch-Uhren, Briefmarken- und Münzsammlungen werden zuerst versilbert, aber bald gehen auch Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen in den Notverkauf und die Zahl der Zwangsversteigerungen nimmt rapide zu.
 
Kein Wunder, dass die Preise für Gebrauchtwagen ansteigen, während Neuwagen auf Halde liegen und immer schwieriger abzusetzen sind.
 
Wer jetzt Geld hat, kann preiswert Schnäppchen einkaufen.
 
Deflation ist für die Reichen nämlich ebenso schön, wie Inflation. Sie entscheiden alleine, welches Sachvermögen sie zu welchem Preis erwerben. Sie besitzen fast alles Geld, ihre Tilgungs- und Zinsforderungen verschlingen die überwiegenden Teile der Einkommen der Bevölkerung und aus diesen Geldvermögen heraus ist es ein Leichtes, alle Begehrlichkeiten nach Sachwerten zu befriedigen.
 
Der Staat wird sich dem nicht entgegenstellen, ganz im Gegenteil, er kommt denen, die das Geld haben, massiv entgegen, verzichtet auf die Besteuerung von Kapitalerträgen, verzichtet auf die Besteuerung von Vermögen, immer in der Hoffnung, das Kapital ließe sich dadurch gnädig stimmen und würde vielleicht doch bald wieder ein bisschen Geld in den ausgetrockneten Markt geben.
 
Das ist Deflation.
 
Es wird nichts wirklich billiger, im Gegenteil. Es muß immer mehr Leistung erbracht werden, um mit Anstand zu überleben. Es sieht nur so aus, als würde etwas billiger, weil die Preise für Löhne, Leistungen und Güter sich der schrumpfenden Geldmenge anpassen, doch die in der realen Wirtschaft tatsächlich verfügbare Geldmenge, mit der alles bezahlt werden muß, wird - wegen der weiterhin abgeschöpften Gewinne - noch schneller kleiner als die Preise sinken können und hält so die Abwärtsspirale in Gang.
 
So wird der Zustand Europas inzwischen (das war im Mai 2003!) von der Weltbank und vom IWF beschrieben. Wer mit offenen Augen durch die Welt geht, hat bemerkt, daß die massive Geldverknappung, unter der wir leiden, mit dem Zusammenbruch der Spekulationsblase an den Weltbörsen (das war die Dot.com-Blase) begonnen hat und sich seitdem laufend verschärft.
 
Doch unsere Regierung (damals Schröder/Fischer) leugnet die Deflationsgefahr und sucht ihr Heil immer noch in Sparsamkeit und Sozialabbau.
 
Deflation ist die Erpressung ganzer Volkswirtschaften durch Geldzurückhaltung und durch die Weigerung des Bankensystems, Geld zur Verfügung zu stellen.
 
Mit der Einführung des Euro, noch mehr mit den Verschuldungskriterien von Maastricht, mit den restriktiven Kreditvergaberegeln von Basel II und mit der immer gnadenloseren Öffnung und Deregulierung des Welthandels wurde die Einladung an das Kapital ausgesprochen, doch zur Abwechslung, nach fast 75 Jahren, wieder einmal auf Deflation zu setzen.
 
Das Kapital hat die Einladung angenommen.
 
Wir dürfen nicht vergessen, dass auch in Deutschland ein gigantischer Schuldenberg existiert, der sich breit über Konsumenten, Häuslebauer und Unternehmen, über die Gemeinden, die Länder und den Bund verteilt. Ein Schuldenberg, der uns mit Tilgungs- und Zinslasten, die inzwischend annähernd die Hälfte unseres Brutto-Inlandsproduktes verschlingen, erdrückt.
Wir dürfen aber erst recht nicht vergessen, daß diesen Schulden auch entsprechende Guthaben gegenüber stehen, die sich jedoch ganz anders verteilen. Der weitaus überwiegende Teil des Geldvermögen ist in wenigen Hände konzentriert. In Deutschland gibt es nur eine kleine Zahl von Gläubigern, denen eine Unzahl von Schuldnern Zinsen zahlt.
Diese wenigen Superreichen sind die Gewinner der Deflation. Diese Menschen können und werden zwar bestreiten, die Deflation absichtlich herbeigeführt zu haben, aber sie können nicht bestreiten, die Nutznießer der Deflation zu sein. Ganz zu schweigen davon, dass sie nichts tun, um die Deflation abzuwehren, obwohl sie durchaus dazu in der Lage wären.
Doch auch der Staat könnte die Deflation abwehren, wenn er das nur ernsthaft wollte.
 
Es ist nichts anderes erforderlich, als dem Markt die fehlenden Zahlungsmittel zur Verfügung zu stellen. Angebot und Nachfrage sind doch da. Sie kommen doch nur deshalb nicht zusammen, weil das Geld fehlt, weil das Geld dem Markt in krimineller Absicht entzogen wurde.
 
Stellt der Staat - mit der ihm eigenen Autorität und dem ihm entgegengebrachten Vertrauen - die erforderlichen Zahlungsmittel zur Verfügung, und zwar ohne jegliche Rückzahlungsverpflichtung, ohne dass Zinsen dafür zu entrichten sind, wird sehr schnell Vollbeschäftigung und Wohlstand entstehen, wo heute Arbeitslosigkeit und zunehmende Armut um sich greifen. Es sind nicht die angeblich arbeitsunwilligen, unflexiblen, immobilen Sozialschmarotzer von unten, die das verhindern. Es sind die, die uns das Geld "gestohlen" haben.
 
Geld ist doch weder der Motor, noch der Treibstoff, den die Wirtschaft braucht, sondern nur das verdammte, dreckige Schmiermittel.
 
Ein MUSS; das wahrhaft billig herzustellen und leicht zu verteilen ist, das aber gebraucht wird, wenn aus Arbeit Wohlstand entstehen soll.
Dass von solchem staatlich bereitgestellten Anti-Deflationsgeld eine schwerwiegende Inflationsgefahr ausginge, ist in Anbetracht der deflationären Lage ein so blöder Witz, daß darüber kaum noch jemand lachen wird. Lediglich die Deflationsstrategen hätten das Nachsehen. Aber was macht das?
 
Oder will jemand ernstlich behaupten, es sei die Mehrheit der Demokraten in unserem Lande, die von der Deflation profitiert?
 

 
Soweit dieser frühe Aufsatz zum Thema Deflation.
 
Schaut man sich heute, 11 Jahre später, erneut um, in der Republik, ist immer noch festzuhalten, dass der Staat - und mit dem Staat die von ihm gesteuerten Sozialsysteme - kräftig weiter sparen. Inzwischen sind Schuldenbremse und Schwarze Null in Gesetzesform gegossen, und unseren Nachbarn in der EU versuchen wir, die gleiche Sparsamkeit mit aller Macht ebenfalls aufzuzwingen.
 
Die Arbeitslosigkeit in der EU ist seit 2003 gewachsen und hat in einigen Staaten der Euro-Zone beängstigende Ausmaße angenommen, und auch in Deutschland sind zwischen sechs und sieben Millionen Menschen von Sozialtransfers abhängig, während die Lohnsumme - inflationsbereinigt - nahezu gleichgeblieben ist.
 
Die bewusst herbeigeführte Verknappung der Liquidität in der Sphäre der Realwirtschaft bei gleichzeitig weiter steigenden Preisen hat dazu geführt, dass die Sparleistung der "Normalbürger" zurückgegangen ist, bzw. Vermögen "verflüssigt" wurde. Im Einzelhandel wanderten die Kunden vermehrt zu den Discountern und Billigstanbietern ab, während die klassischen, inhabergeführten Einzelhändler Umsatzverluste hinnehmen mussten, soweit sie nicht das absolute Luxussegment bedienen.
 
Dass die EZB immer neue Schleusen öffnet, und schon in Kürze mit massiven Ankäufen von Staatsanleihen beginnen will, hat zwar den Binnenwert des Euros in den Keller geprügelt, aber keinerlei Wirkung auf die Liquiditätsversorgung der Realwirtschaft.
 
Dieses ganze "Spielgeld" dient ausschließlich dazu, die Forderungen der "Märkte" zu befriedigen. Griechenland ist immer noch das beste Beispiel.
Hunderte Milliarden wurden dem Staat zur Verfügung gestellt, damit er die Forderungen seiner Gläubiger nach Zins- und Tilgungsleistungen befriedigen kann. Die Schulden Griechenlands wurden davon nicht weniger, es kam nur zu einem Wechsel der Gläubiger. Die faulen Kredite stehen jetzt in den Büchern der öffentlichen Hände, kleben den Steuerzahlern der EU wie Pech an den Händen, während die Gläubiger, statt ihre "wertlosen" Staatsanleihen verbrennen zu müssen, mit den frisch bereitgestellten Rettungsmilliarden auf Einkaufstour gehen und am großen Privatisierungsrad drehen können.
 
Sage mir niemand, der Goldman-Sachs-Banker Mario Draghi wüsste nicht, was er da tut.
 
Doch solange wir uns lieber über die "faulen Griechen" aufregen, die von "unserem Geld" leben, statt die wahren Zusammenhänge zu durchschauen und dagegen zu protestieren, wird der Ausverkauf Europas fröhlich weitergehen - und über den "gewollten" Kursverlust des Euro wird den ausländischen "Investoren" der Rest vom Kuchen jetzt sogar noch mit Sonderrabatt schmackhaft gemacht, während unsere Ölrechnung deutlich höher bleibt, als sie es sein müsste, hätten wir noch die starke Deutsche Mark und eine Bundesbank, die währungspolitisch handlungsfähig ist.
 
 
So lange jemand allerdings nicht rechtskräftig verurteilt ist, darf man ihn weder Betrüger noch Verbrecher nennen - und so lange das Bundesverfassungsgericht seine Zuständigkeit in Fragen der Euro-Politik bis auf minimale Reste bestreitet und der EuGH, jene sonderbare Instanz, die sich auch über das deutsche Grundgesetz erhoben hat, weiter grünes Licht gibt, solange werden die Europäer nicht von dieser gigantischen Melkmaschine loskommen, gegen die sämtliche transsylvanischen Vampire längst jeglichen Schrecken verloren haben.
 
 
 

 
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Band II - Jahrgänge 2009 bis 2011
 
 
 
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Globale Konzepte
Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre, Band II
 
Welche großen Strömungen die Weltwirtschaft unter der Überschrift "Globalisierung" bewegen, warum die Globalisierung Arbeitslosigkeit braucht und hervorbringt, warum sie die Sozialsysteme zerstören muss - und warum alle Verheißungen des Kapitalismus, von "Wohlstand für alle" bis "Nie wieder Krieg" erstunken und erlogen sind, das habe ich vor mehr als 10 Jahren im zweiten Band von Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre mit dem Untertitel "Globale Konzepte" ausführlich beschrieben - und einen Weg aufgezeigt, den ich als "Das Credo der Vernunft" bezeichnet habe, alledem zu entgehen und eine wirklich menschliche und menschenwürdige Welt zu schaffen.
 
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Das EU-Diktat
Vom Untergang der Freiheit in Europa
 
 
Dass die Strukturen der EU zutiefst undemokratisch sind und Interessen folgen, die nicht den Interessen von 500 Millionen Europäern entsprechen, dass die EU - ganz im Gegenteil - die Freiheit in Europa ständig weiter beschneidet und in allen wirtschaftlichen, innnen- wie außenpolitischen Bestrebungen und dem Aufbau einer europäischen Militärmacht nur den Interessen des internationalen Kapitals dient, hat in bemerkenswert tiefgehender, in Teilen philosophischer Weise, Florian Stumfall in seinem Buch "Das EU-Diktat - Vom Untergang der Freiheit in Europa" dargelegt.
 
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Wo bleibt die Revolution
Die Sollbruchstelle der Macht
 
 
Und warum trotz aller alarmierenden Zustände, trotz offensichtlich vollkommen fehlgeleiteter Entwicklungen, sich kein Widerstand formiert, um das Establishment hinwegzufegen, habe ich mit meinen Gedanken in dem Buch "Wo bleibt die Revolution - Die Sollbruchstelle der Macht" ausgelotet. Ich meine, die Veränderung hat schon begonnen. Wenn sie abgeschlossen ist, wird sie uns vermutlich wie eine Revolution vorkommen, und wenn wir Glück haben, erreichen wir diesen Abschluss ohne dass der Widerstand gegen die notwendigen Veränderungen unnötiges Blutvergießen erfordert.
 
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und wenn im Januar das Kreuz wehtut ...

 

Angela Buer - Meine Rückengeschichte
Ein Erfahrungsbericht über eine erfolgreiche Selbstheilung.

 

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Mohammed Karikaturen, Pegida, Drohnenmord
 
Ihre Gedanken dazu (jüngste zuerst):
Sehr geehrter Herr Kreutzer,

meiner Meinung nach beschreibt das Zitat aus Skakespeares "König Lear", welches Urban Priol in seinem Jahresrückblick "Tschüssikowski" verwendete, den gesellschaftlichen Zustand am besten:
 
"Das ist die Seuche dieser Zeit: Verrückte führen Blinde"!
    Es wird Zeit, dass diejenigen, die es können (noch), sich an die Arbeit machen, um einen neuen Geselschaftsvertrag zu erarbeiten, allein, nur an der einen oder anderen Stellschraube zu drehen,
    ist nicht mehr ausreichend!

    Wer noch mehr mehr über Pegida und Co. erfahren möchte, der kann sich auf der Internetseite der in Berlin neu gegründeten Partei bzw. dem Verein "Patrioten" umsehen. Wen's interessiert, der (oder die: Schmunzel) kann ja googeln, um den Link zu den "Patrioten" zu finden.

    Außerdem gebe ich abschließend das Gedicht wider, welches mir von Ex-DDR-89igern zugeschickt wurde:

    Protest DDR Neunundachtziger gegen PEGIDA
    PEGIDA – Nie wieda!

    Wir sind das Volk ruft ihr
    Freiheit Toleranz Welt offen meinte das '89
    Visa frei bis Hawai war die Devise
    Und: Die Mauer muss weg

    Ihr aber wollt:
    Visa frei nur für uns
    Die Mauer muss weg nur für uns
    Die Mauer muss her am Mittelmeer
    25 Jahre nach Mauerfall

    Zusehen wollt ihr
    Wenn die Elenden der Welt
    An neuen Mauern sterben
    An euren Mauern
    Oder ihr dreht euch weg
    Um in Ruhe Gänsebraten zu essen
    Und Weihnachtslieder zu singen

    Jesus hätte gekotzt hätte er euch getroffen

    Habt ihr euch nie gefragt:
    Wer liefert die Waffen für die Bürgerkriege
    Die die Menschen vertreiben
    Wer hat der Welt den Neoliberalismus aufgezwungen
    Der sie in Ungleichheit Armut Not treibt
    Bei uns und im Süden der Erde
    Und wer hat die Klimakatastrophen produziert
    Die den Sahel zur Hölle machen

    Dabei pfeifen die Spatzen von den Dächern:
    Es ist das System das ihr nicht schnell genug bekommen
    konntet
    Dem ihr den '89er Versuch geopfert habt
    Den Versuch einer alternativen Demokratie
    Einer freiheitlichen solidarischen ökologischen

    Doch ihr sprecht nicht über dieses System
    Über Kapitalismus seine Gemeinheiten über Interessen
    Dafür protestiert ihr gegen die Schwachen
    An die Mächtigen traut ihr euch nicht heran

    Feiglinge

    In Sachsen sind Muslime nur mit der Lupe zu finden
    Aber ihr bekämpft die Islamisierung des Abendlands
    Euer Abendland heißt Dunkeldeutschland
    Ihr riecht nach dem Provinzmief hinter der Mauer
    Oder dem in den Tälern der Alpen

    Ihr sprecht nicht für '89
    Ihr sprecht für keine Freiheitsbewegung
    Ihr seid deren Schande
    Schämt euch

    Auf euer Abendland haben wir '89 gepfiffen
    Darauf pfeifen wir auch heute
    Unsere Solidarität den Flüchtlingen

    Und immer noch sagen wir
    Eine andere Welt ist möglich
    Eine andere Welt ist nötig
    Um alle Mauern zu stürzen

 

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Jürgen Lindemann
aus Berlin
Lieber Wolfgang,
Karikaturisten sind ermordet worden. Ein Aufschrei geht durch die Welt. Zu recht, und es ist gut so, dass Du diese Situation aufgreifst, um ein paar Gedanken zu den o.g. Themen zusammenzutragen. Die Themen haben Zusammenhänge, wobei es fast schwer fällt zu sagen: Welcher ist der Wichtigste?

Ohne wertende Reihenfolge fallen mir folgende Fragen ein:
Wie wichtig ist Karikatur für die Meinungsfreiheit und wie weit darf sie gehen?
Ist die Meinungsfreiheit durch den Islam, die Islamisierung oder den Islamismus bedroht?
Was gehört zur Religionsfreiheit und wie müssen wir uns vor religiösen Fanatikern schützen?
Gibt es ein politisches Versagen in der Ausländer-, Fremden-, Einwanderer,-, Gästepolitik in unserem nächstenliebenden christlichen Abendland?
Oder ist es nur ein Versagen bei der Umsetzung, bei Ausländerbehörden und Polizei?
Brauchen wir eine Pegida, um auf Missstände dieser Art hinzuweisen?
Ist irgendjemandem mit der Rechts- - Linksdiskussion im Zusammenhang mit Pegida geholfen?
Vielleicht die wichtigste Frage zum Schluss:

Leben wir hier im "freien" Westen inzwischen wieder in einer "Angstgesellschaft?"
 
Führen die Ereignisse, die Demonstrationen, die Stellungnahmen dazu, dass ich Angst haben muss, vor Muslimen, Zuwanderern, Wirtschaftsflüchtlingen, Demonstranten, die diese Ängste (vermeintlich?) zum Ausdruck bringen? vor der Verurteilung durch die Linkslastigen, wenn ich diese Sorge äußere, oder auch nur zeige, dass ich die Sorge verstehe (ohne gleich Verständnis dafür haben zu müssen), Angst vor einem undifferenzierten Rechts-/Linksgehetze, das schlimme Ausmaße haben könnte, wie etwa in der Weimarer Zeit?

Und das sind nur meine Fragen, die in diesem Rahmen nicht alle befriedigend beantwortet werden können, dabei lasse ich den Drohnenmord noch außen vor. Aber die Fragen stellen sich, und wir (wer?) sollten uns einer Antwort zuwenden (vielleicht könnte man einzelne Foren zu den Fragen eröffnen?).

Ich möchte mit der Angstfrage beginnen:
Auch ich habe öffentlich Religionskritik geübt, indem ich in meinem Werk: GLOCALIS vehement für die Trennung von Staat und Religion (Kirche) eingetreten bin. Ich habe dort auch deutlich gemacht, dass von einzelnen Vertretern des Islam eine Gefahr ausgeht, indem dort die Forderung erhoben wird, wieder den Gottesstaat einzuführen und dafür sogar das eigene Leben im heiligen Krieg zu opfern. Es winkt der höhere Lohn im Paradies und das vor allem dann, wenn das Irdische nichts zu bieten hat. Dies mag bei den französischen "Gotteskriegern" der Fall gewesen sein. Woher die kriminelle Energie auch immer gekommen sein mag, es geht darum herauszufinden, warum es zur Fanatisierung kommt, wie man sie verhindern oder zumindest eindämmen kann.

Ja, wir müssen Angst vor Fanatismus haben, wenn die fanatische Lehre keinen Respekt vor vor dem Menschenleben hat, nur weil es anderen Glaubens ist, Witze macht...
Ein solcher Fanatismus ist nicht tolerabel, er bedroht die Existenz aller Andersgläubigen, insbesondere derjenigen, die tolerant und aufgeklärt sind, sich zumindest dafür halten. Wir haben einen Schutzanspruch und wir müssen bestrebt sein, diesen auch umzusetzen, einzufordern von den staatlichen Instanzen. Und es können nur staatliche Instanzen sein, denn Selbstjustiz kann ein aufgeklärter Mensch nicht ernsthaft wollen. Also der Staat soll uns schützen. Wie kann er das tun, und welcher Staat überhaupt? Es geht ja nicht nur um die französischen Karikaturisten, viel bedrohlicher ist doch die Situation in Syrien, Irak, Afghanistan... die Liste ließe sich endlos verlängern, Staaten, in denen die Menschen nicht vor Fanatikern geschützt, zum teil sogar von Ihnen regiert werden. Paris zeigt, dass die Bedrohung international ist. Die Rekrutierung findet teilweise im Westen statt, die Ausbildung im Orient. Es geht nicht um eine nationale Bedrohung, es ist eine Bedrohung des Systems.

Was heißt hier System? Warum sind gerade viele junge Menschen, die aus dem (westlichen) System kommen für einen Fanatismus zu gewinnen, der sich gegen das so tolle aufgeklärte freiheitliche System wendet? Nur tumbe, aggressive Systemverlierer?
Die Morde geben auch Anlass über "unser System" nachzudenken. Warum erzeugt es solch aggressive Verlierer? Muss das sein? Die Rattenfänger sind das eine, sie zu verhindern oder rechtzeitig einzufangen eine Aufgabe, die der aufgeklärte Rechtsstaat zu leisten hat, aber die andere Seite sind diejenigen, die für die "Rattenfängermusik" empfänglich sind, deshalb empfänglich, weil sie die "staatstragende Musik" nicht (mehr) erreicht.

Ich glaube, dass es meistens schon die wirtschaftliche Not ist, die zur Radikalisierung ausreicht. Hinzu kommt aber bei manchen das Empfinden von spiritueller Armut, Orientierungslosigkeit in einer Welt voller "Werte", die sich bis zur Unkenntlichkeit zu relativieren scheinen. Lost in...
Und viele suchen eine (neue) Heimat. Manche nördlich des Mittelmeers, andere in radikalen Religionsformen, wieder andere in Pegida?
Ist Pegida die Heimat für diejenigen, die sich vom System? dem Staat? der Politik? verlassen fühlen? Die was? wollen? Eine neue (alte) Heimat? Das "gute" (reine) Deutschland? Oder sind es doch Rattenfänger, Angstschürer?
Vorsicht mit Unterstellungen, in alle Richtungen.
Die Rechts- und Links-Diskussion hilft nicht weiter.
Wir müssen die Systemfrage stellen:
Führt unser System zu diesen Ängsten, und wie können wir es so ändern, dass wir diese Ängste uns nehmen können und Rattenfänger und deren Kalaschnikowjünger den Boden entziehen. Das zu schaffen, sollte vornehmes Ziel einer gesellschaftlichen Entwicklung sein. Diese Diskussion ist zu führen, weltweit.

Lieber Wolfgang, ich danke dir dafür, dass Du mit deiner Website ein Angebot dafür schaffst.
herzlichst
Carolus

Hallo Herr Kreutzer,
der letzte Kommentar eines Ihrer Leser zum den Ereignissen in Paris, war wohl der Beste. Finde ich zumindest.
Ganz nüchtern betrachtet, waren einige "Mohamed-Karikaturen" oder Allah-Darstellungen unter der Gürtellinie. Ich denke, dass man die "Gläubigen" nicht unnötig provozieren sollte. Die immer wieder stattfindende Verbreitung der Karikaturen war einfach dumm. Wie würde wohl die westliche Wertegemeinschaft reagieren, wenn irgendeine Zeitung mit der gleichen Intensität und in ähnlichen Posen den jüdischen Jahwe darstellen würde?
Die Antwort erübrigt sich. Dennoch, ist eine gezielte Tötung der Karikaturisten genauso wie die "Drohnenmorde" durch nichts zu rechtfertigen.

Es gibt für mich nur 3 Varianten.
1. Die beiden Brüder sind fanatisch und haben den Anschlag wirklich im Namen des Islam verübt. Die "veröffentlichte Meinung" tendiert in diese Richtung.
2. Es war ein bestellter Aufragsmord und die beiden Islamisten wirkten mit. Vielleicht wurden sie erpresst bzw man hat ihnen einiges versprochen. Natürlich durften sie unter keinen Umständen
überleben. Es ist doch ein Witz: zehntausende Staatsdiener schaffen es nicht die Täter zu entwaffnen, oder?

3. Die beiden waren es gar nicht. Man jubelt es Ihnen aber unter. Auftragskiller haben die Arbeit erledigt, machten sich nicht mal die Mühe, die Spuren zu verwischen. Nein, sie oder die Hintermänner haben sogar Spuren gelegt (Ausweis im Fluchtauto liegenlassen, in einer
Seelenruhe ohne Tarnung eine Tankstelle überfallen, damit sie erkannt werden). Welcher Killer verhält sich so?
Keiner hat gesehen, wie die beiden Brüder von der Polizei erschossen wurden. Keine kriminal-technischen Ermittlungen vom Tatort dringen an die Öffentlichkeit.
Außer dem Medienrummel und den Krokodilstränen der Politiker, NICHTS.
Wir werden wieder mal für dumm verkauft.
Die Ähnlichkeit mit dem Boston-Attentat ist verblüffend. Da gab es aber eine Panne, einer der Brüder hat schwerverletzt überlebt und steht seit 05.01.2015 vor Gericht. Man staune, er und seine Anwälte haben für "NICHTSCHULDIG" plädiert. Seit den Ereignissen in Paris wird darüber nicht mehr berichtet. Zufall?
 
PEGIDA ist schwer einzuschätzen, weil sich an der Bewegung viele Strömungen beteiligen. Meist sind es Kleinbürger, die merken, dass die Luft immer dünner wird und nun nach Schuldigen suchen. Diese Bewegung scheint ebenfalls für Merkel & Co. wilkommen zu sein.
 
Noch. Ein schönes Wochenende und ein gesundes neues Jahr.
Vincenz Zauner

Lieber Herr Kreutzer,
das aufgeschlüsselte Akronym Pegida erhebt das Abendland auf einen recht wackeligen Sockel. Das angeblich aufgeklärte, christliche Abendland hat eine lange und immer noch andauernde Geschichte von Kriegen, Versklavung, Naturausbeutung und Geschichtsvergessenheit.
Vor der Aufklärung gab es Kreuzzüge, Inquisition, Hexenverbrennung, Dreißigjährigen Krieg, Kolonialisierung, Eroberung Amerikas mit dem Ziel des Rohstoffraubs. Wer den Eroberern im Weg stand, wurde umgebracht oder versklavt.
 
Nach der Aufklärung ging es weiter. Kolonialgebiete wurden zu Rohstofflieferanten und Absatzländern. Mit der Westafrika-Konferenz 1884 in Berlin begann die Aufteilung der afrikanischen Torte unter den Ländern Europas, später kam die Teilung der nah- und fernöstlichen Gebiete nach der Methode "Teile und herrsche", in den letzten Jahrzehnten noch der religiös-wirtschaftliche Nordirlandkonflikt.
 
Das Recht spielt für das aufgeklärte Abendland nur bedingt eine Rolle:

Der ex-europäische Bruder wird bei völker- oder menschenrechtswidrigen Kriegs- und Folter-Aktivitäten aktiv oder duldend unterstützt. Daß in den betroffenen Regionen Konflikte ausbrechen und auf die aktiv beteiligten Länder überschwappen, darf einen nicht wirklich wundern; Durchgeknallte gibt es überall.
Es gibt auch keine Garantie, daß
nicht-aktive Länder verschont bleiben. Beim heiklen Stichwort Köpfen könnte man auch mal in Richtung christliches Mexiko gucken (ex-spanisch) oder christliches Brasilien (ex-portugiesisch). Folter samt Morden gibt es auch im erzkatholischen Italien.
 
Der moderne, auch von Atheisten anerkannte Gott - je nach Geschmack Geld oder Vermögen - erweist sich als ganz praktisch. Je mehr Gott, desto mehr Macht. Landbesitznahme geht damit auch unsichtbar vonstatten. Versklavung findet sich heutzutage mehr oder weniger offen in Arbeits- und Schuldverhältnissen, national und international. Wer nicht spurt, bekommt es zu spüren - mit passenden Gesetzen oder dem Stand der Technik.
 
Nötig sind meiner Ansicht nach ausgeglichene(re) Verhältnisse innerhalb eines (z.B. dieses) Landes und zwischen allen Ländern: im Ausbildungs-/Bildungs-/Informationsstand, in den wirtschaftlichen Verhältnissen und optimalerweise auch in der Sozialisation.
 
Dann redet man weniger aneinander vorbei, kann Konflikte friedlicher regeln und hoffentlich den modernen Gott neu modellieren.
 
Beste Grüße
Georg Nowak

Guten Abend, lieber Herr Kreutzer,
gute Idee und vernünftige Meinungen, die man hier lesen kann.
Zu den Mohammed-Karikaturen:
Wenn es tatsächlich fanatische Muslime waren, die heute in Frankreich von der Polizei erschossen wurden, dann sind diese nun doch Märtyrer, und das wollte man angeblich vermeiden, laut Presseberichten, um nicht weiteres Märtyrertum zu erzeugen.
Nun, das ging in die Hose und nun gnade uns Gott.Es bleibt sich gleich, ob muslimische Fanatiker oder irgendwelche kapitalistischen Weltherrscher dahinterstecken. "Der Krieg in unseren
Städt(t)en" ist in vollem Gange. Ausbaden muß es der Bürger.
Eine Religion muß auch Satire aushalten. Ich bin evangelisch getauft, katholisch verheiratet und habe mich heute im Alter, von den Religionen distanziert. Über eine Religion kann mich keiner beleidigen.
Stimmen die "heiligen" Schriften denn tatsächlich??
Wer kann sagen, das alles so geschehen ist??
Nach tausenden von Jahren?? Nein, weder im Koran, noch in den Bibeln, noch im Talmud muß alles stimmen, tut mir leid, ich kann da fast nichts mehr glauben. Und deswegen einen Mitmenschen angreifen, nie und nimmer.
Und Jesus, den ich im Herzen haben kann, von dem geht keine Gefahr aus, der läßt sich auf beide Wangen schlagen, hat sich ans Kreuz nageln lassen, für alle Verbrechen der Welt, die vergangenen und die zukünftigen...
Deswegen haben wir Christen auch nichts dazugelernt, wir wissen, die Hölle gibt es nicht.
Die Christen hatten ihre blutigen Kreuzzüge, die Hexenverbrennungen und bis heute die Mißbräuche der angeblich so frommen Geistlichkeit.
Wielange wird es dauern, bis die muslimische Welt "modern" geworden ist und ohne Steinigungen, Beschneidungen und andere barbarische Sitten auskommt.
Wielange wird es dauern, bis die jüdische Welt einfach nur noch "israelisch" ist und mit ihren muslimischen/christlichen und sonstig glaubenden Brüdern und Schwestern in Frieden lebt??
Gibt es zu viele fanatische "Gläubige" und zu wenige nächstenliebende "Atheisten"??? Dann will ich zu den letzt genannten gehören!
 
Zu Pegida: Beginnt so die "Revolution" gegen unsere unfähige Politelite???
Pegida wird, meiner Meinung nach, benutzt, um uns Deutsche in der rechten Ecke in Schach zu halten. Wenn man im TV einen Blick auf diverse Transparente erhaschen kann, erkenne ich neben diversen "Ausländer" raus Sprüchen oft eben nichts Rassistisches.
Gezeigt werden selbstredend nur die sogenannten "Nazis".

Ich lebe hier auf dem Lande "noch" friedlich, höre aber seit Jahren schon von Nachbarn, die z.B.in den Frankfurter Raum arbeiten, studieren fahren müssen, was dort täglich so abgeht in Bezug auf herumlungernde Menschen vieler Nationalitäten, die man aus welchen Gründen auch immer, in unser Land läßt, dann alleine gelassen werden, einfach nicht wissen, wo sie hingehören,
die keine Arbeit haben, keine richtige Bleibe, Gestrandete eben, verursachte Misere durch unsere, seit Jahren falsche und vernachlässigte Zuwanderungs-Ausländer-Imigrations - Poltik.
Ich kann Menschen nicht in mein Haus einladen und sie dann in der Hundehütte halten.
Ich muß aber auch nicht jeden beherbergen, der solches begehrt....
Das Schengenabkommen hat ein übriges dazugetan...
Will sagen: Es fehlen fähige Politiker, Richter, Polizisten, Lehrer, Dolmetscher, Sozialarbeiter, Wohnungen und wer und was sonst noch alles zu einer menschengerechten Einwanderungs/Zuwanderungspolitik gehört.
ES FEHLT DAS GELD!!!! Die schwarze NULL läßt grüßen...
Die nächstenliebenden Gutmenschen, sprich Ehrenamtlichkeit soll´s dann letztendlich auffangen.
Unsere Rechtsanwälte, nun die leben richtig gut von den Missständen.....da fließt dann auch die Staatsknete hin, die woanders fehlt.
Das viele Bürger bei Pegida lediglich mitgehen, um auf Transparenten ihren Unmut über unsere Staatsführung zu äußern, wird von den Medien nach Möglichkeit nicht extra herausgestellt.
Meine polemische Frage: Wann gibt es denn neben dem jüdischen/muslimischen Zentralrat endlich auch mal einen deutschen Zentralrat???
Drohnen übrigens, haben mein Gatte und ich bereits zweimal über unserem Kuhdorf gesichtet.. dass ist die Zukunft, wenn sie nur Pakete zustellen, haben wir Glück.
Schöne Grüße
Christine Fürstenfelder
Hallo Egon K.!
 
Ich oute mich, dass ich selbst an Pegida-Demos schon teilgenommen habe (2 x jüngst in München und auch kommenden Montag bin ich dabei). Und ich stehe auch zu meiner Auffassung, dass mir schon deutlich zu viele Moslems in der BRD und auch Nachbarländern leben. Aber das ist nicht der alleinige Grund, warum ich dabei bin.
 
Vordergründig ist dies fuer mich ein Protest gegen das System:
 
Gegen die System-Eliten, System-Politiker (=Lobbyisten und Selbstbediener), Systemmedien (schon deswegen war meine Beteiligung an muegida-Demos sinnvoll, da man dann direkt die verkommenen Lügen der Medien miterlebt! Warum haben die es nötig so dreisst zu lügen?) und sonstige dramatische Missstände, verursacht durch die Eliten unter untertänigster Gefolgschaft breiter Wohlstandsmassen (Ukraine, Foltermethoden USA, ohne dass es Widerstand seitens der 'Achse der Anstaendigen' gäbe etc. etc.)
 
Viele Gruesse
Norbert Reindel

Da ich Pegida und Antipegida nur vom Fernsehen kenne, habe ich folgenden Eindruck:
 
Eine Situation, in der sich zwei Lager bilden. Pro und Kontra. Die Frage ist für oder gegen was.
Es gibt viele Flüchtlinge die zu uns kommen. Grausame Szenen im Mittelmeer erzeugten eine angespannte Stimmung.
Die Flüchtlinge sind meistens junge Männer. Wo sind die Frauen und Kinder?
Wer braucht wirklich Hilfe, wer ist ein Wirtschaftsflüchtling?
 
Auf einer Pegida Demo war auf einem Plakat zu lesen: "Keine Waffen an die Faschisten in der Ukraine". Nach meiner Meinung sind das Menschen, die mit einer bestimmten Situation im öffentlichen Leben nicht zufrieden sind, und das zum Ausdruck bringen möchten. Es gibt mehrere verschiedene Themen.
Ein wichtiger Punkt ist mir bei den Umfragen aufgefallen: Die Menschen sind teiweise ungenügend oder sogar falsch informiert. Und das bei beiden Lagern.
Es wäre nützlich, dass die Punkte schriftlich aufgefasst werden, mit beiden Lagern, nur auf Grund von Tatsachen weiter verfolgt werden. Dann wären wahrscheinlich keine Demos nötig.
Grüsse,
Paul Prochazka

Hallo Herr Kreutzer,
12 Ermordete in Paris, 300 Ermordete über den ukrainischen Wolken (wo die Freiheit grenzenlos ist?), unzählbare Ermordete per Drohne, das ist unsere Welt heute.
Für die Ergreifung der Paris-Mörder sind 88.000 Beamte unterwegs, bei den Flugzeugattentätern sind es schon deutlich weniger und den Drohnenmörder kennen wir schon.
Das Interesse an der Bestrafung der Mörder scheint umgekehrt proportional zur Opferzahl zu stehen.
Was soll ich davon halten?
Das Konfliktpotential in Richtung Islam ist m.E. erhöht, aber auch hier sind die allermeisten Menschen ganz normal, die wollen einfach nur in Frieden leben. In Glaubensfragen sollte man sich außerdem mit Satire und Verunglimpfung zurückhalten, ich finde das gebietet der Respekt - Meinungsfreiheit hin oder her.
Ich bin aber auch der Meinung, dass jeder Gesellschaft eine "Sättigungsgenze" innewohnt, bei deren Überschreiten die Konflikte stark zunehmen können. Je größer die Kulturunterschiede sind, um so eher knallt es. Diese Binsenweisheiten werden von unseren Politikern einfach ignoriert, daher kann ich Pegida nachvollziehen.
Dass Pegida nur einen kleinen Teil der Probleme "herauspickt" finde ich schade.

Mir bleibt nur der Versuch, diesen Irrsinn meinen Kindern so zu erklären, dass sie sich in diesem Chaos zurechtfinden (weder Opfer noch Täter werden) und trotzdem nicht die Lebensfreude verlieren.

Mit besten Grüßen
Andreas Stadel

Es ist schon makaber dass nun in Frankreich mutige Menschen die mit Mohammed Karikaturen das Recht zur freien Meinungsäußerung in unserem Kulturraum verteidigten Opfer einer Gewaltspirale wurden die vom 9.11 über den Irak zu den Drohnenmorden reicht und Stück für Stück die Freiheit auf dem Altar einer vermeintlichen Sicherheit opfert. Gleichzeitig wird in Deutschland den Menschen bei PEGIDA das Ausüben Ihres Rechts zur freien Meinungsäußerung durch die herrschenden Eliten/Medien verübelt.

Stefan Freichel

Lieber Herr Kreutzer,
alle drei Begriffe beinhalten ein "gegen":
Karikaturen: Mit dem Verstand gegen etwas sein
PEGIDA: Mit Emotion (um das Wort "Herz" zu vermeiden) gegen etwas sein
Drohnen: Mit Brutalität gegen etwas sein
 
Also - Kopf, Herz und Hand richten sich gegen etwas, actio und reactio, es entsteht Polarisierung.
Das ist nicht kreativ, das ist nicht frei, das hält in einem System gefangen, in dem sich bereits der Anfang vom Ende abzeichnet.
Kreativität und Positivität für eine Sache entwickeln, seine Kraft nicht in Gegnerschaft vergeuden, das wird wegweisend sein.
Herzlichen Gruß
Philipp Kapp

Werter Herr Kreutzer,
meine Meinung zu dem Attentat (leider ohne die von Ihnen vorgegebenen Begriffe):
Mir scheint es eher unwahrscheinlich, dass sich eine ernst zu nehmende Abteilung einer halbwegs anständig ausgebildeten, irgendwie muslimischen Organisation ein derart unstrategisches Ziel wie eine Zeitungsredaktion aussucht, dann auch noch mehrere gut ausgebildete Attentäter losschickt, die auch noch lauthals verbreiten, woher sie kommen und zu allem überfluss noch Ausweise in Fluchtautos liegen lassen.
Wenn ein Kampfverband einer Arabischen Armee sich ein Attentatsziel in Paris suchen sollte, würden sie ein politisches Ziel wählen, z.B. das Kriegsministerium und einen Attentäter mit einer grossen Bombe schicken, der sich bei dem Attentat gleich selbst tötet, damit er nicht bei der zu erwartenden Folter irgendwelche Gehimnisse verraten kann.
Ich vermute stark ein False Flag Attentat im Sinne einer "Strategie der Spannung". Das Alles passt sehr gut zu meiner schon länger bestehenden Vermutung, dass "Pergida" selbst ein "Astroturf" der westlichen Geheimdienste ist.
Die Frage ist nur: Qui Bono?
Mit freundlichen Grüssen,
Rainer Kowallik

Hallo Herr Kreutzer,
1. Karikaturen
Fanatische Mitglieder dieser Religion (radikalisiert) verstehen den Menschen in diesem Jahrhundert nicht. Sie sind nicht fähig Karikaturen/Kritiken zu ertragen. Ihre Reaktionen - geprägt von Gewalt und unmenschlichen Verhalten - sind vor hunderten von Jahren stehen geblieben. Ihre Religion kann von ihrem Verhalten nicht getrennt werden.
2. Pediga
Mutige Menschen, die sich bewusst körperlichen Gefahren aussetzen um ihre Meinung zu demonstrieren. Sie lassen sich nicht klein kriegen, obwohl sie von der Presse und Politik absichtlich unter falschen Interpretationen verunglimpft werden. Sieht man sich die Transparente an, wird keine Ausgrenzung von Asylanten sichtbar - wenn es Asylgründe gibt. Die hier behaltenen Eindringlinge ohne Asylgrund werden - entgegen der rechtlichen Grundlagen - nicht abgeschoben, weil es politisch so gewollt ist. Koste es was es wolle.
Die Meinung der Menschen in diesem Land interessiert mal wieder nicht.
Wie wäre es mal mit einer Verfassung?
3. Drohnen
Wie wäre es, wenn Putin sich so verhalten würde wie Obama. Würde die Presse und Frau Merkel schweigen?
Das „Recht“ des Stärkeren wird hier brutal durchgesetzt und es ist kaum Widerstand erkennbar. Es ist eine unglaubliche Schweinerei.
4. Europa (Zugabe)
Ich fürchte, es wird aus Macht- und Geldgier ein neuer Krieg in Europa angesteuert. Getrieben von Amerika. Es ist Unvorstellbar, dass hier nicht konsequent von unserer „Regierung“ gegengesteuert wird. Wir haben keine Politiker in den Führungspositionen, sondern (...)
Alles Gute Herr Kreutzer zum neuen Jahr!!!!!!
 
Lutz S.

Guten Abend Herr Kreutzer,
herzlichen Glückwunsch zu der Verbindung zu "Drohnenmorden"! Ich hoffe, ich werde verstanden.
Als ich gestern aus dem Tiefschlaf erwachte, war ich entsetzt, dass es ein Hartaberfair-Extra gab. Ob diese Sendung zu mehr Toleranz und Aufklärung beitragen sollte oder wollte, wage ich zu bezweifeln.
Froh bin ich über die Meinungen auf den NachDenkSeiten. Auch ich habe mich sehr an die Ereignisse vom 11. September in New York erinnert. Schon damals hatte ich meine Zweifel, die ich auch heute hege.
Die Frage ist doch, wem nützen solche Anschläge – und wer bestellt sie - eventuell?
Mit freundlichen Grüßen
Gerda „Herbst“

Hallo Herr Kreutzer,
vorab gilt mein Mitgefühl den Betroffenen und ihren Angehörigen.

Im Islam ist die bildliche Darstellung des Menschen, insbesondere des Propheten, untersagt. Es wird immer Fanatiker geben welche ihre Religion schützen. Es ist gar nicht so lang her, da gab es in Europa die schlimmsten Strafen, wen jemand zum Beispiel das Kreuz bespuckte. Nach dieser Tat wird sich herausstellen, es handelt sich um Einzeltäter, die islamischen Organisationen werden sich distanzieren, insgeheim werden die Täter als Helden gefeiert.

Meine Prognose lautet, die Täter werden nicht gefunden oder sie werden gestellt (vielleicht mit Hilfe einer Drohne), entziehen sich durch "Selbsttötung verbunden mit Vernichtung aller Spuren durch ein Feuer" ihrer Verantwortung. Damit gibt es kein Gerichtsverfahren. Unter Umständen könnte der Inlandseinsatz von Drohnen erforderlich werden um Gefahr für die Gesellschaft abzuwehren, Frankreich ist ein souveräner Staat und besitzt Drohnen. Das währe der Dammbruch und ein Signal für andere Staaten. Seltsamerweise läuft im Fernsehen gerade ein Bericht in welchem die Drohnen hochgelobt werden. Ich halte eine Beteiligung gewisser Geheimdienste für durchaus möglich.
Mit freundlichen Grüßen
Wolfram M.
Peter G.:
 
Die Hoffnung stirbt zuletzt = PEGIDA
Wir sind niemandem Rechenschaft schuldig = Drohnenmorde
Rührende Hilflosigkeit = Mohammed-Karikaturen

Mohammed- Karikaturen:
Relativ einfach. Solange gravierende Unterschiede im Identitäts- und Integritätsempfinden von Menschen herrschen, verbietet es sich von alleine, Andersdenkende/ Andersgläubige in irgendeiner Form zu schmähen.
Was andererseits aber niemals irgendwelche drastischen Rachemaßnahmen von Geschmähten rechtfertigen darf. Hier wäre es Aufgabe der jeweiligen Verantwortlichen auf allen Seiten, jegliche Ehrverletzungen unter Strafe zu stellen. Warum das nicht geschieht?
Teile und herrsche!
PEGIDA:
Schwierig. Sicher in irgendeiner Form gesteuert, schon alleine wegen des Organisations- Vorlaufes. Andererseits vorstellbar, dass sehr viele Menschen angesichts wirtschaftlicher und sozialer Einbußen bei gleichzeitiger starker Zunahme von MultiKulti ihre Ängste vor
Kulturverwässerung und Kulturverlust in PEGIDA solidarisiert sehen. Auch wenn man die Verbreitung des Islams in den vergangenen Jahrhunderten nicht ignorieren kann, so herrscht meiner Meinung nach nur eine generelle Angst vor anderskulturellen Einflüssen, die auch begründet ist, wenn man die Zustände und den Umgang damit vor allem in größeren
Städten betrachtet. Je nach Gebiet könnte man ja auch von einer Russen-Angst oder Asiaten- Angst sprechen, hört man aber nix. Na ja, Kopftücher und lange Bärte fallen halt besser auf.
Warum wählte man nicht PEGADA - PatriotischeEuropäerGegendieAuflösungDesAbendlandes?
Teile und herrsche!
 
Drohnenmord:
Gaaaanz einfach. Mord ist Mord - also die geplante Tötung von Menschen.Mord - der Begriff wird seit langem strategisch missbraucht. So wie seit Jahren in fast jedem Krimi oder Film, in dem jemand zu Tode kommt, auffällig erst mal von Mord ausgegangen wird, auch wenn keinerlei
Indizien vorliegen, und am Ende ein Totschlag im Affekt oder gar nur ein Unfall herauskommt, so wird tatsächlicher Mord durch Raketen, Bomben, Drohnen etc. als eher harmlos, unumgänglich und endlich gar gerecht dargestellt.
Noch zumindest ist in D der Tatbestand Mord mit der geplanten Absicht erfüllt, egal mit welchen Mitteln/ Werkzeugen die Tötung erfolgt. Ideologische/ kulturelle Ausnahmen soll es allerdings schon geben!?Wie kann das sein?
Teile und herrsche, stifte Verwirrung und Unwissen!
 
(Tut mir leid, aber mit 2 bis 3 Sätzen komme ich beim besten Willen nicht hin.)
 
Liebe Grüße
Michael Lang
Lieber Herr Kreutzer,
aus den Kommentaren erkennt man, dass das Geschehen in Deutschland anders gesehen wird als in Frankreich selbst (ich lebe in Nordfrankreich): in D sieht man ein islamistisches Terrorattentat gegen Zeitungsleute; in F ist das vor allem ein Angriff auf den in Frankreich wichtigen Laizismus also die Trennung von Staat und Glauben als Errungenschaft der französischen Revolution. Seitdem gibt es in F keinen Religionsunterricht in Schulen, dort hängen weder Kreuze noch darf man Kopftücher tragen. Und: Gotteslästerung steht explizit nicht unter Strafe! Daher die "lästerlichen" Karikaturen in Charlie Hebdo, nicht nur über Mohammed sondern auch über den Papst. Laizismus ist wesentlicher Teil der Freiheit in diesem Land auf die die "Volksseele" stolz ist (in Ermangelung von Export- und anderen Weltmeistertiteln).
Neben einem barbarischen Massenmord gegen Individuen ist das also ein Angriff auf das politische Frankreich - und da geht keiner zur Tagesordnung über, jetzt wird's prinzipiell!
Viele werden die Situation nutzen wollen. Frau Le Pen verlangt gerade eine Volksabstimmung über die Todesstrafe (wer soll da wohl hingerichtet werden ...!); das Kabinett soll noch diese Woche über den weiteren Kriegseinsatz im Irak entscheiden. Und gegen den Front National ist
PEGIDA ein Gesangsverein.
Man könnte meinen, dass diese Aktion bestellt war. Von wem auch immer.
Es wäre gut, wenn die Täter lebend gefasst würden und von Richtern befragt würden (Frankreich ist ja ein gut funktionierender Rechtsstaat ohne Guantanamo).
Sollten sie auf der Flucht erschossen werden, werden wir die Hintergründe nie erfahren.
Gruß Wolfgang Kunde
Hallo Herr Kreutzer.
 
All diese Gewalt durch Islamisten, das sind für mich Verbrechen und keine religiösen Morde. So wie die Sache mit 9/11, dies war ebenso ein Verbrechen und keineswegs ein Grund für mehrere Kriege mit 100.000 den von Toten. Kriege gehen immer um Macht, Rohstoffe, Wasser und Land, niemals um Religion.
 
Wer Gewalt sät wird Sturm ernten, und die Europäer sowie die USA haben in den letzten Jahrzehnten masiv Gewalt gesät. Ohne die Kriege in Afghanistan und im Irak gäbe es die ISIS nicht. Ohne die CIA gäbe es die Taliban nicht und ohne den Mossad gäbe es die Hammas nicht. Ohne die Einmischung der USA und der EU gäbe es in der Ukraine keinen Krieg: Die Liste liese sich in die Vergangenheit und in die Zukunft fortsetzen.
 
Grüße aus Karlsruhe, wo es keine Pegida gibt.
 
Jürgen Rothweiler

S.g. Hr. Kreutzer, was kann man da sagen, außer vielleicht "Tod dem Fanatismus" und "Tod dem Faschismus"!
Es ist bekannt, dass der Faschismus, ob islamisch oder christlich oder atheistisch oder was-weiß-ich-noch keine andere Meinung neben seiner akzeptiert. Sonst wäre er ja kein Faschismus. MMn unterscheidet sich der Islamfaschismus nicht von dem modernen Imperialismus. Beide töten im Namen einer "Gerechtigkeit", die sie selbst definieren und beide werfen Anderen vor, kein Respekt vor dem Leben zu haben. Wobei natürlich ebenfalls sie selbst definieren, was respektables Leben ist und was nicht.
PS: Vielen Dank für ihre Bemühungen
mfG
Antonios
Hallo Herr Kreutzer,
statt eines Kommentars von mir zwei Hintergrundinformationen - warum IS, warum Anschläge usw. Zuerst ein Interview mit einem syrischen Blogger im EU-Blog aus Brüssel. Der zentrale Satz ist wohl:

"Wenn es eine echte Partnerschaft zwischen der EU und den Syrern gäbe, dann käme
auch nicht mehr der Eindruck auf, dass es um einen Kampf zwischen Christen und
Moslems geht. ... Wenn wir nicht endlich den Bürgerkrieg beenden, wird es bald
nicht nur eine, sondern viele IS geben."
http://lostineu.eu/es-drohen-viele/
 
Der andere Artikel ist von Uri Avnery, ehemaliger Abgeordneter der Knesset und Mit-Gründer der israelischen Friedensbewegung Gush Shalom. Dort geht er auf die eigentliche, hintergründige Brisanz in der Auseinandersetzung zwischen der arabischen und westlichen Welt ein (und die ist nicht auf Israel alleine bezogen):

"WENN ISIS und andere Araber den Ausdruck Kreuzfahrer benutzen, meinen sie nicht nur die Invasoren im Mittelalter. Sie meinen alle amerikanischen und europäischen Christen. Wenn sie von Zionisten sprechen, meinen sie alle jüdischen Israelis und oft alle Juden überhaupt. Ich glaube, dass die Verbindung der beiden Begriffe äußerst gefährlich für uns ist. Ich fürchte mich nicht vor der militärischen Stärke der ISIS, die zu vernachlässigen ist, aber ich fürchte mich vor der Macht ihrer Ideen. Die kann kein amerikanisches Bombenflugzeug auslöschen."
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008767.html
 
Freundliche Grüße
Peter Bingel
"Mohammed Karikaturen", "PEGIDA" und "Drohnenmord"
Die Mohammed Karikaturen stehen für einen kalten Angriff gegen den Islam.
Die Drohnenmorde stehen für einen heißen Angriff gegen den Islam.
Der gefühlte und tatsachliche Terror ist ein Angriff gegen die westliche Wertegemeinschaft – begangen sowohl von den Islamisten als auch von der westlichen Wertegemeinschaft selbst. Es tobt ein Krieg, der den Eliten sehr nützlich ist.
 
Damit greifen alle weiteren Erklärungen zu kurz.
Pegida ist oberflächlich ein Angriff gegen den Islam, so hätte man es gern. Mittlerweile subsummiert sich dort aber viel mehr. DAS soll nicht das Licht der Welt erblicken.
Deshalb müssen die Lichter ausgeschaltet werden. Was man nicht sieht, gibt es nicht.
Pegidaner tun gut daran nicht mit den Medien zu kommunizieren.
Das Positionspapier wird NICHT diskutiert. Warum wohl? Freiwillige Selbstzensur? Alle anderen Aussagen werden so kommentiert, wie es die Eliten möchten.
Verbaler Protest kann diffamiert, zerlegt und erklärt werden, A-verbaler Protest ist unmittelbarer, damit wirksamer und muß wahrgenommen werden.
 
Könnte es sein, dass sich hier eine neue Front gegen Islam UND westliche Wertegemeinschaft auftut?
E. Scherrer
Mit einfachen Worten: Religioten!
Wenn ein christlicher Präsident mit Drohnen Muslime tötet? Egal welche Glaubensrichtung - Andersgläubige werden verteufelt. Die Ringparabel böte einen Weg - wird aber eben nicht von Gläubigen beachtet.
Mit freundlichen Grüßen
Rainer N.
Es ist sehr erschreckend, dass immer wieder Menschen radikalisiert werden. Ob links oder rechts oder religiös. Hinter all diesem dreht es sich um Macht und Einfluss auf Gesellschaft zu nehmen. Viele, die am Rande der Gesellschaft stehen sind anfällig für diese radikalen Strömungen. Diese werden nur instrumentalisiert um wiederum andere Machtinteressen von Wenigen durchzusetzen. Man versucht mit allen Mitteln Menschen gegeneinander auszuspielen um daraus eigene Vorteile zu ziehen.
 
Olaf Roeser
 

Sehr geehrter Herr Kreutzer,
auf Ihre Aufforderung, eine persönliche Stellungnahme zu dem barbarischen Terrorakt in Paris abzugeben, möchte ich auf die Ausführungen im heute in den Deutschen Wirtschaftsnachrichten veröffentlichten Beitrag "Der neue Weltkrieg greift nach der Freiheit in Europa" verweisen. Darin werden die Zusammenhänge des länderübergreifenden, von Privatsöldnern ausgeführten Terrorkrieges deutlich gemacht und auf die Notwendigkeit der Entlarvung und Sanktionierung der Hintermänner und Finanziers hingewiesen. Diesen Ausführungen kann man eigentlich nur im Wesentlichen zustimmen. Aus meiner Sicht profitieren wirtschaftspolitisch am meisten die herrschenden Kreise der USA von einer Destabilisierung Europas, weil dadurch das Entstehen von mächtigen Konkurrenten verhindert und ein Absatzmarkt für amerikanische Waffen geschaffen wird. Und leider sind die Regierungen der EU-Staaten eben nur Marionetten für diese amerikanischen Kreise.
Die Völker können sich von dieser wachsenden Gefahr nur selbst befreien!
Dr. Werner Klisch
Sehr geehrter Herr Kreutzer,

nachdem man den Eindruck haben könnte, daß das Thema "Pegida" von der Mehrzahl der Presseorgane einseitig abgelehnt wird und nicht einmal ernsthaft versucht wird, sich mit den vielfältigen Ursachen zu befassen, ist in der Welt hierzu ein lesenswerter Artikel erschienen. In diesem schreibt die Schriftstellerin Monika Maron über die vermeintlichen Ursachen dieser Demonstrationen und dürfte damit diesen ziemlich nahe kommen.

Dieser Artikel sollte von jedem gelesen werden, der sich mit unseren gesellschaftlichen Problemen befasst oder befassen möchte!

Zu finden im Internet unter den Suchworten: Monika Maron + Pegida

Danke dafür, daß sie sich mit den wichtigen Themen unserer Zeit unvoreingenommen beschäftigen.

Herzlichst Ihr

Helmut Renninger
Lieber Wolfgang,

die drei vorgenannten Begriffe stehen für mich nicht unbedingt im direkten Zusammenhang.
Eine Religion sollte es aushalten können, dass man sie humoristisch aufs Korn nimmt. Man
kann diese Mohammed-Karikaturen gut finden oder sie schlecht finden. Wer sie beleidigend
findet, hat sich entschieden das zu tun.

Der weit verbreiteten Angst vor der Islamisierung des Abendlandes (PEGIDA) verschafft dieses
Attentat meiner Meinung nach keine Rechtfertigung. Das Attentat in Frankreich steht für
mich in keinem Zusammenhang mit den PEGIDA-Protesten. Die Proteste sind eher pauschalierend, für das Attentat sind nur ganz wenige Personen verantwortlich.

So, und wie bekomme ich jetzt noch die Drohnenmorde hier mit unter? Dabei denke ich eigentlich
mehr an die USA. Oder war die CIA womöglich in Frankreich dabei?

Viele Grüße
Julie

Eine doppelte Moral. Man versucht andersdenkende, notfalls auch mit Drohnenmord, imperialistisch zu bekehren und beschwert sich dann über bombende Terroristen, Proteste gegen Mohammed-Karikaturen und PEGIDA im eigenen Land. Die Natur regelt sich auch von allein und bringt sich ins gesunde Gleichgewicht, wenn man sie einfach mal in Ruhe lässt.
A. Alexander
MERKEL - Neujahrsansprache:
"Die PEGIDA Anhänger haben Hass in ihrem Herzen!"
Frau Merkel kann zwischen Muslimen, und christlichen Staatsbürgern, nicht mehr unterscheiden!
Es gab noch keinen Mord /Terror, von (deutschen ) Christen an Muslimen ( außer militärische Drohnenangriffe ), d.h., es gab/gibt, nur Morde und Terror, von Muslimen gg. Christen!
mfG
Roland Kapp
Der Anschlag kommt wie auf Stichwort: PEGIDA scheint Zulauf zu bekommen!
Bin schon eine ganze Weile am Hadern mit mir selbst - ist das, was PEGIDA betreibt, nun als "rechtslastig" zu disqualifizieren, oder ist die Gefahr, die befürchtet wird, real, ohne dabei konkrete Anschläge oder Aktionen im Sinn zu haben?
Ich meine auch: Wer sich nicht den Sitten des Landes anpaßt, in dem er lebt, sollte sich ein Land aussuchen, das zu seinen Gewohnheiten paßt. Ich muß auch aus Rußland raus, wenn ich hier gegen die Gesetzlichkeit verstoße! Bin ich nun ein Rechter???
 
Mit freundlichen Grüßen
Siegfried Wilhelm
Hallo,
ich habe gerade wie folgt bei "OstbelgienDirekt" kommentiert:
7. Januar 2015 um 17:48
- Zwei Verbrecher dringend vermummt in die Räume der Redaktion und töten wahllos: Nur weil sie mehrfach “Allah ist groß” gerufen haben, wissen wir noch nicht sicher, dass es sich um islamistische Terroristen handelt…
Ich möchte empfehlen, dass man mit Schuldzuweisungen vorsichtig umgeht: Sind es tatsächlich Moslems? Sind es mörderische Einzeltäter? Oder welcher Organisation gehören sie an?
Hoffentlich erfahren wir mehr im Verlauf der Ermittlungen.
Unser aller Mitgefühl gilt auf jeden Fall den Angehörigen der Opfer und den Verletzten
Mit freundlichen Grüssen,
Joseph Meyer

Lieber Herr Kreutzer,
ich hatte dieser Tage in einem Blog zum Thema Pegida und auf Kommentar zu einem anderen Kommentar folgendes geschrieben:
 
(Ich mußte mir gerade das Grinsen nicht unterdrücken).
 
“Gravierender Rechtsruck”
Wenn alle ausnahmslos links an der Wand stehen, ist automatisch jeder Stolperer zur anderen Seite “rechtsgeruckt” = “Nazi” - Und – bämm – gibt es wieder einen mit der braunen Keule.
Ich für mich stelle jedenfalls mit Schrecken fest, daß ich aufgrund meiner abweichenden Meinung vom Mainstream – selber denken, zu anderen, nicht unbedingt richtigen Schlüssen kommen – seit einigen Jahren auch Nazi bin.
 
Wobei ich tatsächlich allüberall die Differenzierung vermisse zwischen Ausländern und Ausländern.

Keine durchs Dorf getriebene Sau, die bei Pegida mitmacht, hat m.b.M.n. ein Problem mit dem Ausländer aus Spanien, Portugal, Italien, Griechenland oder sogar dem alteingesessenen Türken.
Das nicht ausgesprochene, weil nicht aussprechen dürfende Problem sind doch die Ausländer mit islamischen Hintergrund aus Großarabien, Nordafrika und die Neutürken (Isch disch Messer)
Und ja, auch ich habe ein Problem mit ihnen. Nicht wegen ihnen, sondern weil unsere Politkommissare sowohl aus Brüssel als auch aus Berlin nicht ansatzweise rechtschaffen mit Menschen aus diesem von uns deutlich unterschiedenem Kulturkreis umgehen.
Wir haben seit Anfang der 1960er Jahre Türken, also Moslems bei uns und meist gerne (Döner, Fließband, Dreckarbeit) und never ever darüber nachgedacht Kreuze abzuhängen, Schweinefleisch aus der Kantine zu verbannen oder Schwimmbäder zu verdunkeln, damit junge Damen in Volltextil unbeblickt Schwimmunterricht geniessen dürfen.
 
Warum jetzt, warum diese Forderungen von den eingeborenen Deutschen?
Das ist Banane daran und deswegen kann ich leider die Leute von Pegida auch verstehen und damit bin ich Nazi.
 
Soviel dazu. Was mir heute parallel über die Leber lief, war ein weiterer Kommentar auf Facebook, der die Idee einer False-flag-Aktion einbrachte. Wenn man ausgebildet ist, die entsprechend menschenverachtete Neigung hat und nach dem Schiessen laut Allah hu akbar rufend über die Strasse rennt, ist man zwar islamisch tatverdächtig, ein Beweis ist es nicht...
 
Lieben abendlichen Gruß
 
Peter Suxdorf
-------- Forwarded Message --------
Subject: Bosbach nach Pariser Terror-Attacke: Westliche Werte entschlossen verteidigen - Kommentar
Date: Wed, 07 Jan 2015 16:17:32 +0100
From: Tommy Rasmussen <tommyrasmussen@arcor.de>
To: wolfgang.bosbach.wk@bundestag.de
 
Betreff: Bosbach nach Pariser Terror-Attacke: Westliche Werte entschlossen verteidigen

.
Sehr geehrter Herr Wolfgang Bosbach,
hier ein Kommentar:
.
06.01.2015 - Hollande fordert Ende der Sanktionen gegen Russland. Es könnte zu einem ernsthaften Zerwürfnis mit den USA kommen.

Es könnte zu einem ernsthaften Zerwürfnis mit den USA kommen:
.
07.01.2015 - Elf Tote - Hollande sprach von einem Terror-Angriff und hat eine Krisen-Sitzung einberufen.

.
Mehrzahl der Terrorakte vom GEHEIMDIENSTE organisiert

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Sie sagen, der Terrorismus muss bekämpft werden und produzieren ihn selber! Sie sagen, Atomwaffen müssen bekämpft werden und haben sie selber! Sie sagen, Diktaturen müssen bekämpft werden und sind selber eine! Sie sagen, Demokratie muss verbreitet werden und bauen sie bei sich ab! Sie sagen, sie wollen Frieden und verbreiten aber Krieg! Sie sagen, sie kämpfen für Menschenrechte und foltern ohne Reue!
An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen!!!:
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"Der Zweite Weltkrieg muß so gesteuert werden, daß das Nazitum zerstört wird um einen souveränen Staat Israel in Palästina einrichten zu können. Der Dritte Weltkrieg muß so gelenkt werden, daß sich der Islam und der politische Zionismus (Israel) GEGENSEITIG vernichten" - Albert Pike, 1809 - 1891

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17.11.2014 - IS verfügt über 200.000 Kämpfer

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2003 - Mit der irakischen Führung verschwanden bisher spurlos: 100.000 bis 300.000 Soldaten (je nach Quelle) - bis zu 2.500 irakische Panzer und 150 MIG-29. Der Krieg ist noch nicht zu Ende - mit unabsehbaren Folgen für Israel.

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22.11.2014 - IS - Sobald die Zeit reif sei, würde Tel Aviv genauso schnell fallen wie Mosul.

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12.08.2005 - In der fünften Phase zwischen 2013 und 2016 soll es gelingen einen islamischen Staat auszurufen – und zwar ein KALIFAT. Die sechste Phase, beginnend 2016, sieht die “totale Konfrontation” vor, die eine neue Weltordnung hervorbringen soll.

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29.09.2000 - Steward Swerdlow: "Wir wissen Jetzt, wie die moslemischen Fundamentalisten weg sollen. Da bleibt nur noch die USA als Problem einer globalen Weltregierung, und die Lösung haben sie schon.... ein finanzieller Kolaps! USA wird in Distrikte aufgeteilt werden. New York City - das Heim der UNO - wird eine Internationale Zone." - Kein Link mehr, aber DAS WIRD HIER BESTÄTIGT:

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Ziehen Sie Ihre eigenen Schlussfolgerungen:
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Nach Einbindung des Yuan (RMB) in den SDR-Korb wird der Dollar in den Pennybereich abstürzen.

12 Aug 2014 - The SDR will next be reviewed in 2015, and RMB inclusion is sure to be high on the agenda.

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Mit freundlichen Grüssen,
Tommy Rasmussen
 
 



 

 

 

 

 
 
 
Kommentare zu diesem Paukenschlag
Hi Wolfgang,

Für die von dir behauptete "bewusst herbeigeführte Verknappung der Liquidität in der Sphäre der Realwirtschaft" gibt es Beweise. Dazu schicke ich dir zwei Grafiken. Schau dir zuerst "Defla.Gesamtnetto" an und achte auf den Zeitpunkt an dem die Banken dem deutschen Binnenmarkt den Geldhahn zudrehten! (Die haben es echt geschafft, pünktlich zum rien ne va plus, der Bargeldeinführung 2002, die Kurve gegen Null zu drücken! Wow!)

Wenn ich "die Banken" sage, ist das eine unzulässige Verallgemeinerung. Daher habe ich ein zweites Diagramm (Defla.Bankengruppen) angehängt, aus welchem die üblichen Verdächtigen sichtbar werden.

Aloha,
Alex
Es sind übrigens Schleusen, die die EZB aufgetan hat...
Danke für die Wiederbelebung fast vergessener Weisheiten, Herr Kreutzer!
Es bestätigt sich immer wieder, daß Ihre Analysen UND die Schlußfolgerungen von den realen Ereignissen bestätigt werden. In dem Zusammenhang - also, Geldverknappung - würde ich noch die sinnwidrige Steuerpolitik
der Bundesregierung benennen wollen: Die Mehrwertsteuer ist nichts anderes, als ein Abschöpfen von Kaufkraft, die schon kaum noch da ist!
 
Jeder 5. Euro geht in die Staatskasse. Dazu kommen die enormen Steuerbelastungen beim Sprit - da gehen 4 von 5 Euro in die Staatskasse! Die Löhne werden also seitens der Lohnzahler gedrückt und dann nochmal von Staats wegen. Dafür wird gezögert, das Geld von dort zu holen, wo es sinnlos als quasi "totes Kapital" liegt - Vermögens- und Erbschaftssteuer sind längst überfällig, Vermögenssteuer in Höhe von MINDESTENS 30% für die ersten paar Jahre, damit der Staat wieder wirtschaften kann! Damit könnten die Dämme gebrochen werden, die gegenwärtig die liquiden Mittel zurückhalten, und der Inhalt der Staudämme könnte erstmal die ausgedörrte Wüste der Wirtschaft bewässern, ehe sie quasi ins Meer zurückkehren - wäre jedenfalls besser, als die wenigen Steuergroschen, die der Staat einnimmt, einfach so zum Meer zu schleppen - vorbei an der ausgedörrten Wirtschaft!
Grüße!
Siegfried Wilhelm



 

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Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 

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Seit über 10 Jahren bin ich mit einer eigenen Homepage online und kommentiere das aktuelle Zeitgeschehen, stets verbunden mit dem Versuch, dabei aus den frühesten Anzeichen "sonderbarer" Veränderungen meine Schlüsse für die zukünftige Entwicklung zu ziehen.

Leider habe ich dabei in vielen Fällen mit äußerst negativen Prognosen Recht behalten.

Vor den Folgen der Agenda 2010 und der Hartz-Gesetze habe ich schon gewarnt, bevor sie offiziell verkündet wurden.

Das Kommen der Finanzkrise habe ich lange vor dem Krachen von Lehman-Brothers angekündigt, nämlich schon als in Deutschland die kleine IKB in Schwierigkeiten geriet.

Und derzeit richte ich mein Augenmerk über das aktuelle Geplänkel um die Ukraine recht weit in die Zukunft und warne vor der großen kriegerischen Auseinandersetzung zwischen den USA und China, die gerade in Nigeria durch die USA wieder angeschoben wird.

Neben den ständigen Veröffentlichungen im Internet bin ich auch als Buchautor nicht mehr ganz unbekannt. Mit vier Bänden "Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre" habe ich einen Grundstein für ein alternatives Wirtschafts- und Geldverständnis gelegt. Ganz neu (2013 und 2014 erschienen) habe ich mich mit "Das Euro-Schlachtfest" und "Wo bleibt die Revolution" zu Wort gemeldet.

Aus den Paukenschlägen der vergangenen Jahre sind zwei Sammelbände entstanden, in denen die wichtigsten und "schönsten" Aufsätze zusammengefasst sind.

Daneben habe ich weiteren Autorinnen und Autoren die Chance gegeben, ihre wichtigen Texte, die von den etablierten Verlagen nicht angenommen wurden, bei mir zu veröffenltichen. Dazu gehören insbesondere Samirah Kenawi (Falschgeld), Florian Stumfall (Das EU-Diktat), Freimut Kahrs (Lebenslüge Freiheit) und Karl Waldecker (GLOCALIS).

Seit kurzem habe ich mich entschlossen, auch einen regelmäßigen Informationsdienst "ewk - Zur Lage" herauszubringen, der über ein Förderabonnement, aber auch in Einzelausgaben kostenpflichtig bezogen werden kann.

Ich freue mich, wenn Ihnen meine Aufsätze und meine Bücher gefallen - und ganz besonders, wenn
Sie mir das auch mitteilen
.

Ihr Egon W. Kreutzer

Bücherspenden-Fonds

Der Bücher-Spenden-Fonds,

eine Einrichtung für Menschen, die sich ein Buch, das sie lesen möchten, nicht leisten können, wird immer wieder von großzügigen Spendern aufgefüllt.

Aktuell steht ein Betrag von 15,60 Euro zur Verfügung.

Hier finden Leser und Spender Informationen dazu.

 Links

Politik im Spiegel
hochaktuell auf der Höhe der alternativen Meinung
http://politik-im-spiegel.de/

Gert Flegelskamp
ein geradliniger Querdenker, bringt laufend kluge, gut recherchierte Analysen - und dazu seine ganz klare Meinung zum Ausdruck
http://www.flegel-g.de/

Sozialticker
Informationen und Kritik zur aktuellen Sozialpolitik
http://www.sozialticker.com

Kritisches Netzwerk
engagierte, kritische Stimmen - stets aktuell
http://www.kritisches-netzwerk.de/

Mag Wompel
das labournet - die Gewerkschaftslinken
http://www.labournet.de

Cleanstate e.V.
H.J.Selenz im Kampf gegen Korruption, Betrug und Vetternwirtschaft
http://www.cleanstate.de/start.html

Nachdenkseiten
nur mehr bedingt empfehlenswert. Die Macher schweben in ihren Eigenbeiträgen auf einer Wolke der EU-phorie, und die Nachrichten gibts anderswo auch.
http://www.nachdenkseiten.de/

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viel Wissenswertes z.T. sogar aktuell
http://www.destatis.de