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 Das langweiligste Weihnachtsgeschenk    
    Es war schon so komisch eingepackt.  

 Auch das Gewicht stimmte nicht.

  Fühlte sich irgendwie zu schwer an.

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26. November 2014
 
10.00 Uhr Der Wischi-waschi-Wachstumsbluff
 
Seit mehreren Tagen schmeichelt uns ein von Jean Claude Juncker intonierter Schalmeienklang und versetzt die gesamte EU in hoffnungsfrohe Erwartung. Ein 350 Milliarden Euro schweres Wachstumspaket sei geschnürt und werde bald auf die dahinsiechende Konjunktur losgelassen.
 
Als das Gedöns näher kam, waren die 350 Milliarden schon auf drei Jahre gestreckt, es konnte aber immer noch davon ausgegangen werden, dass die EU wirklich tief in die Tasche greifen wollte (natürlich dem europäischen Steuerzahler, wem denn sonst?), um in schönster antizyklischer Manier Geld in die Realwirtschaft zu pumpen.
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    Heute soll die Glocke werden ...
     
Es wird aber nicht mehr als ein Glöcklein, ein Kinderaugenglanzerzeugungsglöcklein, wie man es manchen Schokoladenosterhasen als Markenzeichen um den Hals hängt.
 
Ja, ja - man will schon 350 Milliarden Wachstum hervorrufen, aber man will es natürlich nicht bezahlen. Man will lediglich einen Fonds bereitstellen, der unter dem Strich aus fünf Milliarden Euro besteht, die von der Europäischen Investitionsbank zugesagt werden, und einer Bürgschaft der EU (diese Bürgschaft soll im EU-Haushalt enthalten sein ...?) von 16 Milliarden, um privaten Investoren eine "Risiko-Absicherung" für deren Projekte anbieten zu können.
 
Der Zaubertrick besteht nun darin, dass Privatanleger, die im Geld schwimmen und bisher nicht wissen, wohin damit, weil nirgends in der europäischen Realwirtschaft noch fette Renditen winken, diese Rendite-Schwäche vergessen und insgesamt 350 Milliarden in Bewegung setzen, nur weil ihnen versprochen wird, ihr möglicher Totalverlust aus ihren Projekten sei auf 329 Milliarden Euro begrenzt, weil die EU ggfs. ein 21 Milliarden Trostpflaster auf die klaffende Wunde kleben wird.
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Ha, ha, ha!
 
Damit sich ein Projekt rentiert, müssen die Einnahmen aus der Investition hoch genug sein, um ab dem "Amortisationszeitpunkt" die aufgelaufenen Herstellungs-, Finanzierungs- und Betriebskosten definitiv zu übersteigen.
 
Damit dies gelingen kann, muss die notwendige Kaufkraft in den Markt gebracht werden, und zwar zu den Endabnehmern, den Konsumenten (einschließlich Staat).
 
Damit eine Rendite zustande kommt, muss der Wert dieser Kaufkraft in Euro gemessen größer sein, als die aufgewandten Kosten.
 
Wenn aber die Investoren nur 350 Milliarden ausgeben, können selbst unter allergünstigsten Annahmen auch nur diese 350 Milliarden zurückfließen. Und sollte es den Investoren dieser 350 Milliarden gelingen, aus dem Markt insgesamt mehr als ihre ursprünglichen 350 Milliarden zurückzuholen, dann fehlt dieses Geld anderswo.
 
Es kann bei anderen Unternehmen oder Branchen fehlen, es kann dem Staat fehlen oder es kann ausländischen Importeuren fehlen, die damit ein Handelsbilanz-Defizit aufbauen.
 
Die Aktivierung von gehortetem Geldvermögen - gerne auch als Erhöhung der Umlaufgeschwindigkeit bezeichnet - ist nicht geeignet, um in unserem gewinnorientierten, auf Kapitalbildung angelegten und Fiat-Money-basierten System ein echtes Wirtschaftswachstum hervorzurufen.
 
Geld, das bereits in einen Kapitalstock eingegangen ist, erneut zu investieren, nur um es vielleicht wieder zurückzugewinnen, ist in diesem System vollendeter Blödsinn.
 
Nur wenn zusätzliche Kredite zusätzliche Liquidität in den Markt bringen, die "abgefangen" und zum Hort gelegt werden kann, wird eine Investition interessant.
 
Dieses System ist krank.
 
Es verspricht Wohlstand für alle, ist aber konzipiert, um Reichtum für einzelne hervorzubringen.
 
 
Meine grundsätzliche Auseinandersetzung mit diesem System habe ich vor allem im zweiten Band von "Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre" geführt. Der Untertitel "Globale Konzepte" deutet an, dass es auf diesem Globus nirgends mehr ein Entkommen aus diesem System gibt, es sei denn - es finden sich Mehrheiten von Demokraten, die wagen, dieses System zu überwinden. Ein System, bei dem immer deutlicher wird, dass alle seine schönen Versprechen nicht nur unhaltbar sind, sondern von vornherein erstunken und erlogen waren.
 
Die Spielregeln, die in einer Welt von gegeneinander abgegrenzten Staaten mehr schlecht als recht funktionierten, sind in einer Welt schrankenloser globaler Beziehungen absolut untauglich geworden. Der notwendigen Deregulierung und dem unkontrollierten Wildwuchs im Handel und in der Finanzspekulation müssen endlich neue Regeln folgen, die die globale Wirtschaft als "globale Binnenwirtschaft" verstehen und den global agierenden Unternehmer deshalb auch in eine globale Verantwortung nehmen, so dass Umweltverschmutzung, Verschwendung knapper Ressourcen, Steuerverweigerung und ausbeuterische Arbeitsverhältnisse an jedem Ort der Welt gleichermaßen verurteilt werden.
 
Der Autor stellt im zweiten Band als Gegenentwurf zur aktuellen Fehlentwicklung das visionäre Bild einer globalen Gesellschaftsordnung, deren Wirtschaftsphilosophie den engagierten und gewinnorientierten Unternehmer fördert, solange und soweit sein Handeln im Einklang mit dem Wertesystem dieser globalen Gesellschaft steht.

Um diesen Entwurf zu begründen, führt er den Leser durch ein aufschlussreiches Panorama der aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Er befasst sich dabei eingehend mit dem Phänomen der Arbeitslosigkeit und stellt die Frage, warum so viele wichtige Aufgaben nicht erledigt werden können, obwohl die benötigten Arbeitskräfte durchaus bereit und verfügbar wären. Ebenso wird das Problem der Überbevölkerung untersucht und unter kritischer Analyse der realen Bevölkerungsstatistiken darauf hingewiesen, wie sich die Weltbevölkerung tatsächlich verteilt und wie die wahren Zusammenhänge zwischen Wohlstand und Bevölkerungsdichte aussehen.
In der Vertiefung der Analyse fragt der Autor, warum die allgemein akzeptierten gesellschaftlichen Zielsetzungen unserer Zeit, wie "der Sieg über den Hunger", die Herstellung von tatsächlicher "Chancengleichheit" und viele mehr, bis hin zur Verheißung des "Wohlstands für Alle" bisher nicht erreicht werden konnten. Er weist nach, daß ein ungezügelter Kapitalismus, wie er insbesondere von den Neoliberalen Wirtschaftswissenschaftlern in der Nachfolge von Milton Friedmann vertreten wird, diese Verheißungen nur als Mittel zum Zweck ansieht, als nützliche Versprechen für die Motivation der Arbeitskräfte, daß der Kapitalismus aber niemals in der Lage sein kann, auch nur eine diese Zielvorstellungen zu verwirklichen.
 
Vor dem Hintergrund dieser ernüchternden Überlegungen wächst Schritt für Schritt ein die Vorstellung von einem "Credo der Vernunft", das mit der Forderung nach einem zeitgemäßen, rational begründeten Wertesystem beginnt und darauf aufbauend ein zielführendes Anreizsystem ebenso skizziert, wie die notwendigen Veränderungen im gesamtgesellschaftlichen Konsens, die erreicht werden könnten, ohne dass dazu der ominöse "Bessere Mensch" bemüht werden müsste. Der Autor geht in seinen Lösungsansätzen ganz realistisch davon aus, dass ein Wirtschaftssystem nur dann funktionieren kann, wenn es die Triebkräfte menschlichen Handelns versteht, akzeptiert und befriedigt. Er zeigt auf, dass es dabei nötig ist, dem individuellen Egoismus neue, immer auch dem allgemeinen Wohl nützliche, Zielsetzungen und Befriedigungen anzubieten, und er zeigt, wie das funktionieren kann.
 
Leseprobe Band II
 
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Es ist vermutlich alles so gelaufen, wie es laufen sollte.
 
Das uro-Schlachtfest
ist in vollem Gange
 
 
 
Und es wird wohl auch so weiterlaufen.
 
Zu fragen ist daher zuerst, wer den Nutzen davon hat.
 
Gerettet wurden ja nicht die Banken, weil es Banken sind, sondern wegen ihrer Relevanz für das System.

Es wird auch nicht Griechenland gerettet, weil die Griechen so nette Leute sind. Griechenland wird gerettet, um das "System" zu retten.
 
Was aber ist das "System"?
Ist es der Euro, ist es die EU?
Oder ist es schlicht und einfach der Kapitalismus?
 
 
 
 
Egon W. Kreutzer
Das
uro-Schlachtfest
 
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Freiheit ist nicht nur ein philosophischer Begriff.
Freiheit ist etwas sehr Praktisches.
 
Freiheit geht nämlich nicht verloren. Sie wandert von dem, der sie sich nehmen lässt, zu dem, der sie genommen hat und vergrößert damit dessen Macht.
 
Denkanstöße und Handlungsalternativen zur Wahrung der Freiheit finden Sie in den folgenden Büchern aus dem EWK-Verlag:
 
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Regeln einer liberalen
Gesellschaft
 
 
 
 
Egon W. Kreutzer
 
Unsere Freiheit
 
... man kann sich dafür
einsetzen
 
 
 
 
 
 
 
 

Karl Waldecker

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 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 

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Über egon-w-kreutzer.de

Seit über 10 Jahren bin ich mit einer eigenen Homepage online und kommentiere das aktuelle Zeitgeschehen, stets verbunden mit dem Versuch, dabei aus den frühesten Anzeichen "sonderbarer" Veränderungen meine Schlüsse für die zukünftige Entwicklung zu ziehen.

Leider habe ich dabei in vielen Fällen mit äußerst negativen Prognosen Recht behalten.

Vor den Folgen der Agenda 2010 und der Hartz-Gesetze habe ich schon gewarnt, bevor sie offiziell verkündet wurden.

Das Kommen der Finanzkrise habe ich lange vor dem Krachen von Lehman-Brothers angekündigt, nämlich schon als in Deutschland die kleine IKB in Schwierigkeiten geriet.

Und derzeit richte ich mein Augenmerk über das aktuelle Geplänkel um die Ukraine recht weit in die Zukunft und warne vor der großen kriegerischen Auseinandersetzung zwischen den USA und China, die gerade in Nigeria durch die USA wieder angeschoben wird.

Neben den ständigen Veröffentlichungen im Internet bin ich auch als Buchautor nicht mehr ganz unbekannt. Mit vier Bänden "Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre" habe ich einen Grundstein für ein alternatives Wirtschafts- und Geldverständnis gelegt. Ganz neu (2013 und 2014 erschienen) habe ich mich mit "Das Euro-Schlachtfest" und "Wo bleibt die Revolution" zu Wort gemeldet.

Aus den Paukenschlägen der vergangenen Jahre sind zwei Sammelbände entstanden, in denen die wichtigsten und "schönsten" Aufsätze zusammengefasst sind.

Daneben habe ich weiteren Autorinnen und Autoren die Chance gegeben, ihre wichtigen Texte, die von den etablierten Verlagen nicht angenommen wurden, bei mir zu veröffenltichen. Dazu gehören insbesondere Samirah Kenawi (Falschgeld), Florian Stumfall (Das EU-Diktat), Freimut Kahrs (Lebenslüge Freiheit) und Karl Waldecker (GLOCALIS).

Seit kurzem habe ich mich entschlossen, auch einen regelmäßigen Informationsdienst "ewk - Zur Lage" herauszubringen, der über ein Förderabonnement, aber auch in Einzelausgaben kostenpflichtig bezogen werden kann.

Ich freue mich, wenn Ihnen meine Aufsätze und meine Bücher gefallen - und ganz besonders, wenn
Sie mir das auch mitteilen
.

Ihr Egon W. Kreutzer

Bücherspenden-Fonds

Der Bücher-Spenden-Fonds,

eine Einrichtung für Menschen, die sich ein Buch, das sie lesen möchten, nicht leisten können, wird immer wieder von großzügigen Spendern aufgefüllt.

Aktuell steht ein Betrag von 15,60 Euro zur Verfügung.

Hier finden Leser und Spender Informationen dazu.

 Links

Politik im Spiegel
hochaktuell auf der Höhe der alternativen Meinung
http://politik-im-spiegel.de/

Gert Flegelskamp
ein geradliniger Querdenker, bringt laufend kluge, gut recherchierte Analysen - und dazu seine ganz klare Meinung zum Ausdruck
http://www.flegel-g.de/

Sozialticker
Informationen und Kritik zur aktuellen Sozialpolitik
http://www.sozialticker.com

Kritisches Netzwerk
engagierte, kritische Stimmen - stets aktuell
http://www.kritisches-netzwerk.de/

Mag Wompel
das labournet - die Gewerkschaftslinken
http://www.labournet.de

Cleanstate e.V.
H.J.Selenz im Kampf gegen Korruption, Betrug und Vetternwirtschaft
http://www.cleanstate.de/start.html

Nachdenkseiten
nur mehr bedingt empfehlenswert. Die Macher schweben in ihren Eigenbeiträgen auf einer Wolke der EU-phorie, und die Nachrichten gibts anderswo auch.
http://www.nachdenkseiten.de/

Statistisches Bundesamt
viel Wissenswertes z.T. sogar aktuell
http://www.destatis.de

 

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