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Am 23. Juli ist das Dossier ewk - Zur Lage, Ausgabe 4, erschienen.

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Informationen 
26. August 2014
 
07.00 Uhr Good Morning Deutschland
 
 
Hallo Herr Kreutzer,
 
ja, ich habe diesen Artikel (gemeint ist Pad 32/2014), der so logisch und einleuchtend ist, beständig im Hinterkopf. Allerdings geht dieser Artikel davon aus, dass die meisten Menschen in Deutschland in der Lage sind, ihre Schulden abzubauen.
 
Sicher gehen wir immer wieder davon aus, dass unsere Politiker einfach blöde sind. Zumindest viel blöder als wir, und deshalb folgern wir unbewusst: auch ungefährlich.
Das ist aber nicht so, zumindest nicht wenn man die holistische Perspektive von der Erde als Superlebensform verlässt und sich in die Niederungen bauernschlauer Politik begibt. (Die Bauern mögen mir diesen Ausdruck verzeihen, der schon vor langer Zeit von einer ignoranten Obrigkeit geprägt wurde)
 
Hier weiß man genau, was nötig ist, um Menschen nicht nur in die Schulden zu treiben, sondern sie auch darin zu halten.
Ich rede nicht nur von Hartz 4, dem "virtuellen Arbeitslager", in das ich per Dekret eines Arbeitsamtes hineingeschoben wurde und das ich ich mit insgesamt 16.000 € Schulden verließ.
Diese Schulden habe ich danach sukzessive abgebaut und bin nun - mit einem geringen Rest davon - erneut in Hartz 4 gelandet. Nachdem Bewerbungen fruchtlos waren, beschloss ich, eine Selbständigkeit zu versuchen, entwickelte ein Konzept, machte sogar einen leidlich erfolgreichen Probelauf und meldete im Februar 2014 mit Unterstützung durch meine damalige Arbeitsvermittlerin ein Gewerbe an.
 
Zum ersten März bekam ich eine Mieterhöhung, die vom JobCenter - dieses Mal von der Leistungsabteilung - nicht mehr übernommen wurde. Dies ließ mir für meinen persönlichen Bedarf, also Essen, Kleidung und Hygiene, noch 10,95 € für einen ganzen Monat.
 
Da ich meine Werbemaßnahmen zuvor finanziert habe, indem ich mir etwas "vom Mund abgespart" habe, konnte ich in dem Moment, wo Werbung für meinen Laden wichtig wurde, keine Werbung mehr schalten. Sicher legte ich Einspruch ein. Dieser wurde nicht beantwortet, sondern es erfolgte ein Vor-Ort-Termin in meinem Laden um mir noch mehr von meiner Miete zu streichen. Inzwischen bekomme ich von dieser "Sozialbehörde" weniger Geld als ich zur Zahlung meiner fixen Kosten benötige. Essen und Hygiene, Kleidung etc. sind nicht mehr vorgesehen.

Ein persönlicher Termin mit der Leistungssachbearbeiterin wurde mir trotz mehrfacher Anfrage verweigert. Erst als ich mit einer Strafanzeige drohte, bekam ich kurzfristig einen Termin. Hier wurde mir mit fragwürdigen Mitteln das Einverständnis abgepresst, dass die Behörde direkt mit meinem Vermieter Kontakt aufnehmen kann.
Auf meine Aufforderung hin, mir das gesetzlich zustehende Existenzminimum zu garantieren, wurde mir gedroht, dass man ja mal zurückrechnen könne, um noch Geld von mir zurückzufordern.
 
Seitdem dreht sich die Schuldenuhr bei mir wieder nach oben und ich werde womöglich damit rechnen müssen, dass diese "Sozialbehörde" versucht, mich weiter zu entmündigen, indem Sie mir den Mietzuschuss nicht überweist, sondern direkt dem Vermieter zahlt, so dass sich im Falle einer Mietreklamation nicht einmal mehr die Miete kürzen kann.
 
Wie soll man in solchen Verhältnissen Schulden abbauen?
Es ist doch schon fast unmöglich, keine Schulden aufzubauen!
 
Es wäre einmal interessant, sich Informationen über Privatinsolvenzen zu besorgen. Als Bürger der EU kann man sich das Land, in dem man diese beantragt, nämlich aussuchen. Und da sind Belgien und Frankreich und vor allem England sehr viel kulanter als die deutsche Regelung. Vielleicht wäre eine Welle schneller und radikaler Privatinsolvenzen eine aktive Maßnahme, um den Superreichen die Beutel zu reffen.
 
Nur als Anregung. Was hier in Deutschland 6 Jahre dauert, kann man unter Umständen in England in 6 Wochen erledigen.
 
Fortsetzung nach einer Anfrage von EWK:
 
 
Hallo Herr Kreutzer,
 
sicher dürfen Sie diesen Bericht veröffentlichen, allerdings momentan besser ohne Namensnennung, da ich hier in xxx schon genug im Fadenkreuz stehe. Da ich aber einige Schritte plane, die dem virtuellen Arbeitslager die soziale Maske vom Gesicht reißen sollen, wird das in naher Zukunft wahrscheinlich auch keine Rolle mehr spielen.
 
Hier meine Prognose für die nächsten Schritte, die diese Herrschaften bezüglich der Ärmsten planen.
 
Zur Kostensenkung werden keine Mietzahlungen mehr übernommen, statt dessen eine "freiwillige" Kasernierung der Betroffenen angeboten, die ähnlich aussehen wird wie die der Asylanten.
 
Danach wird es kein Geld mehr geben, sondern nur noch Bezugsscheine.
 
Was jetzt schon praktiziert wird, ist die "Gesundschreibung" schwer kranker Menschen, wie ich von der Bekannten weiß, die mich vor Jahren auf Ihre Newsletter aufmerksam gemacht hat. Sie ist selbst betroffen.
 
In einem Gespräch mit dem Hausarzt meines 85-jährigen Vaters wunderte dieser sich nicht einmal, als ich eine Bemerkung über das schon soweit herunter gekommene medizinische System fallen ließ, sondern feixte nur wissend.
 
Jetzt noch eine Quizfrage: Was ist der Unterschied zwischen Nationalsozialismus und Neoliberalismus? Antwort: Das Datum.
 
Und wer die wahren Drahtzieher hinter beiden menschlichen Entgleisungen sind, spielt eigentlich erst eine Rolle, wenn man die Mittel hat, diese zu bekämpfen. Sinnvoller wäre es aber, gewisse Verhaltensweisen zu bekämpfen, sprich zu tabuisieren. Das müssen wohl in etwa die sein, die an sogenannten Eliteschulen gefördert werden.
 
Fangen wir also mit der Bekämpfung des Schuldenmachens an.
 
Herzliche Grüße,
 
Der Autor dieser Mails ist mir persönlich bekannt. Seine Schilderungen decken sich weitgehend mit Erfahrungen, die mir von anderen mitgeteilt werden. Ich möchte dazu an Martin Niemöller erinnern. Der schrieb:
.
Als sie die Kommunisten geholt haben,
hab ich nichts gesagt. Ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten geholt haben,
hab ich nichts gesagt. Ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Juden geholt haben,
hab ich nichts gesagt. Ich war ja kein Jude.
Als sie mich geholt haben, war niemand mehr da der hätte etwas sagen können.
 
Das lässt sich auf heutige Zustände transferieren, so zum Beispiel:
.
Als sie die Asylsuchenden abgeschoben haben,
hab ich nichts gesagt. Ich war ja kein Asylant.
Als sie Internet und Telefon flächendeckend überwacht haben,
hab ich nichts gesagt. Ich hatte ja nichts zu verbergen.
Als sie die Arbeitslosen in Hartz-IV gesteckt haben,
hab ich nichts gesagt. Ich war ja kein Arbeitsloser.
Als endlich ich an der Reihe war, war niemand mehr da,
der etwas hätte sagen können ...
 
Ja, es gibt Sozialbetrug.
 
Es gibt ihn auf Seiten einzelner Leistungsbezieher, die sich im System schamlos eingerichtet haben, und das verurteile ich scharf.
 
Es gibt Sozialbetrug jedoch auch auf Seiten der Leistungsträger, die den wirklich Bedürftigen, manchmal, wie es scheint mit sadistischem Vergnügen, die Lebensgrundlage entziehen.
 
Es gibt Sozialbetrug vor allem aber dort, wo sich einzelne massiv auf Kosten der Allgemeinheit bereichern und die Erzielung maximaler Gewinne bei minimaler eigener Leistung als ihr legales Recht ansehen.
 
Und weil es in unserem Staat tatsächlich legales Recht ist, sich nach Kräften zu bereichern, auch - und gerade - wenn man gegenüber denen, die man ausnimmt, in einer Position der Stärke steht, ist dieser Sozialbetrug eine vom Gesetzgeber, also vom unabhängigen Parlament, geförderte Entwicklung, die von der Regierung nach dem vom Parlament geschaffenen Recht umgesetzt wird und von der Gerichtsbarkeit nach dem gleichen Recht nicht verfolgt werden kann.
 
Wer profitierte von der Absenkung des Spitzensteuersatzes? Wer kommt mit der Abgeltungssteuer davon, statt mit dem Steuersatz nach der Einkommensteuertabelle? Wer darf sich selbst anzeigen, um Steuerbetrug zum Kavaliersdelikt werden zu lassen? Wer zahlt nicht in die Rentenkasse ein, obwohl daraus versicherungsfremde Leistungen gezahlt werden, die vom Bundeszuschuss nicht abgedeckt werden? Wer profitiert von den Beitragsbemessungsgrenzen der Sozialsysteme? Wer zahlt, gemessen am Einkommen, am wenigsten Mehrwertsteuer? Wer bestimmt Löhne und Preise? Wer muss zahlen was verlangt wird und zufrieden sein mit dem, was ihm bezahlt wird? Wer hat den Mindestlohn zum flächendeckenden Flickenteppich gemacht? Wer feierte seinen Geburtstag im Kanzleramt? Wer springt aus dem Ministeramt in die Privatwirtschaft und ggfs. auch wieder zurück? Wer sind die Großspender für die Parteien? Wer verdient sich an Großprojekten (BER,S21,Elbphilharmonie, uisw.) goldene Nasen? Wer muss jeden Job annehmen, und wer braucht nur zuschauen, wie sich sein Vermögen durch Zinsgutschriften vermehrt?
 
Weiterdenken erwünscht!
 
Die nächsten "Vereinfachungen" sind schon auf dem Weg!
 
 
 
 

 
 
Kommt Ihnen alles ein bisschen irre vor?
 
Dabei hören Sie das alles tagtäglich fast genau so in den Nachrichten, lesen es in dern Zeitungen ...
 
Ein großer Teil dieser Welt ist irre geworden - und wir gehören dazu, und beeilen uns nach einer Phase bewusstlosen Tiefschlafs, wie es uns Deutschen nun mal angeboren ist - uns möglichst an die Spitze der Bewegung zu stellen.
 
Da kommt schon mal wieder die Frage auf:
 
.

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
Freiheit ist nicht nur ein philosophischer Begriff.
Freiheit ist etwas sehr Praktisches.
 
Freiheit geht nämlich nicht verloren. Sie wandert von dem, der sie sich nehmen lässt, zu dem, der sie genommen hat und vergrößert damit dessen Macht.
 
Denkanstöße und Handlungsalternativen zur Wahrung der Freiheit finden Sie in den folgenden Büchern aus dem EWK-Verlag:
 
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Freimut Kahrs
 
Lebenslüge Freiheit
 
 
Die ungeschriebenen
Regeln einer liberalen
Gesellschaft
 
 
 
 
Egon W. Kreutzer
 
Unsere Freiheit
 
... man kann sich dafür
einsetzen
 
 
 
 
 
 
Florian Stumfall
 
Das EU-Diktat
 
Vom Untergang der Freiheit
in Europa
 
 
 
 
 
 
 
 

Karl Waldecker

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 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 

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Egon W. Kreutzer

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Über egon-w-kreutzer.de

Seit über 10 Jahren bin ich mit einer eigenen Homepage online und kommentiere das aktuelle Zeitgeschehen, stets verbunden mit dem Versuch, dabei aus den frühesten Anzeichen "sonderbarer" Veränderungen meine Schlüsse für die zukünftige Entwicklung zu ziehen.

Leider habe ich dabei in vielen Fällen mit äußerst negativen Prognosen Recht behalten.

Vor den Folgen der Agenda 2010 und der Hartz-Gesetze habe ich schon gewarnt, bevor sie offiziell verkündet wurden.

Das Kommen der Finanzkrise habe ich lange vor dem Krachen von Lehman-Brothers angekündigt, nämlich schon als in Deutschland die kleine IKB in Schwierigkeiten geriet.

Und derzeit richte ich mein Augenmerk über das aktuelle Geplänkel um die Ukraine recht weit in die Zukunft und warne vor der großen kriegerischen Auseinandersetzung zwischen den USA und China, die gerade in Nigeria durch die USA wieder angeschoben wird.

Neben den ständigen Veröffentlichungen im Internet bin ich auch als Buchautor nicht mehr ganz unbekannt. Mit vier Bänden "Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre" habe ich einen Grundstein für ein alternatives Wirtschafts- und Geldverständnis gelegt. Ganz neu (2013 und 2014 erschienen) habe ich mich mit "Das Euro-Schlachtfest" und "Wo bleibt die Revolution" zu Wort gemeldet.

Aus den Paukenschlägen der vergangenen Jahre sind zwei Sammelbände entstanden, in denen die wichtigsten und "schönsten" Aufsätze zusammengefasst sind.

Daneben habe ich weiteren Autorinnen und Autoren die Chance gegeben, ihre wichtigen Texte, die von den etablierten Verlagen nicht angenommen wurden, bei mir zu veröffenltichen. Dazu gehören insbesondere Samirah Kenawi (Falschgeld), Florian Stumfall (Das EU-Diktat), Freimut Kahrs (Lebenslüge Freiheit) und Karl Waldecker (GLOCALIS).

Seit kurzem habe ich mich entschlossen, auch einen regelmäßigen Informationsdienst "ewk - Zur Lage" herauszubringen, der über ein Förderabonnement, aber auch in Einzelausgaben kostenpflichtig bezogen werden kann.

Ich freue mich, wenn Ihnen meine Aufsätze und meine Bücher gefallen - und ganz besonders, wenn
Sie mir das auch mitteilen
.

Ihr Egon W. Kreutzer

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eine Einrichtung für Menschen, die sich ein Buch, das sie lesen möchten, nicht leisten können, wird immer wieder von großzügigen Spendern aufgefüllt.

Aktuell steht ein Betrag von 15,60 Euro zur Verfügung.

Hier finden Leser und Spender Informationen dazu.

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Nachdenkseiten
nur mehr bedingt empfehlenswert. Die Macher schweben in ihren Eigenbeiträgen auf einer Wolke der EU-phorie, und die Nachrichten gibts anderswo auch.
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viel Wissenswertes z.T. sogar aktuell
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