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 Das langweiligste Weihnachtsgeschenk    
    Es war schon so komisch eingepackt.  

 Auch das Gewicht stimmte nicht.

  Fühlte sich irgendwie zu schwer an.

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24. November 2014
 
19.00 Uhr Soli
 
Da haben sie gerade schöne Reden gehalten, zum 25-jährigen Jubiläum des Mauerfalls. Damals haben sie, gleich nach dem Begrüßungsgeld, den Solidaritätszuschlag eingeführt. Befristet, versteht sich. So lange, wie es braucht, bis die Treuhand die DDR deindustriealisiert hat, bis die Westbanken und die Westversicherungen sich bedient haben, bis überall auf den ehedem grünen Wiesen die Supermärkte des Einzelhandelsoligopols ihre Kaufkraftabschöpfungsanstalten errichtet haben und es den Brüdern und Schwestern im Osten ganz genau so geht, wie den Brüdern und Schwestern im Westen.
 
Scheint irgendwie in die Hose gegangen zu sein.
 
Der Soli wird auch 30 Jahre nach dem Mauerfall noch gebraucht werden. Offenbar ist inzwischen ganz Deutschland so weit heruntergewirtschaftet, wie es einst die DDR vor dem Systemzusammenbruch Ost war.
 
Nun treten wir in die Phase der "Autosolidaritätszuschlagserhebung" ein. Wir spenden zwangsweise für uns selbst - aber wenn man das auch ganz offiziell in die Einkommensteuer integrieren, das Kind also beim Namen nennen würde, könnten die Leute das als Steuererhöhung empfinden (meint Armin Laschet, CDU).
 
Im Grunde ist die Beibehaltung des Solis (wenn schon kein Geld mehr in den Kassen ist) aber immer noch besser als seine Abschaffung.
Das Geld würde ja dennoch eingesammelt, dann halt nicht mehr über einen Zuschlag auf die Lohn- und Einkommensteuer, was auch die Bezieher höchster Einkommen verhältnismäßig gerecht mitbelastet, sondern über eine weitere Erhöhung der MwSt., was die Großverdiener kaum, die Gering- und Garnichts-Verdiener jedoch massiv belasten würde.
 
Die Verlängerung des Solis ist das Eingeständnis des Scheiterns der Wirtschafts-, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, sowie das Eingeständnis einer verfehlten Finanzpolitik.
 
Der gekonnte Versuch, sich gleichzeitig für die "Schwarze Null" zu beweihräuchern löst da doch eine gewisse Heiterkeit aus.
 
 
Vergessen werden darf dabei nicht, dass uns die "Einheit" nicht nur den "Soli, sondern auch den "Euro" aufgezwungen hat.
 
Mit Interesse verfolge ich nun die sich explosionsartig vermehrenden Stimmen, die verkünden: Dem Negativzins muss zwangsläufig das Bargeldverbot folgen.
 
Da biete ich doch einfach noch mal meine Paukenschlag Nr. 50 /2013 zur Lektüre an. Der ist nun ein Jahr alt - und der Titel lautete:
 
Negativzins + Bargeldverbot = Ultima Ratio
 
 
All die Zusammenhänge, Interessenverknüpfungen, Tricksereien, Manipulationen und Lügen aufzudröseln und einigermaßen verständlich darzustellen und dabei die "Logik der Krise" herauszuarbeiten, war die Absicht hinter dem Buchprojekt "Das Euro-Schlachtfest". Je weiter die Zeit fortschreitet, desto deutlicher wird:
 
 
 
Es ist vermutlich alles so gelaufen, wie es laufen sollte.
 
Das uro-Schlachtfest
ist in vollem Gange
 
 
 
Und es wird wohl auch so weiterlaufen.
 
Zu fragen ist daher zuerst, wer den Nutzen davon hat.
 
Gerettet wurden ja nicht die Banken, weil es Banken sind, sondern wegen ihrer Relevanz für das System.

Es wird auch nicht Griechenland gerettet, weil die Griechen so nette Leute sind. Griechenland wird gerettet, um das "System" zu retten.
 
Was aber ist das "System"?
Ist es der Euro, ist es die EU?
Oder ist es schlicht und einfach der Kapitalismus?
 
 
 
 
Egon W. Kreutzer
Das
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Egon W. Kreutzer
 
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Karl Waldecker

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 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 

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Über egon-w-kreutzer.de

Seit über 10 Jahren bin ich mit einer eigenen Homepage online und kommentiere das aktuelle Zeitgeschehen, stets verbunden mit dem Versuch, dabei aus den frühesten Anzeichen "sonderbarer" Veränderungen meine Schlüsse für die zukünftige Entwicklung zu ziehen.

Leider habe ich dabei in vielen Fällen mit äußerst negativen Prognosen Recht behalten.

Vor den Folgen der Agenda 2010 und der Hartz-Gesetze habe ich schon gewarnt, bevor sie offiziell verkündet wurden.

Das Kommen der Finanzkrise habe ich lange vor dem Krachen von Lehman-Brothers angekündigt, nämlich schon als in Deutschland die kleine IKB in Schwierigkeiten geriet.

Und derzeit richte ich mein Augenmerk über das aktuelle Geplänkel um die Ukraine recht weit in die Zukunft und warne vor der großen kriegerischen Auseinandersetzung zwischen den USA und China, die gerade in Nigeria durch die USA wieder angeschoben wird.

Neben den ständigen Veröffentlichungen im Internet bin ich auch als Buchautor nicht mehr ganz unbekannt. Mit vier Bänden "Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre" habe ich einen Grundstein für ein alternatives Wirtschafts- und Geldverständnis gelegt. Ganz neu (2013 und 2014 erschienen) habe ich mich mit "Das Euro-Schlachtfest" und "Wo bleibt die Revolution" zu Wort gemeldet.

Aus den Paukenschlägen der vergangenen Jahre sind zwei Sammelbände entstanden, in denen die wichtigsten und "schönsten" Aufsätze zusammengefasst sind.

Daneben habe ich weiteren Autorinnen und Autoren die Chance gegeben, ihre wichtigen Texte, die von den etablierten Verlagen nicht angenommen wurden, bei mir zu veröffenltichen. Dazu gehören insbesondere Samirah Kenawi (Falschgeld), Florian Stumfall (Das EU-Diktat), Freimut Kahrs (Lebenslüge Freiheit) und Karl Waldecker (GLOCALIS).

Seit kurzem habe ich mich entschlossen, auch einen regelmäßigen Informationsdienst "ewk - Zur Lage" herauszubringen, der über ein Förderabonnement, aber auch in Einzelausgaben kostenpflichtig bezogen werden kann.

Ich freue mich, wenn Ihnen meine Aufsätze und meine Bücher gefallen - und ganz besonders, wenn
Sie mir das auch mitteilen
.

Ihr Egon W. Kreutzer

Bücherspenden-Fonds

Der Bücher-Spenden-Fonds,

eine Einrichtung für Menschen, die sich ein Buch, das sie lesen möchten, nicht leisten können, wird immer wieder von großzügigen Spendern aufgefüllt.

Aktuell steht ein Betrag von 15,60 Euro zur Verfügung.

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 Links

Politik im Spiegel
hochaktuell auf der Höhe der alternativen Meinung
http://politik-im-spiegel.de/

Gert Flegelskamp
ein geradliniger Querdenker, bringt laufend kluge, gut recherchierte Analysen - und dazu seine ganz klare Meinung zum Ausdruck
http://www.flegel-g.de/

Sozialticker
Informationen und Kritik zur aktuellen Sozialpolitik
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http://www.labournet.de

Cleanstate e.V.
H.J.Selenz im Kampf gegen Korruption, Betrug und Vetternwirtschaft
http://www.cleanstate.de/start.html

Nachdenkseiten
nur mehr bedingt empfehlenswert. Die Macher schweben in ihren Eigenbeiträgen auf einer Wolke der EU-phorie, und die Nachrichten gibts anderswo auch.
http://www.nachdenkseiten.de/

Statistisches Bundesamt
viel Wissenswertes z.T. sogar aktuell
http://www.destatis.de

 

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