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24. Oktober 2014
 
12.00 Uhr Banken am Ende des Stresstests
 
Die EZB, mehr und mehr selbst als Hüterin der faulen Papiere in Erscheinung tretend, hat in einem langwierigen Prozess 130 europäische Geldinstitute einem Stresstest unterzogen. Das Ergebnis soll an diesem Sonntag offiziell verkündet werden.
 
Danach werden diejenigen Banken, die den Stresstest bestanden haben, weitermachen wie bisher, und diejenigen, die von der EZB als weniger stressstabil angesehen werden, bekommen die Gelegenheit, nachzubessern.
 
Was aber wird nach dem Stresstest besser sein?
 
Wird es dem Euro besser gehen? Wird es Griechenland besser gehen? Wird die Konjunktur anspringen, die Deflationsangst schwinden und das Inflationsziel erreicht werden können?
 
Nichts von alledem.
 
Der Stresstest misst ja nur, ob - und wie lange - die getesteten Banken unter den Bedingungen des Stresstest-Szenarios aus eigener Kraft überleben könnten. Im Ergebnis kann man dann vielleicht vorhersagen, welche Institute beim Aufkommen einer neuen Krise vermutlich als erste in Schwierigkeiten geraten werden und welche womöglich etwas länger durchhalten.
 
Der Stresstest verhindert allerdings die Krise nicht.
 
Wobei "die Krise", über die wir seit 2007/2008 sprechen, ja nur eine spezifische Form von Krise ist, nämlich diejenige, bei welcher den Schuldnern weniger Liquidität zur Verfügung steht als von den Gläubigern zur Bedienung der Darlehen abgefordert wird.
 
Die Absicht hinter dieser Form von Krise ist klar: Die Schuldner sollen dazu gebracht werden, sich von ihren Sachwerten zu trennen - und die Banken sind am Ausbruch einer solchen Krise aktiv beteiligt, indem sie den Kredithahn zudrehen und damit das Liquiditätsproblem der Schuldner auslösen.
 
Das kann kein Stresstest dieser Welt verhindern.

Der Stresstest führt - ganz im Gegenteil - dazu, dass die Situation eskaliert, weil die Kreditvergabe strengeren Maßstäben unterworfen wird, womit Kreditausfällen bei Neukrediten zwar vorgebeugt wird (ein nicht vergebener Kredit kann schließlich nicht notleidend werden), die Ausfälle von Altkrediten jedoch unausweichlich provoziert werden.
 
Wenn es nun heißt, wacklige Stresstestkandidaten müssten ihr Eigenkapital aufstocken, dann klingt das wunderbar, hilft aber niemandem wirklich weiter.
Die einfachste Form, den Eigenkapital-Anteil an der Bilanz zu erhöhen, ist es nämlich, sich im Kreditgeschäft Zurückhaltung aufzuerlegen und so die Bilanz zu verkürzen.
 
Ist das geschehen, kann es erhellend sein, die Positionen Eigen- und Fremdkapital in den Bankbilanzen zusammenwerfen. Es ist alles "Kapital" - nur in unterschiedlichen Anlageformen, was ja unter anderem auch dadurch zum Ausdruck kommt, dass es eine zeitlang volltönend hieß: Eigentümer (Aktionäre) und Großeinleger sollten zuerst für Verluste von Banken aufkommen, bevor der Staat zu Hilfe eilt.
 
Es kommt darauf an, was diesem "Kapital" gegenübersteht - und da ist es nun einfach so. dass sämtliche Vermögensgegenstände der Banken (von der Betriebs- und Geschäftsausstattung abgesehen) in ihrem Wert davon abhängig sind, wie es um die Liquidität in der Volkswirtschaft bestellt ist. Je besser die allgemeine Liquiditätsversorgung, desto leichter sind auch die Schuldner in der Lage, ihre Darlehen zu bedienen. Je schlechter die allgemeine Liquiditätsversorgung, desto wertloser sind Forderungen gegen Schuldner und müssen abgeschrieben werden, aber auch festverzinsliche Wertpapierie, Aktien, Warenterminkontrakte und Derivate aller Art werden um so billiger gehandelt, je weniger Liquidität im Markt ist.
 
Die EZB hat mit ihrer bisherigen Geldpolitik dazu beigetragen, den Markt der Geldanlagen - und nur den - mit ausreichend Liquidität zu versorgen, so dass dort trotz des realwirtschaftlichen Niedergangs immer noch Kursgewinne zu verzeichnen waren.
 
Nur hat dies die "Krise" nicht ent-, sondern verschärft, weil es die Liquiditätsströme wegen der dort schlechteren Gewinnaussichten verstärkt aus der Realwirtschaft abgezogen hat.
 
Nun stehen zwar diese hochpreisigen - im Grunde maßlos überbewerteten - Anlagen in den Bilanzen und überstrahlen die notleidenden Kredite, doch weil mit dem Platzen dieser Kredite unweigerlich auch die Kurse der Anlagepapiere einbrechen würden, will die EZB den Banken nun auch noch ganz massiv verbriefte Kredite abkaufen.
 
Den Banken, ihren Eignern und Einlegern kann es bei so viel Fürsorge nur gutgehen, wozu also das ganze Schauspiel mit dem Stresstest?
 
Der EZB, die sich in Fürsorge für die ihr anvertrauten Banken verausgabt, kann das nicht guttun. Doch weil für die kein Stresstest angesetzt werden kann, soll es uns egal sein.
 
Nach Mario die Sintflut ...
 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
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 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

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Über egon-w-kreutzer.de

Seit über 10 Jahren bin ich mit einer eigenen Homepage online und kommentiere das aktuelle Zeitgeschehen, stets verbunden mit dem Versuch, dabei aus den frühesten Anzeichen "sonderbarer" Veränderungen meine Schlüsse für die zukünftige Entwicklung zu ziehen.

Leider habe ich dabei in vielen Fällen mit äußerst negativen Prognosen Recht behalten.

Vor den Folgen der Agenda 2010 und der Hartz-Gesetze habe ich schon gewarnt, bevor sie offiziell verkündet wurden.

Das Kommen der Finanzkrise habe ich lange vor dem Krachen von Lehman-Brothers angekündigt, nämlich schon als in Deutschland die kleine IKB in Schwierigkeiten geriet.

Und derzeit richte ich mein Augenmerk über das aktuelle Geplänkel um die Ukraine recht weit in die Zukunft und warne vor der großen kriegerischen Auseinandersetzung zwischen den USA und China, die gerade in Nigeria durch die USA wieder angeschoben wird.

Neben den ständigen Veröffentlichungen im Internet bin ich auch als Buchautor nicht mehr ganz unbekannt. Mit vier Bänden "Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre" habe ich einen Grundstein für ein alternatives Wirtschafts- und Geldverständnis gelegt. Ganz neu (2013 und 2014 erschienen) habe ich mich mit "Das Euro-Schlachtfest" und "Wo bleibt die Revolution" zu Wort gemeldet.

Aus den Paukenschlägen der vergangenen Jahre sind zwei Sammelbände entstanden, in denen die wichtigsten und "schönsten" Aufsätze zusammengefasst sind.

Daneben habe ich weiteren Autorinnen und Autoren die Chance gegeben, ihre wichtigen Texte, die von den etablierten Verlagen nicht angenommen wurden, bei mir zu veröffenltichen. Dazu gehören insbesondere Samirah Kenawi (Falschgeld), Florian Stumfall (Das EU-Diktat), Freimut Kahrs (Lebenslüge Freiheit) und Karl Waldecker (GLOCALIS).

Seit kurzem habe ich mich entschlossen, auch einen regelmäßigen Informationsdienst "ewk - Zur Lage" herauszubringen, der über ein Förderabonnement, aber auch in Einzelausgaben kostenpflichtig bezogen werden kann.

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