Handball ist der Hit!

Michaela Salewski-Renner
Die Handball-Helden
für Mädchen und Jungen ab 8 Jahren.
...weil Fußball nicht alles ist.

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20. Juni 2014

10.00 Uhr La ola de ahorro
 
"La ola", die Welle, das gemeinsame Auf- und Nieder der Massen in den Fußballstadien, verdeckt wieder einmal jene andere Welle, die Welle der Einsparungen, mit denen die Manager auf Geheiß renditehungriger Aktionäre für die internationale Wettbewerbsfähigkeit sorgen.
 
Siemens hatte sich noch vor der WM entschlossen, die Schockwelle einer Sparwelle in die Betriebsratsbüros zu senden. Herr Kaeser verkündete vor drei Wochen, dass der Konzern schon wieder 11.600 Stellen abbauen und damit jährlich eine Milliarde Euro für die Aktionäre einsparen will, nachdem erst 2013 der Abbau von 15.000 Stellen beschlossen - und weitgehend umgesetzt wurde.
 
Mit der WM tauchte BMW in den Meldungen auf. Das Manager-Magazin setzte die Zahl von drei bis vier Milliarden in die Welt, die BMW jährlich einsparen wolle. BMW nannte das "Medienspekulationen, zu denen man sich nicht äußern werde" und sprach von einigen hundert Millionen, auf die man es abgesehen habe, auch jährlich.
 
Als nächstes lief die Telekom zur Höchstform auf und ließ wissen, dass sie ihre Sparanstrengungen erhöhen wolle. Bis 2018 soll die Verwaltung jährlich rund drei Milliarden Euro weniger kosten.
 
Das die höchsten Wellenberge dieser Tage, doch es gibt auch noch ein paar kleinere:
 
Der WDR wird sich von 500 Mitarbeitern trennen.

Am insolventen Flughafen Lübeck stehen knapp 100 Mitarbeiter vor dem Aus.

Bei EOn fürchtet der Betriebsrat, dass still und heimlich schon wieder einige hundert Jobs im Zuge des Konzernumbaus auf der Strecke bleiben.

Osram sieht die Notwendigkeit, unter seinen 35.000 Mitarbeitern weltweit nach Sparpotentialen zu suchen, und will sie im nächsten Jahr gefunden haben.

Nintendo hat seine Europa-Zentrale in Großostheim aufgegeben und wird sie unter Verlust von 130 Mitarbeitern in Frankfurt neu aufbauen.
 
Media-Saturn will sich von rund 200 Mitarbeitern trennen.

Das Land Niedersachsen soll nach dem Willen seines Rechnungshofes bis 2017 rund 5.900 Stellen abbauen.
 
Die Barmer Ersatzkasse beabsichtigt, bis 2018 3.500 von 15.000 Vollzeitstellen zu streichen.
 
Dresdner Neueste Nachrichten und Leipziger Volkszeitung trennen sich von insgesamt rund 60 Mitarbeitern.

Hewlett Packard setzt seinen weltweiten Stellenabbau auch in Deutschland fort. Zu den 1.100 Stellen die mit der Schließung des Standorts Rüsselsheim entfallen, werden nach Annahme der IG Metall noch einige hundert weitere dazukommen.
 
Airbus wird in den nächsten beiden Jahren 5.600 Stellen streichen.
 
Bosch-Rexroth trennt sich an den Standorten Schweinfurt und Volkach von 310 Mitarbeitern.
 
AKG baut in Hofgeismar 108 Stellen ab, nachdem schon vor einem halben Jahr 70 Stellen gestrichen wurden.
 
Signal-Iduna will die Kosten um jährlich 100 Millionen senken, was ebenfalls einige hundert Stellen kosten wird.
 
SAP trennt sich in Deutschland von 300 Mitarbeitern.
 
Das Land Schleswig Holstein erleichtert seinen Etat durch die Streichung von 600 Planstellen, davon 365 Lehrer.
 
Der Klinikkonzern ANregiomed muss die Personalkosten drastisch kürzen. Bei Jahresverlusten von gut 15 Millionen könnte das auch an die 100 Stellen ausmachen.
 
Beim Solarzulieferer Roth & Rau verschwinden 120 von noch 375 Jobs, um 10 Millionen einzusparen.
 
WMF, von einer US-Heuschrecke überfallen, wird alleine in Geislingen 500 Stellen abbauen müssen.
 
Die Kliniken Ludwigsburg-Bietigheim haben sich beraten lassen und herausgefunden, dass 200 Mitarbeiter zu viel an Bord sind.
 
BASF baut sich wieder einmal um, um 120 Stellen abbauen zu können.
 
Das Land Sachsen treibt den Stellenabbau weiter und baut alleine an den Hochschulen über 1.000 Stellen ab.
 
Eberspächer schließt Werke und baut 500 Stellen ab.
 
Das Saarland wird an seinen Hochschulen massiv einsparen, hat aber die genaue Zahl noch nicht ausgerechnet, man geht von rund 20% der Beschäftigten aus, ohne die man künftig auskommen will.
 
Air Berlin schließt vorsorglich einen weiteren Stellenabbau nicht aus.
 
Berlin dünnt trotz massiver Zuwanderung die Bezirksbehörden weiter aus. 1547 Stellen sollen bis 2016 noch entfallen.
 
 
Insgesamt dürften sich diese Ankündigungen auf einen Abbau von 50.000 Stellen summieren.
 
Dabei habe ich gar nicht gründlich recherchiert, sondern nur einen meiner rund 20 Suchbegriffe bei google News eingesetzt, um die Meldungen der letzten vier bis fünf Wochen durchzuflöhen.
 
La ola de ahorro, die Welle der Einsparungen, entwickelt sich wieder einmal zur Horror-Welle, wie in den besten Tagen der Jahre 2002 und 2003 als die Koaltion der Willigen sich daran machte, die Ideen der Hartz-Kommission umzusetzen.
 
Gottseidank sagt uns unsere Mutti immer wieder, wie gut es uns geht.
Ohne diesen Trost, könnte man sonst leicht verzweifeln.

 

Wissen was kommt, bevor es zu spät ist.

Egon W. Kreutzer

Wo bleibt die Revolution
Die Sollbruchstelle der Macht

 


Zuviel Fußball in diesen Tagen?
 
Das fand auch Michaela Salewski-Renner und hat - soweit mir bekannt ist - das erste erzählende Kinderbuch über "Handball" geschrieben.
Und sie lässt ein Mädchen auftreten, das sich in den Kopf gesetzt hat, in eine gemischte Handball-Mannschaft aufgenommen zu werden.
 
mehr? (klicken und ein bisschen scrollen)
 
 

Zwischen Schlankheitswahn und Übergewicht


Die Grenze verläuft fließend. Klar erkennbar sind die magersüchtigen Knochengerüste am einen Ende der Skala und jene, deren Bauchumfang ihre Körpergröße übersteigt, am anderen Ende der Skala. Dazwischen verunsichern ständig neue Studien und Gewichstvorschriften, oft kombiniert mit den allerneuesten Diätvorschriften, die große Zahl derjenigen, die etwas kompakter daherkommen, als es das derzeit gültige, zum Gesundheitsmerkmal hochgeschriebene Schönheitsideal fordert.

Dabei kommt es einzig darauf an, ob Sie sich mit dem Gewicht, das Ihre Waage anzeigt, noch oder schon wieder wohlfühlen. Und darüber geben weder ein "Normalgewicht" noch der Body Mass Index (BMI) Auskunft. Das wissen nur Sie ganz alleine.

Sie ganz alleine wissen auch, ob Sie gerne wieder etwas leichter und beweglicher sein möchten, oder ob Sie den im Laufe der Jahre aufgebauten Pölsterchen ihren Frieden geschlossen haben, anstatt sich mit immer neuen Schlankheitskuren auf die Gewichtsachterbahn zu begeben.

Was wäre aber, wenn es eine Methode gäbe, die es Ihnen ermöglicht, ohne Vorschriften zur Umstellung Ihrer Ernährungsgewohnheiten, ohne Pillen und Pülverchen, ohne täglichen Sport oder Gymnastik, von Woche zu Woche durchschittlich 100 bis 200 Gramm abzunehmen?

Eine Methode, die täglich kaum eine Minute Zeit in Anspruch nimmt, eine Methode, die Ihnen hilft, Ihre Waage vom Instrument des Schreckens zu Ihrem Freund zu machen?

Diese Methode gibt es - und sie funktioniert.

Ich selbst bin jetzt in der 31. Woche. In der ersten Woche blieb die Anzeige der Waage bei 97,4 kg stehen, heute Morgen las ich 90,4 kg ab.
 
Alles, was ich dafür zu tun hatte, war einmal täglich wiegen und das Gewicht in eine Tabelle eintragen - und an insgesamt nur 7 Tagen innerhalb dieser 217 Tage hatte ich auf Süßigkeiten und Alkohol zu verzichten und meine übrigen Mahlzeiten auf ein - selbst bestimmtes - Maß zu beschränken.

An den übrigen 210 Tagen habe ich ganz normal weiter gegessen und getrunken. Kleine, ganz normale Gewichtsschwankungen erlebt, ohne deshalb in Panik geraten zu müssen.

Mehr dazu erfahren Sie hier

 
 

 
 

 


Karl Waldecker

Glocalis

Die Welt
fair ändern

 
 
  • Die Chancen zur friedlichen Veränderung sind da.
    Wir sollten sie ergreifen, solange noch Zeit ist.

    Der Druck im Kessel wächst - und dann stellt sich die Frage:
Wo bleibt die Revolution?
 
Die Wahl zum EU-Parlament hat an der Sollbruchstelle der Macht neue Risse auftreten lassen.
 
Wird man die Spannungen zwischen den Bürgern und dem politischen System noch abbauen können, bzw. überhaupt abbauen wollen, bevor das Vertrauen endgültig zerbricht?
 
 
 
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Egon W. Kreutzer beschreibt die Stärke des herrschenden Systems - und er zeigt seine Schwachstellen auf. Dieses Wahlergebnis passt gut in seine Prognosen für die Zukunft Deutschlands und Europas.

 

 

 

 

 

 
 

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 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 

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Wissen was kommt,

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Egon W. Kreutzer

Wo bleibt die Revolution
Die Sollbruchstelle der Macht


 

24. Mai 2014

Schon wieder wurde ein totes Neugeborenes gefunden.

Die Mutter hatte es wohl in einer Zugtoilette zur Welt gebracht - denn dort wurde es gefunden.

Nun drohen ihr fünf Jahre Gefängnis wegen Kindstötung.

Die Nachrichten, ob in Rundfunk, Fernsehen oder den Boulevard- Blättern, berichten entweder kurz, sachlich und nüchtern, oder emotional überladen und Schuld zuweisend.

Nicole Eick hat in Frauenhäusern, Schwangerenberatungsstellen und im klinischen Sozialdienst gearbeitet. Sie kennt das, was wir verharmlosend "Soziale Brennpunkte" nennen, aus eigener Anschauung aus nächster Nähe.

Ihr Roman beleuchtet nicht nur die schreckliche Tat. Sie schildert die ausweglos erscheinende Notlage einer Kindsmutter, die fast selbst noch ein Kind ist, sie zeichnet die Situation der Familie nach - wenn man das, wo sie lebt, so nennen kann - und sie kümmert sich um die Aspekte des Umfeldes, vom Obdachlosen, der das Kind beim Stöbern in den Mülltonnen noch lebend findet, bis hin zu den Ermittlungen der Polizei, den Aufregungen in den Zeitungsredaktionen und den Befürwortern und Gegnern von Babyklappen und großzügigerern Adoptionsregeln.

ABFALL ist ein mitreißender, spannender Roman, der Missstände nicht aufzählt, sondern beim Lesen miterleben lässt.

ABFALL wirft Fragen auf, die unsere Gesellschaft endlich beantworten muss, wenn wir uns nicht alle paar Wochen wieder darüber erregen wollen, wenn irgendwo ein toter Säugling gefunden wird.

ABFALL ist im EWK-Verlag erschienen, nachdem die renommierten Verlage der Autorin gesagt haben: "Das will niemand lesen."

Wollen Sie es auch nicht lesen?

 

Oder doch?


 

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Über egon-w-kreutzer.de

Seit über 10 Jahren bin ich mit einer eigenen Homepage online und kommentiere das aktuelle Zeitgeschehen, stets verbunden mit dem Versuch, dabei aus den frühesten Anzeichen "sonderbarer" Veränderungen meine Schlüsse für die zukünftige Entwicklung zu ziehen.

Leider habe ich dabei in vielen Fällen mit äußerst negativen Prognosen Recht behalten.

Vor den Folgen der Agenda 2010 und der Hartz-Gesetze habe ich schon gewarnt, bevor sie offiziell verkündet wurden.

Das Kommen der Finanzkrise habe ich lange vor dem Krachen von Lehman-Brothers angekündigt, nämlich schon als in Deutschland die kleine IKB in Schwierigkeiten geriet.

Und derzeit richte ich mein Augenmerk über das aktuelle Geplänkel um die Ukraine recht weit in die Zukunft und warne vor der großen kriegerischen Auseinandersetzung zwischen den USA und China, die gerade in Nigeria durch die USA wieder angeschoben wird.

Neben den ständigen Veröffentlichungen im Internet bin ich auch als Buchautor nicht mehr ganz unbekannt. Mit vier Bänden "Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre" habe ich einen Grundstein für ein alternatives Wirtschafts- und Geldverständnis gelegt. Ganz neu (2013 und 2014 erschienen) habe ich mich mit "Das Euro-Schlachtfest" und "Wo bleibt die Revolution" zu Wort gemeldet.

Aus den Paukenschlägen der vergangenen Jahre sind zwei Sammelbände entstanden, in denen die wichtigsten und "schönsten" Aufsätze zusammengefasst sind.

Daneben habe ich weiteren Autorinnen und Autoren die Chance gegeben, ihre wichtigen Texte, die von den etablierten Verlagen nicht angenommen wurden, bei mir zu veröffenltichen. Dazu gehören insbesondere Samirah Kenawi (Falschgeld), Florian Stumfall (Das EU-Diktat), Freimut Kahrs (Lebenslüge Freiheit) und Karl Waldecker (GLOCALIS).

Seit kurzem habe ich mich entschlossen, auch einen regelmäßigen Informationsdienst "ewk - Zur Lage" herauszubringen, der über ein Förderabonnement, aber auch in Einzelausgaben kostenpflichtig bezogen werden kann.

Ich freue mich, wenn Ihnen meine Aufsätze und meine Bücher gefallen - und ganz besonders, wenn
Sie mir das auch mitteilen
.

Ihr Egon W. Kreutzer

Bücherspenden-Fonds

Der Bücher-Spenden-Fonds,

eine Einrichtung für Menschen, die sich ein Buch, das sie lesen möchten, nicht leisten können, wird immer wieder von großzügigen Spendern aufgefüllt.

Aktuell steht ein Betrag von 15,60 Euro zur Verfügung.

Hier finden Leser und Spender Informationen dazu.

 Links

Politik im Spiegel
hochaktuell auf der Höhe der alternativen Meinung
http://politik-im-spiegel.de/

Gert Flegelskamp
ein geradliniger Querdenker, bringt laufend kluge, gut recherchierte Analysen - und dazu seine ganz klare Meinung zum Ausdruck
http://www.flegel-g.de/

Sozialticker
Informationen und Kritik zur aktuellen Sozialpolitik
http://www.sozialticker.com

Kritisches Netzwerk
engagierte, kritische Stimmen - stets aktuell
http://www.kritisches-netzwerk.de/

Mag Wompel
das labournet - die Gewerkschaftslinken
http://www.labournet.de

Cleanstate e.V.
H.J.Selenz im Kampf gegen Korruption, Betrug und Vetternwirtschaft
http://www.cleanstate.de/start.html

Nachdenkseiten
nur mehr bedingt empfehlenswert. Die Macher schweben in ihren Eigenbeiträgen auf einer Wolke der EU-phorie, und die Nachrichten gibts anderswo auch.
http://www.nachdenkseiten.de/

Statistisches Bundesamt
viel Wissenswertes z.T. sogar aktuell
http://www.destatis.de

 

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