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17. Dezember 2014
 
06.00 Uhr Zum Teufel mit den Grundrechenarten! Schuldenquote ade!
 
Das fängt jetzt ganz trocken an, wird Sie aber voraussichtlich lange vor dem Schluss dieser kurzen Betrachtung zum Wiehern bringen ...
 
Eine Quote ist schlicht und einfach das Verhältnis zwischen dem Teil und dem Ganzen.
Das ist bei der Arbeitslosenquote schön einfach: Wenn es 50 Millionen erwerbsfähige und erwerbswillige Menschen gibt, von denen 45 Millionen einen Job haben, 5 Millionen aber nicht, dann liegt der Anteil dieses Teils (die Arbeitslosen) am Ganzen (alle, die arbeiten können und wollen) bei 10 Prozent - und das nennt sich dann Arbeitslosenquote.
 
Bei den Staatsschulden ist es etwas schwieriger zu verstehen, denn während die Schulden (als die Teilmenge) ziemlich genau beziffert werden können, ist das Ganze
nicht etwa das Vermögen des Staates, an dem der Anteil der Schulden gemessen wird, sondern die Wirtschaftsleistung eines Jahres, das Brutto-Inlands-Produkt.
 
Dieses BIP wird in zwei unterschiedlichen Sichtweisen ermittelt und dargestellt. Die eine Seite zeigt auf, wo das BIP entstanden ist, gliedert also die Leistung der Volkswirtschaft nach Branchen (Landwirtschaft, Maschinenbau, Chemie, usw.) auf, während die andere Betrachtungsweise die Verwendung des BIP beleuchtet.
 
Diese Seite sieht ganz grob so aus:
.
   Konsum der privaten Haushalte
 +  Konsum des Staates
 +  Investitionen
 +  Exporte
 -  Importe
 = BIP

 

 
Das Spannende dabei ist, dass zum Beispiel das Gehalt, dass der Staat einem Lehrer oder Polizisten bezahlt, als Konsum des Staates in das BIP eingeht. Was Lehrer und Polizisten anschließend mit diesem Gehalt einkaufen, zählt zu den Konsumausgaben der privaten Haushalte, und geht ebenfalls ins BIP ein. Soweit der Einzelhandel und die Produzenten aus diesen Umsatzerlösen wiederum Mitarbeiter bezahlen oder Investitionen tätigen, geht auch das schon wieder ins BIP ein.
 
Man könnte (vereinfacht) sagen, je länger "Geld" in Umlauf bleibt, weil es im Kreislauf der Realwirtschaft weitergegeben wird, desto höher fällt das BIP aus.
 
Diesen Gedanken hat nun Alexander Czerny vor ein paar Tagen in einer Mail an mich dahingehend fortgeführt, dass er sagte:
 
Wenn der Staat sich neu verschuldet, wachsen zwar die Schulden, doch wenn er das Geld an der richtigen Stelle ausgibt, dann wird das BIP stärker wachsen, was schlussendlich bedeutet:
 
Mit zunehmender Verschuldung
sinkt die Schuldenquote!
 
Konjunkturprogramme, wenn auch oft verächtlich als "Strohfeuer" geschmäht, wirken, wenn sie richtig eingesetzt werden. Wenn man auch die Wirkung auf die Schuldenquote im Nachhinein kaum ermitteln kann, gerade wenn das Konjunkturprogramm dazu dient, einer Rezession entgegenzuwirken, so ist zum Beispiel die positive Wirkung des letzten großen Konjunkturprogramms (die Abwrackprämie) von niemandem ernsthaft bestritten worden, obwohl dieses Programm letztlich der Rettung der Automobilindustrie dienen sollte, wo statt eines schlagartigen Abbaus der Überkapazitäten eine allmähliche Anpassung eingeleitet wurde.
 
Czerny und ich sind uns einig darüber, dass dieser ganz einfache und für jedermann nachvollziebare Mechanismus funktioniert, wir sind uns aber auch einig darüber, dass niemand Interesse daran hat, die Schuldenquote auf diese Weise, nämlich durch Wohlstandsanhebung in Deutschland und im gesamten EU-Binnenmarkt zu senken.
 
Dies hätte nämlich zwangsläufig zur Folge, dass die Gewinne der Exportindustrie schrumpfen. Billig produzieren lässt sich eben am einfachsten mit niedrigen Löhnen und niedrigen Staatsausgaben - das Wachstum liefert dann der Export, der die Importe weit übersteigt.
 
Ich wiederhole mich an dieser Stelle gerne:
 
Dauerhafter Exportüberschuss bei sinkendem Wohlstand
kennzeichnet den Zustand einer Kolonie.
 
Schuldenbremse und "schwarze Null" sind Bestandteil der Ausbeutungsstrategie, der wir unterworfen sind. Wer gegen den unausweichlichen Zwang der permanenten Kreditausweitung im Schuldgeldsystem anspart, dabei jedoch nur die Kreisläufe der Realwirtschaft stranguliert, während ein aus dem Ruder laufendes (Zentral-) Banksystem die Finanzsphäre unaufhörlich mit Abermilliarden flutet, benimmt sich gegenüber dem eigenen Volk wie ein ausländischer Kolonialherr, der aus einer Volkswirtschaft - so schnell und so billig es nur möglich ist - alles herausquetschen will, was sie hervorzubringen in der Lage ist.
 
Sparsames Wirtschaften wird von der Politik erwartet.
 
Blindes Drauflossparen, nur um des Sparens willen,
 
führt nicht zur Konsolidierung sondern in den Ruin. Und die Ruinen sind schon überall zu besichtigen. Die Hälfte aller deutschen Brückenbauwerke ist marode, vom Zustand der Schulen, von leerstehenden Krankenhäusern und verfallenden Schwimmbädern ganz zu schweigen ...
 
 

 
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Karl Waldecker

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 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 

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Über egon-w-kreutzer.de

Seit über 10 Jahren bin ich mit einer eigenen Homepage online und kommentiere das aktuelle Zeitgeschehen, stets verbunden mit dem Versuch, dabei aus den frühesten Anzeichen "sonderbarer" Veränderungen meine Schlüsse für die zukünftige Entwicklung zu ziehen.

Leider habe ich dabei in vielen Fällen mit äußerst negativen Prognosen Recht behalten.

Vor den Folgen der Agenda 2010 und der Hartz-Gesetze habe ich schon gewarnt, bevor sie offiziell verkündet wurden.

Das Kommen der Finanzkrise habe ich lange vor dem Krachen von Lehman-Brothers angekündigt, nämlich schon als in Deutschland die kleine IKB in Schwierigkeiten geriet.

Und derzeit richte ich mein Augenmerk über das aktuelle Geplänkel um die Ukraine recht weit in die Zukunft und warne vor der großen kriegerischen Auseinandersetzung zwischen den USA und China, die gerade in Nigeria durch die USA wieder angeschoben wird.

Neben den ständigen Veröffentlichungen im Internet bin ich auch als Buchautor nicht mehr ganz unbekannt. Mit vier Bänden "Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre" habe ich einen Grundstein für ein alternatives Wirtschafts- und Geldverständnis gelegt. Ganz neu (2013 und 2014 erschienen) habe ich mich mit "Das Euro-Schlachtfest" und "Wo bleibt die Revolution" zu Wort gemeldet.

Aus den Paukenschlägen der vergangenen Jahre sind zwei Sammelbände entstanden, in denen die wichtigsten und "schönsten" Aufsätze zusammengefasst sind.

Daneben habe ich weiteren Autorinnen und Autoren die Chance gegeben, ihre wichtigen Texte, die von den etablierten Verlagen nicht angenommen wurden, bei mir zu veröffenltichen. Dazu gehören insbesondere Samirah Kenawi (Falschgeld), Florian Stumfall (Das EU-Diktat), Freimut Kahrs (Lebenslüge Freiheit) und Karl Waldecker (GLOCALIS).

Seit kurzem habe ich mich entschlossen, auch einen regelmäßigen Informationsdienst "ewk - Zur Lage" herauszubringen, der über ein Förderabonnement, aber auch in Einzelausgaben kostenpflichtig bezogen werden kann.

Ich freue mich, wenn Ihnen meine Aufsätze und meine Bücher gefallen - und ganz besonders, wenn
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Ihr Egon W. Kreutzer

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hochaktuell auf der Höhe der alternativen Meinung
http://politik-im-spiegel.de/

Gert Flegelskamp
ein geradliniger Querdenker, bringt laufend kluge, gut recherchierte Analysen - und dazu seine ganz klare Meinung zum Ausdruck
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Cleanstate e.V.
H.J.Selenz im Kampf gegen Korruption, Betrug und Vetternwirtschaft
http://www.cleanstate.de/start.html

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nur mehr bedingt empfehlenswert. Die Macher schweben in ihren Eigenbeiträgen auf einer Wolke der EU-phorie, und die Nachrichten gibts anderswo auch.
http://www.nachdenkseiten.de/

Statistisches Bundesamt
viel Wissenswertes z.T. sogar aktuell
http://www.destatis.de

 

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