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 Das langweiligste Weihnachtsgeschenk    
    Es war schon so komisch eingepackt.  

 Auch das Gewicht stimmte nicht.

  Fühlte sich irgendwie zu schwer an.

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14. November 2014
 
12.00 Uhr Sterbehilfe im Bundestag
 
Es ist der demokratisch verfassten Gesellschaft eines souveränenen Staates sicherlich ein gewichtiges und ernsthaftes Anliegen, in Bezug auf die ethisch-moralische Wertung und die juristische Behandlung aller möglicher Formen der Sterbehilfe zu einer einheilichen Auffassung zu gelangen und diese zur Orientierung und Absicherung in ein Gesetz zu gießen.
 
Dass der Deutsche Bundestag sich heute Zeit genommen hat, über die Sterbehilfe zu diskutieren, dass er dabei versucht hat, der Ernsthaftigkeit des Themas gerecht zu werden, also die Versuche, mit markigen Worten parteipolitisches Kapital zu schlagen, weitgehend unterlassen hat, wäre - unter den oben genannten Voraussetzungen - ebenfalls ein wichtiges Unterfangen gewesen. Da stört dann nicht einmal die Tatsache, dass man das traurige Thema im nebelgrauen Totensonntagsmonat auf die Tagesordnung gesetzt hat, um die mögliche Härte der zu treffenden Entscheidungen stimmungsmäßig abzupuffern, statt an hellen, sonnigen Tagen die Frage zu stellen, wem es, unter welchen Umständen gestattet sein soll, das Leben eines anderen Menschen vorzeitig zu beenden.
 
Es reizt mich, in diesem Augenblick ganz erheblich, die vom Deutschen Bundestag, von der Deutschen Bundesregierung und vom Deutschen Bundespräsidenten in den letzten 12 Monaten gehörten Aufrufe zu vermehrter Wahrnehmung Deutscher Verantwortung in der Welt durch vermehrten Waffengebrauch der Bundeswehr im Ausland logisch mit dem Thema "Sterbehilfe" zu verknüpfen, denn schließlich ist jeder gezielte Schuss auf Menschen eine Art von "Sterbehilfe", und zwar von genau jener Art, wie sie heute im Deutschen Bundestag von der Abgeordneten der LINKEn, Kathrin Vogler, mit diesen Worten vom Rednerpult aus kritisiert wurde:
 
"Ich möchte nicht in einer Gesellschaft leben, in der Menschen ihren Lebensunterhalt daraus gewinnen, anderen den Tod zu bringen."
 
 
Tendenziell läuft die Debatte dahin, Sterbehilfe im Einzelfall zu ermöglichen, eine organisierte Sterbehilfe jedoch zu verbieten.
 
Das wäre, wie eingangs dargestellt, die Basis für ein Gesetz, das von der Bevölkerung eines demokratisch verfassten, souveränen Staates angenommen und akzeptiert werden könnte.
 
Blöd ist nur, dass die Abgeordneten des Deutschen Bundestages offenbar vergessen haben, dass es sich bei der Sterbehilfe um eine Dienstleistung handelt.
 
Blöd ist nur, dass die gleichen Abgeordneten des Deutschen Bundestages zu der Frage des "Freien Handels mit Dienstleistungen" vermutlich gar nicht gefragt werden, weil die EU-Kommission das alleinige Verhandlungsmandat hat, und dass sie, sollten sie unter Umständen doch gefragt werden, aller Wahrscheinlichkeit nach in voller Geschlossenheit der großen Koalition dem Abschluss sämtlicher anstehenden Freihandelsabkommen zustimmen werden, einschließlich der darin verankerten Regelungen zum Investorenschutz.
 
Blöd ist nur, dass diese Regelungen zum Investorenschutz durchaus genutzt werden könnten, um das Recht ausländischer Pharmakonzerne zu erstreiten, die "Dienstleistung Sterbehilfe" auch in Deutschland anbieten und daran verdienen zu dürfen.
 
Wer Gesetze für Deutschland beschließen will, sollte zunächst sicherstellen, dass er dafür überhaupt die notwendige Kompetenz hat, und sollte er die - zufällig - noch haben, weil die EU die Kompetenz noch nicht an sich gerissen hat, dann sollte er darauf achten, dass er nicht am nächsten Tag diese seine Kompetenzen ersatzlos und irreversibel an geheime Schiedsgerichte abtritt.
 
So schön es auch ist, wenn man als Bürger die Abgeordneten im Reichstag einmal ernsthaft miteinander reden hört, so lange dies nur eine Veranstaltung für Auge und Ohr der Wähler ist (Wir nehmen eure Sorgen ernst!) und ansonsten nicht mehr Wirksamkeit erzeugt, als die Verleihung silberner Sportabzeichen durch den Bundespräsidenten an die Sportler, die fdie Bundesrepublik Deutschland zum Fi-Fa-Trallala-Weltmeister gemacht haben, ist für mich der wahre Ernst der politischen Kaste nicht zu erkennen.
 
 
 
 

 
Damit bin ich erneut bei der Frage angelangt:
 
"Wo bleibt die Revolution?"
 
 
Das ist der Titel meines jüngsten Buches und dazu gab es letzte Woche ein Interview mit Frank Meyer, das nun auf den Seiten der Metallwoche auch kostenlos zugänglich ist.
 
 
 
Sollte durch diesen Tagekommentar oder durch das Interview oder durch sonst irgendwas bei Ihnen der Wunsch ausgelöst werden, dieses Buch zu besitzen, habe ich eine gute und eine schlechte Nachricht für Sie:
 
Die schlechte Nachricht:
 
Das Buch ist im Augenblick vergriffen.
 
Die gute Nachricht:
 
Wenn Sie jetzt trotzdem bestellen, werden Sie in etwa zwei Wochen Ihr Exemplar aus dem ersten Nachdruck in Händen halten.
 
Das reicht auch noch dicke, um es nach dem Lesen in weihnachtliches Geschenkpapier zu wickeln und noch jemandem einen Freude damit zu machen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
Freiheit ist nicht nur ein philosophischer Begriff.
Freiheit ist etwas sehr Praktisches.
 
Freiheit geht nämlich nicht verloren. Sie wandert von dem, der sie sich nehmen lässt, zu dem, der sie genommen hat und vergrößert damit dessen Macht.
 
Denkanstöße und Handlungsalternativen zur Wahrung der Freiheit finden Sie in den folgenden Büchern aus dem EWK-Verlag:
 
(Cover anklicken)
 
Freimut Kahrs
 
Lebenslüge Freiheit
 
 
Die ungeschriebenen
Regeln einer liberalen
Gesellschaft
 
 
 
 
Egon W. Kreutzer
 
Unsere Freiheit
 
... man kann sich dafür
einsetzen
 
 
 
 
 
 
 
 

Karl Waldecker

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 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 

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Über egon-w-kreutzer.de

Seit über 10 Jahren bin ich mit einer eigenen Homepage online und kommentiere das aktuelle Zeitgeschehen, stets verbunden mit dem Versuch, dabei aus den frühesten Anzeichen "sonderbarer" Veränderungen meine Schlüsse für die zukünftige Entwicklung zu ziehen.

Leider habe ich dabei in vielen Fällen mit äußerst negativen Prognosen Recht behalten.

Vor den Folgen der Agenda 2010 und der Hartz-Gesetze habe ich schon gewarnt, bevor sie offiziell verkündet wurden.

Das Kommen der Finanzkrise habe ich lange vor dem Krachen von Lehman-Brothers angekündigt, nämlich schon als in Deutschland die kleine IKB in Schwierigkeiten geriet.

Und derzeit richte ich mein Augenmerk über das aktuelle Geplänkel um die Ukraine recht weit in die Zukunft und warne vor der großen kriegerischen Auseinandersetzung zwischen den USA und China, die gerade in Nigeria durch die USA wieder angeschoben wird.

Neben den ständigen Veröffentlichungen im Internet bin ich auch als Buchautor nicht mehr ganz unbekannt. Mit vier Bänden "Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre" habe ich einen Grundstein für ein alternatives Wirtschafts- und Geldverständnis gelegt. Ganz neu (2013 und 2014 erschienen) habe ich mich mit "Das Euro-Schlachtfest" und "Wo bleibt die Revolution" zu Wort gemeldet.

Aus den Paukenschlägen der vergangenen Jahre sind zwei Sammelbände entstanden, in denen die wichtigsten und "schönsten" Aufsätze zusammengefasst sind.

Daneben habe ich weiteren Autorinnen und Autoren die Chance gegeben, ihre wichtigen Texte, die von den etablierten Verlagen nicht angenommen wurden, bei mir zu veröffenltichen. Dazu gehören insbesondere Samirah Kenawi (Falschgeld), Florian Stumfall (Das EU-Diktat), Freimut Kahrs (Lebenslüge Freiheit) und Karl Waldecker (GLOCALIS).

Seit kurzem habe ich mich entschlossen, auch einen regelmäßigen Informationsdienst "ewk - Zur Lage" herauszubringen, der über ein Förderabonnement, aber auch in Einzelausgaben kostenpflichtig bezogen werden kann.

Ich freue mich, wenn Ihnen meine Aufsätze und meine Bücher gefallen - und ganz besonders, wenn
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Ihr Egon W. Kreutzer

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ein geradliniger Querdenker, bringt laufend kluge, gut recherchierte Analysen - und dazu seine ganz klare Meinung zum Ausdruck
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nur mehr bedingt empfehlenswert. Die Macher schweben in ihren Eigenbeiträgen auf einer Wolke der EU-phorie, und die Nachrichten gibts anderswo auch.
http://www.nachdenkseiten.de/

Statistisches Bundesamt
viel Wissenswertes z.T. sogar aktuell
http://www.destatis.de

 

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