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12. Dezember 2014
 
10.00 Uhr Der Fluch des Flugverkehrs
 
Ach, was waren das für Zeiten, als die PanAm mit der Lizenz zum Berlinflug in 3.000 m Höhe durch die Turbulenzen in den Luftkorridoren über der DDR juchtelte und unmittelbar nach dem Start in allen Sitzreihen die Zigaretten angezündet wurden. Die Tickets waren teuer, die Stewardessen hübsch und wenn der Flieger in Tegel aufsetzte, und dabei mehr als einen Hopser schaffte, wurde die Kunst des Kapitäns beklatscht.
 
Die Flugzeuge sind größer geworden, neben den Boeings tauchten die Airbusse auf und neben den großen alten Gesellschaften witterten die Billigflieger ihr Geschäft.
 
Kein Wunder, dass die Flughäfen aus allen Nähten platzten und nicht nur zusätzliche Start- und Landebahnen brauchten, auch immer mehr Nachtflüge abzuwickeln zu hatten und letztlich die Passagierabfertigung, auch durch verstärkte Sicherheitskontrollen, zum Nadelöhr wurde.
 
Die bisherige Geschichte des neuen Berliner Hauptstadtflughafens zu erzählen, ist müßig und würde Seiten füllen. Interessant ist, was Hartmut Mehdorn jüngst von sich gab:
 
Er wisse zwar nicht, wann der Flughafen eröffnet werden könne, aber - und das sei sicher - wenn das irgendwann einmal geschehen sollte, wäre der Flughafen schon wieder viel zu klein. Chaupeau!
 
Airbus hat Probleme, seine Großraumflieger zu verkaufen und will die Produktion daher einstellen. Das Wachstum in Deutschland und in der gesamten EU liegt am Boden. Doch die Zahl der Passagiere, die in Berlin landen und von Berlin aus starten, soll aktuellen Gutachten zufolge geradezu explodieren.
 
Heuer, 2014, sollen es auf den beiden alten Flughäfen insgesamt 28 Millionen werden.
Sollte der Flughafen 2016 eröffnet werden, müsse schon mit 37 Millionen gerechnet werden. Da greife ich mir ans Hirn. Das ist eine Steigerung um 32 Prozent innerhalb von maximal 2 Jahren, und um die hinzubringen, müsste der BER als Drehkreuz für die Army genutzt werden, die über BER dann ihre Truppen aus aller Welt an die Ostfront schickt.
 
Aber die sitzen ja längst in Ramstein und auf vielen anderen großen Plätzen in Deutschland, und ob es wirklich zum Krieg kommt, steht immer noch in den Sternen.
 
Nein. Da ist wohl ein ganz anderes Kalkül dahinter. Die Großbaustelle BER ist ein getarntes Konjunkturprogramm, über das eine Milliarde nach der anderen in die Wirtschaft gepumpt wird. Das kann man nicht so einfach fertigstellen und der eigentlich angedachten Nutzung zuführen. Nach der Rechnung der EU, die damit ihr neues fremdfinanziertes Konjunkturprogramm begründet, bringt jede Milliarde öffentlicher Mittel rund 30 Milliarden privates Kapital in Bewegung, wenn nicht noch mehr. Es wäre fahrlässig, damit einfach aufzuhören. Das kostet 1% BIP und damit 400.000 Arbeitsplätze. Ähnliches gilt für die Bahnhofsgrube in Stuttgart. Wer glaubt denn noch daran, dass der Tunnelbahnhof innerhalb der nächsten 20 Jahre den Betrieb aufnehmen wird? Das Wassermanagement wird versagen, genau wie bei BER wird die Entrauchung nicht funktionieren, und die Experimente mit dem Gipskeuper werden erste Schäden an Häusern verursacht haben, bis man dann - Mehdorn machts vor - zu dem Schluss kommt, der neue Bahnhof werde schon bei der Eröffnung viel zu klein sein, man müsse daher noch einmal ganz von vorne anfangen, und nicht nur die Fehler aus der ersten Planung beheben, sondern auch gleich zusätzliche Gleise verbuddeln.
 
Hauptsache, das Geld kommt unter die Leute. Wie auch in Hamburg, wo die Philharmonie als neues Wahrzeichen in den Himmel ragt, und - wie peinlich für die Misswirtschaft im Stadtstaat - vielleicht sogar in absehbarer Zeit eröffnet werden wird. Es gibt zwar noch mehrere tausend Mängel, an deren Beseitigung gearbeitet wird, aber am 31.10.2016 soll es zur Endabnahme kommen. Doch vermutlich arbeitet man in Hamburg schon an neuen Plänen für den Hafenausbau. Es braucht doch ein Terminal für Gastanker aus den USA, das aber vermutlich auch erst fertig werden wird, wenn der Fracking Boom in sich zusammengebrochen ist.
 
Ja, Leute, nicht nur wir müssen dämmen und dichten und auf warmes Licht verzichten, auch der Staat tut etwas für die Konjunktur ...
 
Das müssen wir auch bezahlen, aber halt nicht so direkt. Da kommt doch Freude auf.
 
 
 

 
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Karl Waldecker

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 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 

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Über egon-w-kreutzer.de

Seit über 10 Jahren bin ich mit einer eigenen Homepage online und kommentiere das aktuelle Zeitgeschehen, stets verbunden mit dem Versuch, dabei aus den frühesten Anzeichen "sonderbarer" Veränderungen meine Schlüsse für die zukünftige Entwicklung zu ziehen.

Leider habe ich dabei in vielen Fällen mit äußerst negativen Prognosen Recht behalten.

Vor den Folgen der Agenda 2010 und der Hartz-Gesetze habe ich schon gewarnt, bevor sie offiziell verkündet wurden.

Das Kommen der Finanzkrise habe ich lange vor dem Krachen von Lehman-Brothers angekündigt, nämlich schon als in Deutschland die kleine IKB in Schwierigkeiten geriet.

Und derzeit richte ich mein Augenmerk über das aktuelle Geplänkel um die Ukraine recht weit in die Zukunft und warne vor der großen kriegerischen Auseinandersetzung zwischen den USA und China, die gerade in Nigeria durch die USA wieder angeschoben wird.

Neben den ständigen Veröffentlichungen im Internet bin ich auch als Buchautor nicht mehr ganz unbekannt. Mit vier Bänden "Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre" habe ich einen Grundstein für ein alternatives Wirtschafts- und Geldverständnis gelegt. Ganz neu (2013 und 2014 erschienen) habe ich mich mit "Das Euro-Schlachtfest" und "Wo bleibt die Revolution" zu Wort gemeldet.

Aus den Paukenschlägen der vergangenen Jahre sind zwei Sammelbände entstanden, in denen die wichtigsten und "schönsten" Aufsätze zusammengefasst sind.

Daneben habe ich weiteren Autorinnen und Autoren die Chance gegeben, ihre wichtigen Texte, die von den etablierten Verlagen nicht angenommen wurden, bei mir zu veröffenltichen. Dazu gehören insbesondere Samirah Kenawi (Falschgeld), Florian Stumfall (Das EU-Diktat), Freimut Kahrs (Lebenslüge Freiheit) und Karl Waldecker (GLOCALIS).

Seit kurzem habe ich mich entschlossen, auch einen regelmäßigen Informationsdienst "ewk - Zur Lage" herauszubringen, der über ein Förderabonnement, aber auch in Einzelausgaben kostenpflichtig bezogen werden kann.

Ich freue mich, wenn Ihnen meine Aufsätze und meine Bücher gefallen - und ganz besonders, wenn
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.

Ihr Egon W. Kreutzer

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eine Einrichtung für Menschen, die sich ein Buch, das sie lesen möchten, nicht leisten können, wird immer wieder von großzügigen Spendern aufgefüllt.

Aktuell steht ein Betrag von 15,60 Euro zur Verfügung.

Hier finden Leser und Spender Informationen dazu.

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Politik im Spiegel
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ein geradliniger Querdenker, bringt laufend kluge, gut recherchierte Analysen - und dazu seine ganz klare Meinung zum Ausdruck
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Informationen und Kritik zur aktuellen Sozialpolitik
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engagierte, kritische Stimmen - stets aktuell
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Mag Wompel
das labournet - die Gewerkschaftslinken
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Cleanstate e.V.
H.J.Selenz im Kampf gegen Korruption, Betrug und Vetternwirtschaft
http://www.cleanstate.de/start.html

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nur mehr bedingt empfehlenswert. Die Macher schweben in ihren Eigenbeiträgen auf einer Wolke der EU-phorie, und die Nachrichten gibts anderswo auch.
http://www.nachdenkseiten.de/

Statistisches Bundesamt
viel Wissenswertes z.T. sogar aktuell
http://www.destatis.de

 

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