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 Das langweiligste Weihnachtsgeschenk    
    Es war schon so komisch eingepackt.  

 Auch das Gewicht stimmte nicht.

  Fühlte sich irgendwie zu schwer an.

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12. November 2014
 
10.00 Uhr Das Gegenteil von Überschuldung?
 
Die Auskunftei "Creditreform AG" macht Werbung für ihre Dienste. Die Schuldenschnüffler geben Einblick in ihre Statistiken und enthüllen dem staunenden Publikum:
 
Jeder zehnte Erwachsene in Deutschland ist überschuldet.
 
In absoluten Zahlen:
  • 6,7 Millionen Erwachsene sind nicht in der Lage, ihre Außenstände zu begleichen - zumindest nicht in absehbarer Zeit.
  • Insgesamt handelt es sich um eine Summe von 218 Milliarden Euro, die wohl nie mehr beglichen wird.
  • Das sind pro "Überschuldner-Nase" 32.600 Euro.
Die Creditreform will nun, ebenso wie die Schufa und andere Auskunfteien, der Wirtschaft helfen, überschuldete Mitmenschen zu erkennen und diesen nichts mehr zu verkaufen - es sei denn gegen sofortige Barzahlung.
 
Mehr Details zu diesen Statistik-Daten finden Sie derzeit fast überall in den Online-Ausgaben der Zeitungen. Ich habe unten für Sie einen Link auf das Neue Deutschland gesetzt, um eben mal nicht auf Focus, Welt oder Süddeutsche verlinken zu müssen.
 
Zu den Ursachen für die wachsende Überschuldung wird von der Creditreform allerdings nur Oberflächliches angeboten. Arbeitslosigkeit, Krankheit und "irrationales Konsumverhalten" sind die Erklärungen, die immer dem Einzelnen zugeordnet werden, ohne die auslösenden politischen Weichenstellungen auch nur zu erwähnen.
 
Die volkswirtschaftlichen Folgen dieser ja immer weiter wachsenden Zahl überschuldeter Mitbürger werden jedoch vollends mit Mantel des Schweigens bedeckt.
 
Hier allerdings wird es spannend:
 
 
Wenn in einer Volkswirtschaft eine so große Zahl von Schuldnern nicht mehr in der Lage ist, ihre Schulden zu begleichen, wenn dabei die Zahl der Schuldner stetig wächst und zugleich die Summe der nicht mehr bedienbaren Schulden sinkt, dann ist der Schluss zulässig, dass der Großteil der Überschuldung daher rührt, dass der Anteil der den Konsumenten am BIP zugestanden wird, zu klein ist, dass also Löhne, Renten und Leistungen aus Kranken- und Arbeitslosenversicherung zu niedrig sind, um die für den Binnenmarkt produzierten Waren und Leistungen bezahlen zu können.
 
Der Schaden verteilt sich beim ersten Hinsehen auf Handelsunternehmen und Banken, wobei das Verhältnis der Belastung zwischen diesen beiden Gruppen gar nicht so relevant ist, denn die Wirkung ist die gleiche:
 
Sowohl im Handelsunternehmen als auch bei der Bank bewirken Zahlungsausfälle zunächst einmal einen Gewinnrückgang in gleicher Höhe. Diese Verluste sind allerdings, nicht zuletzt, weil man ihre Höhe und ihre voraussichtliche zunkünftige Entwicklung mit Hilfe der Daten der Creditreform abzuschätzen und auf das eigene Unternehmen zu übertragen vermag, in der Kalkulation bereits berücksichtigt.
Das heißt jedoch nichts anderes, als dass die "guten Kunden" die Begleichung der Rechnung der Überschuldeten schon im Vorgriff übernommen haben.
Es heißt zudem, dass jeder Euro, der doch noch hereingeholt werden kann, die reine Sahne ist, was auch erklärt, warum es so leicht fällt, Anwälte, Gerichte und Inkasso-Unternehmen mit horrenden Honoraren, zum Teil weit über 50 Prozent, an der "Beute" zu beteiligen.
 
Natürlich gehört gehöriges Jammern über Forderungsausfälle zum Handwerk, doch wirkliche Schäden entstehen nur da, wo Gevatter Zufall einem kleinen (Handwerks-)Unternehmen mit einem großen Forderungsausfall den Garaus macht.
 
Die großen Handelskonzerne, bei denen der Großteil der Überschuldeten seine Schulden gemacht hat, sind hingegen fein raus.
 
Stellt sich die Frage, ob sich das "Überschuldungsproblem", das ja, wie wir gesehen haben, weitaus weniger ein Problem der Wirtschaft ist, als ein Problem der einzelnen Überschuldeten, nicht sehr einfach und "kostenneutral" dadurch lösen ließe, dass man den Anteil der Konsumenten (Löhne, Renten und sonstige Transferleistungen) gleich so hoch ansetzt, dass alles aufgeht.
 
Das ginge natürlich.
 
Das ging ja in der jüngeren deutschen Vergangenheit auch schon mal sehr viel besser als heute.
 
Es waren und sind die Versuche, um jeden Preis mit fast jedem Produkt auf den Weltmärkten konkurrenzfähig zu sein, die - zuletzt massiv unterstützt durch die Agenda 2010 und die daraus folgenden Hartz-Gesetze - den Anstieg der Überschuldung auslösen, weil dafür dem Binnenmarkt die Kaufkraft entzogen werden muss.
 
Ach ja - das Gegenteil der Überschuldung - das sind die Guthaben, die den Schulden gegenüberstehen. "Überguthaben", wenn die Schulden uneinbringlich werden ...
 

 
Damit bin ich erneut bei der Frage angelangt:
 
"Wo bleibt die Revolution?"
 
 
Das ist der Titel meines jüngsten Buches und dazu gab es letzte Woche ein Interview mit Frank Meyer, das nun auf den Seiten der Metallwoche auch kostenlos zugänglich ist.
 
 
 
Sollte durch diesen Tagekommentar oder durch das Interview oder durch sonst irgendwas bei Ihnen der Wunsch ausgelöst werden, dieses Buch zu besitzen, habe ich eine gute und eine schlechte Nachricht für Sie:
 
Die schlechte Nachricht:
 
Das Buch ist im Augenblick vergriffen.
 
Die gute Nachricht:
 
Wenn Sie jetzt trotzdem bestellen, werden Sie in etwa zwei Wochen Ihr Exemplar aus dem ersten Nachdruck in Händen halten.
 
Das reicht auch noch dicke, um es nach dem Lesen in weihnachtliches Geschenkpapier zu wickeln und noch jemandem einen Freude damit zu machen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
Freiheit ist nicht nur ein philosophischer Begriff.
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Freimut Kahrs
 
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Regeln einer liberalen
Gesellschaft
 
 
 
 
Egon W. Kreutzer
 
Unsere Freiheit
 
... man kann sich dafür
einsetzen
 
 
 
 
 
 
 
 

Karl Waldecker

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 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 

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Über egon-w-kreutzer.de

Seit über 10 Jahren bin ich mit einer eigenen Homepage online und kommentiere das aktuelle Zeitgeschehen, stets verbunden mit dem Versuch, dabei aus den frühesten Anzeichen "sonderbarer" Veränderungen meine Schlüsse für die zukünftige Entwicklung zu ziehen.

Leider habe ich dabei in vielen Fällen mit äußerst negativen Prognosen Recht behalten.

Vor den Folgen der Agenda 2010 und der Hartz-Gesetze habe ich schon gewarnt, bevor sie offiziell verkündet wurden.

Das Kommen der Finanzkrise habe ich lange vor dem Krachen von Lehman-Brothers angekündigt, nämlich schon als in Deutschland die kleine IKB in Schwierigkeiten geriet.

Und derzeit richte ich mein Augenmerk über das aktuelle Geplänkel um die Ukraine recht weit in die Zukunft und warne vor der großen kriegerischen Auseinandersetzung zwischen den USA und China, die gerade in Nigeria durch die USA wieder angeschoben wird.

Neben den ständigen Veröffentlichungen im Internet bin ich auch als Buchautor nicht mehr ganz unbekannt. Mit vier Bänden "Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre" habe ich einen Grundstein für ein alternatives Wirtschafts- und Geldverständnis gelegt. Ganz neu (2013 und 2014 erschienen) habe ich mich mit "Das Euro-Schlachtfest" und "Wo bleibt die Revolution" zu Wort gemeldet.

Aus den Paukenschlägen der vergangenen Jahre sind zwei Sammelbände entstanden, in denen die wichtigsten und "schönsten" Aufsätze zusammengefasst sind.

Daneben habe ich weiteren Autorinnen und Autoren die Chance gegeben, ihre wichtigen Texte, die von den etablierten Verlagen nicht angenommen wurden, bei mir zu veröffenltichen. Dazu gehören insbesondere Samirah Kenawi (Falschgeld), Florian Stumfall (Das EU-Diktat), Freimut Kahrs (Lebenslüge Freiheit) und Karl Waldecker (GLOCALIS).

Seit kurzem habe ich mich entschlossen, auch einen regelmäßigen Informationsdienst "ewk - Zur Lage" herauszubringen, der über ein Förderabonnement, aber auch in Einzelausgaben kostenpflichtig bezogen werden kann.

Ich freue mich, wenn Ihnen meine Aufsätze und meine Bücher gefallen - und ganz besonders, wenn
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Ihr Egon W. Kreutzer

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ein geradliniger Querdenker, bringt laufend kluge, gut recherchierte Analysen - und dazu seine ganz klare Meinung zum Ausdruck
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nur mehr bedingt empfehlenswert. Die Macher schweben in ihren Eigenbeiträgen auf einer Wolke der EU-phorie, und die Nachrichten gibts anderswo auch.
http://www.nachdenkseiten.de/

Statistisches Bundesamt
viel Wissenswertes z.T. sogar aktuell
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