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 Das langweiligste Weihnachtsgeschenk    
    Es war schon so komisch eingepackt.  

 Auch das Gewicht stimmte nicht.

  Fühlte sich irgendwie zu schwer an.

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11. November 2014
 
15.00 Uhr Die Freizügigkeit innerhalb der EU
 
Pünktlich zu Beginn der Närrischen Jahreszeit wurde das EuGH-Urteil über die Klage einer EU-Bürgerin bekannt, die sich in Deutschland niedergelassen und Sozialhilfe beantragt hatte.
 
Ich weiß nicht, wie man ticken muss, um überhaupt auf die Idee zu kommen, jeder EU-Bürger könne sich dort niederlassen wo es ihm gefällt und dann die Sozialsysteme des Staates seiner Wahl in Anspruch nehmen.
 
Es scheint aber - nicht nur unter den wanderungswillligen Ausländern - einige Geistesgrößen zu geben, die diesen Aberwitz so ernst nehmen, dass man die Frage den höchsten europäischen Richtern vorlegt und offenbar auch noch gewillt ist, deren Urteil hinzunehmen - egal, wie es ausfällt.
 
Es sind die gleichen Geistesgrößen, die sofort anfangen, von "Freizügigkeitsgegnern" zu labern, nur weil jemand darauf besteht, über die Verteilung des Kuchens, den er sich gebacken hat, selbst entscheiden zu wollen.

Wir haben nun einmal kein gesamteuropäisches Sozialsystem, so wie wir kein gesamteuropäisches Steuersystem haben. Wir haben auch keine gesamteuropäischen Volksvermögen und keine gesamteuropäischen Staatsschulden.
 
Wieso soll also jemand aus Rumänien nach Leipzig oder London ziehen und dann deutsche oder englische Sozialleistungen in Anspruch nehmen dürfen?
 
Weil Deutsche ja schließlich auch in Bulgarien Sozialhilfe beantragen könnten?
Ich krieg einen Schreikrampf!!!!
 
Der SPIEGEL, bei dem die Thematik übrigens als Nachricht aus dem Bereich Wirtschaft einsortiert ist, und innerhalb der Kategorie Wirtschaft in der Kategorie Staat und Soziales und dort unter Hartz-IV (eine irre Ordnung, die der Spiegel da etabliert hat!), meint übrigens süffisant,
 
es "wirke wie ein Sieg" der Freizügigkeitsgegner in ihrem
"Kampf gegen den vermeintlichen" Sozialmissbrauch.
 
Das ist eine vollkommen verquere Argumentation. Es geht nicht gegen die Freizügigkeit sondern gegen unausgegorene Vorstellungen weltfremder Ideologen, die glauben, dass sich der Unterschied zwischen armen und reichen Mitgliedsländern am besten auf dem Weg der Osmose beseitigen lässt.
 
Es sind nicht die Menschen, die versuchen, aus Gesetzen und Verträgen das Beste für sich herauszuholen, es sind fehlerhafte Gesetze und Verträge, die so fehlerhaft sind, wie sie sind, weil die EU gegründet wurde, um die Gewinninteressen der Wirtschaft zu fördern, gerne auf Kosten von Natur, Umwelt und Menschen - und man sich um solche Details, wie die Kosten der Sozialhilfe für Arbeitslose, die sich frei im Schengen-Raum bewegen, eben einfach nicht gekümmert hat.
 
Nun hat der EuGH die Möglichkeit, "Ausländern" den Zugang zu inländischen Sozialsystemen zu verweigern zwar anerkannt, aber von einer Einzelfallprüfung abhängig gemacht.
 
Führen wir also Prozesse, beschäftigen Anwälte und Juristen, verursachen Kosten über Kosten, nur weil das ansonsten so hochgehaltene Recht auf Eigentum, dann, wenn es um das Geld von Beitrags- und Steuerzahlern geht, aus Gründen "übergeordneter europäischer Visionen" nicht mehr geben soll.
 
Wer Visionen hat, der soll zum Arzt gehen, hat Helmut Schmidt einmal gesagt.
 
Leider hat schon damals niemand auf ihn gehört.
 
  • Der Link auf den zweifelhaften Artikel im Spiegel
    ( Die Meldung des Spiegel, die ich zuerst gelesen habe, ist inzwischen an einigen
    von mir zitierten Stellen verändert worden.)
       
    und - als Gegengewicht - der Link auf Florian Stumfalls Buch über den Untergang der Freiheit in Europa
  •  

     
    Damit bin ich erneut bei der Frage angelangt:
     
    "Wo bleibt die Revolution?"
     
     
    Das ist der Titel meines jüngsten Buches und dazu gab es letzte Woche ein Interview mit Frank Meyer, das nun auf den Seiten der Metallwoche auch kostenlos zugänglich ist.
     
     
     
    Sollte durch diesen Tagekommentar oder durch das Interview oder durch sonst irgendwas bei Ihnen der Wunsch ausgelöst werden, dieses Buch zu besitzen, habe ich eine gute und eine schlechte Nachricht für Sie:
     
    Die schlechte Nachricht:
     
    Das Buch ist im Augenblick vergriffen.
     
    Die gute Nachricht:
     
    Wenn Sie jetzt trotzdem bestellen, werden Sie in etwa zwei Wochen Ihr Exemplar aus dem ersten Nachdruck in Händen halten.
     
    Das reicht auch noch dicke, um es nach dem Lesen in weihnachtliches Geschenkpapier zu wickeln und noch jemandem einen Freude damit zu machen.
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     

     
    Freiheit ist nicht nur ein philosophischer Begriff.
    Freiheit ist etwas sehr Praktisches.
     
    Freiheit geht nämlich nicht verloren. Sie wandert von dem, der sie sich nehmen lässt, zu dem, der sie genommen hat und vergrößert damit dessen Macht.
     
    Denkanstöße und Handlungsalternativen zur Wahrung der Freiheit finden Sie in den folgenden Büchern aus dem EWK-Verlag:
     
    (Cover anklicken)
     
    Freimut Kahrs
     
    Lebenslüge Freiheit
     
     
    Die ungeschriebenen
    Regeln einer liberalen
    Gesellschaft
     
     
     
     
    Egon W. Kreutzer
     
    Unsere Freiheit
     
    ... man kann sich dafür
    einsetzen
     
     
     
     
     
     
     
     

    Karl Waldecker

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     Egon W. Kreutzer

    Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

    Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

    Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

    Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


     

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    Über egon-w-kreutzer.de

    Seit über 10 Jahren bin ich mit einer eigenen Homepage online und kommentiere das aktuelle Zeitgeschehen, stets verbunden mit dem Versuch, dabei aus den frühesten Anzeichen "sonderbarer" Veränderungen meine Schlüsse für die zukünftige Entwicklung zu ziehen.

    Leider habe ich dabei in vielen Fällen mit äußerst negativen Prognosen Recht behalten.

    Vor den Folgen der Agenda 2010 und der Hartz-Gesetze habe ich schon gewarnt, bevor sie offiziell verkündet wurden.

    Das Kommen der Finanzkrise habe ich lange vor dem Krachen von Lehman-Brothers angekündigt, nämlich schon als in Deutschland die kleine IKB in Schwierigkeiten geriet.

    Und derzeit richte ich mein Augenmerk über das aktuelle Geplänkel um die Ukraine recht weit in die Zukunft und warne vor der großen kriegerischen Auseinandersetzung zwischen den USA und China, die gerade in Nigeria durch die USA wieder angeschoben wird.

    Neben den ständigen Veröffentlichungen im Internet bin ich auch als Buchautor nicht mehr ganz unbekannt. Mit vier Bänden "Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre" habe ich einen Grundstein für ein alternatives Wirtschafts- und Geldverständnis gelegt. Ganz neu (2013 und 2014 erschienen) habe ich mich mit "Das Euro-Schlachtfest" und "Wo bleibt die Revolution" zu Wort gemeldet.

    Aus den Paukenschlägen der vergangenen Jahre sind zwei Sammelbände entstanden, in denen die wichtigsten und "schönsten" Aufsätze zusammengefasst sind.

    Daneben habe ich weiteren Autorinnen und Autoren die Chance gegeben, ihre wichtigen Texte, die von den etablierten Verlagen nicht angenommen wurden, bei mir zu veröffenltichen. Dazu gehören insbesondere Samirah Kenawi (Falschgeld), Florian Stumfall (Das EU-Diktat), Freimut Kahrs (Lebenslüge Freiheit) und Karl Waldecker (GLOCALIS).

    Seit kurzem habe ich mich entschlossen, auch einen regelmäßigen Informationsdienst "ewk - Zur Lage" herauszubringen, der über ein Förderabonnement, aber auch in Einzelausgaben kostenpflichtig bezogen werden kann.

    Ich freue mich, wenn Ihnen meine Aufsätze und meine Bücher gefallen - und ganz besonders, wenn
    Sie mir das auch mitteilen
    .

    Ihr Egon W. Kreutzer

    Bücherspenden-Fonds

    Der Bücher-Spenden-Fonds,

    eine Einrichtung für Menschen, die sich ein Buch, das sie lesen möchten, nicht leisten können, wird immer wieder von großzügigen Spendern aufgefüllt.

    Aktuell steht ein Betrag von 15,60 Euro zur Verfügung.

    Hier finden Leser und Spender Informationen dazu.

     Links

    Politik im Spiegel
    hochaktuell auf der Höhe der alternativen Meinung
    http://politik-im-spiegel.de/

    Gert Flegelskamp
    ein geradliniger Querdenker, bringt laufend kluge, gut recherchierte Analysen - und dazu seine ganz klare Meinung zum Ausdruck
    http://www.flegel-g.de/

    Sozialticker
    Informationen und Kritik zur aktuellen Sozialpolitik
    http://www.sozialticker.com

    Kritisches Netzwerk
    engagierte, kritische Stimmen - stets aktuell
    http://www.kritisches-netzwerk.de/

    Mag Wompel
    das labournet - die Gewerkschaftslinken
    http://www.labournet.de

    Cleanstate e.V.
    H.J.Selenz im Kampf gegen Korruption, Betrug und Vetternwirtschaft
    http://www.cleanstate.de/start.html

    Nachdenkseiten
    nur mehr bedingt empfehlenswert. Die Macher schweben in ihren Eigenbeiträgen auf einer Wolke der EU-phorie, und die Nachrichten gibts anderswo auch.
    http://www.nachdenkseiten.de/

    Statistisches Bundesamt
    viel Wissenswertes z.T. sogar aktuell
    http://www.destatis.de

     

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