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8. November 2014
 
15.00 Uhr Kaffeesatzleserei im Dienste der Sicherheit
 
Wetter lässt sich für einen Zeitraum von bis zu 48 Stunden sehr sicher vorhersagen. Dafür sorgt ein sehr dichtes Netz von Wetterstationen, die laufend sehr viele aktuelle Daten erfassen und an sehr große Großrechner senden, wo immer verfeinertere Modelle versuchen, auf Basis des vorhandenen Wissens über die "Physik" des Wetters eine Prognose zu erstellen.
 
Es heißt dann, man sei sicher, dass es zwischen 12.00 und 24.00 Uhr im bayerischen Voralpenland zu Gewittern, verbreitet mit Niederschlägen, zum Teil mit Hagel kommen wird, wobei mit dem Auftreten stürmischer Winde und Böen bis zu Stärke 10 gerechnet werden muss. Das kommt dann meist auch so.
Ob es aber in Rosenheim gewittert oder in Prien oder in Wolfratshausen, und ob der Himmel sich schon um 13 Uhr verfinstert oder erst nach 19.00 Uhr, das lässt sich trotz einer schier unendlichen Datenmenge und allergrößter Großrechner nicht vorhersagen.
 
Ähnlich grandios versagen auch die größten Großrechner bei der zuverlässigen Vorhersage der Entwicklung von Aktienkursen, weshalb die Großspekulanten ihre Computer nicht für die Vorhersage des bestmöglichen langfristigen Engagements einschalten, sondern um im Mikrosekundenbereich allerkleinste und ausgesprochen kurzlebige Kursdifferenzen zu nutzen.
 
Trotz dieser wenig ermutigenden Erkenntnisse hat die bayerische Polizei in diesen Tagen damit begonnen, ein Einbruchsvorhersage-Programm zu testen.
 
Die dafür zur Verfügung stehende Datenbasis ist alles andere als gigantisch. Informationen aus mehreren tausend Einbrüchen aus den letzten sieben Jahren wurden "eingepflegt".
 
Das "Geheimnis" der Software besteht nun im wesentlichen darin, dass sie bei jedem neuen erfassten Einbruch eine sowohl zeitlich wie auch räumlich beliebig unscharfe Vorhersage darüber macht, dass es "in der Nähe" möglicherweise bald zu einem weiteren Einbruch kommen wird.
 
Früher soll das der jeweils dienstälteste Beamte im Einbruchsdezernat "im Urin gehabt" haben. Irgendwann hat man allerdings die Personaldecke bei der Polizei so ausgedünnt, dass man nicht einmal mehr Zeit hatte, sich solche "Ahnungen" anzuhören, geschweige denn, vorsorglich ein bisschen öfter mit dem Streifenwagen durch das Vorhersagegebiet zu fahren.
 
Nun ist der dienstälteste Polizist im Einbruchdezernat wahrscheinlich damit betraut, die Daten der jeweils neuesten Einbrüche ins System "einzupflegen", und weil ihm das System ziemlich verlässlich genau das sagt, was er selber im Urin hatte, dass da nämlich bald wieder einer einbrechen wird, wenn nichts unternommen wird, bleibt dem dann auch nichts anderes mehr übrig, als das System in hohen Tönen zu loben.
 
In Zürich hat es geholfen, nach Einbrüchen in der von Einbrechern heimgesuchten Gegend vermehrt Streife zu fahren, um die Zahl der Einbrüche um 30 Prozent zu senken.
 
Vermutlich wird es in Bayern im Versuchsgebiet ganz genau so kommen. Fehlende Kapazität bei der Polizei hat schließlich gerade im Einbruchsbereich zu minimalen Aufklärungsquoten geführt, so dass es sich um immer wieder die gleichen Einbrecher handelt, die nach den immer gleichen Plänen ein lohnendes Gebiet nach dem anderen "abernten".
 

Die wird man nun nicht fangen, dazu fehlt es ja weiter am Geld, aber man wird sie mit vermehrter Präsenz (vielleicht sogar mit preiswerten Attrappen von Polizei-Autos) erschrecken und von ihren angestammten Revieren verscheuchen.
 
Schon hat die Wunder-Software ein neues Wunder vollbracht. Nach der Testphase wird die Zahl der Einbrüche wieder zunehmen, weil die Einbrecher bemerkt haben, dass es ungünstig ist, innerhalb weniger Wochen zweimal im gleichen Gebiet arbeiten zu wollen, was die Vorhersagequalität der Software aber nicht mindert. Im Gegenteil, die Entwickler werden der Polizei ein Update verkaufen, mit dessen Hilfe entweder für jeweils einen Monat im Voraus die Zahl der Wohnungseinbrüche in ganz Bayern mit einer Genauigkeit von plus/minus 20 Prozent vorhergesagt werden kann, oder ein Einbruchsdelikt an einem ganz bestimmten Tag der Folgewoche in einem ganz bestimmten bayerischen Landkreis mit einer Wahrscheinlichkeit von unter einem Promille.
 
Sorry.
 
Alle diese technisch unterstützten Kaffeesatzlesereien, die in der Masse ursprünglich entwickelt wurden, um jedem Menschen, der einmal nach "Kaffeemaschine" gegoogelt hat, anschließend monatelang Kaffeemaschinenwerbung unter die Nase zu reiben, sowie Babynahrungangebote unterzujubeln, sobald er einmal "Hebamme" eingegeben hat, und sehr viel mehr, was er vielleicht brauchen könnte, immer in der Hoffnung dass er vielleicht eines davon bei dem Anbieter kauft, der von Google gegen hohe Gebühren auf den Bildschirm geschoben wird, beruhen auf dem gleichen Prizip.
 
Dieses Prinzip heißt: Es ist wahrscheinlicher, dass jemand, der einmal nach "Kaffeemaschine" gegooglet hat, eine Kaffeemaschine kaufen wird, als jemand, der noch nie nach "Kaffeemaschine" gegooglet hat.
 
Das macht die Werbung insgesamt effektiver - und zwar für Google.
 
Google kann den wenigen Platz auf unseren Bildschirmen besser nutzen, indem weite Teile der Internetsurfer vollständig von der Werbung ausgeschlossen werden, die ich auf meinen Bildschirm bekomme, und umgekehrt wird mir nur das präsentiert, von dem Google meint, es könnte mich am ehesten zu Kauf animieren.
 
Diese Eingrenzung der Zielgruppe ist ökonomisch sinnvoll. Sie funktioniert, weil sich die Werbungszuordnungssoftware tatsächlich den Interessen der umworbenen Konsumenten annähert - sie kann nicht funktionieren, wenn sie eingesetzt wird, um die "Zielgruppe" zu verhaften. Der Einbrecher möchte nämlich nicht gefangen werden. Daher wird er sein Verhalten ändern. Er wird, um im Beispiel zu bleiben, bei Google zwar weiter "Kaffeemaschine" eingeben, aber dann in aller Ruhe beim Trödler einen Samowar kaufen.
 
Das alles kann man sich im Grunde an drei bis vier Fingern einer Hand abzählen. Warum wird dann trotzdem eine derart unsinnige Software in Betrieb genommen?
 
Die Absicht ist, glaube ich, kaum zu übersehen.
 
Es soll - auf eine rechtsstaatlich absolut saubere Weise - möglich werden, Menschen, die sich nie etwas zuschulden kommen ließen, aufgrund ihrer Gedanken, vorübergehend oder dauerhaft aus dem Verkehr zu ziehen.
 
An den großen Systemen (Indect) arbeitet die EU mit Hochdruck. Man erhofft sich davon ein Instrument, das präzise Aussagen liefert, welcher Mensch wann eine Straftat begehen wird.
 
Das Einbruchsvorhersage-System wird der ohne jeden Polizeischutz den Einbrechern überlassenen Bevölkerung als Erfolg verkauft - und damit wird das Einverständnis mit jeder Art von Verbrechensvorhersage-System gestärkt, bis es dann einfach in allen politisch korrekten Köpfen verdrahtet sein wird, dass die Systeme so gut sind, dass sie im Interesse aller dafür sorgen, dass diejenigen, die eine akute Gefahr für die Guten und Braven darstellen, aussortiert werden, bevor sie Schaden anrichten können.
 
Und wenn die Guten und Braven dann wissen, worauf die Systeme so reagieren, dann stellt sich das Wohlverhalten ganz von alleine ein.
 
Leute!
 
Lasst euch von niemandem weißmachen, dass man Menschen einsperren müsse, weil ein System genau weiß, dass sie, wenn man sie nicht einsperrt, ein Verbrechen begehen werden. Solche Systeme sind lediglich Feigenblätter für Diktatoren.
 
Wer der Willkür nicht Tür und Tor öffnen will, muss mit der Verfolgung von Straftätern warten können, bis sie eine Straftat begangen haben.
 
Alles andere ist der nackte Wahnsinn.
 
Doch die Verherrlichung dieses Wahnsinns ist schon voll im Gange.
 
Hierzu einige weiterführende Anmerkungen von Harald de Kruif:
 
Sehr geehrter Herr Kreutzer,
 
gern habe ich Ihren o.g. Artikel vom 08.11.2014 gelesen. Das Beispiel der Wettervorhersage ist sehr gut gewählt und verdeutlicht, was vom Vorhaben der Polizei im Ergebnis zu erwarten ist. Ich stimme Ihren Ausführungen weitgehend zu, allerdings denke ich, daß Sie die Tragweite der Entwicklung unterschätzen, bzw. leicht fehldeuten.
 
Sie warnen (ohne die Fachbegriffe zu verwenden), daß bei Anwendung heuristischer Such- und Filtermethoden durchaus entstehen kann, was man im Bereich der Antiviren-Software "False Positives" nennt, also fälschlich als potentielle "Schädlinge" erkannte Objekte, die in Wirklichkeit nichts Böses im Schilde führen. Sind diese Objekte Computerprogramme, die daraufhin gesperrt werden, ist das nur ärgerlich. Handelt es sich um Menschen, die daraufhin Gegenstand polizeilicher Ermittlungen werden, verletzt dies zahlreiche Prinzipien des Rechtsstaats und ist natürlich vollständig abzulehnen.
 
Ich glaube allerdings nicht, daß irgendein Beteiligter dieses Projekts, einschließlich der Auftraggeber, dergleichen konkret plant oder auch nur in Erwägung zieht. Im vorliegenden Fall geht es lediglich um den "Objektschutz", in den die (potentiellen) Straftäter gar nicht einbezogen sind. Daher ist m.E. ein anderer Aspekt dieses Vorgangs hervorzuheben, der das wesentlich akutere Problem darstellt:
Die Entfernung des Menschen aus Analyse- und Enscheidungsprozessen.
 
Mir ist das schon im Umfeld der 9-11-Anschläge aufgefallen, seinerseits in Bezug auf die Geheimdienste. Man konnte damals in Hintergrundartikeln lesen, daß die Geheimdienste seit längerem gar nicht mehr in der Lage seien, mittels Agenten (Menschen!) an Ort und Stelle zu ermitteln, da man schlicht kaum geeignete Anwärter finde, die alle erforderlichen Kriterien erfüllen. Es ist wohl sehr schwer, einen "westlichen" Agenten unter Islamisten einzuschleusen, ohne daß er gleich enttarnt wird, und die Erfolge dieser Bestrebungen waren anscheinend sehr begrenzt. Die Antwort darauf? Man begann mit massenhafter computerisierter Datensammlung und -auswertung, deren Ausmaß uns erst seit den Snowden-Enthüllungen allmählich klar wird.
Was einmal eine sehr distinguierte menschliche Eigenschaft war, nämlich das geschickte Ausforschen von Dritten, wird an Maschinen delegiert, die lediglich Heuristik betreiben. Es dürfte inzwischen erwiesen sein, daß diese Maschinen die menschliche Intelligenz nur näherungsweise erreichen und niemals ersetzen können. Dennoch scheinen die Entscheider in Politik und Wirtschaft weltweit einig, daß man nicht nur einfache, automatisierbare Aufgaben an Maschinen übergeben sollte, sondern eben auch jene "Spitzentätigkeiten", die eigentlich das ganze menschliche Können erfordern, wie eben die geheimdienstliche Agententätigkeit. Sicher gibt es weiterhin Feldagenten, wahrscheinlich mehr als je zuvor, aber sie sind zu Zubringern von Datenpunkten degradiert worden, womit sich auch ihr augenscheinlich immer weiter verfallender Ausbildungsgrad erklären läßt.
 
Ein weiteres Beispiel dieser Entwicklung ist die Polizeiarbeit. Sie konstatieren völlig korrekt, daß man die personelle Besetzung der Polizei reduziert hat und ältere Mitarbeiter genau wie in der freien Wirtschaft eher als unangenehme, "minderleistende" Kostenfaktoren betrachtet, anstatt ihre Erfahrung zu schätzen und davon zu profitieren. Dies liegt daran, daß man menschlicher Erfahrung einfach nicht mehr vertraut. Es hat sich unter den Entscheidern in Politik und Wirtschaft eine technokratische Weltsicht durchgesetzt, die menschlicher Kreativität grundsätzlich mißtraut und die wesentlich berechenbareren Maschinen stets vorzieht, auch wenn sie nur schlechte Ergebnisse produzieren. Was für die Entscheider daran sehr reizvoll ist: Hat man einmal die "Intelligenz- und Kreativaufgaben" an heuristische Algorithmen übergeben, wird der menschliche Mitarbeiter zum beliebig austauschbaren Handlanger, den man mit Mindestlohn abspeisen und irgendwann durch einen autonomen Roboter ersetzen kann. Ein anderes Wort dafür wäre "Drohne". Die Implikationen dieser Entwicklung würden mehr als ein Buch füllen.
Es spielt keine Rolle, daß die Vorhersagen solch eines Systems nur makroskopisch etwas taugen (und oft noch nicht einmal das), wenn der Einsatz des Systems scheinbar alle Aufgaben endgültig löst und den Rest zur Verwaltungssache macht.
 
Es ist ein faschistisch-technokratischer Traum, ein System zu schaffen, das den Menschen vollständig ersetzt, so daß der Träumende sich auf keinen einzigen anderen Menschen mehr verlassen muß. Ich befürchte, daß erhebliche Teile unserer Entscheider diesem Traum unbewußt anhängen. In meiner Tätigkeit in der freien Wirtschaft habe ich gesehen, wie menschliche Eigenschaften sukzessive auf die beschriebene Weise "computerisiert" wurden. Das ist ein Grund, warum ich meine Analysetätigkeit als Prozeßmanager aufgegeben habe - ich wollte mich an dieser Entwicklung nicht länger mitschuldig machen.
Es ist in meinen Augen ein weltanschauliches Problem, das man durch Detailkritik weder erfassen noch abwenden kann. Diese technokratische Spielart des Faschismus, dieses "Controlling" der gesamten Menschheit, muß von der Zivilgesellschaft als solches erkannt werden, bevor man ihm eine Absage erteilen kann. Ich glaube, daß nicht einmal die verantwortliche Oberschicht und ihre Handlanger sich der Implikationen ihres Handelns wirklich bewußt sind, einige Psychopathen einmal ausgenommen. Insofern distanziere ich mich auch von Verschwörungstheorien, die darin ein bewußt gesteuertes Programm erkennen wollen. Maschinenstürmerei wird das Problem nicht lösen. Revolutionen auch nicht unbedingt. Lediglich eine Bewußtwerdung und Rückbesinnung auf die Menschenrechte, das Primat der Menschenwürde aus Art.1 GG - und die konsequente Anwendung derselben - kann uns davor retten. Den oft kritisierten Neoliberalismus betrachte ich als einen Teilaspekt des Problems, nicht dessen Grundlage oder Ursache.
Um es einmal positiv zu formulieren, wie wäre es mit diesen Thesen:
.
  • Der Mensch muß zentraler Akteur gesellschaftlichen Handelns bleiben.
  • Systeme, gleich ob technisch oder organisatorisch, müssen dem Menschen stets untergeordnet bleiben.
  • Kernaufgaben gesellschaftlichen Zusammenlebens dürfen nicht an Systeme delegiert werden.
 
Konsequent angewandt, würden diese Thesen das uferlose Wachstum von Datensammelsystemen begrenzen. Ich könnte mir Gesetze vorstellen, die es der Werbebrache vorschreiben, Kundenansprachen nicht mehr zu personalisieren, sofern nicht ein Mensch die Ansprache vornimmt. Die im Artikel beschriebene Polizeiarbeit sollte wieder Aufgabe von Menschen sein, die sich ihr mit ihrer ganzen Intelligenz und Kreativität widmen, und dafür respektiert werden. Ermessensspielräume, wie wir sie heute eigentlich nur noch bei Richtern sehen, könnten auch für andere Berufsgruppen wieder ausgeweitet werden. Und so weiter.
Selbstverständlich wären das alles enorme Umwälzungen. Manche Maßnahmen wären extrem teuer, weil man wieder massiv Menschen beschäftigen müßte, wo man sie zuvor "wegrationalisiert" hat (ein widerliches Wort). Der Volkswirtschaft, und damit den Menschen, kann es nur nützen.
 
Utopie? Natürlich. Aber was wäre das für eine traurige Welt, die keine Utopien mehr hat?
 
 
Diesen Text stelle ich Ihnen zur freien Verfügung, falls Sie ihn online stellen möchten. Im Übrigen möchte ich Ihnen für Ihr fortgesetztes Engagement für die "gute Sache" danken.
 
Mit freundlichen Grüßen,
Harald de Kruif
 
 
 
 

 
Damit bin ich erneut bei der Frage angelangt:
 
"Wo bleibt die Revolution?"
 
 
Das ist der Titel meines jüngsten Buches und dazu gab es letzte Woche ein Interview mit Frank Meyer, das nun auf den Seiten der Metallwoche auch kostenlos zugänglich ist.
 
 
 
Sollte durch diesen Tagekommentar oder durch das Interview oder durch sonst irgendwas bei Ihnen der Wunsch ausgelöst werden, dieses Buch zu besitzen, habe ich eine gute und eine schlechte Nachricht für Sie:
 
Die schlechte Nachricht:
 
Das Buch ist im Augenblick vergriffen.
 
Die gute Nachricht:
 
Wenn Sie jetzt trotzdem bestellen, werden Sie in etwa zwei Wochen Ihr Exemplar aus dem ersten Nachdruck in Händen halten.
 
Das reicht auch noch dicke, um es nach dem Lesen in weihnachtliches Geschenkpapier zu wickeln und noch jemandem einen Freude damit zu machen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
Freiheit ist nicht nur ein philosophischer Begriff.
Freiheit ist etwas sehr Praktisches.
 
Freiheit geht nämlich nicht verloren. Sie wandert von dem, der sie sich nehmen lässt, zu dem, der sie genommen hat und vergrößert damit dessen Macht.
 
Denkanstöße und Handlungsalternativen zur Wahrung der Freiheit finden Sie in den folgenden Büchern aus dem EWK-Verlag:
 
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Freimut Kahrs
 
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Regeln einer liberalen
Gesellschaft
 
 
 
 
Egon W. Kreutzer
 
Unsere Freiheit
 
... man kann sich dafür
einsetzen
 
 
 
 
 
 
 
 

Karl Waldecker

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Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

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Seit über 10 Jahren bin ich mit einer eigenen Homepage online und kommentiere das aktuelle Zeitgeschehen, stets verbunden mit dem Versuch, dabei aus den frühesten Anzeichen "sonderbarer" Veränderungen meine Schlüsse für die zukünftige Entwicklung zu ziehen.

Leider habe ich dabei in vielen Fällen mit äußerst negativen Prognosen Recht behalten.

Vor den Folgen der Agenda 2010 und der Hartz-Gesetze habe ich schon gewarnt, bevor sie offiziell verkündet wurden.

Das Kommen der Finanzkrise habe ich lange vor dem Krachen von Lehman-Brothers angekündigt, nämlich schon als in Deutschland die kleine IKB in Schwierigkeiten geriet.

Und derzeit richte ich mein Augenmerk über das aktuelle Geplänkel um die Ukraine recht weit in die Zukunft und warne vor der großen kriegerischen Auseinandersetzung zwischen den USA und China, die gerade in Nigeria durch die USA wieder angeschoben wird.

Neben den ständigen Veröffentlichungen im Internet bin ich auch als Buchautor nicht mehr ganz unbekannt. Mit vier Bänden "Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre" habe ich einen Grundstein für ein alternatives Wirtschafts- und Geldverständnis gelegt. Ganz neu (2013 und 2014 erschienen) habe ich mich mit "Das Euro-Schlachtfest" und "Wo bleibt die Revolution" zu Wort gemeldet.

Aus den Paukenschlägen der vergangenen Jahre sind zwei Sammelbände entstanden, in denen die wichtigsten und "schönsten" Aufsätze zusammengefasst sind.

Daneben habe ich weiteren Autorinnen und Autoren die Chance gegeben, ihre wichtigen Texte, die von den etablierten Verlagen nicht angenommen wurden, bei mir zu veröffenltichen. Dazu gehören insbesondere Samirah Kenawi (Falschgeld), Florian Stumfall (Das EU-Diktat), Freimut Kahrs (Lebenslüge Freiheit) und Karl Waldecker (GLOCALIS).

Seit kurzem habe ich mich entschlossen, auch einen regelmäßigen Informationsdienst "ewk - Zur Lage" herauszubringen, der über ein Förderabonnement, aber auch in Einzelausgaben kostenpflichtig bezogen werden kann.

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