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1. Oktoberber 2014
 
09.00 Uhr Bundeswehr? Kaputt.
 
Wann ist das passiert? Wer hat versagt?
Wer war korrupt? Wer hat sich bereichert?
 
Seit fast 60 Jahre hat die Bundesrepublik Deutschland ein Verteidigungsministerium - und im Durchschnitt alle vier Jahre wechselt der Minister.
 
Die Saga von der nur "bedingten Einsatzbereitschaft" zieht sich durch die Jahrzehnte, wird aber immer weniger ernst genommen.
 
Wo Franz Josef Strauß noch mit Polizei und Staatsanwaltschaft in einen Abgrund von Vaterlandsverrat hineinstieß, weil der Spiegel gewagt hatte, die Behauptung aufzustellen, die Bundewehr sei aufgrund ihrer mangelhaften Ausstattung zu der von der NATO entwickelten Strategie der konventionellen Vorwärtsverteidigung gegen Truppen des Warschauer Pakts nicht in der Lage, macht sich heute eine Art süffisanter Nichtbetroffenheit in den Reihen der GroKo breit. Jeder weist mit dem Zeigefinger entweder auf Vorgänger oder auf Nachfolger, gerne nimmt auch mal jemand die Richtlinienkompetenz oder den Finanzminister aufs Korn, aber letztlich schien allen klar zu sein, dass bei vielen Waffengattungen die Schere zwischen einsatzbereitem Gerät und beschafften und bezahlten Stückzahlen weit aufklafft.
 
Das erinnert wiederum an die frühen Tage der Bundeswehr. Es galt, für die frisch neugegründete Bundeswehr ein gepanzertes Transportfahrzeug zu beschaffen. Alles, was im NATO-Umfeld von neuerdings befreundeten Armeen eingesetzt wurde, kam für die Bundeswehr nicht infrage.
 
Es wurde ein kleines Ingenieurbüro in Paris gefunden, wo ein André Fürst Poniatowski, der vor dreißig Jahren schon einmal einen Truppentransporter zeichnete, ohne dass der je in Serie gegangn wäre, sich anschickte, den deutschen Schützenpanzer zu konstruieren.
 
Bauen sollte den Panzer als Generalunternehmen ein Unternehmen, das noch nie einen Panzer gebaut hatte, wohl aber Erfahrung in der Herstellung von Mofas besaß, und das dann die Fertigungsaufträge an Sub-Unternehmer mit etwas mehr Erfahrung weitergeben sollten.
 
Es kam, wie es kommen musste, am Ende hatte die Bundeswehr teuren Murks in den Beständen - und ein Untersuchungssausschuss notierte die Aussage des Zeugen Werner Plappert, (CDU-Politiker und ehemaliger Oberbürgermeister von Heidenheim), der 1974 tot im Bodensee aufgefunden wurde. Demnach soll die CDU im Zusammenhang mit der HS-30-Beschaffung 50 Millionen DM für die Finanzierung des Bundestagswahlkampfes 1957 entgegengenommen haben. Wörtlich vor dem Ausschuss: „auf deutscher Seite war das Panzergeschäft nur ein Mittel zur illegalen Parteienfinanzierung. Was dann geliefert wurde, war sekundär“.
 
Im Grunde befinden wir uns heute mit der Bundeswehr in einer Situation wie kurz nach der Wiederbewaffnung, als Glücksritter wie Franz-Josef-Strauß am großen Beschaffungsrad drehen durften.
 
Alles ist kaputt.
 
Alles muss neu beschafft werden. Wozu haben wir uns denn eine gewachsene Verantwortung wachsen lassen?
 
Und wenn doch noch ein Pazifist aufstehen und meckern sollte, dann haben wir ja immer noch die Arbeitplatzkeule. Will die deutsche Rüstungsindustrie nicht auswandern? Wo bleibt dann unser Exportüber-Schuss?
 
Oh ja! Große Aufrüstungsvorhaben schaffen echte Goldgräberstimmung.
Da wird das Wachstum wieder mal explodieren.
 
 
 
 
 
 

 
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Karl Waldecker

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 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

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Egon W. Kreutzer

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Über egon-w-kreutzer.de

Seit über 10 Jahren bin ich mit einer eigenen Homepage online und kommentiere das aktuelle Zeitgeschehen, stets verbunden mit dem Versuch, dabei aus den frühesten Anzeichen "sonderbarer" Veränderungen meine Schlüsse für die zukünftige Entwicklung zu ziehen.

Leider habe ich dabei in vielen Fällen mit äußerst negativen Prognosen Recht behalten.

Vor den Folgen der Agenda 2010 und der Hartz-Gesetze habe ich schon gewarnt, bevor sie offiziell verkündet wurden.

Das Kommen der Finanzkrise habe ich lange vor dem Krachen von Lehman-Brothers angekündigt, nämlich schon als in Deutschland die kleine IKB in Schwierigkeiten geriet.

Und derzeit richte ich mein Augenmerk über das aktuelle Geplänkel um die Ukraine recht weit in die Zukunft und warne vor der großen kriegerischen Auseinandersetzung zwischen den USA und China, die gerade in Nigeria durch die USA wieder angeschoben wird.

Neben den ständigen Veröffentlichungen im Internet bin ich auch als Buchautor nicht mehr ganz unbekannt. Mit vier Bänden "Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre" habe ich einen Grundstein für ein alternatives Wirtschafts- und Geldverständnis gelegt. Ganz neu (2013 und 2014 erschienen) habe ich mich mit "Das Euro-Schlachtfest" und "Wo bleibt die Revolution" zu Wort gemeldet.

Aus den Paukenschlägen der vergangenen Jahre sind zwei Sammelbände entstanden, in denen die wichtigsten und "schönsten" Aufsätze zusammengefasst sind.

Daneben habe ich weiteren Autorinnen und Autoren die Chance gegeben, ihre wichtigen Texte, die von den etablierten Verlagen nicht angenommen wurden, bei mir zu veröffenltichen. Dazu gehören insbesondere Samirah Kenawi (Falschgeld), Florian Stumfall (Das EU-Diktat), Freimut Kahrs (Lebenslüge Freiheit) und Karl Waldecker (GLOCALIS).

Seit kurzem habe ich mich entschlossen, auch einen regelmäßigen Informationsdienst "ewk - Zur Lage" herauszubringen, der über ein Förderabonnement, aber auch in Einzelausgaben kostenpflichtig bezogen werden kann.

Ich freue mich, wenn Ihnen meine Aufsätze und meine Bücher gefallen - und ganz besonders, wenn
Sie mir das auch mitteilen
.

Ihr Egon W. Kreutzer

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eine Einrichtung für Menschen, die sich ein Buch, das sie lesen möchten, nicht leisten können, wird immer wieder von großzügigen Spendern aufgefüllt.

Aktuell steht ein Betrag von 15,60 Euro zur Verfügung.

Hier finden Leser und Spender Informationen dazu.

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ein geradliniger Querdenker, bringt laufend kluge, gut recherchierte Analysen - und dazu seine ganz klare Meinung zum Ausdruck
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nur mehr bedingt empfehlenswert. Die Macher schweben in ihren Eigenbeiträgen auf einer Wolke der EU-phorie, und die Nachrichten gibts anderswo auch.
http://www.nachdenkseiten.de/

Statistisches Bundesamt
viel Wissenswertes z.T. sogar aktuell
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