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Paukenschlag
am Donnerstag
No. 46 /2014
vom 27. November 2014


Kommentare zum Zeitgeschehen von Egon W. Kreutzer

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Druckversion: Sigbert Döring

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Kotzen Sie ruhig ...
bloß nicht auf meinen Schreibtisch.
 
Es ist - gefühlt - ewig her.
Ich war jung, engagiert und hatte keine Ahnung.
 
Ich kam von einem Vier-Augen-Gespräch mit einem Chef zurück.
Von einem Chef, von dem ich annahm, dass er einfach zu blöd sei, um zu begreifen, was ich vorgeschlagen hatte.
 
Es war ein älterer, längst abgeklärter Kollege in unserem Büro, der gar nicht fragen musste, wie es ausgegangen war, weil es mir anzusehen war, der meinte: "Kotzen Sie ruhig ...!", und dann versuchte mich aufzumuntern, mit dem Nachsatz, "bloß nicht auf meinen Schreibtisch."
 
Man hört viele wichtige Sätze im Leben, doch es sind nur wenige, die wirklich so prägend hängen bleiben, wie dieser Satz bei mir hängengeblieben ist.
 
Gestern wurde nun der Prozess um den Wasserwerfereinsatz im Stuttgarter Schloßgarten gegen Zahlung einer lächerlichen Geldbuße eingestellt.
 
Da war es wieder da, dieses: "Kotzen Sie ruhig ..."
 
Wie kann man kollektive Ohnmacht besser beschreiben?
 
 
Immer, wenn sich Menschen bei der Obrigkeit blutige Nasen holen, kommt von irgendwoher dieses tröstliche: "Kotzen Sie ruhig ..."
 
Kotz dich aus - und dann sieh ein, dass du nichts machen kannst.
Kotz dich aus, wenn's dir hilft und dann halt die Schnauze, tritt zurück ins Glied du hast deinen Auftritt gehabt - und hoffentlich deine Lektion gelernt, denn beim nächsten Mal könnte es nicht mit einem blauen Auge abgehen.
 
Kotz dich aus.
Und sieh' ein, dass du Schwein gehabt hast, dass du noch lebst.
Kotz dich aus und zieh den Kopf ein.
Kotz dich aus und gib endlich auf. Widerstand ist zwecklos.
 
Wir sind alle nur Pferde, die zugeritten werden. Ein Gaul, der sich nicht reiten lässt, landet beim Pferdemetzger.
 
 
O.k., du bist kein Gaul, stimmt. Aber sag mir doch: Was unterscheidet einen Gaul denn von einer Human-Ressource?
 
Der Gaul, der spurt, der hat's doch besser.
Der bekommt eine Box, hat Auslauf, wird gestriegelt, bewegt, gefüttert - und muss dafür hin und wieder mal einen Reiter oder eine Reiterin tragen.
 
Sorgen hat der keine.
Der muss nicht Hartz-IV beantragen, der ist nicht dem Fallmanager ausgeliefert. Der hat im Grunde ausgesorgt, der bekommt sogar, wenn die Zipperlein zu viel werden, kostenlos und ungefragt noch Sterbehilfe ...
 
Ein Gaul, der spurt, dem geht's doch gut.
 
Also, kotz dich aus - und dann spur halt auch.
Du schadest dir doch nur selbst, wenn du nicht mitspielst.
 
Es gibt Regeln, die stehen in keinem Gesetzbuch, und wer so verrückt ist, diese Regeln mit dem Gesetzbuch aushebeln zu wollen, der wird Schiffbruch erleiden.
 
Recht und Gesetz, das ist doch nur die mehr oder minder durchsichtige Fassade vor dem einzigen Recht, das auf dieser Welt immer gegolten hat und weiter gilt, dem Faustrecht.
 
Die unterschiedliche Durchsichtigkeit der Fassade wird beim Vergleich mit anderen aktuellen Ereignissen deutlich:
 
  • In Stuttgart hat man zwei Polizeiführer nach vier Jahren - wegen eines Wasserwerfereinsatzes mit einer großen Zahl von zum Teil schwer Verletzten - doch noch vor Gericht gestellt und stellt das Verfahren nun gegen Zahlung einer Geldbuße ein.
  • In Ferguson wird der Polizist, der einen unbewaffneten schwarzen Jugendlichen erschossen hat gar nicht erst angeklagt. Er behauptet, nur seine Pflicht getan zu haben, und dies sehr gut - und Recht und Gesetz stehen dieser Auffassung nicht mehr entgegen.
  • Kein Wunder, dass da auch einem 12-Jährigen, der mit einer Spielzeugpistole auf einem Spielplatz unterwegs war, zwischen dem Eintreffen der Polizei und seinem vorzeitigen Ableben nur 2 Sekunden Zeit gegeben wurden, um seine Sünden zu bereuen, bevor er von Polizeikugeln ins Jenseits befördert wurde.
 
Kotzen Sie ruhig, aber bleiben Sie nicht bei der "Entschuldigung" stehen, da gäbe es halt immer noch diesen schrecklichen Rassismus.
 
Diesen Rassismus, der dafür sorgt, dass die USA im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung die meisten Häftlinge hätten und dass diese wiederum überwiegend Schwarze seien.
 
Rassismus ist nur eine zufällig auffällige Erscheinungsform des Faustrechts.
 
Die amerikanischen Familien, denen erst die Häuser mit Hypotheken vollgepackt wurden, weil das Finanzsystem das dabei geschöpfte Geld brauchte, und denen anschließend die Häuser weggenommen wurden, weil das Finanzsystem das Geld wieder haben wollte, waren durchaus nicht alle Schwarze - und diejenigen, die zwar ihre Hypotheken noch abbezahlen konnten, denen jedoch durch eine Flut von Zwangsversteigerungsschnäppchen der Wert der Immobilie in den Keller gebombt worden war, das waren und sind auch nicht überwiegend Neger.
 
Die griechischen Familien, denen die Arbeit und damit das Einkommen genommen wurde, denen die Renten zusammengestrichen und die Steuern erhöht wurden, die vor den Trümmern ihrer Existenz stehen und nirgends mehr einen Ausweg sehen, nur weil Griechenland dem Euro beigetreten ist und sich damit dem Willen der Troika unterworfen hat, sind die Opfer des gleichen Faustrechts - und wir müssen doch gar nicht nach Griechenland oder in die USA schauen.
 
Werfen wir einen Blick nach Wuppertal, nach Duisburg, nach Nürnberg, auf kaputte Städte, die sich nicht mehr selbst finanzieren können, auf ihre Bürger, die vor den Tafeln anstehen und täglich angstvoll im Briefkasten nachsehen, mit welcher neuen Verfügung sie der Fallmanager dazu treiben will, sich endlich doch lieber sanktionieren als weiter demütigen zu lassen?
 
Da ist das Faustrecht gut versteckt. Der Fallmanager haut dir nicht mit der Faust auf die Nase. Das braucht er gar nicht. Wie jeder alte Dompteur weiß er, dass Hunger zahm macht. Du kannst ihm davonlaufen, doch er weiß, dass du nicht weit kommen wirst. Außer, du willst endgültig auf der Straße leben - da kümmert sich dann die Polizei um dich, oder schon auch mal ein privates Sicherheitsunternehmen. Du wirst weiter rumgeschubst, bis du nicht mehr im Weg bist.
 
Das ist alles Recht und Gesetz. Das ist Münteferings "Wer nicht arbeitet, soll auch nichts essen", in Verbindung mit, "wieviel Arbeit es gibt und wer arbeiten darf, das bestimmt der Markt ...".
 
Einfach nur da sein, einfach nur leben, das funktioniert so nicht.
 
Recht und Gesetz sorgen dafür, dass das Faustrecht im staatlichen Gewaltmonopol vollkommen ungeschoren weiterlebt.
 
Wollten Sie nicht gerade kotzen?
 
Der Lebensmittelhändler, der Ihnen das verkauft, was Sie ihrem Neugeborenen füttern, muss Ihnen dafür, dass Sie ein Kleinkind ernähren wollen, die Mehrwertsteuer abknöpfen.
 
Überhaupt hält es der Staat für angemessen, immer wenn Sie etwas zum Leben brauchen, die Hand aufzuhalten.
 
Klar, wir erwarten vom Staat, dass er bestimmte Leistungen für uns erbringt, und dafür braucht er Geld, doch muss er es sich wirklich da holen, wo es ausgegeben werden muss, als eine Art Existenz-Steuer? Sollte er es sich nicht in viel größerem Maße da holen, wo es verdient wird?
 
Das könnte er, der Staat. Da war unser Staat in der Vergangenheit auch schon viel näher dran. Doch dann hat sich unser Staat von den Starken und ihren Interessen unterwandern, übernehmen, dominieren lassen.
 
Jedes Jahr ein bisschen mehr.
 
Jedes Jahr ein bisschen mehr Überwachung, jedes Jahr ein bisschen weniger Sozialleistung, jedes Jahr ein bisschen weniger Sicherheit, jedes Jahr einen neuen dreisten Übergriff.
 
Dann hat er sich hinter der EU versteckt, der Rechtsstaat - und hinter dem Euro, und hinter der EZB und hinter dem ESM und dem EuGH ...
 
Wollten Sie nicht gerade kotzen?
 
 
Jetzt haben wir an der Spitze der Regierung eine Frau, deren dringlichster Wunsch es ist, möglichst bald von ausländischen Unternehmen vor geheimen Schiedsgerichten verklagt zu werden, um einen Handhabe zu haben, den letzten Rest von Recht und Ordnung dem Faustrecht des Kapitals unterzuordnen - eine Frau, die, obschon es die Spatzen von den Dächern pfeifen, dass TTIP in Europa und in Deutschland ganz massiv Arbeitsplätze und BIP kosten wird, nicht müde wird, zu erzählen, wie dringend wir die Segnungen dieses Freihandelsabkommens benötigen.
 
Wenn ich nicht Grund zu der Annahme hätte, dass sie genau weiß, was sie tut, ich würde ihr Regierungshandeln als eine besonders abartige Form von Staats-Masochismus bezeichnen. Doch sie weiß, was sie tut, und sie tut es, um dem Faustrecht der Starken den Anschein des Rechts zu verleihen.
 
Wollten Sie nicht gerade kotzen?
 
Oder brauchen Sie erst noch die Erinnerung daran, dass es auf Kuba ein schreckliches Foltergefängnis gibt, wo Menschen ohne Anklage und ohne jegliches Recht auf Verteidigung in Käfigen gehalten werden, unter Bedingungen, die ausreichen würden, jeden Zoodirektor in Deutschland wegen Vergehens gegen Tierschutzgesetze ins Gefängnis zu bringen, schon ganz ohne Waterboarding und andere Grausamkeiten.
 
Nun, dieses Foltergefängnis auf Kuba wird nicht von den Kommunisten Castros betrieben, sondern von den Kapitalisten Obamas.
 
Wenn es irgendwo auf der Welt den wahren Tempel des Faustrechts, ein Leuchtfeuer der ungebremsten, blindwütigen Macht gibt, dann ist das Guantanamo.
 
Guantanamo, das auch die Erinnerung daran wach hält, dass die USA fast überall auf der Welt mehr oder minder geheime Foltergefängnisse betrieben haben und weiter betreiben.
 
Guantanamo, das auch nicht vergessen lässt, dass der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika jede Woche Todesurteile unterschreibt, die anschließend von Drohnenpiloten vollstreckt werden, ohne dass es je zu einer Anklage und einer ordentlichen Verhandlung gekommen wäre.
 
 
Natürlich haben Sie Recht.
 
Das sind alles nur Peanuts.
 
Die paar Leute
 
- rund 3.000 sollen es gerade mal sein, die bisher auf Befehl des Präsidenten per Drohne ermordet wurden, ein paar Hundert nur, die in Guantanamo gequält werden -
 
fallen doch im Verhältnis zu 7 Milliarden Menschen auf der Welt gar nicht ins Gewicht.
 
 
Natürlich haben Sie Recht.
 
Faustrecht funktioniert nur, wenn allen die Muffe geht.
 
Und damit allen die Muffe geht, muss man die Faust hin und wieder auf ein paar wenige niedersausen lassen. Das abschreckende Beispiel, mit dem Recht und Ordnung, law and order, in law and awe, Recht und Entsetzen verwandelt werden.
 
 
Natürlich haben Sie Recht.
 
Auch Demokratie funktioniert nur, wenn die Justiz in der Lage ist, undemokratische Kräfte mit drakonischen Strafen abzuschrecken.
 
Was früher Folterknechte in den Burgverließen in grausiger Handarbeit verrichten mussten, also zum Beispiel einem Delinquenten bei vollem Bewusstsein beide Augen ausstechen, das kann heute zum Glück aus großer professioneller Distanz mit dem Wasserwerfer erledigt werden - und man muss das Opfer nicht aussuchen, nicht auch noch einen Vorwand für die Vollstreckung konstruieren, es genügt, wenn da unter den vielen, die zur falschen Zeit am falschen Ort sein wollten, irgendeiner so richtig hart getroffen wird.
 
Und überhaupt:
 
Wer sich unbefugt im Schlosspark des Herrschers aufhielt, musste schon immer mit dem Tode rechnen!
 
 
Also halten wir uns raus.
 
Wer sich raushält, ist fein raus.
 
Wer sich raushält, dem wird nicht übel.
Wer sich raushält, dem ist nie zum Kotzen zumute.
 
Und überhaupt:
 
Das ist doch jetzt schon mehr als vier Jahre her.
Mit dem Schlosspark und dem Wasserwerfer.
 
Irgendwann muss doch mal gut sein, oder?
 
 
Und überhaupt:
 
Die Nachricht von der Einstellung eines Verfahrens (wegen geringer Schuld!) zu missbrauchen, um unsere amerikanischen Freunde zu verunglimpfen, das ist doch pervers.
 
Wer hat denn die Ukraine annektiert und ein Passagierflugeug abgeschossen.
 
Das waren doch nicht die Amis.
 
Die haben immerhin fünf Milliarden Dollar ausgegeben, um die Ukraine rechtmäßig zu kaufen. Und wer fünf Milliarden Dollar annimmt, von dem darf man doch annehmen, dass er auch berechtigt ist zu verkaufen.
 
 
 

Kotzen Sie ruhig!
 

Dafür, dass die Massen im Unwissen und in Angst und Schrecken gehalten werden, ist bestens gesorgt.
 
Da hilft es wenig, und ich weiß sehr gut, wovon ich spreche, im Internet als "Blogger" Fakten und Meinung, Prognosen, Warnungen und Konzepte zu verbreiten. Die große Mehrheit bleibt davon vollkommen unberührt.
 
Es hilft auch wenig, Bücher zu schreiben und Bücher anderer Autoren zu verlegen.
 
Die Zahl der Leser bleibt gering.
 
 
Wenn Sie es jedoch nicht beim Kotzen
bewenden lassen wollen,
 
wenn Sie einen Weg suchen, Menschen in Ihrer Nähe zu sensibilisieren und aufzuwecken, damit die Chance, die Situation wieder zum Besseren zu wenden, wächst, dann würde ich mich freuen, wenn Sie beschließen,
jemandem einen meiner beiden Paukenschlag-Sammelbände unter den Weihnachtsbaum zu legen.
 
Es ist eine keineswegs trockene Lektüre. Das wissen Sie, als Besucher meiner Homepage. Es sind meine besten und wichtigsten Aufsätze aus den Jahren 2003 bis 2011, die ein Stück Zeitgeschichte beleuchten und erkennen lassen, wie schief die Ebene ist, auf der wir alle miteinander ins Rutschen gekommen sind.
 
Es sind Bücher, die Sie wirklich jedem ans Herz legen können ...
 
 
 
Band I - Jahrgänge 2003 bis 2008
Band II - Jahrgänge 2009 bis 2011
 
 

Weitere Aufklärungsliteratur:
 
 
Das Euro-Schlachtfest
Die Logik der Krise
 
Dass der Euro als gemeinsame Währung Europas nicht nur wegen der Ungleichheit der darunter versammelten Nationalstaaten von Anfang an zum Scheitern verurteilt war, sondern auch aus übergeordneten, internationalen Wirtschaftsinteressen, vor allem wegen des Interesses der USA, die Vorherrschaft des Dollars zu bewahren, nie mehr war, als ein Mastkalb, das von den Bürgern der EU bis zur Schlachtreife zu füttern war, habe ich in meinem Buch "Das Euro-Schlachtfest - Die Logik der Krise" beschrieben.
 
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Wenn Sie sicher gehen wollen,

ein originelles Weihnachtsgeschenk zu machen,
etwas, was die Beschenkten garantiert noch nicht haben,
 
dann ist ein Buch aus dem EWK-Verlag immer eine sehr gute Entscheidung.
 
 
Globale Konzepte
Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre, Band II
 
Welche großen Strömungen die Weltwirtschaft unter der Überschrift "Globalisierung" bewegen, warum die Globalisierung Arbeitslosigkeit braucht und hervorbringt, warum sie die Sozialsysteme zerstören muss - und warum alle Verheißungen des Kapitalismus, von "Wohlstand für alle" bis "Nie wieder Krieg" erstunken und erlogen sind, das habe ich vor mehr als 10 Jahren im zweiten Band von Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre mit dem Untertitel "Globale Konzepte" ausführlich beschrieben - und einen Weg aufgezeigt, den ich als "Das Credo der Vernunft" bezeichnet habe, alledem zu entgehen und eine wirklich menschliche und menschenwürdige Welt zu schaffen.
 
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Das EU-Diktat
Vom Untergang der Freiheit in Europa
 
 
Dass die Strukturen der EU zutiefst undemokratisch sind und Interessen folgen, die nicht den Interessen von 500 Millionen Europäern entsprechen, dass die EU - ganz im Gegenteil - die Freiheit in Europa ständig weiter beschneidet und in allen wirtschaftlichen, innnen- wie außenpolitischen Bestrebungen und dem Aufbau einer europäischen Militärmacht nur den Interessen des internationalen Kapitals dient, hat in bemerkenswert tiefgehender, in Teilen philosophischer Weise, Florian Stumfall in seinem Buch "Das EU-Diktat - Vom Untergang der Freiheit in Europa" dargelegt.
 
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Wo bleibt die Revolution
Die Sollbruchstelle der Macht
 
 
Und warum trotz aller alarmierenden Zustände, trotz offensichtlich vollkommen fehlgeleiteter Entwicklungen, sich kein Widerstand formiert, um das Establishment hinwegzufegen, habe ich mit meinen Gedanken in dem Buch "Wo bleibt die Revolution - Die Sollbruchstelle der Macht" ausgelotet. Ich meine, die Veränderung hat schon begonnen. Wenn sie abgeschlossen ist, wird sie uns vermutlich wie eine Revolution vorkommen, und wenn wir Glück haben, erreichen wir diesen Abschluss ohne dass der Widerstand gegen die notwendigen Veränderungen unnötiges Blutvergießen erfordert.
 
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Selbstverständlich (?)
finden Sie im EWK-Verlag nicht nur wichtige Sachbücher, sondern auch spannende Bücher, schöne Bücher, lustige Bücher, Kinderbücher ...
 
Dafür habe ich vor kurzem eigens ein neues Schaufenster eingerichtet.
 
Spielen Sie ruhig mal ein bisschen,
sieht eh aus, wie ein Daddelautomat ...
 
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"Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn ich es verändere.
Ich weiß aber sehr wohl, daß ich verändern muß,
wenn etwas besser werden soll".
(Josef Schmidt)
 
 
Wo bleibt die Revolution?
Die Sollbruchstelle der Macht
 
 
 
 
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Angela Buer - Meine Rückengeschichte
Ein Erfahrungsbericht über eine erfolgreiche Selbstheilung.

 

Wirbel selbst einrenken?

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Das Buch ist kein medizinischer Ratgeber, sondern ein Erfahrungsbericht mit vielen Denkanstößen und praktischen Anregungen für alle, die den Mut haben, die Verantwortung für ihre quälenden Rückenschmerzen selbst zu übernehmen.

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Kommentare zu diesem Paukenschlag
Na, da denk ich mir: Es klingt es so verzweifelt aus den Kreutzer'schen Zeilen und, schlimm genug, weiß ich, dass er Recht hat. Und dann noch Weihnachten? Da könnt ich kotzen, klar.
 
Aber ist Weihnachten, mal vom katholisch-kanonischen Missbrauch abgesehen, nicht das Fest der Wintersonnenwende, wo, wie in allen Märchen, Epen und Geschichten, in der größten Not die Rettung kommt, wo der Siegeszug des Dunkels seinen Zenit überschritten hat und klar wird, erst wenigen, dann allen, dass auch diese finstere Truppe verenden wird?
Stand doch erst vor wenigen Tagen irgendwo im Internet, dass die amerikanische Regierung das Geld für die Reparatur ihrer Atomraketensilos nur mühsam zusammenkratzen kann, dass ihre (ich nehme hier gerne die französische Bezeichnung) Force de Frappe unter ihrem Hintern wegbröckelt, jenes Arsenal, das unter Androhung des Weltuntergangs die geldgeilen Barbaren unbesiegbar gemacht hat? Ist die Angriffsarmee der USA ohne die Rückendeckung durch dieses dämonische Arsenal nicht plötzlich kaum mehr als ein paar verlorene Reiterhorden Dschingis Khans im Schwarzwald? Dass sie Elend und Terror verbreiten können, haben sie bewiesen die Amerikaner. Aber welches Land haben sie wirklich erobern können?
Und genauso wie am Ende des dritten Reichs munkelt man schon von den seltsamsten Geheimwaffen.
Die amerikanische Hast ist wohl durch das Wissen begründet, dass sie nicht mehr lange diese überragende militärische Position werden halten können. Man hofft wohl, dass der Rost in Amerika langsamer arbeitet als in der ehemaligen Sowjetunion. Denn auch dort ist der Zustand des Langstrecken- und des restlichen atomaren Arsenals strikte Geheimsache. Drohnen? Werden ferngesteuert und da wusste man schon früher Störsender einzusetzen. Es sollte im Sinne der freien Marktwirtschaft sich ein Hersteller finden, der starke Sender in flexibler Frequenz herstellt um diesem schweinischen Unfug ein Ende zu bereiten.
Zwei Exrivalen, die auf billionenteurem Schrott stehen und prahlen? Nun, ein Rivale hat sich schon zurückgezogen. Seit 1985 hat die SU ihre Weltmachtpläne eingemottet und Putin wird den Teufel tun, sie wieder auszugraben. Auch Amerika steht dieser Canossagang bevor, nur gibt es keinen Papst, zu dem sie pilgern müssten, und so spielen sie das Spiel als Farce weiter.
Und eine Farce ist nicht nur im Theater ein buntes Spektakel, das in der Mitte, da wo Sinn und Substanz ihren Platz haben sollten, ein schwarzes Loch hat, das alles, selbst den letzten Hoffnungsschimmer einsaugt. Noch ist kein Mensch ewig. Die ganzen bauernschlauen, raffgierigen Share- und Stakeholder sind genauso zum Verwelken verurteilt wie die Blumen die sie mit ihren Rasenmähern samstags köpfen.
 
Grüße, Egon Hauck
 
PS: So und um Hoffnung etwas zu konkretisieren, ich werde in wenigen Minuten aufbrechen und meinen ersten Vortrag über das 10.000 € Haus vor einem versammelten Gemeinderat halten. Und ich hoffe schwer, dass diese Gemeinde die erste sein wird, die ein Quartier mit 10.000 € Häusern errichten wird.
Drücken Sie mir die Daumen.
 
Und bevor ich es vergesse, frohe Weihnachten.

 

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 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 

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1550 Die Gebote der Weltherrschaft

Über egon-w-kreutzer.de

Seit über 10 Jahren bin ich mit einer eigenen Homepage online und kommentiere das aktuelle Zeitgeschehen, stets verbunden mit dem Versuch, dabei aus den frühesten Anzeichen "sonderbarer" Veränderungen meine Schlüsse für die zukünftige Entwicklung zu ziehen.

Leider habe ich dabei in vielen Fällen mit äußerst negativen Prognosen Recht behalten.

Vor den Folgen der Agenda 2010 und der Hartz-Gesetze habe ich schon gewarnt, bevor sie offiziell verkündet wurden.

Das Kommen der Finanzkrise habe ich lange vor dem Krachen von Lehman-Brothers angekündigt, nämlich schon als in Deutschland die kleine IKB in Schwierigkeiten geriet.

Und derzeit richte ich mein Augenmerk über das aktuelle Geplänkel um die Ukraine recht weit in die Zukunft und warne vor der großen kriegerischen Auseinandersetzung zwischen den USA und China, die gerade in Nigeria durch die USA wieder angeschoben wird.

Neben den ständigen Veröffentlichungen im Internet bin ich auch als Buchautor nicht mehr ganz unbekannt. Mit vier Bänden "Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre" habe ich einen Grundstein für ein alternatives Wirtschafts- und Geldverständnis gelegt. Ganz neu (2013 und 2014 erschienen) habe ich mich mit "Das Euro-Schlachtfest" und "Wo bleibt die Revolution" zu Wort gemeldet.

Aus den Paukenschlägen der vergangenen Jahre sind zwei Sammelbände entstanden, in denen die wichtigsten und "schönsten" Aufsätze zusammengefasst sind.

Daneben habe ich weiteren Autorinnen und Autoren die Chance gegeben, ihre wichtigen Texte, die von den etablierten Verlagen nicht angenommen wurden, bei mir zu veröffenltichen. Dazu gehören insbesondere Samirah Kenawi (Falschgeld), Florian Stumfall (Das EU-Diktat), Freimut Kahrs (Lebenslüge Freiheit) und Karl Waldecker (GLOCALIS).

Seit kurzem habe ich mich entschlossen, auch einen regelmäßigen Informationsdienst "ewk - Zur Lage" herauszubringen, der über ein Förderabonnement, aber auch in Einzelausgaben kostenpflichtig bezogen werden kann.

Ich freue mich, wenn Ihnen meine Aufsätze und meine Bücher gefallen - und ganz besonders, wenn
Sie mir das auch mitteilen
.

Ihr Egon W. Kreutzer

Bücherspenden-Fonds

Der Bücher-Spenden-Fonds,

eine Einrichtung für Menschen, die sich ein Buch, das sie lesen möchten, nicht leisten können, wird immer wieder von großzügigen Spendern aufgefüllt.

Aktuell steht ein Betrag von 15,60 Euro zur Verfügung.

Hier finden Leser und Spender Informationen dazu.

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