Reset - home - neu laden

 Start

 Paukenschläge

 Tageskommentare
 Bücher  Kontakt  Impressum

  aktuell: Vergatterung BDSG
 Geld Gesundheit  Gastbeiträge
Paukenschlag
am Donnerstag
No. 35 /2014
vom 11. September 2014


Kommentare zum Zeitgeschehen von Egon W. Kreutzer

Druckversion
Kommentare lesen schreiben

Druckversion: Sigbert Döring

Autoren - Texte - Manuskript - BoD -
Book on Demand - Verlag - Lektorat - ISBN - Kontakt

Informationen

Großreinemachen in Brüssel
 
Jean Claude Juncker beginnt seine Amtszeit als Kommissionspräsident mit einer bemerkenswerten Aktion.
 
Für die Öffentlichkeit überraschend, zweifellos jedoch mit den Staats- und Regierungschefs lange vorher abgestimmt, bildet er an der Spitze der europäischen Administration eine neue Rangordnung.
 
Künftig wird es also Kommissare erster und zweiter Klasse geben. Solche, die von sich aus aktiv werden dürfen, und solche, die sich erst grünes Licht bei ihrem Oberkommissar holen müssen.
 
Bevor die öffentlich vorgetragenen Motive erörtet werden können und Spekulationen über die tatsächlichen Absichten in die Welt gesetzt werden, muss zunächst einmal das neue Personaltableau bewundert werden - und da haut es einen glatt von den Socken!
 
 
Die Stufenpyramide:
 

An der Spitze
Der Zwergstaat Luxemburg stellt den Präsidenten der Kommission, Jean Claude Juncker.
Dem Chef am nächsten
 
Aus dem Reich der Wohnwagengespanne, den Niederlanden, kommt der Erste Vizepräsident, Junckers Stellvertreter und rechte Hand, Frans Timmermanns.
 
Der Krisen- und Mafiastaat Italien darf die neue Außenbeauftragte, Frederica Mogherini entsenden.
Die Bereichsleiter
 
Aus dem Armenhaus Bulgarien kommt die für den EU-Haushalt und das Personal verantwortliche Kristalina Georgiewa.
 
Das Jugoslawien-Bruchstück Slowenien bringt mit Alenka Bratusek die Energie-Kommissarin ein.
 
Aus dem Reich der Rentiere und Nokiahandys, Finnland, weht künftig der frische Wind in der Wachstums-, Wettbewerbsfähigkeits- und Arbeitsmarktpolitik.
 
Die 2 Millionen Einwohner von Lettland werden mit Valdis Dombrovskis sowohl für den Euro, als auch für den Sozialen Dialog maßgeblich in der Kommission mitmischen.
 
Und das mit 1,3 Mio. Einwohnern noch kleinere Estland stellt den fünften Oberkommissar, Andrua Ansip.
Auf den billigen Plätzen die Zurabeiter ohne Initiativrecht
      Belgien, mit Thyssen,
      Dänemark, mit Vestager,
      Deutschland, mit Oettinger
      Frankreich, mit Moscovici,
      Griechenland, mit Avramopoulos,
      Großbritannien, mit Hill,
      Irland, mit Hogan,
      Kroatien, mit Mimica,
      Litauen, mit Andriukatis,
      Malta, mit Valla,
      Österreich, mit Hahn,
      Polen, mit Bienkowska,
      Portugal, mit Moedas,
      Rumänien, mit Cretu,
      Schweden, mit Malmström,
      Slowakei, mit Sefcovic,
      Spanien, mit Caneta,
      Tschechien, mit Jourova,
      Ungarn, mit Navrascsics,
      Zypern, mit Stylianides

 



Vorbemerkung
 
Als vor Wochen verlautbarte, dass Angela Merkel an Günther Oettinger als deutschem EU-Kommissar festhalten werde, fragte ich mich, welche Leiche die beiden wohl gemeinsam im Keller liegen haben müssen, um zu dieser Personalentscheidung zu gelangen.
 
Nun ist mir ein ganzer Kronleuchter aufgegangen. Merkel wusste damals schon, wie die Postenliste aussehen wird, und da war ihr natürlich lieber, Oettinger bleibt in Brüssel. Da wird er nun erst recht nichts mehr kaputtmachen können, sie muss nicht in der Heimat einen Platz für ihn schaffen - und womöglich einen fähigeren Kopf nach Brüssel entsenden, um den dort in subalterner Position vergammeln zu lassen.
 

 
Die Ausgangssituation
 
Jedem halbwegs vernünftigem Menschen war schon lange klar, dass die Regel "Pro Mitgliedsland ein Kommissar" längst nicht mehr tragbar war.
Man kann nicht 28 Ressorts schaffen und deren Arbeit noch wirklich konstruktiv koordinieren.
Um in einer gemeinsamen Sitzung jedem nur 10 Minuten Redezeit zuzugestehen, erfordert das bereits, die Zeiten für die Übersetzer und zwei Pausen eingerechnet, einen vollen Arbeitstag, bei dem noch dazu alle Besprechungspunkte nur angerissen werden können.
 
Also wurde seit geraumer Zeit überlegt, die Kommission zu verkleinern, um die Arbeit mit einem chaotischen Haufen zu beenden und stattdessen ein schlagkräftiges Team zu bilden, das - unter sich weitgehend einig - die Politik der EU ohne größere Reibungsverluste umsetzen sollte.
Diese an und für sich schöne Idee scheiterte jedoch daran, dass keines der Mitgliedsländer zu bewegen war, freiwillig auf den ihm zustehenden Kommissar - und damit auf Einfluss und Insiderinformationen - zu verzichten.
 
Die Tatsache, dass es innerhalb der Kommission dennoch eine straffere Organisation und Führung geben muss, soll die Arbeit effizienter werden,
wurde durch das sture Beharren auf der vollen Zahl der Kommissare jedoch nicht aus der Welt geschafft.
 
Was lag also näher, als eine Hierarchie zu bilden, in der die Verantwortungsstränge über Führungskräfte nach oben zusammenlaufen?
 
Ein im Grunde bewährtes Prinzip - und vielleicht sogar der ideale Kompromiss.
 
Das Optimum daraus zu machen, war Juncker allerdings nicht vergönnt.
 

Junckers Dilemma
 
Selbstverständlich wäre es sinnvoll - und sogar demokratisch begründbar - gewesen, die wichtigen Oberkommissare aus den wirtschaftlich starken und bevölkerungsreichen Mitgliedsstaaten zu holen.
 
Warum?
 
Weil genau jene Mitgliedsstaaten nicht nur diejenigen sind, die letztlich über den Europäischen Rat die Zielsetzungen der EU und die Rahmenbedingungen für die erforderlichen Maßnahmen vorgeben, sondern weil sie selbstverständlich auch ein massives Interesse daran haben, dass ihre Vorgaben von Kommissaren umgesetzt werden, die ihre nationalen Interessen vertreten.
 
Damit hätte sich aber eine Kommission zusammengefunden, die - egal ob nun fünf oder sieben oder acht Stellvertreter zu Oberkommissaren ernannt werden, eines ganz deutlich aufzeigt, nämlich die Trennungslinie, die in der EU nach wie vor vorhanden ist und durch die Finanzkrise noch einmal stark betont wurde. Wir hätten die noch halbwegs reichen Staaten an der Spitze versammelt, während die Krisenländer und die Kleinstrepubliken zu Zuarbeitern degradiert worden wären. Das Auseinanderfliegen, bzw. die Spaltung der EU wäre damit einen Schritt näher gekommen.
 
Der vermutlich auch unternommene Versuch, unter den bereichsleitenden Oberkommissaren einen Mix aus beiden Lagern zu schaffen, scheiterte vermutlich am tiefsitzenden gegenseitigen Misstrauen der Großen.
Man stelle sich vor, Frankreich stellt einen Oberkommissar - und Großbritannien nur einen Zuarbeiter, oder ein Spanier wird der Vorgesetzte eines deutschen Unterkommissars ...
 

Die Krampflösung
 
Herausgekommen ist also die Einigung auf den kleinsten gemeinsamen Nenner. Die Oberkommissare kommen allesamt aus eher unbedeutenden Mitgliedsstaaten, die großen EU-Staaten beschicken dafür die Arbeitsebene und jeder darf an einem so winzigen Teil des Kuchens nagen, dass es schon wieder vollkommen egal ist, wer den Job macht, denn hinter allen Kommissaren steht ja immer noch die große Brüsseler Bürokratie, ohne die sowieso nichts geht.
 
Oberkommissare aus Staaten, die in der Fliegengewichtsklasse antreten, sind allerdings von vornherein verloren. Weil sie von zuhause kein politisches Gewicht mitbringen, stehen sie auch in ihren Ressorts auf verlorenem Posten und können sich (sich!) nicht durchsetzen.
 
Führungskräfte, die sich aus eigener Kraft und ohne Rückhalt in der Heimat nicht durchsetzen können, können ihre Führungsaufgabe nicht wahrnehmen, vor allem können sie ihre eigenen Pläne und Absichten nicht durchsetzen. Das gilt in beiden Richtungen.
 
Selbst wenn Günther Oettinger nun fürwahr nicht der große Stratege ist, wenn der in seinem neuen Ressort "Digitale Wirtschaft" sich querstellt, dann wird sein Chef Andrus Ansip aus Estland nicht das geringste Mittel in der Hand haben, ihn zu disziplinieren, denn hinter Oettinger steht Angela Merkel, und gegen die anzustinken, ist einem Esten - selbst mit vollen Hosen - nicht gegeben.
 
In der anderen Richtung wird der gleiche Andrus Ansip nicht das Gewicht auf die Waage bringen, um auch die allerbesten Pläne umzusetzen, wenn sein Chef, Jean Claude Juncker, dagegen Vorbehalte hat.
 

 
Der eigentliche Plan
 
Mit der Einführung dieser neuen Struktur werden die Kräfteverhältnisse der beiden wichtigsten Organe der EU kräftig verschoben.
Die Kommission wird entmachtet, der europäische Rat wird gestärkt.
 
Es sind ja schon immer die Staats- und Regierungschefs, die letztlich die Richtung vorgeben. Allerdings hat sich die Kommission mit der Zeit zu einer ernsthaften und widerspenstigen Konkurrenz entwickelt, die bei verschiedenen Gelegenheiten aus dem einen oder anderen Regierungslager so laut zurückgepfiffen werden musste, dass es in der Öffentlichkeit hörbar wurde.
 
Das kann nun als beendet gelten.
 
Die benannten, wegen der Schwäche ihrer Entsendestaaten zwangsläufig schwachen Oberkommissare, können ihre Aufgabe nur erfüllen, wenn sie der Arbeitsebene gegenüber mit klaren Weisungen des Europäischen Rates operieren können.
 
Diese Position der Schwäche macht sie in einem weitaus höherem Maße als die bisherigen EU-Kommissare zu Befehlsempfängern. Selbst der Kommissionspräsident hat damit deutlich an Macht eingebüßt und wird in die Rolle eines Frühstücksdirektors (oder Bundespräsidenten) mit nur noch repräsentativen Aufgaben gedrängt.
 
Letztlich haben es die Starken auf diese Weise geschafft, ihren Führungsanspruch über den Rat durchzusetzen. Die Schwachen dürfen sich zum Ausgleich die funkelnden Abzeichen neuer, höherer Dienstgrade an die Uniform heften und vor aller Welt so tun, als hätten sie das Sagen.
 

Voraussichtliche Folgen
 
Was garantiert nicht eintreten wird, sind diejenigen Folgen, die Juncker als Zielsetzungen benannt hat.
 
Es wird keinen Bürokratie-Abbau geben, weil eine zusätzliche Hierarchiestufe immer zu einer Ausweitung des bürokratischen Aufwandes zwingt.
 
Entscheidungen - so sie denn aus der Kommission kommen - werden nicht schneller, sondern bestenfalls nicht langsamer gefällt, denn jede Hierarchiestufe erfordert zusätzliche Abstimmungsprozesse.
 
Verrückte und für die Bürger unverständliche Auswüchse von Regulierungswut werden nicht weniger, sondern bestenfalls nicht mehr werden. Erstens ist ein großer Teil des EU-Beamtenheeres mit nichts anderem beschäftigt und wird sich zweifellos auch weiterhin damit beschäftigen, und zweitens wird auch jeder noch so unwichtige Unterkommissar eine Duftnote setzen wollen, die wenigstens für ein paar Jahre an sein Wirken in der Kommission erinnert - und weil den Unterkommissaren nur der Kleinkram übrig bleibt, werden sie wohl voll und ganz darin aufgehen. Der neugierige, weil von der neuen Aufgabe vollkommen unbeleckte Herr Oettinger wird uns da sicherlich noch einige wunderschöne Überraschungen auftischen.
 
Die Akzeptanz der Bürger für die EU wird nicht wachsen. Denn die Ablehnung der Bürger richtet sich gegen eine übermächtige Zentraladministration, die erhalten bleibt, sie richtet sich gegen die verrückte Spar- und Austeritätspolitik, die mit der Strukturreform nicht beendet wird, sie richtet sich gegen eine immer weniger durchschaubare, dafür aber immer kostspieligere Finanz- und Währungspolitik, und sie richtet sich nicht zuletzt gegen die zunehmende Militarisierung und die zunehmenden Kriegsgelüste der EU.
 
Woher soll also mehr Aktzeptanz kommen?
Wegen der neuen Nasen aus Bulgarien, Slowenien, Finnland, Estland und Lettland, die keiner kennt und keiner ernst nehmen wird? Ganz gewiss nicht!
 
Was voraussichtlich eintreten wird, spielt sich sehr weit von den Bürgern entfernt ab.
 
Betrachten wir zunächst das EU-Parlament.
 
Dieses demokratische Feigenblatt der EU wird mit der Neuorganisation der Macht ebenfalls noch weiter entmachtet. Der Spielkamerad des EU-Parlaments ist nun mal ausschließlich die Kommission.
Eine erstarkende Kommission, die begann, eigene Ziele zu setzen und zu verfolgen, war ein Partner, bei dem zumindest hin und wieder die Hoffnung bestand, dass aus dem Anhören des Parlaments unter Umständen vielleicht auch einmal eine Korrektur erfolgen könnte.
Eine geschwächte Kommission schwächt auch das Parlament, weil ihre Möglichkeiten, auf das Parlament einzugehen, durch den Rat und dessen Vorgaben beschnitten werden.
 
Überspitzt ausgedrückt: Zwei Hampelmänner können so lange miteinander reden, wie sie wollen. Was sie tun müssen, das bestimmt derjenige, an dessen Fäden sie zappeln.
 
Die Kommission verwandelt sich relativ schnell in eine Abwicklungsanstalt in der - mangels wirklicher Gestaltungsmöglichkeiten - Grabenkriege ausbrechen, um die nach außen hin verschobenen Gewichte wenigstens im Innenverhältnis wieder ins Lot zu bringen, genau so, wie Hühner, die frisch zusammen in ein Gehege kommen, erst einmal ihre Hack- und Pickordnung ermitteln.
 
Ist dieser Prozess zur Ruhe gekommen, wird es auch ruhig werden um die Kommission. Nach ungefähr ein bis anderthalb Jahren werden dann die Staats- und Regierungschefs ihre Rolle als Taktgeber stärker in der Öffentlichkeit ausüben. Wir werden erleben, wie sie sich schlagen und dann wieder vertragen und dabei auch ganz langsam erkennen, dass die Kommission nicht mehr mehr ist, als eine hörige Ministerialbürokratie.
 
In dieser kritschen Phase könnten durchaus einige Staaten von sich aus wieder danach streben, die EU samt Euro zu verlassen, weil sie erkennen, dass ihre Stimme in den wichtigen Gremien einfach nicht mehr zählt. Ein Bereinigungsprozess, der dringend erforderlich ist und unter publikumswirksamem Protest zugelassen wird.
 
Und wenn nichts dazwischenkommt, was alle schönen Pläne von außen oder innen über den Haufen wirft, wird am Abschluss dieser Phase der Entwurf einer Verfassung der Vereinigten Staaten von Europa auftauchen, mit einem allmächtigen Präsidenten als Staatsoberhaupt, nach dem Vorbild der Vereinigten Staaten von Amerika.
 

 
"Brüssel ist die Welthauptstadt der Mauschelei."
(Florian Stumfall)
 
 
Florian Stumfall hat die Entwicklung der EU sorgfältig beobachtet und analysiert.
 
Sein Fazit: Die EU befindet sich auf dem besten Weg zur Diktatur.
Jedes "Weiter-so" bringt uns dem Untergang der Freiheit in Europa näher.
 
In seinem Buch
"Das EU-Diktat"
hat er weder leichtfertig noch plakativ kritsiert, sondern ausführlich und wohlbegründet dargelegt, warum Beobachtung und Analyse zwangsläufig Befürchtungen wecken und Warnungen notwendig machen.
 
zum Shop
 

In diesem Zusammenhang ebenfalls interessant
und wichtig:
 
 
"Das Euro-Schlachtfest
Die Logik der Krise"
 
Schließlich ist die gemeinsame Währung eines der größten Probleme dieser EU. Angela Merkel liegt nicht allzu falsch, wenn sie erklärt: "Zerbricht der Euro, zerbricht auch die EU", doch es ist die gleiche schwierige Gemengelage innerhalb der Mitgliedsstaaten, die alle Maßnahmen rings um den Euro bestimmt.
 
 
 
(Zum Shop: Cover anklicken)
auch als E-Book
 
 

 
Hat Ihnen dieser Paukenschlag
etwas gebracht?
 
Mit einem Förder-Abo
erhalten Sie zusätzlich
alle 2 Monate das Dossier
EWK - Zur Lage,
einen der beiden Sammelbände
"Paukenschläge 2003-2008 oder 2009-2011"
und weitere Vorteile.
 
Außerdem machen Sie mir damit eine Freude.
 
EWK-Zur Lage, Ausgabe 4, ist am 23. Juli erschienen.

 
 
"Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn ich es verändere.
Ich weiß aber sehr wohl, daß ich verändern muß,
wenn etwas besser werden soll".
(Josef Schmidt)
 
 
Wo bleibt die Revolution?
Die Sollbruchstelle der Macht
 
 
 
 
Besuchen den Sie meinen Online-Shop.
 
Diesen Titel und viele weitere wichtige Bücher
finden Sie unter der Rubrik: Gesellschaft, Soziales, Politik

Angela Buer - Meine Rückengeschichte
Ein Erfahrungsbericht über eine erfolgreiche Selbstheilung.

 

Wirbel selbst einrenken?

Angela Buer hat über viele Jahre an schlimmen Rückenschmerzen gelitten.

Als die Ärzte und Physiotherapeuten mit ihrem Latein am Ende waren - und der Rücken beinahe auch, erkannte sie, dass ihr niemand helfen konnte, außer vielleicht sie selbst.

Sie informierte sich, las viele Bücher und probierte vieles aus. Allmählich verstand sie, wie das Wechselspiel von Muskulatur, Skelett und Nervensystem funktionierte und entwickelte eine Reihe einfacher Übungen, die es möglich machten, einen "Schmerzherd" nach dem anderen zu beruhigen und ihren Rücken in einem Maße zu stabilisieren, dass sie sich heute wieder uneingeschränkt und schmerzfrei bewegen kann.

Wie ihr das gelungen ist, hat sie für alle Leidensgenossen dokumentiert.

Das Buch ist kein medizinischer Ratgeber, sondern ein Erfahrungsbericht mit vielen Denkanstößen und praktischen Anregungen für alle, die den Mut haben, die Verantwortung für ihre quälenden Rückenschmerzen selbst zu übernehmen.

Wr bieten dieses Buch zum Download in zwei Versionen an. Als typisches E-Book mit allen Funktionen für den E-Book-Reader und als pdf-Datei, mit einer feststehenden Formatierung, die es einfach macht, einzelne Seiten bei Bedarf auszudrucken.

Ihr direkter Link zum Online-Shop Meine Rückengeschichte:

- PDF-Version ---------- EPUB-Version -

 
 
 
 

 

 

 

 
 
nach oben
Kommentare zu diesem Paukenschlag


Der aktuellste Paukenschlag

 Newsletter abonnieren
ändern oder kündigen

 

 

 

 

 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 

 Google

auf egon-w-kreutzer.de suchen

 
Archiv Arbeitsplatzvernichtung
 
 

aktuell

ewk- Zur Lage
Ausgabe 4 - Welt - Europa - Deutschland

ewk- Zur Lage
Ausgabe 3 - Welt - Europa - Deutschland
ewk- Zur Lage
Ausgabe 2 - Krieg um die Krim
Förder-Abonnement
incl. ewk - Zur Lage
 
  Kaffeekasse

Sie möchten leichter werden?
Informieren Sie sich jetzt über die MWL-Methode
 
 

Wissen was kommt,

bevor es zu spät ist.


Egon W. Kreutzer

Wo bleibt die Revolution
Die Sollbruchstelle der Macht


 Anker Julie

 

 Meistgelesen

Paukenschlag am Donnerstag,
ca. Seitenaufrufe an Donnerstag und Freitag

1550 Die Gebote der Weltherrschaft

Über egon-w-kreutzer.de

Seit über 10 Jahren bin ich mit einer eigenen Homepage online und kommentiere das aktuelle Zeitgeschehen, stets verbunden mit dem Versuch, dabei aus den frühesten Anzeichen "sonderbarer" Veränderungen meine Schlüsse für die zukünftige Entwicklung zu ziehen.

Leider habe ich dabei in vielen Fällen mit äußerst negativen Prognosen Recht behalten.

Vor den Folgen der Agenda 2010 und der Hartz-Gesetze habe ich schon gewarnt, bevor sie offiziell verkündet wurden.

Das Kommen der Finanzkrise habe ich lange vor dem Krachen von Lehman-Brothers angekündigt, nämlich schon als in Deutschland die kleine IKB in Schwierigkeiten geriet.

Und derzeit richte ich mein Augenmerk über das aktuelle Geplänkel um die Ukraine recht weit in die Zukunft und warne vor der großen kriegerischen Auseinandersetzung zwischen den USA und China, die gerade in Nigeria durch die USA wieder angeschoben wird.

Neben den ständigen Veröffentlichungen im Internet bin ich auch als Buchautor nicht mehr ganz unbekannt. Mit vier Bänden "Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre" habe ich einen Grundstein für ein alternatives Wirtschafts- und Geldverständnis gelegt. Ganz neu (2013 und 2014 erschienen) habe ich mich mit "Das Euro-Schlachtfest" und "Wo bleibt die Revolution" zu Wort gemeldet.

Aus den Paukenschlägen der vergangenen Jahre sind zwei Sammelbände entstanden, in denen die wichtigsten und "schönsten" Aufsätze zusammengefasst sind.

Daneben habe ich weiteren Autorinnen und Autoren die Chance gegeben, ihre wichtigen Texte, die von den etablierten Verlagen nicht angenommen wurden, bei mir zu veröffenltichen. Dazu gehören insbesondere Samirah Kenawi (Falschgeld), Florian Stumfall (Das EU-Diktat), Freimut Kahrs (Lebenslüge Freiheit) und Karl Waldecker (GLOCALIS).

Seit kurzem habe ich mich entschlossen, auch einen regelmäßigen Informationsdienst "ewk - Zur Lage" herauszubringen, der über ein Förderabonnement, aber auch in Einzelausgaben kostenpflichtig bezogen werden kann.

Ich freue mich, wenn Ihnen meine Aufsätze und meine Bücher gefallen - und ganz besonders, wenn
Sie mir das auch mitteilen
.

Ihr Egon W. Kreutzer

Bücherspenden-Fonds

Der Bücher-Spenden-Fonds,

eine Einrichtung für Menschen, die sich ein Buch, das sie lesen möchten, nicht leisten können, wird immer wieder von großzügigen Spendern aufgefüllt.

Aktuell steht ein Betrag von 15,60 Euro zur Verfügung.

Hier finden Leser und Spender Informationen dazu.

 Links

Politik im Spiegel
hochaktuell auf der Höhe der alternativen Meinung
http://politik-im-spiegel.de/

Gert Flegelskamp
ein geradliniger Querdenker, bringt laufend kluge, gut recherchierte Analysen - und dazu seine ganz klare Meinung zum Ausdruck
http://www.flegel-g.de/

Sozialticker
Informationen und Kritik zur aktuellen Sozialpolitik
http://www.sozialticker.com

Kritisches Netzwerk
engagierte, kritische Stimmen - stets aktuell
http://www.kritisches-netzwerk.de/

Mag Wompel
das labournet - die Gewerkschaftslinken
http://www.labournet.de

Cleanstate e.V.
H.J.Selenz im Kampf gegen Korruption, Betrug und Vetternwirtschaft
http://www.cleanstate.de/start.html

Nachdenkseiten
nur mehr bedingt empfehlenswert. Die Macher schweben in ihren Eigenbeiträgen auf einer Wolke der EU-phorie, und die Nachrichten gibts anderswo auch.
http://www.nachdenkseiten.de/

Statistisches Bundesamt
viel Wissenswertes z.T. sogar aktuell
http://www.destatis.de