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Paukenschlag
am Donnerstag
No. 6 /2014
vom 3. März 2014


Kommentare zum Zeitgeschehen von Egon W. Kreutzer

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Wolf's Faschings-Dienst
am Rosenmontag
 
Nachdem der reguläre PaD No. 6 /2014 letzte Woche ausgefallen ist, gibt es heute für alle, die von der Närrischen Zeit soweit unbehelligt sind, dass ihnen das Lesen von Texten, die über das Twitter-Format hinausgehen, noch mühelos möglich ist, die Niederschrift eines seltsamen Tondokuments, das ich bei mir unter Verschluss halte.
 
Bitte entscheiden Sie sich vor dem Lesen für eine Perspektive.
 
Dieser Text lässt sich ebenso gut linksrum, wie rechtsrum lesen. Interessant auch die Vogelperspektive und besonders verblüffend die Lesart unter Verwendung des Platon'schen Höhlengleichnisses.
 
Lesen Sie den Text dann aus einer anderen Perspektive auf's Neue.
 
Wiederholen Sie diesen Vorgang so lange, bis Sie Ihren eigenen Standpunkt auch beim Suchen unter der Laterne nicht mehr wiederfinden.
 
Alaaf und Helau!
 
Rassismus und Fremdenfeindlichkeit
der Feldhamster
 
Sie hören eine Sendung von Radio "Offenes Hamsterland".
Am Mikrofon: Artur Schönsprech.
 
 
"Die Feldhamster sterben aus!"
 
Wer von Ihnen, liebe Hörer, hat dieses Klagelied nationalistischer Feldhamster nicht schon einmal gehört?
 
Natürlich lässt sich mit solchen Parolen gut Stimmung machen, vor allem unter den bildungsfernen Hamsterschichten aus dem Harz, die nach wie vor allem Fremden mit äußerster Feindseligkeit gegenüberstehen, statt sich zu öffnen und die auf sie einströmende Vielfalt als Bereicherung zu erkennen.
 
Aber so sind sie eben, die einzelgängerischen Wühler, in ihren voll mit goldenen Getreidekörnern gefüllten Wohnungen. Weder bereit zu teilen, noch bereit auch nur in Gespräche einzutreten.
 
Dabei unterscheiden sich diese Wühler von uns anderen Nagern doch nur in marginalen Äußerlichkeiten. Doch genau auf diesen Äußerlichkeiten bauen die Wühler ihre Argumentation auf:
Wir würden in Gruppen und Sippen leben und uns ungebremst vermehren, während sie eben als Singles alleine wohnen und sich nur hin und wieder in Swinger Clubs begegnen, um Sex zu haben.
 
Unsere schmucklosen grauen, schwarzen und braunen Felle würden das farbenfrohe Bild ihrer schmucken Felle verschandeln, wenn zu viele von uns sich zwischen ihnen niederließen, und überhaupt kämen wir ja nur, um ihre unterirdischen Speisekammern zu plündern.

 

 
Doch nicht alle Feldhamster sind so verbohrt.

Unser Korrespondent Gunnar Spitzmaus hatte am Sonntag letzter Woche die Gelegenheit, der Jahreshauptversammlung der Hamster-Partei "Die Offenen" beizuwohnen, sein Bericht ist ermutigend. Hören Sie seine Reportage mit Ausschnitten aus den Redebeiträgen:
 
Liebe Hörer zuhause an den Apparaten, ich berichte hier live aus dem Tongrundtal, wo die alljährliche Hauptversammlung der Hamster-Partei "Die Offenen" ihrem Höhepunkt zustrebt.
 
Die Jahreshauptversammlung der "Offenen" ist, wie zu erwarten war, geprägt vom Wohlwollen gegenüber allen Nagern. Nicht wenige der Delegierten haben sich eigens die Felle grau gefärbt, um ihre Sympathie für ihre nahen Verwandten in der großen Nagerfamilie zum Ausdruck zu bringen.
 
Nach den unvermeidlichen Begrüßungen und Rechenschaftsberichten, folgen nun - in Vorbereitung der Neuwahlen des Vorstands - die Reden der Kandidaten.
 
Armin von der fruchtbaren Senke, noch amtierender Vorstand, der sich zur Wiederwahl stellt, beginnt soeben in gewohnt verbindlicher und kompromissbereiter Art.
Hören wir kurz rein:

"... alle Lebewesen dieser Welt müssen am Reichtum dieser Welt teilhaben. Es ist uns doch sogar gelungen, in friedlicher Koexistenz mit den Menschen zu leben und dabei immer enger zusammenzurücken.
 
Hat uns das, was von den Rassisten als ‚Landraub' angeprangert wird, denn geschadet?
 
Nein! Einst weit verstreut lebende Sippen haben doch nur dadurch Gelegenheit erhalten, ihre familiären Bande zu beleben. Aus Einzelgängern, die sich früher nie begegneten, erwuchsen schöne Gemeinschaften, fruchtbarer Austausch von Gedanken und Meinungen, was ja letztlich auch zur Gründung unserer Partei geführt hat."
 
(donnernder Applaus der Delegierten)
 
"Dass diese Menschen den Boden immer weiterer Gebiete unserer angestammten Heimat durch ihre Bauwerke versiegeln, wird doch dadurch mehr als ausgeglichen, dass ihre intensive Landwirtschaft auf den verbliebenen Flächen immer noch genügend Körner hervorbringt, um uns zu ernähren.
Zugegeben, die immer schwerer werdenden Traktoren haben schon so manche Familie in ihren Höhlen zerquetscht. Das hat Trauer unter uns ausgelöst, doch darf es doch nicht zu Zorn führen! Nichts davon geschah in böser Absicht.
 
Fassen wir uns doch lieber an die eigene Nase! Niemand von uns ist gezwungen, seinen Bau direkt unter Äckern und Wegen anzulegen.
Mit ein bisschen gegenseitiger Rücksicht ist es ein Leichtes, sich an sicheren Waldrändern niederzulassen und die Behausung nur dann zu verlassen, wenn dadurch weder Landwirte noch Bauarbeiter in ihrem Tun gestört werden.
 
An diesem Beispiel, an der wahrhaft guten und friedfertigen Koexistenz zwischen uns Feldhamstern und den Menschen, sollte doch jeder fortschrittliche Feldhamster erkennen können, dass auch das Zusammenleben mit den Familien der anderen Nager nichts von dem hervorbringen wird, was an Diffamierungen und Diskriminierungen von konservativen und faschistoiden Klüngeln in die Welt gesetzt wird.
 
Nager und Wühler sind doch schon immer eine einzige große Familie. Gerade unter den Nichthamstern unter den Nagern befinden sich viele Fachkräfte und Spezialisten, die uns zum Beispiel beim Tunnelbau, aber bei weitem nicht nur da, hervorragende Dienste leisten.
 
Ist eine von Mäusen vorgegrabene Röhre nicht eine ungeheure Arbeitserleichterung für uns Feldhamster?
 
Dass sich Mäuse und Ratten, ja selbst Kaninchen, wenn sie ausgehungert auf unsere Vorratskammern treffen, daran gütlich tun, das darf ihnen doch niemand verwehren! Die Welt und ihre Früchte gehören schließlich allen Nagern!
 
Zum Ausgleich erfreuen die Nichthamster uns doch mit der Kultur ihrer Heimat, die sie mitgebracht haben um sie uns nahezubringen. Welcher Feldhamster genießt nicht das nächtliche Fiepen der Feldmaus, den schrillen Pfiff der Ratte. Es ist einfach nur dumpfe Feldhamstertümelei, sich darüber zu beschweren, als handle es sich dabei um ruhestörenden Lärm.
 
Wer nicht schlafen kann, soll einfach raus aus der Röhre und sich am frohen Musizieren unserer Freunde erfreuen!
 
Also rufe ich euch allen zu:
 
Wir Offenen halten allen Nagern unser Herz, unsere Wohnungen und unsere Vorratskammern offen.
 
Es lebe die Vielfalt! Es lebe unsere Partei der Offenen!"
 
 
(langanhaltender Beifall)
 
Nun tritt der als Realo bekannte Uli Ja'aber ans Pult. Sein Erscheinen wird von einem Teil der Delegierten mit Pfiffen und Buhrufen begleitet.
Allmählich kehrt jedoch Ruhe ein.
 
Ja'aber holt noch einmal tief Luft und
 
"Genug gesülzt, Leute!"
 
(erstaunte Reaktionen)
 
"Ja, wundert euch! Als ich - als eines der Gründungsmitglieder der Offenen- vor nunmehr gut 20 Jahren unser erstes Parteiprogramm mitentwickelte, da waren die Zustände für die Nager aller Länder schlimm - und es galt, eine Initiative des guten Willens und der Verständigung zu starten.
Wir haben ja auch viel erreicht und manche unserer Gedanken sind längst auch von den anderen Parteien aufgegriffen worden. Die Lage der Nager hat sich verbessert - und der Schaden, den wir Feldhamster bei den Menschen anrichten, ist auf weniger als 5 Prozent seines ursprünglichen Ausmaßes zurückgegangen.
 
Unser engagiertes Gegensteuern hat also gewirkt.
 
Wir haben Zustände erreicht, wie wir sie uns bei unserer Gründung nie haben träumen lassen. Denken wir nur an die Ausweitung der doppelten Staatsbürgerschaft, an die Niederlassungsfreiheit aller Nager im allseits offenen Hamsterland. Ich denke, darauf können und sollen wir stolz sein.
 
Was aber bringt uns das heute noch an Wählerstimmen?
 
Heute ist der Zeitpunkt für eine neue Lagebeurteilung und eine neue Strategie!
 
Ich meine, und bitte hört mir gut zu:
 
Von nun an gilt es, die neu gefundene Balance zu stabilisieren. Wir haben unseren Teil getan, nun sind auch mal die an….
 
(Der Rest des Satzes geht in Pfiffen und Buhrufen unter, Ja'aber wird mit Sprechchören aufgefordert, das Rednerpult zu verlassen, vereinzelt werden Rufe nach einem Parteiausschlussverfahren laut.)
Nach etwa fünf Minunten mit zum Teil tumultartigen Szenen schiebt Armin von der fruchtbaren Senke seinen Rivalen um das Amt des Parteivorsitzenden vom Pult und nimmt selbst das Mikrofon. Schnell kehrt wieder Ruhe ein.)
 
"Wir haben nun gehört, dass wir unseren erfolgreichen Kurs verlassen und uns mit dem schon Erreichten zufrieden geben sollen.
 
Was würden wohl unsere Freunde unter den Nagern und unsere vertrauten menschlichen Mitbewohner Hamsterlands dazu sagen?
 
Wollen wir wirklich zurückkehren zu einem Kurs der Fremdenfeindlichkeit und des Rassismus?
 
Ich sage: Nie, nie, nie!
 
Und deshalb übergebe ich jetzt das Mikrofon an unseren jungen, aufstrebenden Freund Heinrich Buntrock. Bitte, lieber Heinrich …"
 
Mit federnden Schritten betritt Heinrich Buntrock das Podium, postiert sich hinter dem Rednerpult, nimmt einen großen Schluck natürlichen Regenwassers und hebt an:
 
"Freunde! Ich schäme mich heute, mit einem Hamster wie Uli Ja'aber in einer Partei zu sein. Ich kann nur hoffen, dass er bald wieder zur Vernunft kommen wird.
 
Das vorab.
 
Freunde!
Seit zwei Jahrzehnten kämpfen wir nun unerschütterlich für das Recht aller Fremden, sich frei von Diskriminierung und Vorurteilen auf unserem Boden, in diesem, unserem schönen Hamsterland bewegen zu dürfen. Wir werden dafür gelobt und international anerkannt. Überall auf der Welt sind die berühmtesten Couturiers schon wieder dabei, neue, zauberhafte Kreationen aus feldhamsterfellähnlichen Materialien zu schaffen.
Feld- Spitz-, ja sogar Kirchenmäuse laben sich an unseren Getreidevorräten - endlich sind wir akzeptiert und tragen nicht mehr den Makel des bösen, rassistischen und fremdenfeindlichen Feldhamsters, der uns lange Zeit anhaftete, wie ein Kainsmal!
 
Nein, Freunde, wenn ihr mich zum neuen Vorsitzenden wählt, werden wir unseren Weg unbeirrt weitergehen, bis uns alle Welt nicht nur akzeptiert und respektiert, sondern so inbrünstig liebt, wie wir es verdienen.
 
Und, Freunde, ich habe noch eine Überraschung für euch.
 
Eine Mitteilung von ungeahnter Wichtigkeit und nicht zu überschätzender Bedeutung:
 
Die Menschen haben unser Verhalten mit der höchsten Auszeichnung, die sie zu vergeben haben, geehrt:
 
Wir Feldhamster, ja, wir Feldhamster
 
wurden auf die
Rote Liste
gesetzt!
 
 
Wir werden also von den Menschen künftig höher geachtet als je zuvor. Man wird uns mit vorzüglichster Hochachtung begegnen. Was von den Menschen seit ewigen Zeiten als Menschenland angesehen wurde, wird nun auch bei den Menschen wieder "Hamsterland" heißen.

Sie werden uns nicht mehr mit ihren Baumaßnahmen stören. Jede neue Straße, jeder neue Supermarkt in Hamsterland kann erst errichtet werden, und jetzt hört genau zu:
 
Kann erst errichtet werden,
wenn es am vorgesehenen Platz
keine Hamster mehr gibt.
 
Ein Triumph, der nicht zuletzt meiner unermüdlichen Mitarbeit in mehreren interkulturellen Gremien, zuletzt als Gast im Labor der Intercosmeticspharma Ltd., zu verdanken ist.
Also:
 
Wer kann unsere Interessen wohl besser vertreten als ich?
Ich bitte um eure Stimme, für ein glückliches, freies, multikulturelles Hamsterland!"
 
Es brandet tosender Applaus auf. Die Abstimmung ist eigentlich überflüssig. Buntrock hat die Herzen der Delegierten im Sturm erobert. Einstimmig wird er zum neuen Vorsitzenden gewählt. Und mit dieser hoffnungsfrohen Botschaft gebe ich zurück ins Funkhaus. Sie hörten Gunnar Spitzmaus, live aus dem Tongrundtal.
 
 
Soweit die Reportage von Gunnar Spitzmaus, einem voll integrierten und vollwertigen Mitglied der Bevölkerung Hamsterlands, dem wir schon so manche hervorragende Reportage zu verdanken hatten.
 
Sein Bericht spricht allem Hohn, was derzeit an Hetzparolen über eine angebliche Attacke der Menschen zu lesen ist.

Genau dort, wo am letzten Sonntag die Jahreshauptversammlung der "Offenen" stattgefunden hat, weil sich dort eine der größten und bevölkerungsreichsten Hamstersiedlungen befindet, soll es seit Montag keine Hamster mehr geben.
 
Ein Witz!
 
Die Verleumder behaupten sogar, dort sei bereits mit dem Aushub für ein neues, großes Einkaufszentrum auf der grünen Wiese begonnen worden. Das wüsste ich doch!
Das müsste ich von hier aus doch sehen können, wenn ich die Nase aus meinem Funkloch stecke!
 
Unterstellt wird, es handle sich um eine Intrige einer radikalen Gruppe hamsterophober Nager, die sich von dem neuen Einkaufszentrum zudem viele neue Mülltonnen mit leckerem Inhalt erhoffen.
 
Ein bis dahin nicht namentlich benannter Nager, so streuen es die nationalistischen Hamster, soll angeblich die falsche Expertise über das Fehlen jeglichen Hamsters im Baugebiet erstellt haben.
 
Das alles sind verlogene Lügen, auf die nur leicht beeinflussbare Feldhamster wie Uli Ja'aber hereinfallen können.
 
Wir, von Radio Offenes Hamsterland, haben den Gegenbeweis:
 
Ein Exemplar der Roten Liste wurde, wenn auch zerrissen und zerknüllt, erst gestern in den Räumen unserer Redaktion gefunden. Ich darf vorlesen …
 
Einen Augenblick, bitte, liebe Hörer.
 
Was ist denn los da draußen? Ich bin auf Sendung!!!
 
Waaas? Wer sagt, hier gibt es keine Feldhamster mehr?
 
Natürlich gibt es hier ...,
hab doch erst gestern noch einen Ffffeldhhha… uurgggH!
 
 
 
So, das war der letzte.
 
Lass sehn!

Nee, das war kein Hamster, hätt'ste leben lassen können.
 
Mensch guck ma, der hat 'n Mikro in seinem Bau.
Ich dachte immer, nur Elstern klauen …
 
Egal, ich hol die Bagger.
 
 
 

 

 
Gerne erinnere ich heute daran, dass die wichtigsten und über den Tag hinaus gültigen Paukenschläge aus den Jahren 2003 bis 2011 auf insgesamt über 800 Druckseiten in zwei Hardcover-Bänden nachgelesen werden können.
 
...
 
Da werden Erinnerungen wieder lebendig, vor Jahren getroffene Vorhersagen lassen sich im Nachhinein überprüfen, und wer meine Seiten erst frisch entdeckt hat, hat damit die beste Möglichkeit, sich einzulesen und das Gedankengebäude zu erkunden, auf dem auch meine aktuellen Beiträge aufbauen.
 
Diese Paukenschlagbücher sind übrigens auch - einzeln oder im Doppelpack -
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(Einfach mal anklicken.)
 
 
 

 

 

 

 

 

 
 
 



Weitere wichtige Bücher mit guten Gedanken für eine bessere Welt:
 
 Egon W. Kreutzer
Unsere Freiheit - man kann sich dafür einsetzen
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 Egon W. Kreutzer
Eigentum und Teilhabe (WWW Band IV)
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 Freimut Kahrs
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 Karl Waldecker
GLOCALIS - die Welt fair ändern
   Printausgabe
 
 

 

 

 

 
 
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 Egon W. Kreutzer

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Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 

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Seit über 10 Jahren bin ich mit einer eigenen Homepage online und kommentiere das aktuelle Zeitgeschehen, stets verbunden mit dem Versuch, dabei aus den frühesten Anzeichen "sonderbarer" Veränderungen meine Schlüsse für die zukünftige Entwicklung zu ziehen.

Leider habe ich dabei in vielen Fällen mit äußerst negativen Prognosen Recht behalten.

Vor den Folgen der Agenda 2010 und der Hartz-Gesetze habe ich schon gewarnt, bevor sie offiziell verkündet wurden.

Das Kommen der Finanzkrise habe ich lange vor dem Krachen von Lehman-Brothers angekündigt, nämlich schon als in Deutschland die kleine IKB in Schwierigkeiten geriet.

Und derzeit richte ich mein Augenmerk über das aktuelle Geplänkel um die Ukraine recht weit in die Zukunft und warne vor der großen kriegerischen Auseinandersetzung zwischen den USA und China, die gerade in Nigeria durch die USA wieder angeschoben wird.

Neben den ständigen Veröffentlichungen im Internet bin ich auch als Buchautor nicht mehr ganz unbekannt. Mit vier Bänden "Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre" habe ich einen Grundstein für ein alternatives Wirtschafts- und Geldverständnis gelegt. Ganz neu (2013 und 2014 erschienen) habe ich mich mit "Das Euro-Schlachtfest" und "Wo bleibt die Revolution" zu Wort gemeldet.

Aus den Paukenschlägen der vergangenen Jahre sind zwei Sammelbände entstanden, in denen die wichtigsten und "schönsten" Aufsätze zusammengefasst sind.

Daneben habe ich weiteren Autorinnen und Autoren die Chance gegeben, ihre wichtigen Texte, die von den etablierten Verlagen nicht angenommen wurden, bei mir zu veröffenltichen. Dazu gehören insbesondere Samirah Kenawi (Falschgeld), Florian Stumfall (Das EU-Diktat), Freimut Kahrs (Lebenslüge Freiheit) und Karl Waldecker (GLOCALIS).

Seit kurzem habe ich mich entschlossen, auch einen regelmäßigen Informationsdienst "ewk - Zur Lage" herauszubringen, der über ein Förderabonnement, aber auch in Einzelausgaben kostenpflichtig bezogen werden kann.

Ich freue mich, wenn Ihnen meine Aufsätze und meine Bücher gefallen - und ganz besonders, wenn
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