Der Tageskommentar vom 22. Mai 2014

12.45 Uhr Die Gebote der Weltherrschaft

Der heutige Paukenschlag kommt komödiantisch daher. Das ist nur eine Möglichkeit, sich einer Thematik zu widmen, die im Grunde todernst und furchterregend ist. Es geht weniger um die Frage, wer letztendlich genau die Welt - oder doch zumindest weite Teile davon - beherrscht, ob es nun die Bilderberger oder eine andere bekannte Geheimgesellschaft sein mag, oder vielleicht ein Club, von dem bis heute noch nie jemand gehört hat, außer denen, die ihm angehören.

Es geht darum die Schlichtheit der Gedanken und Motive derer offenzulegen, die an den Schalthebeln der (fast-) Allmacht sitzen, und die Schlichtheit der Gemüter jener, die sich gerne und willig beherrschen lassen, weil sie das auch der qualvollen Mühe des eigenen Denkens enthebt.

Es freut mich, wenn Sie beim Lesen lachen.
Noch mehr freut es mich, wenn Sie lachen und zugleich nachdenklich werden.
Am meisten freut es mich, wenn Sie diesen Text so weit wie möglich streuen.

 

Ihr Egon W. Kreutzer

Lesen Sie hier: PaD 19/ 2014 Die Gebote der Weltherrschaft

 
 
Schon die Euro-Krise hat sich nicht schönreden lassen, und sie ist noch lange nicht zu Ende.
 
Auch hier könnte ein schöner Krieg den Erklärungsnotstand der Politik mit Bomben und Granaten aus der Welt schaffen.
 
Es gibt eine infame Logik hinter diese Krise.
Das Euro-Schlachtfest ist fest eingeplant.
 
 
 
Die unsägliche Politik der EU, die dabei ist, uns den Rest an Freiheit und Demokratie, der in den Nationalstaaten noch übrig ist, wird am 25. Mai zu einem Erstarken aller radikalen Kräfte in Europa führen.
 
Das hätte vermieden werden können, hätte man die Bevölkerung nicht gezielt und mit aller Macht ins Abseits gedrängt.
 
Nun führt das EU Diktat zum Untergang der Freiheit in Europa.
 
 
NEU!
Rezension von Peter Helmes zum EU-Diktat auf Conservo und Journalistenwatch erschienen.
 


Seit geraumer Zeit erhebt sich immer stärker die Frage, wie das noch weitergehen soll, und wandelt sich allmählich in die Frage nach dem Ende mit Schrecken, das immer noch besser sein soll, als ein Schrecken ohne Ende:

Wo bleibt die Revolution?

 

 

Zu dem Buch "Wo bleibt die Revolution" erreichte mich heute diese E-Mail, über die ich mich natürlich sehr gefreut habe.

Guten Morgen lieber Herr Kreutzer,

gestern habe ich Ihr neuestes Buch zu Ende gelesen. Es liest sich so spannend wie damals der „Medicus“, die Zusammenhänge werden klar, die Bilder treffen den Kern. Ich bin sehr begeistert, verstehe jetzt einige Sachen noch besser. Habe das Buch schon verliehen, zusammen mit dem EU-Diktat, welches auch brillant geschrieben ist. In aller Trostlosigkeit gibt es Hoffnung, betrachtet man die Separationsbestrebungen. Für mich ist aber auch die Gleichgültigkeit und neues Biedermeiertum, die zur Aushöhlung des Systems beitragen, ein wichtiger Faktor. Biedermeier hocken an den seichten Uferböschungen, spielen nicht mehr mit und nehmen dem ganzen Wasserlauf Energie.

Über das Bild mit dem Rinnsal, Bach, Fluß, Strom habe und denke ich noch sehr nach.

Da wird der dicke Klotz Hartz in die Mitte vom Strom versenkt. Das Wasser verliert an Fahrt, die Mitte wird aufgerüttelt und treibt auch auseinander, gerät sogar in den Kurven an die Ränder. (...)

Egal. Ich weiß nicht ob und was ich wählen soll !!! Sie ?????????

Ich will kein TTIP, kein TISA, keinen Russenhass, keine Ausspähung, keinen Brüsseler Moloch, keine Faschisten.

Sie sehen, alles bleibt in der Negation, ich kann schon nicht mehr positiv formulieren, wohl weil ich selber keine Möglichkeiten für Handlungen sehe um uns wieder ins rechte Fahrwasser zu bringen.

(...)

Zur Zeit sauge ich auch alles auf, was es über Russland zu sagen gibt. Es ist sehr spannend und vielleicht sogar eine Lösung der Gegenwartsprobleme.

Vielleicht liegt es aber auch nur daran, dass die unendlichen Weiten noch Platz zum Träumen bieten.

(...)

Eine schöne Woche

Eva S.

 

Und noch eins:

In dem hier eingebetteten Video erklärt Frank Walter Steinmeier:

Dieser Protest da hinten, der zeigt, dass es immer noch Menschen gibt, die Europa nicht verstanden haben.

Da möchte ich - weil ich hier nicht schreien, sondern nur schreiben kann, in großen Lettern - entgegnen:

Hochgeschätzter Herr Außenminister,

wenn es mehr Menschen gäbe, die Europa verstanden haben, wäre aus dem Protest längst eine Revolution der "99 Prozent" geworden!