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29.03.2015

Julies Bild vom Sonntag

Wolfgangs Bild vom Sonntag

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28.03.2015
27.03.2015
26. März 2015

12.15 Uhr Jens Weidmann - zwischen Amt und Vernunft

Über Jahrzehnte galt die Deutsche Bundesbank als Hort der Stabilität und die Deutsche Mark als eine der stabilsten Währungen der Welt. Und wenn die meisten Deutschen von Geld und Währung auch keine Ahnung hatten, einig waren sich alle darin, mit ihrer Mark über ein "gutes Geld" zu verfügen.

Gestern Abend war der Präsident der Deutschen Bundesbank, die mit dem Übergang zum Euro wenig von ihrer Reputation aber viel an Einfluss verloren hat, in München und sprach im Rahmen der "Münchner Seminare" über den Zusammenhang zwischen der Stabilität an den Finanzmärkten und der Geldpolitik der Notenbanken.

Ein wichtiges - und in meinen Augen seit mehr als einem Jahrzehnt überfälliges - Thema.

 

25. März 2015
 
09.30 Uhr GGSG - Gute Gaffer, schlechte Gaffer
 
Ein Airbus von German Wings ist abgestürzt.

An Ziel- und Abflugflughafen werden Angehörige, man kann es kaum anders nennen, aufgespürt und abgeführt. Individuelle Trauer muss von den Fluggästen ferngehalten werden. Ist schließlich schlecht fürs Geschäft.
 
Doch der Versuch einen nationalen Trauer- und Betroffenheitshype auszulösen, gerät inzwischen zur Katastrophen-Gigantomanie. Es sieht so aus, als befänden sich mehr Journalisten an der Absturzstelle als Rettungskräfte. Die Liveticker ticken, Sondersendungen bringen Fernseh- und Rundfunkprogramme durcheinander. Die Sensation macht Quote und Auflage.
 
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23. März 2015
 
10.00 Uhr Der Grexüaz - 216,9 Milliarden
 
In Anlehnung an den Gröfaz (größter Feldherr aller Zeiten) sollte auch für jeden neuen Rekordexportüberschuss ein griffiger Begriff eingeführt werden, der - ebenso wie der "DAX" - nicht mehr auf die dahinterstehende Realität verweist, sondern nur noch als Index wahrgenommen wird, von dem man weiß, wenn er steigt, ist es gut, wenn er sinkt, ist es schlecht. Vor allem aber muss dabei - wie beim DAX - die Frage, für wen es gut oder schlecht ist, vollkommen ausgeblendet werden.
 
Grexüaz - für "Größter Exportüberschuss aller Zeiten" ist dabei eine besonders hübsche Abkürzung, weil sie zugleich Assoziationen an den so genannten "Grexit" hervorruft, also den Ausstieg Griechenlands aus dem Euro, vielleicht aus der EU überhaupt.
 
Es ist sogar zu vermuten, dass der Anstieg des Grexüaz einen direkten Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit des baldigen Eintritts des Grexits hat.
 
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22. März 2015

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag


21. März 2015
20. März 2015

 

Sonnenfinsternis

(Spaß am Freitag)

 


19. März 2015

15.05 Uhr "Geschäftsmodell Irrtum"

 
Irgendwo auf dieser Welt scheint eine Unternehmensberatung ein hochwirksames Konzept zur Gewinnmaximierung erfunden und immer weiter entwickelt zu haben, denn inzwischen vergeht kaum noch ein Monat, in dem ich mich nicht über sonderbares Geschäftsgebaren wundern muss.
 
Die Strategie kommt aus den Ereigniskarten des Monopoly-Spiels. Dort heißt es: Bankirrtum zu deinen Gunsten, ziehe Geld ein.
 
Nur heute wartet der smarte Manager nicht mehr auf den Bankirrtum. Er produziert den Irrtum selbst - und zieht dennoch das Geld ein.
 
 

18. März 2015
 
09.30 Uhr Chaostage in Ffm
 
Monate nach der Inbetriebnahme eines Verwaltungsgebäudes treffen sich eine Handvoll Leute hinter rasiermesserbestücktem Drahtverhau um nachträglich so eine Art Weihe-Ritual zu vollziehen. Die Hexenmeister des Geldes, eingeschwebt auf Mega-Besen von Airbus und Boeing, wollen bei ihrer Schwarzen-Null-Messe unter sich sein.
 
Rauch steigt auf, von brennenden Polizeiautos, doch erreicht er nicht die oberen Etagen des Turmes, kriecht nicht durch die Filter der Belüftungsanlage, bleibt ein prickelndes Schauspiel, das man lächelnd ignoriert und vor dem untertänig hingehaltenen Mikrofon mit staatsmännisch zurückgehaltener Empörung als unangemessen tadelt.
 
Flugs wird getwittert und gepostet, gefacebookt und gewhatsappt was das Zeug hält. Tenor: Die nackte Gewalt die aus der Blockupy-Bewegung zu kommen scheint und ihr angelastet wird, schade nur der Sache. Widerstand ja, aber doch bitte nur im Rahmen von regelmäßig stattfindenden Wahlen. Hier zeigt die Linke/Rechte/Rechte/Linke wieder einmal ihre hässliche Fratze! Und so weiter.
 
Im Fernsehen werden wir am Abend die Bilder von hochanständigen Bankern in dunklen Anzügen sehen, die in seltener Einmütigkeit Europa, den Euro und sich selbst mit ekstatisch verzücktem Blick anbeten.
 
Die Frage braucht gar nicht gestellt zu werden, wer in diesem Spiel die Guten sind, und wer die Bösen. Die Bilder beantworten sie von selbst.
 
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17. März 2015
 
10.10 Uhr Trommelwirbel für den DAX
 
Gestern Abend, kurz vor der Tagesschau im Ersten, "Börse vor acht", Anja Kohl:
 
"... manchen ist das alles nicht geheuer. Sie warnen vor einer Aktienblase. Doch oft sind die Warner die, die den Kursgewinnenen hinterhertrauern, weil sie nicht investiert haben."
 
Wie zu erwarten war, hat die Geldpolitik der EZB die Inflation massiv angeheizt.
Vor genau einem Jahr ging der Doppelzentner DAX noch für 9.200 Euro über den Ladentisch. Heute, 365 Tage später, während ich diese Zeilen schreibe, muss man für die gleiche Menge DAX schon 12.145 Euro bezahlen. Das ist eine Inflationsrate, die zwar größer Null ist, aber keinesfalls unter 2 Prozent liegt. Es ist eine Preissteigerung von 32 Prozent innerhalb eines Jahres - und zeigt damit an, dass die Inflation dabei ist, in den Galopp überzugehen.
 
Sie glauben, das sei keine Inflation, sondern eine Wertsteigerung der Aktien?
 
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16. März 2015
 
12.00 Uhr Gar schröckliche Zeichen des Himmels
 
Gelobt sei die Kraft der Aufklärung, die uns die Angst vor den wundersamen, unheilschwangeren Zeichen des Himmels genommen hat. Die Sonnenfinsternis am Freitag wird als das wahrgenommen, was sie ist, nämlich eine regelmäßig wiederkehrende Konstellation der Stellung von Mond und Erde mit dem Bezugspunkt Sonne, und das Leuchten und der Knall über Deutschland, Österreich und der Schweiz vom Wochenende hat auch seine absolut unspektakuläre Deutung gefunden. Ein herumirrender Brocken aus dem Weltall hat sich in der Atmosphäre erhitzt und ist schlussendlich ohne einen Schaden zu hinterlassen verglüht, explodiert oder in kleinen Stückchen niedergegangen.
 
Nun dürfen wir uns glücklich preisen, dass die Wissenschaft in der Lage ist, diese Phänomene erklären zu können. So können wir die Angst davor jenen überlassen, die trotzig immer noch dem alten Aberglauben anhängen und schlimme Ereignisse auf uns zukommen sehen, während wir Aufgeklärten einfach weiter in den Tag hineinleben oder "business as usual" betreiben.
 
Allerdings meine ich, dass ein bisschen unwissenschaftlicher Angst auch in unserer Zeit nicht schaden könnte.
 
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Joachim Jahnke
hat am 14. März einen empörten Rundumschlag veröffentlicht, mit dem er weit mehr Menschen verunglimpft und in die Ecke der politischen Irrläufer und Blindgänger stellt, als nur Heiner Flassbeck und mich. Nachdem er dabei ungeniert - verkürzend und zum Teil sinnentstellend - auch aus unserem nichtöffentlichen Mailwechsel zitiert, hier nun mein

15. März 2015
 
 
 
Julies Bild vom Sonntag
 
 
 
Wolfgangs Bild vom Sonntag
 

14. März 2015
13. März 2015
12. März 2015
 
18.00 Uhr Statt eines Paukenschlags
 
stelle ich heute einen Aufsatz online, der allgemeine Gedanken zum drohenden Zusammenbruch der Ordnung enthält. Es ist weniger eine Warnung vor konkreten Gefahren, sondern mehr der Versuch, einen Trend zu fassen zu bekommen, der sich mit dem Satz auf den Punkt bringen lässt:
 
Eine Ordnung, bei der die Steigerung der Produktivität mit dem Wachstum der Armut einhergeht, entzieht sich selbst die Grundlage.
 
Lesen Sie's, wenn Sie Lust haben, in einer stillen Stunde. (Nur als PDF verfügbar)

11. März 2015
 
12.00 Uhr Die Russen können aber auch gar nichts, nicht mal richtig foltern
 
Wir haben es schon immer gewusst, die Russen können es einfach nicht. Seit der letzte Zar vom Thron gestoßen wurde, hat doch gar nichts mehr geklappt. Selbst Heldentaten, die lange Zeit den Russen zugerechnet wurden, wie etwa die Befreiung des KZs Auschwitz-Birkenau, stellen sich im Licht neuerer Erkenntnisse als Geschichtsklitterung dar.
 
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10. März 2015
 
10.30 Uhr Risiken und Nebenwirkung der gelebten Meinungsfreiheit
 
Am 27. Februar hatte ich den Fall eines 17-jährigen Schülers besprochen, der im Zusammenhang mit dem Besuch der Bundeswehr in seiner Schule einen verschärften Verweis erhielt, weil er es wagte, dem Jugendoffizier der Bundeswehr Fragen zu stellen, die dem Direktor seiner Schule missfielen. Die Bundeswehr hat sich meines Wissens in keiner Weise getroffen gefühlt oder gar beschwert.
 
Der Vorgang hatte auch in der überregionalen Presse ein gewisses Echo gefunden, wobei allerdings zum Teil Tatsachen nicht oder falsch berichtet wurden. Daher habe ich mich gefreut, gestern eine Mail aus Bamberg zu erhalten, mit der über Verlinkungen Zugang zu einer Reihe von Dokumenten verschafft wurde, die das Vorgehen der Schulleitung der Graf Stauffenberg Wirtschaftsschule in Bamberg noch unerträglicher empfinden lassen.
 
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9. März 2015
 
10.00 Uhr Aufstand der Ungerechten
 
Nimmt man für einen kurzen Augenblick die Sichtweise der Ungerechten ein, dann wird die Welt übersichtlich und einfach.
 
Oppermann will den Griechen kein Geld geben, die NATO will das Schwarze Meer erobern, Juncker will seine eigene Armee und während Draghi seine Billion raushaut soll die Rente mit 63 schon wieder eingestampft werden.
 
Alles ganz normal und richtig, solange nicht jemand mit einem pathologischen Gerechtigkeitsfimmel auftaucht und moralinsaure Soße drübergießt.
 
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8. März 2015
 
 
Julies Bild vom Sonntag
 
 
 
Wolfgangs Bild vom Sonntag
 

7. März 2015
 
08.00 Uhr Phantom J. Jahnke
 
Glaubt man dem im Internet als pdf hinterlegten "Lebenslauf von Dr. Joachim Jahnke" dann ist dieser Mann, den ich gerne als "Statistikschleuder" bezeichne, am 1. März dieses Jahres 76 Jahre alt geworden. Glückwunsch, Herr Dr. Jahnke!
 
Es ist allerdings verwunderlich, dass das Googeln nach "Joachim Jahnke" nur knapp 10.000 Suchergebnisse hervorbringt und das ersatzweise Suchen nach "J. Jahnke" ebenfalls nur rund 22.000 Treffer ergibt.
 
Es ist ebenso verwunderlich, dass die Bildersuche nach Joachim Jahnke zwar viele, viele Portraits auf den Bildschirm zaubert, aber keines, das dem Foto im Lebenslauf auch nur annähernd ähnlich ist.
 
Woran mag das liegen?
Scheut der Mann mit der steilen Karriere die Öffentlichkeit, obwohl er andererseits die Öffentlichkeit Woche für Woche mit seinen Diagrammen in seinem Sinne zu beeinflussen versucht?
 
Werfen wir noch einmal einen Blick auf seinen Lebenslauf. Da steht, von dort kopiert, z.B. die folgende Auskunft:
 
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6. März 2015
 
10.15 Uhr Noch mehr Hochverrat
 
Vermutlich haben Sie meinen Paukenschlag von gestern schon gelesen. Darin habe ich begründet, warum ich zu der Auffassung gelangt bin, dass es sich bei der Zustimmung des Deutschen Bundestages zu TTIP und den intensiven Anstrengungen der Regierung, diese Zustimmung herbeizuführen, um einen Akt von Hochverrat handelt.
 
Einer meiner regelmäßigen Leser stellte dazu dann unter anderem diese Frage:
 
Warum verklagt niemand „Mutti und Vatti“ wegen Hochverrat?
 
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5. März 2015
 
13.45 Uhr Hochverrat
 
Die von der Bundesregierung, namentlich von Angela Merkel und Sigmar Gabriel, betriebene Zustimmung der EU zum so genannten "Freihandelsabkommen" TTIP erfüllt meines Erachtens den Tatbestand des Hochverrats.
 
Die Beweisführung dazu führt über die Paragraphen 81-83a des Strafgesetzbuches und den Artikel 20 des Grundgesetzes zum Artikel 79 des gleichen Grundgesetzes, wobei dem Begriff der "Staatsgewalt" außerordentliche Aufmerksamkeit geschenkt wird.

4. März 2015
 
10.15 Uhr Der Gesetze Lücken
 
Die Gesetze kann man sich als Mauer vorstellen, die rings um das Reich der Guten und Gesetzestreuen errichtet ist. Wer sich innerhalb dieser Mauer bewegt, ist geschützt und sicher, wer sich außerhalb bewegt, gilt als "Outlaw" und wird von den "Law-and-order-Leuten" aufs Unbarmherzigste verfolgt.
 
Allerdings ist die Mauer nicht dicht. Die Spruchweisheit sagt: "Wie die Mauer, so die Erbauer", und lässt damit gewisse Zweifel am Geisteszustand der Gesetzesschmiede aufkommen.
 
Der jüngste Skandal um eine Lücke im Mauerwerk der Gerechten ist geradezu zum Totlachen: Richter erkennen Beweisfotos und Beweisvideos von Radarfallen nicht mehr als Beweismittel an,
 
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3. März 2015
 
08.30 Uhr Doping - unaufgeregt
 
Uralte Dopingvorwürfe gegen die Rennradler und die Bundesligakicker beherrschen heute die Schlagzeilen. Prima. Das lenkt ab. Egal von was. Hauptsache, die 80 Millionen Sachverständigen haben wieder ein Thema, auf dem sie ausgiebig herumkauen können.
 
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2. März 2015
 
08.30 Uhr Staatsbegräbnis für die HETA (geb. Hypo-Alpe-Adria)
 
Das Geschäftsmodell einer Hypothekenbank unterscheidet sich von dem anderer Banken ein bisschen. Eine Hypothekenbank vergibt langfristige Kredite. Hohen Auszahlungen an die Kreditnehmer stehen daher nur geringe Rückflüsse aus Zins und Tilgung gegenüber. Langfristig ein sehr rentierliches Geschäft, und bei seriös arbeitenden Bankern fast ganz ohne Risiko, denn bei Ausfall eines Schuldners können dessen Immobilien zu Gunsten der Bank verwertet werden.
 
Das Geschäftsmodell hat allerdings einen kleinen Haken. Zwar schöpft die Hypothekenbank ebenfalls Geld aus dem Nichts, doch aufgrund der langen Kreditlaufzeiten belasten die Auszahlungen der Kredite die Liquidität einer solchen Bank besonders,
 
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EWK-Special:
 
Who killed Boris, Wladimir? Gesprächsnotizen, erstmals öffentlich.
1. März 2015
 
 
 
Julies Bild vom Sonntag
 
 
Wolfgangs Bild vom Sonntag

 
28. Februar 2015
 
09.00 Uhr Der Traum vom bedingungslosen Grundeinkommen, BGE
 
Er wird wieder einmal weitergeträumt, wobei der Traum inzwischen sogar die Realität berührt.
Ein cleverer Unternehmer hat ein Crowdfunding Modell entwickelt, mit dessen Hilfe inzwischen
sieben durch das Los ausgewählte Deutsche für ein Jahr monatlich 1.000 Euro erhalten, wobei dieser "Lotteriegewinn" als bedingungsloses Grundeinkommen verkauft wird. Für den achten BGE-Empfänger wird derzeit gesammelt, die beglückende Aktion geht also rasant weiter.
 
Liebe Leute, vor allem alle unter euch, die sich aus besten Idealen heraus für ein BGE einsetzen:
 
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27. Februar 2015
 
10.00 Uhr Erst wenn das letzte Hirn gewaschen, der letzte Pazifist
 
mundtot gemacht und die letzte Pflugschar zu Schwertern umgeformt sein wird, werden sie erkennen, dass man Krieg nicht essen kann.
 
Das Bestreben, die alte germanische Kriegslust wieder aufleben zu lassen, konzentriert sich in bemerkenswerter Weise da, wo junge, noch leicht beeinflussbare und vor allem leicht disziplinierbare Menschen in Massenveranstaltungen von schnieken Jugendoffizieren in den Bann von Uniformen und hehren Worthülsen gezogen werden können.
 
Die Rede ist von den zunehmenden Auftritten der Bundeswehr bei Berufsorientierungstagen in Schulen.
 
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26. Februar 2015
 
20.05 Uhr Ba baa, Austria (Bye bye, Österreich)

Weitgehend unbemerkt von der europäischen Öffentlichkeit hat eine österreichische Bürgerbewegung im zweiten Anlauf die Hürden für ein Volksbegehren zum Austritt Österreichs aus der EU genommen.

Die Entscheidung der Bürger soll in der letzten Juni-Woche dieses Jahres an der Wahlurne abgefordert werden. 100.000 Unterschriften genügen, um den Nationalrat zu zwingen, sich mit der Thematik zu befassen.


25. Februar 2015
 
15.30 Uhr Die Dramatisierung des Banalen
 
Ja, es ist ärgerlich, wenn der Parkplatz vor deinem Haus, den du schon als dein Privateigentum angesehen hattest, plötzlich vom Nachbarn besetzt wird.
"Warum tut er das?", fragst du dich - und kommst einfach nicht auf die richtige Antwort.
Er tut das, weil er's kann, weil er's darf - und natürlich, weil er dich ärgern will.
 
Mit Tschinderassabumm haben US-Militäreinheiten an einer Truppenparade in der estnischen Stadt Narva teilgenommen. Ein paar hundert Meter von der russischen Grenze entfernt.
Warum tut der Ami das? Weil er's kann, weil er's darf - und natürlich weil er den Russen ärgern will.
 
In der Westukraine haben britische Soldaten begonnen, ukrainische Soldaten zu trainieren, mitten in den mühsam beginnenden Waffenstillstand und den Abzug schwerer Waffen hinein.
Warum tut der Tommy das? Weil er's kann, weil er's darf - und natürlich weil auch er den Russen ärgern will.
 
Warum leckt sich der Hund den Schwanz? Weil er's kann.
 
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24. Februar 2015
 
10.00 Uhr Der vermeintliche Kadavergehorsam und seine Ursachen
 
Wieder einmal wurde recht eindringlich die Frage an mich herangetragen, die sich nach meinen Erfahrungen viele immer wieder stellen. Wenn sie auch von unterschiedlichsten Blickwinkeln aus gestellt wird, einmal mehr die Wirtschaftspolitik betrifft, ein anderes Mal das Geldwesen, dann wieder die Durchsetzung außenpolitischer Interessen oder den Kampf gegen Terror, im Kern lautet sie:
 
Warum folgen die europäischen Regierungen den Vorgaben der USA?
 
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23. Februar 2015
 
10.00 Uhr Impfpflicht - statt Kostendämpfung im Gesundheitswesen
 
Wieder einmal wird eine Impfpflicht erwogen. Lernen sie nichts dazu, oder probieren sie es nur immer wieder?
 
Masern sind eine Kinderkrankheit, die einen lebenslangen Immunschutz hinterlässt. Das ist eine kostenfreie Leistung des menschlichen Immunsystems, die seit Urzeiten hervorragend funktioniert. Es bleibt ein Restrisiko, das darin besteht, dass infolge einer Masernerkrankung schwere Komplikationen auftreten können. Dieses Risiko wird jedoch von interessierter Seite stark übertrieben dargestellt.
 
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22. Februar 2015
 
 
Julies Bild vom Sonntag
 
 
 
Wolfgangs Bild vom Sonntag
21. Februar 2015
 
11.00 Uhr Schockfrost und Blitzeis - Tsipras gescheitert?
 
Resignation, Enttäuschung, Wut auf der einen Seite, Triumph, Zuversicht und Beckmesserei auf der anderen Seite. Dies alles ausgelöst von der Ansage, man habe sich geeinigt, Griechenland habe nachgegeben, Schäuble habe sich durchgesetzt.
 
Klar, säße ich am Schreibtisch eines Redakteurs einer der mächtigen Wahrheitsschmieden dieser Republik, ich würde auch in mit Häme verbrämten Jubel ausbrechen und wonnevoll mit dem verbalen Stiefelabsatz auf dem Fünkchen der Hoffnung, das Tsipras und Varoufakis entzündet haben, so lange herumtrampeln, bis auch der Letzte begreift, dass niemand eine Chance hat, wenn er versucht, sich gegen "die Macht" zu stellen.
 
Nun sitze ich aber nicht im goldenen Käfig der gezähmten Meinungsfreiheit, sondern draußen. Nun werde ich nicht von Friede Springer oder Liz Mohn gemästet und stehe auch nicht auf der Gehaltsliste irgendeiner Organisation, sei sie nun "Non-" oder bloß "Government".
 
Daher komme ich zu dem Schluss, der sich aus den dünnen Informationen, die inhaltlich durchgesickert sind, ergibt, dass die Verhandlung am Freitag nur deswegen nur zwei Stunden dauerte, weil sie im Grunde gescheitert ist.
 
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20. Februar 2015

10.00 Uhr Das Rote Kreuz
 
Haben Sie schon einmal für das Rote Kreuz gespendet?
 
Ich war nun ungefähr 20 Jahre lang Fördermitglied. Damals hatte ich dem Werber, der im Auftrag des Bayrischen Roten Kreuzes auf Provisionsbasis unterwegs war, einen Jahresbeitrag von 365,25 DM zugesagt. Täglich eine Mark für den guten Zweck, unter Einbeziehung von allfälligen Schaltjahren. Das wurde dann auf 192,00 Euro jährlich umgestellt und alle Jahre vom Konto abgebucht.
 
Gestern habe ich meine Fördermitgliedschaft gekündigt.
 
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19. Februar 2015
 
10.45 Uhr Nulla crux, nulla corona

"Kein Kreuz - und keine Krone", der Wahlspruch den Florian Geyer auf sein Schwert gravieren ließ, als er, einer der reichsten fränkischen Ritter, vor nunmehr 490 Jahren für sich die Entscheidung traf, sich an die Seite der aufständischen Bauern gegen die katholische Kirche und die weltlichen Fürsten zu wenden.
Wenn Florian Geyer zu den Bauern sprach, übersetzte er seinen Wahlspruch ins Deutsche. Dann lautete er: "Der Armen Freund, des Adels und der Pfaffen Feind".

Der Gedanke an Florian Geyer kam mir in diesen Tagen sowohl beim Blick auf die Ukraine als auch beim Blick nach Griechenland.


Na, sowas!
 
Da fährt ein kleiner Smart durch Deutschland - und macht dabei Reklame für meine Homepage!
Ich habe mich gefreut wie ein Schneekönig.
 
Die Fahrerin hat mich lediglich gebeten, das Nummernschild unkenntlich zu machen - aber sonst sieht alles so aus, wie hier abgebildet. Wir haben telefoniert. Sie hat das gerne und aus Überzeugung getan. Es sei ja auch gar nicht teuer, keine 10 Euro habe die Folie gekostet.
 
Vielen Dank nochmals von dieser Stelle, liebe Frau M.
 

18. Februar 2015
 
08.00 Uhr Euro - Drachme - GREXIT. Pokern für Anfänger.
 
Zweierlei ist beim Pokerspiel nützlich:
 
a) gute Karten in der Hand zu hallten
b) Botulinus-Spritzen in jedem einzelnen Gesichtsmuskel
 
Das Nützlichere ist das zur Unbeweglicheit aufgespritzte Gesicht, weil man damit auch noch dann gewinnen kann, wenn man sehr schlechte Karten hat.
 
Ein Drittes sollte beim Pokern nie außer Acht gelassen werden, weil es sonst nämlich ein vollkommen sinnlos-zweckfreies Freizeitvergnügen ist, und das ist der Pot. Um den geht es. Wer pokert, will alles haben, was auf dem Tisch liegt - und dabei sind wir mitten in der Pokerrunde um Griechenland.
 
Was liegt da eigentlich auf dem Tisch, was ist im Pot?
 
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Die Fastenzeit naht

16. Februar 2015 - Rosenmontag
 

08.00 Uhr Offener Brief an den DFB
 
Wenn ein nicht stattfindender Faschingsumzug in Braunschweig,
 
der vermutlich verboten worden ist, um zu zeigen, dass man Warnungen vor salafistischen Anschlägen nicht nur in den Hochburgen von PEGIDA und LEGIDA ernst nimmt,
 
mehr Aufregungen verursacht, als die Frage, wer denn wohl in diesem Jahr Deutscher Meister im Herrenfußball werden wird, dann ist etwas faul, oder, wie es politisch korrekt heißt, dann - und daran gibt es keinerlei Zweifel mehr - besteht dringender Reformbedarf.
 
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15. Februar 2015

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag

Wo kommt der Kleiber her?

Ein paar Meter hinter unserem Haus beginnt der Dürnbucher Forst, ein sehr großes geschlossenes Waldgebiet. Da kommt er wohl her, wenn sich die Futtersuche im Winter im Wald etwas schwieriger gestaltet. Und er kommt nicht alleine. Es sind zwei Kleiber, die uns täglich besuchen, dazu kommt ein Amselpärchen, etwa 10 Blaumeisen, doppelt so viele Kohlmeisen - und in diesem Jahr eine kaum noch zu überblickende Schar von Tannenmeisen, teils mit, teils ohne Haube. Zwei bis dreimal täglich überfällt uns die Elsendorfer Spatzenbande, das dürften so ungefähr 30 Vögel sein, die meistens vollzählig, gelegentlich auch nur in kleineren Abordnungen erscheinen und sich mit den Meisen um das Futter streiten. Letztes Jahr kam auch täglich ein Buntspecht vorbei, doch den haben wir heuer noch nicht gesehen. Finken gibt es auch, die bleiben allerdings hinter dem Haus und suchen dort ihr Futter, ins Futterhäuschen verirrt sich nur selten einer.

Interessant: Als wir noch hauptsächlich die gestreiften Sonnenblumenkerne verfütterten, waren die Meisenknödel höchst beliebt, da hingen manchmal bis zu vier Vögel an einem Knödel - seit wir die einfarbig schwarzen Sonnenblumenkerne anbieten, werden die Knödel kaum noch angenommen. Die Erklärung fand sich: Die Schale der schwarzen Kerne ist viel weicher, die Vögel kommen leichter an den Kern, und ziehen sie daher dem doch etwas mühsamen Unterfangen vor, das Futter durch das Netz aus dem Fettknödel zu holen.

Unsere Piepmätze machen viel Spaß. Sobald es hell wird, erscheinen die ersten - und die letzten verschwinden, kurz bevor es wieder dunkel wird.

Sie zu fotografieren ist schwierig - einerseits sind es halt doch scheue Wildvögel, die sich von der kleinsten Bewegung irritieren lassen, andererseits sind sie ständig in Bewegung. Das Bild von heute Morgen entstand aus ungefähr 6 Meter Entfernung mit maximalem Zoom. Die Schärfe lässt zu wünschen übrig, aber der Vogel hat im entscheidenden Moment einen Augenblick stillgehalten - und das hat ihm zu seinem Auftritt unter den Sonntagsbildern verholfen.

 



14. Februar 2015

13.15Uhr Griechenland: Staubtrockener Regen und gleißend helle Finsternis
 
Das alles muss es in jenem wundersamen Lande geben, denn nur unter solchen Rahmenbedingungen lässt sich auch so etwas wie ein "schleichender Run" herstellen, und den haben die Leute bei ZEIT-Online nun festgestellt.

Sie haben sich sogar zu der ins Übersinnliche weisenden Formulierung durchgerungen:
"Der schleichende Bank-Run geht unvermindert weiter".
 
Nun denn, es ist Fasching und die Narren haben Hochsaison. Was soll's also?
 
Die eigentliche Nachricht besagt, dass die Griechen ihre Bankkonten räumen. Täglich 200 bis 300 Millionen würden abgezogen.
 
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13. Februar 2015

09.30 Uhr Wirtschaftswunder
 
Deutsche Wirtschaft wächst doppelt so stark, wie erwartet ...
 
So - und so ähnlich sehen heute die Schlagzeilen der Wirtschaftspresse aus. Effekthascherei, um nicht zu sagen "Teilwahrheitspresse!"
 
Das BIP ist 2014 gegenüber 2013 um 1,6 Prozent gewachsen.
Die Erwartungen lagen bisher bei 1,5 Prozent.
 
Von Verdoppelung kann also keine Rede sein.
 
Es war lediglich das letzte Quartal, das gegenüber dem dritten Quartal eine Steigerung um 0,8 Prozent hinlegte - und das war doppelt soviel, wie "von Reuters befragte Ökonomen" vorher angenommen hatten.
 
So bastelt man Schlagzeilen! - Aber es geht noch weiter...
 
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12. Februar 2015

13.00 Uhr Ruhe in der Ukraine

Eine kurze Stellungnahme zum heutigen Verhandlungsergebnis und zu seiner voraussichtlichen Tragfähigkeit.


11. Februar 2015
 
09.00 Uhr Warten auf Minsk
 
Gestern abend waberte noch das Gerücht durch die Welt, es sei eine Waffenstillstandsvereinbarung verabredet worden - von der Kontaktgruppe, also den vorbereitenden Fachleuten aus der zweiten Reihe. Die Verhandlungen sollen nach nur zwei Stunden abgebrochen worden sein. Die Verhandler sollen sich an einen geheimen Ort zurückgezogen haben. Die Separatisten haben dementiert. Beide Seiten versuchen so schnell wie möglich noch, den Frontverlauf ihren Vorstellungen entsprechend anzupassen.
 
Heue kommen sie nun wirklich zusammen, die Großen. Hollande und Merkel, Putin, Poroschenko und die Separatisten. Oder doch nicht?

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10. Februar 2015
 
07.00 Uhr Der Urzins feiert fröhlich Urständ
 
Frisch aus der Kehrrichttonne der VWL bringt ihn der Chefvolkswirt der Deutschen Gold und Silber Scheideanstalt (DEGUSSA), Prof. Dr. Torsten Polleit, wieder auf den Tisch.
 
Nicht, dass ich Prof. Polleit persönlich angreifen will, nein, das liegt mir fern, er hat sicherlich seine Verdienste und auch schon viel Kluges geschrieben. Was meinen Widerspruch herausfordert, ist die Geschichte, die er in diesen Tagen erzählt, um Kritik an der Niedrigzinspolitik der EZB zu üben. Diese Politik verdient Kritik, ganz bestimmt. Aber muss man dazu unbedingt das Fabelwesen "Urzins" aus der Versenkung holen?
 
Ich weiß nicht, wer angefangen hat, das Märchen vom Urzins zu erzählen, das muss lange vor den Gebrüdern Grimm gewesen sein, doch statt im Erwachsenenalter über den Urzins ebenso zu schmunzeln, wie über den Klapperstorch, wird das Märchen von Generation zu Generation unter den Volkswirten weitergegeben, als einer der Stützpfeiler ihres geisteswissenschaftlichen Theoriegebäudes.
 
Natürlich immer wieder nur mit den alten Begründungen, die bar jeden Beweises als bloße Behauptungen daherkommen.
 
Zum Beispiel so:
 
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9. Februar 2015
 
07.00 Uhr Ehrenwerte Chefkommentatoren
 
Wir wissen, dass Springers WELt sich von Springers BILD im wesentlichen nur dadurch unterscheidet, dass die Zeitung trotz kleinerer Buchstaben deutlich mehr bedrucktes Papier liefert und daher das, was in der BILD zu Hieb-, Stich- und Schlagworten eingedampft wird, sozusagen im unkomprimierten Rohzustand transportieren kann.
 
In der Welt sehen dann plumpe Behauptungen tatsächlich manchmal aus wie Argumente, Lücken und Weglassungen sind kunstvoll mit Sprachmüll gefüllt und glatte Lügen erscheinen als Denkanstoß zum Selbstbetrug im Konjunktiv, gelegentlich sogar unter Hinweis darauf, dass unter Verschwörungstheoretikern durchaus - wenn auch lächerliche - gegenteilige Auffassungen die Runde machen.
 
Es ist lange her, da war es ein ehernes Gesetz für Journalisten, zwischen Nachricht und Kommentar strikt zu trennen. Fakten auf der einen Seite - Meinung und Interpretation auf der anderen Seite. Dazu schrieb dann der Herausgeber oder der Chefredakteur alle Tage seinen "Leitartikel",
 
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8. Februar 2015
 
 
 
Julies Bild vom Sonntag
 
 
 
 
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7. Februar 2015
 
15.00 Uhr Irrsinnig reich
 
Es gibt diese Ausdrucksweise: "irrsinnig reich" schon lange. Das sagt man so, wenn irgendwo sagenhafter Reichtum vermutet wird. Das Wörtchen "irrsinnig" hat dabei allerdings längst seinen Sinn eingebüßt. Es ist nur noch eine Steigerungsform, die irgendwo zwischen "supergeil" und "hypergalaktisch" angesiedelt ist.
 
Unabhängig vom Tagesgeschehen dieses schönen wintersonnigen Samstags mag ich daher die Frage aufwerfen, ob Reichtum, wirklicher Reichtum, vielleicht im Grunde nichts anderes ist, als das deutlich erkennbare Symptom eines geistigen Defekts, eine Art pekuniäres Delirium, in welchem sich - statt rosafarbener Elefanten und weißer Mäuse - quergestreifte Panzerknacker und große grüne Monster herumtreiben, die sich von Geld ernähren, von Geld in jeder Form und jeder Menge.
 
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6. Februar 2015
 
10.00 Uhr Bericht aus dem Olymp - Tsipras Reisen
 
Wenn ich mir vorstelle, dass Göttervater Zeus vom Olymp aus das Gewurle auf dem Kontinent seiner geliebten Europa beobachtet, dann kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass der gute alte Zeus aus dem Grinsen nicht mehr herauskommt. Zu schön ist es für den alten Strippenzieher zu sehen, wie sein Protegé Schritt für Schritt den großen Plan der Verwirklichung näher bringt.
 
Dröselt man diesen großen Plan vom Endziel her auf, dann fügen sich alle Aktivitäten, die im Augenblick so gar nicht zielführend erscheinen, auf wunderbare Weise zu einem sinnvollen Ganzen zusammen.
 
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5. Februar 2015
 
17.10 Uhr Alles auf Anfang
 
Ein Paukenschlag über die Lust am Umgang mit Waffen, über Poroschenkos Dilemma - und ein ganz kleines bisschen über die "Waffe" der Mediziner gegen die Masern.
 
 
 
 

So ein schöner Morgen!
4. Februar 2015
 
08.00 Uhr Und es gibt sie doch, die Lügenpresse
 
Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht mindestens einmal eine der Qualtitätsnachrichtensendungen der Qualtitätsmedien ARD und ZDF ansehe.
 
Schließlich gibt es Ereignisse, die in der Bloggossphäre gar nicht erwähnt werden, die man aber doch wenigstens ansatzweise im Hinterkopf haben muss, wenn man mit "Normalos" kommuniziert, um nicht als totaler Hinterwäldler angesehen zu werden.
 
Wichtiger ist mir jedoch vor allem zu erfahren, wie bestimmte Ereignisse von den Qualitätsmedien "verarbeitet" und damit als Propagandamaterial genutzt werden.
 
Ich nehme das nur selten zum Anlass, direkt darauf einzugehen. Ich sage lieber meine eigene Meinung zu den Dingen, als meine Meinung zu anderer Leute Meinung zu sagen, doch als ich heute Morgen auf der Seite "Die Propagandaschau" einen Beitrag las, der sich mit der Berichterstattung des ZDF aus der Ost-Ukraine befasste, habe ich beschlossen, statt eines eigenen Kommentars einfach direkt darauf zu verlinken.
 
Die ZDF-heute-Sendung, um die es geht, hatte ich gestern Abend selbst gesehen und mich dabei gefragt, ob wohl irgendwann jemand doch noch mitzuteilen gewillt sein wird, wer denn diese Stadt beschossen und den vom ZDF mitfühlend bedauerten Menschen die Heimat genommen hat. Es kam nichts.
 
Aber lesen Sie selbst:
 
 

3. Februar 2015
 
07.15 Uhr Nichts ist intelligenter als ein Schuldenschnitt für Griechenland
 
Außerdem kostet er nichts.
 
Genauer gesagt, er könnte so gestaltet werden, dass er nichts kostet. Wie das?
 
Ist es denn nicht so, dass die Gläubiger Geld verlieren, wenn sie einem Schuldner die Schulden erlassen? Wie kann man dann behaupten, ein Schuldenschnitt kostet nichts?
 
Immer mit der Ruhe!
 
Der Gedanke, dass ein Schuldenschnitt die Gläubiger teuer zu stehen kommt, hängt nur mit unseren Denkgewohnheiten zusammen, die uns glauben lassen, dass ein Gläubiger, bevor er Geld verleihen kann, selbst Geld gehabt haben muss. Geld, dass er - im übertragenen Sinne - dem Schuldner in die Hand drückt, und selbstverständlich erwartet, dass er es zum vereinbarten Termin wieder zurückerhält.
 
Unsere Denkgewohnheiten sagen uns, dass eine Forderung gegenüber einem Schuldner nur dadurch entstehen kann, dass ein vorhandenes Geldvermögen aus der Hand gegeben wird.
 
Doch diese Denkgewohnheiten sind schon beim gewöhnlichen Bankkredit falsch, und beim Kredit, den die Zentralbank gewährt, sind sie grottenfalsch und verwehren den Blick auf die Tatsachen.
 
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... noch ein Fundstück: Der Schwachsinn des Tages

 


2. Februar 2015
 
08.30 Uhr Warnstreiks - Roboter - Juncker+Troika
 
Die IG-Metall - die gibt es offensichtlich tatsächlich noch - hat die diesjährige Tarifrunde eröffnet, 5,5% mehr Lohn gefordert, und schon mal den Warnstreik geübt. Die Arbeitgeber bieten vorsichtshalber erst mal etwas weniger als die Hälfte an, und einigen wird man sich vermutlich bei einem Wert knapp unter drei Prozent für rund 18 Monate.
Das Ritual, das nun begonnen hat, ist jedoch für beide Seiten unverzichtbar. Die Gewerkschaft muss zeigen, dass sie sich für ihre Mitglieder einsetzt, die Arbeitgeber müssen zeigen, wie sehr sie unter unangemessenen Lohnerhöhungen leiden, und vor allem die Metall-Arbeitgeber, deren Abschlüsse ja immer richtungsweisend für fast alle anderen Branchen sind, müssen besonders heftig kämpfen.
 
Da wundert es nicht, dass VW, trotz des gesonderten VW-Tarifvertrags, den Kollegen mit einer Meldung unter die Arme greift, die geeignet sein könnte, Lohnforderungen und Streiklust gleichermaßen zu dämpfen. In der nächsten Zeit sollen rund 10.000 Mitarbeiter, die in Rente gehen, durch Roboter ersetzt werden. Die würden, so heißt es, mit "Personalkosten" von fünf bis sechs Euro zufrieden sein und auch sonst keinen Ärger machen.
 
Das ist sozusagen eine Rakete mit Mehrfachsprengkopf:
 
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1. Februar 2015
 
 
Julies Bild vom Sonntag
 
 
 
Wolfgangs Bild vom Sonntag
 
Der Währungshüterbub

      Hat der alte Währungshüter
      sich doch einmal wegbegeben!
      Und nun sollen seine Güter
      mir die Macht des Mammon geben.
      Seine Wort und Werke
      merkt ich und den Brauch,
      und mit Geistesstärke
      tu ich Wunder auch.
       
      Walle! walle
      Manche Strecke,
      daß, zum Zwecke,
      Schuldgeld fließe
      und mit reichem, vollem Schwalle
      inflationierend sich ergieße.
       
      Und nun komm, du alter Besen!
      Weg mit maastricht'schen Kriterien;
      bist schon lange Knecht gewesen:
      nun erfülle mein Begehren!
      Auf zwei Lügenbeinen stehe,
      oben sei die EZB,
      eile nun und gehe
      mit dem Ruf nach Q und E.
       
      Walle! walle
      manche Strecke,
      daß, zum Zwecke,
      Schuldgeld fließe
      und mit reichem, vollem Schwalle
      inflationierend sich ergieße.
       
       
      Seht, er läuft zum Konto nieder,
      Ist schon an der Druckerpresse,
      und mit Blitzesschnelle wieder
      feiert er die Falschgeldmesse.
      Schon zum zweiten Male!
      Wie die Kasse schwillt!
      Wie sie sich mit jedem Male,
      übervoll mit Credit füllt!
       
      Stehe! stehe!
      denn wir haben
      deiner Gaben
      vollgemessen! -

      Ach, ich merk es! Wehe! wehe!
      Hab ich doch das Wort vergessen!
      Ach, das Wort, worauf am Ende
      er das wird, was er gewesen.
      Ach, er läuft und bringt behende!
      Wärst du doch der alte Besen!

      Immer neue Pfandmillionen
      nimmt er schnell herein,
      umgewandelt in Euronen
      stürzen sie nun auf mich ein.
      Nein, nicht länger
      kann ichs lassen;
      will ihn fassen.
      Das ist Tücke!
      Ach! nun wird mir immer bänger!
      Welche Miene! welche Blicke!
       
      O du Ausgeburt der Hölle!
      Soll die ganze Welt ersaufen?
      Seh ich über jede Schwelle
      wilde Euroströme laufen.
      Ein verruchter Besen,
      der nicht hören will!
      Goldman Sachs, der du gewesen,
      steh doch wieder still!
       
      Willst am Ende
      gar nicht lassen?
      Will dich fassen,
      will dich halten
      und die EZB behende
      mit dem scharfen Beile spalten.
       
      Seht da kommt er ballernd wieder!
      Wie ich mich nur auf dich werfe,
      gleich, o Kobold, liegst du nieder;
      krachend trifft die glatte Schärfe.
      Wahrlich, brav getroffen!
      Seht, er ist entzwei!
      Und nun kann ich hoffen,
      und ich atme frei!
       
      Wehe! wehe!
      Beide Teile
      stehn in Eile
      schon als Knechte
      ESM und EZB
      völlig fertig in die Höhe!
      Helft mir, ach! ihr hohen Mächte!
      Dass ich wieder D-Mark seh.
       
      Und sie laufen! Ständig steigend
      werden Kurse ausgerufen.
      Welch entsetzliche Entwertung!
      Herr und Meister! Mich verneigend,
      bitt' ich nur noch um Erhärtung.
      Herr, die Not ist groß!
      Die ich rief, die Geister
      werd ich nun nicht los.
       
      "Ach du dummer Währungshüter!
      Aus der Büchse der Pandora,
      kommen weder Wert noch Güter.
      Nur aus ora et labora!"
       
       
      Besenblasen!
      Seids gewesen.
      Denn als Geister
      ruft euch nur zu diesem Zwecke,
      erst hervor der alte Meister."
       
      In enger Anlehnung an
      Johann Wolfgang von Goethe
      aktualisiert von Egon W. Kreutzer

 


31. Januar 2015
 
10.15 Uhr Die Griechen kriechen nicht mehr
 
 
Es bedurfte einer Information aus den USA, um herauszufinden, dass die Griechen erfolgreich die Ausweitungen der Sanktionen der EU gegen Russland verhindert haben. Erst eine umfangreiche Recherche im Kleingedruckten der Tageszeitungen gab einen leicht verschleierten Hinweis darauf. Hier der Artikel der
 
Das, und die klar und deutlich ausgesprochene Weigerung, sich weiter von der Troika schurigeln (=schleifen, quälen, foltern) zu lassen, löst eine geheuchelte Empörung aus, wie man sie ansonsten auch nur von psychopathischen Sadisten aus mittelmäßigen Horrorfilmen kennt, wenn ihr Opfer versucht, zu entkommen.
 
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30. Januar 2015
 
07.30 Uhr Ein Schulz in Athen
 
Wer sich mithilfe der dafür erforderlichen Fähigkeiten*) zum Vorsitzenden des Parlaments der Europäischen Union hochgearbeitet hat und sich "Präsident" nennen darf, also sozusagen den herausragenden Stiel des die fehlende demokratische Legitimation aller anderen EU-Institutionen verdeckenden Feigenblattes darstellt, will gelegentlich auch einmal verreisen. Kann man ihm nicht verdenken.
 
Nun ist er also in der ersten Woche nach der Neubildung einer demokratisch gewählten Regierung nach Griechenland gefahren, um ...
 
Ja, warum und wozu denn eigentlich?
 
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Wie weit ist die EU noch von der klassischen Diktatur entfernt?
Welche Freiheiten lässt sie den Mitgliedsstaaten und ihren Bürgern noch?
Wer hat die Kommissare und die für nichts haftbaren Direktoren des ESM gewählt?
 
Was darf das EU-Parlament - und was darf es alles nicht?
 
 
 
 
 
 
 
 
Florian Stumfall klärt auf.
 
Er vergleicht die Institution "EU" mit dem, was nach klassischen Verständnis einen Staat und eine Demokratie ausmacht und schildert schonungslos die gewaltigen Defizite, die da bei der EU aufscheinen, während die Mitgliedsstaaten sich bereits weithgehend selbst entmündigt und damit die Demokratie zur Farce gemacht haben.
 
 
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29. Januar 2015
 
12.05 Uhr Terminsache
 
Oft genug glauben wir, es sei bei einem Problem nicht erst fünf vor zwölf, sondern im Grunde schon fünf nach zwölf.
 
Die Beschäftigung mit den Fehlentwicklungen in Politik und Wirtschaft ist wichtig. Nachdenken, aufklären, demonstrieren, kämpfen - ja, natürlich. Doch sollten Sie über alledem doch nicht vergessen, woher die Kraft kommt, die es braucht, um sich immer wieder mit der "Welt da draußen" anlegen zu können.
 
Weil es heute keinen Paukenschlag gibt - dafür gab es ja den langen Aufsatz zu PEGIDA am Dienstag, möchte ich Sie heute an einen in Kürze bevorstehenden Termin erinnern.
 
 

28. Januar 2015
 
15.00 Uhr Geld
 
Nachdem sich der Pulverdampf um die Entscheidung der EZB, eine gute Billion Euro zusätzlich zu schaffen, wieder gelegt hat, die Börsen ihren absehbaren Sprung nach oben vollzogen haben, und auch das Verhältnis zwischen dem Schweizer Franken und dem Euro sich allmählich wieder einpendelt, ist eine gute Gelegenheit, wieder einmal etwas grundsätzlicher über "unser Geld" nachzudenken.
 
Ich stelle den heutigen Beitrag unter die Überschrift
 
"Bäumchen, wechsle dich!"
 
Dieses Kinderspiel, das auch als die Freiluftversion der "Reise nach Jerusalem" angesehen werden könnte, unterscheidet sich davon vor allem dadurch, dass derjenige, der als Verlierer in jeder Runde übrig bleibt, nicht ausscheidet, ...
 
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27. Janur 2015
 
Thema 1
 
08.30 Uhr Willkommen in Uncle Sam's Marionetten-Theater
 
Dem Kasperle ist alles wurst. Doch die brave Gretl will immer alles richtig und nie etwas falsch machen, schon gar nicht den Polizisten, den König oder das Krokodil verärgern.
Also plärrt die Gretl bei jedem neuen Wind, der dem König durchs Hirn fährt, laut "Hurra", und "jawoll" und "TTIP und CETA bringen Arbeitsplätze, der König lügt doch nicht", und wenn der König eine Gedankenpolizei einrichtet, dann ist Gretl die erste, die dafür ist, "weil es ja nur gut sein kann, wenn der König im Voraus alles weiß, was ich vorhabe, dann kann er mich wenigstens vor Dummheiten bewahren".
 
Mehr erfahren Sie hier, in der FAZ. Europa soll keine Gesetze mehr erlassen, ohne dass sie vorher den Amis zur Begutachtung vorgelegt wurden. Ich fürchte, die Patriotischen Europäer gegen die Amerikanisierung des Abendlandes (PEGADA) kommen zu spät.
 
Wenn Merkel und Gabriel mit ihrer vollfetten Mehrheit die bedingungslose Kapitulation unterschreiben, und das haben sie fraglos vor, dann wird klar, dass hier längst nicht mehr das Volk der Souverän ist, sondern der große Marionettenspieler, der sich diese Figuren geschnitzt hat und an seinen Fäden hängend herumhampeln lässt.
 
Doch, wie heißt es so schön?
Jedes Volk hat die Regierung die es verdient, auch wenn es fest schläft, nur um nicht zu sündigen.
 
 
Thema 2
 
08.30 Uhr Eine eigensinnige Betrachtung zu PEGIDA
 
Nach vielen Wochen des Zögerns habe ich den Mut gefasst, die Phänome PEGIDA und Anti-PEGIDA zum Gegenstand einer umfassenden Betrachtung zu machen. Das Ergebnis lege ich heute vor. Nehmen Sie sich eine halbe Stunde Zeit dafür. Die sparen Sie am Donnerstag wieder ein, denn dieser Aufsatz ersetzt den Paukenschlag dieser Woche.
 
 
 

26. Januar 2015
 
00.00 Uhr minus 5,5 Stunden Hätte, hätte - Griechenwette
 
Vorab: Dieser kleine prophetisch-satirische Kommentar ist am Sonntagnachmittag zwischen 13.45 Uhr und Julies Apfelkuchen entstanden, unter dem Eindruck des ARD-Presseclubs, bei dem Volker Herres und seine Gäste versuchten, sich um die Ursache für die schwächelnde Wirtschaft in der Euro-Zone herumzuwinden, indem sie sich mehr oder minder unverdautes volkwirtschaftliches Schnellkurswissen gegenseitig um die Ohren hauten, um die Geldpolitik der EZB und die Wahlen in Griechenland unter einen Hut zu bringen.
 
Als Fazit dieser Diskussion könnte man sagen:
 
Der Zuschauer soll meinen, die frische Billion aus der Notenpresse wird die Wirtschaft nur dann beleben, wenn die Schuldnerländer endlich mit richtigen Sparanstrengungen beginnen, ansonsten sei das QE-Programm lediglich ein Blasenentwicklungs- und Sparvermögensvernichtungsprogramm für die Deutschen, das zwar vollkommen ungefährlich ist, weil die EZB nicht pleite gehen kann, aber dennoch den Griechen nichts helfen wird, weil die neue Regierung, wer auch immer sie anführt, keinerlei Spielraum habe.
 
Sonntag, 18.20 Uhr
Syriza ist laut Nachwahlbefragungen stärkste Kraft geworden. Den Prognosen zufolge konnte die Partei zwischen 35,5 und 39,5 Prozent der Stimmen holen.
 
Hätte, hätte - Griechenwette
 
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...und, wie wär's denn mal

mit einem bisschen Handballfieber???
 
Die deutsche Mannschaft bestreitet heute Nachmittag das Achtelfinale gegen die ägyptische Auswahl.
 
 
Das Spiel ist viel schneller, die Regeln sind anders als beim Fußball, doch wenn man es schafft, sich von seinen Fußball-Sehgewohnheiten zu trennen, wird ein Handballspiel zu einem echten Nervenkitzel. Einen Endstand von 0 : 0 gibt es da nicht. Handball, das ist "Action"!
 
Schön wäre es, wenn es gelänge, die Begeisterung für diese Sportart nicht nur den wenigen eingefleischten Handballern zu überlassen, sondern möglichst viel davon gerade auch den Kindern und Jugendlichen zu vermitteln, damit der Handball auch mal aus seiner norddeutschen Domäne herauskommt und sich überall der Nachwuchs entwickelt, den diese spannend schnelle Sportart verdient hätte.
 
Könnten Sie Ihren Kindern oder Enkeln die Grundzüge des Handballspiels erklären?
 
Warum fallen da so viele Tore?
Wie viele Schritte darf ein Handballer mit dem Ball in der Hand machen?
Was ist ein Wurfkreis?
Wie kommt es zu "Unterzahl"?
 
 
 
Das Buch "Die Handball-Helden - Handball ist der Hit" von Michaela Salewski-Renner, selbst eine begeisterte "Handball-Mutter", macht Lust auf Handball und ganz nebenbei auch mit den wichtigsten Regeln vertraut.
 
Es ist das erste erzählende Kinderbuch zum Thema Handball, und es ist ein Mädchen, das (erst gegen den Willen ihrer Eltern) zur echten Handball-Heldin wird.
 
Der Deutsche Handball-Bund hat zu diesem Buch ein Vorwort beigesteuert.
 
Und wo ist es erschienen? Bei den Schweizern?
Nein, natürlich hier:
 
 
 
Gleich bestellen - und dann gemeinsam
bei der Handball-WM mitfiebern!
 
 

25. Januar 2015
 
 
 
Julies Bild vom Sonntag
 
 
Wolfgangs Bild vom Sonntag

24. Januar 2015
23. Januar 2015
 
10.00 Uhr Menschenrechte und Demokratie nach Saudi-Arabien bringen
 
Wenn die westliche Wertegemeinschaft sich entschließt, "Menschenrechte und Demokratie nach XYZ" zu bringen, und die vereinigte Wahrheitspresse erst auf die Tränendrüsen drückt und damit reflexhaft die Sehnsucht nach dem "Weißen Ritter" hervorruft, und dann beginnt, sich im Nachdenken über Vorschläge zu ergehen, was man denn tun sollte, müsste, könnte,
kann man sicher sein, dass es in absehbarer Zeit zu einem weiteren, vollkommen humanitären Einsatz zur Befreiung der Unterdrückten kommen wird.
 
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22. Januar 2015
 
15.20 Uhr Paukenschlag am Eurotag

Viele Spekulationen über die heutige EZB-Entscheidungen waren in den letzten Tagen
und Wochen im Umlauf. Nun endlich hat Mario Draghi den Mund aufgemacht und etwas
anderes als heiße Luft herausgelassen. Der Plan sieht nun also so aus:

Ab März 2015
werden monatlich für 60 Milliarden Euro Anleihen aufgekauft, teilweise direkt von der EZB, teilweise von den nationalen Notenbanken.
 
Diese Splittung ist wohl auf die deutschen Bedenken zurückzuführen, zu stark in die Haftung für die Schulden anderer Euro-Staaten in Anspruch genommen zu werden.
Das Programm soll bis September 2016 laufen, also 1,5 Jahre und hat damit einen Umfang
von knapp einer Billion.

Und damit soll - so heißt es offiziell - erreicht werden, dass die Deflationsgefahr in der
Euro-Zone gebannt wird, und das Inflationsziel von unter, aber nahe bei 2 Prozent jährlich
wieder realisiert werden kann.

Ich habe inzwischen großes Gefallen an dem Wort "Erzählung" gefunden. Auch das, was uns als Sinn und Zweck, Ziel und Anspruch vorgesetzt wird, ist nichts anderes
als eine Erzählung.


21. Januar 2015
 
09.00 Uhr Wie einst der Herrscher aller Reußen
 
Es war Zar Iwan der Schreckliche, der sich selbst den "Herrscher aller Reußen" nannte und sich mit der "Opritschniki" eine Terrororganisation hielt, die laut Wikipedia "als Leibwächter, Spitzel, Häscher und Henker" unterwegs waren und zwischen 1563 und 1575 in neun Wellen von Massenexekutionen Tausende ermordeten. Interessanterweise fährt Wikipedia fort: "vergleichbar mit manchen Geheimdiensten der Diktaturen des 20. Jahrhunderts".
 
(...)
 
Damit wendet sich der Blick nach Washington, wo der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika sich gestern in seiner Rede zur Lage der Nation klar positionierte.
 
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20. Januar 2015
 
16.00 Uhr Warten auf den Tsunami
 
Noch zwei Tage. Was für ein Theater!
Während die Schweiz mit einem einzigen, schnell geführten Schwerthieb das Tau kappte, mit dem Franken und Euro in unheilvoller Allianz verbunden waren, treibt die EZB ihr Ankündigungsspiel immer noch weiter auf die Spitze.
So haben wenigstens die Damen und Herren Märkte ausreichend Gelegenheit, sich vorzubereiten und zu rüsten auf das, was am Donnerstag endlich ausgesprochen werden soll, obwohl die Experten es, geschwätzigen Spatzen gleich, seit Langem von den Dächern pfeifen.
 
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19. Januar 2015
 
09.00 Uhr Wir wollen das doch bitte nicht vergleichen!
 
Immer, wenn sich Vergleiche geradezu aufdrängen, ertönt die ebenso hilflose, wie wirksame Formel: "Das kann man doch aber wirklich nicht vergleichen!"
 
Das Raffinierte daran: Derjenige, der den Vergleich anstellt, und sei die erkannte Übereinstimmung noch so gerechtfertigt und offensichtlich, ist mit seinem Vergleich ins Leere gelaufen. Dort angekommen, hat er den Schwarzen Peter...
 
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18. Januar 2015
 
 
Julies Bild vom Sonntag
 
 
Wolfgangs Bild vom Sonntag

17. Januar 2015
 
10.10 Uhr Das Traumbier
 
Normalerweise kann ich mich am Morgen nicht daran erinnern, in der Nacht auch nur für Sekundenbruchteile geträumt zu haben. Wundersamerweise hatte ich nun drei Nächte in Folge, in denen ich am Morgen mit relativ klaren Erinnerungen an einen Traum aufwachte.
 
Und das waren nicht enfach nur Träume! Es waren schon beinahe Offenbarungen. Doch davon später.
 
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16. Januar 2015
 
14.10 Uhr Die Schweiz - Rückkehr zur währungspolitischen Neutralität
 
Der Schock war groß, als die Schweizer Notenbank für alle nicht Eingeweihten vollkommen überraschend bekanntgab, dass sie ab sofort aufhören würde, den Euro zu stützen.
 
Drei Jahre lang hatte die SNB Franken in den Markt geworfen und dafür Euros erworben, um den Kurs des Schweizer Franken nicht unter den Wert von 1,20 Franken pro Euro fallen zu lassen. Das war das Wechselkursziel, mit dem - so die Begründung - die Schweizer Exportwirtschaft vor einem zu hohen Kurs des Franken geschützt werden sollte.
 
Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die Euro-Zone den weitaus überwiegenden Teil der Schweizer Exporte aufnahm, eine kluge Entscheidung, die es ermöglichte, die Realwirtschaft von den Bewegungen der Devisenmärkte weitgehend abzukoppeln und das hohe Interesse der Anleger am sicheren Franken einerseits zu bändigen, andererseits zu neutralisieren.
 
Der Pferdefuß dieser Politik lag auf der anderen Seite der Medaille, ...
 
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Das Thema Geld und Währung kocht zu Beginn dieses Jahres wieder hoch.
Vertiefendes Verständnis bieten drei Bücher aus dem EWK-Verlag:
 
  • Falschgeld - Die Herrschaft des Nichts über die Wirklichkeit
    von Samirah Kenawi
  • Über das Geld - Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre, Band III
    von Egon W. Kreutzer
  • Das Euro-Schlachtfest - Die Logik der Krise
    von Egon W. Kreutzer
Zu dumm, dass seit vorgestern alle drei vergriffen sind. Die Entscheidung, ob und wie viele Exemplare nachgedruckt werden, hängt dabei auch von Ihrem Interesse ab - und dieses Interesse zeigen Sie ganz einfach mit einer Bestellung. Was Sie jetzt am Wochenende ordern, ist in der ersten Februarwoche bei Ihnen im Briefkasten.
 
Hier finden Sie den Themenbereich Wirtschaft in unserem Online-Shop.
 
 

15. Januar 2015
 
12.20 Uhr Gedankensplitter
 
Ein Paukenschlag, der eigentlich gar keiner werden sollte.
 
 

14. Januar 2015
 
heute erschien EWK - Zur Lage Ausgabe No. 6
 

13. Januar 2015
 
09.00 Uhr Der totale Charlie
 
Die Schere im Kopf macht Überstunden. Wie besessen schnippelt und schneidet sie alles weg, was auch nur entfernt nach Meinungsfreiheit riecht. Mit orgiastischer Wonne zerfetzt sie jedwede Assoziation, verweigert jeder noch so schönen Analogie den Weg in die Meinungsfreiheit. Spätestens seit Sonntagnachmittag, seit jenen beeindruckenden Bildern von Hundertausenden, insgesamt Millionen von trauermarschierenden Menschen, angeführt von der Creme de la Creme der Eliten, ist kein Platz mehr für ein Denken außerhalb des wertvollsten Gutes der Welt, der uneingeschränkten Freiheit, deren jeder teilhaftig werden kann, vorausgesetzt, er ist ein guter Charlie.
 
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12. Januar 2015
 
09.00 Uhr Geht es jetzt auch gegen die Saudis?
 
Gestern Nachmittag erhielt ich eine Mail von einem engagierten Leser in Belgien, der mit zwei Links auf eine Veranstaltung vom 8. Januar 2015 in Washington hinwies. Dort hatten die Abgeordneten Walter Jones (Republikaner) und Stephen Lynch (Demokraten) zu einer Pressekonferenz eingeladen, um den Resolutionsantrag bekannt zu machen, mit dem sie Präsident Obama auffordern, die Geheimhaltung jener 28 Seiten aus dem Untersuchungsbericht zu 9/11 aufzuheben, in dem die Erkenntnisse über die Finanzierung des Anschlags dokumentiert sind.
 
Während dieser Pressekonferenz wurde in sehr deutlichen Sätzen klar gemacht, welches Geheimnis diese 28 Seiten beinhalten, nämlich den Vorwurf an Saudi Arabien, nicht nur das Attentat vom 11. September 2001 - sondern so ziemlich alles, was an islamistischem Terror, bis hin zu IS/ISIS und dem jüngsten Anschlag in Frankreich entstanden ist, finanziert zu haben.
 
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Vor den Bildern zum Sonntag heute ausnahmsweise ein Tageskommentar mit dem Versuch, den Sinn hinter den Ereignissen von Paris zu finden.
 
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11. Januar 2015
 
 
 
Julies Bild vom Sonntag
 
 
 
Wolfgangs Bild vom Sonntag
10. Januar 2015
 
09.00 Uhr Gestern Abend noch reingekommen
 
Es gab viele Antworten, auf meine Bitte, Ihre Meinung zu Mohammed Karikaturen, Pegida und Drohnenmorden zu sagen, den vorerst letzten dazu habe ich gestern Abend in meinem Posteingang gefunden. Den stelle ich hier, statt eines weiteren eigenen Textes online:
 
 
Guten Abend, lieber Herr Kreutzer,

gute Idee und vernünftige Meinungen, die man hier lesen kann.
 
Zu den Mohammed-Karikaturen:

Wenn es tatsächlich fanatische Muslime waren, die heute in Frankreich von der Polizei erschossen wurden, dann sind diese nun doch Märtyrer, und das wollte man angeblich vermeiden, laut Presseberichten, um nicht weiteres Märtyrertum zu erzeugen. Nun, das ging in die Hose und nun gnade uns Gott.Es bleibt sich gleich, ob muslimische Fanatiker oder irgendwelche kapitalistischen Weltherrscher dahinterstecken. "Der Krieg in unseren Städt(t)en" ist in vollem Gange. Ausbaden muß es der Bürger.

Eine Religion muß auch Satire aushalten. Ich bin evangelisch getauft, katholisch verheiratet und habe mich heute, im Alter, von den Religionen distanziert. Über eine Religion kann mich keiner beleidigen.

Stimmen die "heiligen" Schriften denn tatsächlich??
Wer kann sagen, das alles so geschehen ist??
Nach tausenden von Jahren??
 
Nein, weder im Koran, noch in den Bibeln, noch im Talmud muß alles stimmen, tut mir leid, ich kann da fast nichts mehr glauben. Und deswegen einen Mitmenschen angreifen, nie und nimmer.
Und Jesus, den ich im Herzen haben kann, von dem geht keine Gefahr aus, der läßt sich auf beide Wangen schlagen, hat sich ans Kreuz nageln lassen, für alle Verbrechen der Welt, die vergangenen und die zukünftigen...
Deswegen haben wir Christen auch nichts dazugelernt, wir wissen, die Hölle gibt es nicht.

Die Christen hatten ihre blutigen Kreuzzüge, die Hexenverbrennungen und bis heute die Mißbräuche der angeblich so frommen Geistlichkeit.
Wielange wird es dauern, bis die muslimische Welt "modern" geworden ist und ohne Steinigungen, Beschneidungen und andere barbarische Sitten auskommt.
Wielange wird es dauern, bis die jüdische Welt einfach nur noch "israelisch" ist und mit ihren muslimischen/christlichen und sonstig glaubenden Brüdern und Schwestern in Frieden lebt??
Gibt es zu viele fanatische "Gläubige" und zu wenige nächstenliebende "Atheisten"??? Dann will ich zu den letzt genannten gehören!
 
Zu Pegida:
 
Beginnt so die "Revolution" gegen unsere unfähige Politelite???
Pegida wird, meiner Meinung nach, benutzt, um uns Deutsche in der rechten Ecke in Schach zu halten. Wenn man im TV einen Blick auf diverse Transparente erhaschen kann, erkenne ich neben diversen "Ausländer" raus Sprüchen oft eben nichts Rassistisches. Gezeigt werden selbstredend nur die sogenannten "Nazis".

Ich lebe hier auf dem Lande "noch" friedlich, höre aber seit Jahren schon von Nachbarn, die z.B.in den Frankfurter Raum arbeiten, studieren fahren müssen, was dort täglich so abgeht in Bezug auf herumlungernde Menschen vieler Nationalitäten, die man aus welchen Gründen auch immer, in unser Land läßt, die dann alleine gelassen werden, einfach nicht wissen, wo sie hingehören,
die keine Arbeit haben, keine richtige Bleibe, Gestrandete eben, verursachte Misere durch unsere, seit Jahren falsche und vernachlässigte Zuwanderungs-Ausländer-Imigrations - Poltik.
Ich kann Menschen nicht in mein Haus einladen und sie dann in der Hundehütte halten.

Ich muß aber auch nicht jeden beherbergen, der solches begehrt....
Das Schengenabkommen hat ein Übriges dazugetan...
Will sagen: Es fehlen fähige Politiker, Richter, Polizisten, Lehrer, Dolmetscher, Sozialarbeiter, Wohnungen und wer und was sonst noch alles zu einer menschengerechten Einwanderungs/Zuwanderungspolitik gehört.
ES FEHLT DAS GELD!!!! Die schwarze NULL läßt grüßen...

Die nächstenliebenden Gutmenschen, sprich Ehrenamtlichkeit soll´s dann letztendlich auffangen. Unsere Rechtsanwälte, nun die leben richtig gut von den Missständen... Da fließt dann auch die Staatsknete hin, die woanders fehlt.
Dass viele Bürger bei Pegida lediglich mitgehen, um auf Transparenten ihren Unmut über unsere Staatsführung zu äußern, wird von den Medien nach Möglichkeit nicht extra herausgestellt.
Meine polemische Frage:
 
Wann gibt es denn neben dem jüdischen/muslimischen Zentralrat endlich auch mal einen deutschen Zentralrat???
 
Drohnen übrigens, haben mein Gatte und ich bereits zweimal über unserem Kuhdorf gesichtet. Das ist die Zukunft, wenn sie nur Pakete zustellen, haben wir Glück.
 
Schöne Grüße
Christine Fürstenfelder
 
Alle weiteren Antworten finden Sie hier
 

9. Januar 2015
 
07.30 Uhr Wirres Zeug
 
Wenn die Vernunft das Ende ihrer Fahnenstange erreicht hat, kann sie dort nicht einfach verweilen. Es gibt dort keine komfortable Sitzgelegenheit und keinen Partyservice.
 
Die Vernunft ist auch kein Fakir. Sie hat die Fahnenstange ja nur bestiegen, um klarer sehen und richtig urteilen zu können. Sie sieht sich also ausgiebig um, von ihrer hohen Warte aus, stellt fest, dass da unten, wo sie nicht mehr ist, auch nichts mehr gut ist, folgert, es müsse geändert werden, will selbst mittun und eingreifen, stellt dann aber fest, dass das von da oben aus nicht möglich ist, und gleitet schließlich - wie der Feuerwehrmann - in Windeseile wieder nach unten.
 
In aller Regel verliert die Vernunft dabei das Bewusstsein.
 
Artikel lesen
 
P.S.: Zur Umfrage "Mohammed Karikaturen, PEGIDA, Drohnenmorde" sind sehr viele Zuschriften eingegangen. Folgen Sie diesem Link8. Januar 2015
 
08.00 Uhr Paukenschlag und aktuelle Vorbemerkung

als gestern der Paukenschlag für heute fertig war, kamen die ersten Nachrichten über die
Hinrichtung der Mitglieder der Redaktion des französischen Satire-Magazins "Charlie Hebdo"
herein. Ein grausames Attentat im Herzen Europas.

Seit auf Salmon Rushdie ein Kopfgeld ausgesetzt worden war, wissen wir alle, dass
der religiöse Fanatismus noch lebt. Spätestens mit dem Aufkommen von IS und ISIS
wissen wir, welches enorme Gewaltpotential damit mobilisiert werden kann. Doch immer
noch wähnten wir uns hier, mitten im auf- und abgeklärten Europa vollkommen sicher.

Das Attentat hat noch dazu die unangenehme Eigenschaft, sehr eng im zeitlichen
Zusammenhang zu stehen, mit dem heutigen Erscheinen des Buches "Soumission" des
französischen Schriftstellers Michel Houellebecq, der darin dem Titel (dt.: Unterwerfung)
gerecht wird und einen Muslim das Amt des Staatspräsidenten erringen lässt.

Das Attentat hat die weitere unangenehme Eigenschaft, dass es der Furcht vor der
Islamisierung des Abendlandes mit einem unübersehbaren Fanal ein weiteres Stück
Rechtfertigung verschafft.

Ich wüsste gerne Ihre Meinung dazu - und möchte möglichst viele Stimmen dazu
namentlich veröffentlichen. Bitte schreiben Sie mir, unter Nutzung des folgenden
Links, zwei bis drei Sätze, in denen unter dem Eindruck dieses Attentats die Begriffe
"Mohammed Karikaturen", "PEGIDA" und "Drohnenmord" vorkommen.
 
Ich seh' das so

(die Antworten finden Sie hier)

und nun zum

Paukenschlag am Donnerstag
No. 1, vom 8. Januar 2015

7. Januar 2015
 
08.10 Uhr Die Maschine stoppt
 
Im Jahre 1909 veröffentlichte Edward Morgan Forster, gerade 30-jährig, seine dystopische Zukunftsvision "THE MACHINE STOPS". Ungefähr 70 Jahre später habe ich diese Geschichte, ebenfalls gerade 30-jährig, zum ersten Mal gelesen, ohne zu bemerken, dass der Text schon so früh entstanden war, allerdings kam mir die Vision aufgrund des inzwischen tatsächlich erfolgten Fortschritts der Technik längst nicht mehr so unrealistisch vor, wie den Menschen, die sie fünf Jahre vor Beginn des ersten Weltkriegs erstmals lasen.
 
In der Kurzfassungs schildert Forster eine in unterirdische Einzel-Wohnzellen zurückgezogende Gesellschaft, die von einer großen technischen Maschine wie von Zauberhand mit allem bedient wurden, was das Herz begehrt. Wir würden das heute als ein weit fortgeschrittenes "Internet der Dinge" bezeichnen, und die Fortentwicklung des 3-D-Druckers zum Allround-Materialsator erkennen. Dabei wurden diejenigen, die sich noch mit der Maschine auskannten, immer weniger, während die in ihren Waben verwöhnten immer dekadenter wurden, so dass es kam, wie es kommen musste, die Maschine wurde nicht mehr gewartet, repariert, erweitert - sondern geriet ins Stocken und stand eines Tages völlig still.
 
Eine Gefahr, in der auch unsere hochentwickelte Zivilisation schwebt.
 
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6. Januar 2015
 
08.10 Uhr Nun "GREXEN" sie wieder
 
Der Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone, heißt es, mache Deutschland keine Sorgen mehr, Siegmar Gabriel trötete sogar, Griechenland könne uns nun nicht mehr erpressen.
 
Geht's noch?
 
Wenn im Verhältnis zwischen Griechenland und anderen Euro-Mitgliedsstaaten Erpresser unterwegs sind, dann sind das doch nicht die Griechen!!!!
 
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Bevor Sie zum aktuellen Artikel weiterklicken,
noch ein Gedanke zum gestrigen Thema:
 
Eine Leserin schrieb mir, sie fühle sich durch die Anrede "liebe Leser" nicht angesprochen, der Verzicht auf die Formel "liebe Leserinnen und Leser" zeuge von fehlender Höflichkeit und mangelndem Respekt.
 
Abgesehen davon, dass die Stoßrichtung des Gender-Mainstreamings nicht darauf abzielt, Vielfalt, also Unterschiede hervorzuheben, sondern auf die Einebnung der Unterschiede, wie es inzwischen in dem Bemühen, neutrale Umschreibungen zu verwenden klar zum Ausdruck kommt, hat die Formulierung "ich fühle" mich nicht angesprochen, bei mir zu einem Aha-Erlebnis geführt.
 
Es ist gefühlte hundert Jahre her, als ich in dem Vorbereitungslehrgang für die Ausbildereignungsprüfung ein bisschen etwas über Kommunikationspsychologie hörte. Der Vergleich zwischen Sendern und Empfängern wurde damals bemüht, die auf die gleiche Frequenz ("Wellenlänge") eingestellt sein müssen, usw.
 
Später habe ich dann gelernt, dass die Welt, so wie sie jeder Einzelne wahrnimmt, ausschließlich im Kopf eines jeden Einzelnen entsteht und besteht. Alles, was wir "erkennen" können, ist das Abbild der Welt, das unser Gehirn aus den Nervenimpulsen unserer Sinnesorgane zusammensetzt. Das gilt aber nicht nur für das "objektiv" Wahrnehmbare, sondern eben auch für die Wertungen, die wir dem Wahrgenommenen zuteilen. Für den einen erzeugt der Anblick einer behaarten Spinne Angst, Furcht und Panik, den anderen lässt die gleiche Wahrnehmung vollkommen ruhig. Für einen ist eine Mohammed-Karikatur ein Anlass zum Schmunzeln, ein anderer sinnt in heiligem Zorn auf Rache. Ein Teil dieser Wertungen entsteht durch eigenes Erleben, der Großteil jedoch wird von den Einstellungen der sozialen Umwelt übernommen. Wir gelangen in den Bereich der kollektiven Vorurteile, der kollektiven Vorlieben und Abneigungen.
 
So wird die Reaktion: "Ich fühle mich als Frau von der Anrede 'liebe Leser' nicht angesprochen, und das missfällt mir so sehr, dass ich sämtliche Newsletter kündige", eine Wertung, die mit der realen Welt, mit der Absicht des "Senders" wenig, mit der individuellen Wertung des Empfängers aber sehr viel zu tun hat.
 
Ein Jahrzehnt (mindestens) der Prägung auf "...erInnen" hat die Wertung "Diskriminierung, Unhöflichkeit, Respektlosigkeit" offenbar bereits in vielen Köpfen verankert, und diese Verankerung ist nicht zufällig entstanden, sie ist obrigkeitlich geplant und forciert worden, meiner Meinung nach mit mehreren Absichten:
 
1. Folgt sie dem Muster des "Teile und herrsche" - wenn sich die Menschen untereinander anfeinden, weil der eine so, der andere so spricht, wenn also die babylonische Sprachverwirrung ausbricht, werden die Gruppen, die sich im Widerstand vereinigen können, immer kleiner.
 
2. Entgegen der lauthals verkündeten "Anerkennung der Vielfalt" verfolgt sie das Ziel der Vereinheitlichung und Gleichmacherei und letztlich der Umwandlung von Subjekten in Objekte. Wo anfangs noch die "Mitarbeiter", später "MitarbeiterInnen" standen, macht sich jetzt der Begriff "Humankapital" breit. Das (lach!) diskriminiert weder Männer noch Frauen, weder Schwule noch Lesben, weder Bi-, Trans-, Inter- oder sonstwie Sexuelle. Doch mit diesem Taschenspielertrick wird doch nur verborgen, dass die "Herrschenden" alle ihre Untertanen diskriminieren, indem sie aus lebenden Menschen ihr Eigentum an "Kapital" machen.
 
3. Jeder mutwillige Eingriff in die Sprache ist ein Eingriff in das Denken. Jedes neue Tabu-Wort erschwert sachlich neutrale Überlegungen und die Fähigkeit, zu den richtigen Schlüssen zu gelangen. Plumpe Fälschungen, wie "Entsorgungspark" statt "Giftmülldeponie" werden mit der Zeit wahrgenommen und semantisch gleichgesetzt, was es ermöglicht, den Giftmüll zu erkennen. Dass dabei allerdings sowohl "Entsorgung" als auch "Park" massiv in Mitleidenschaft gezogen werden, wird weniger wahrgenommen.
Raffiniertere Eingriffe, wie sie beim Genderisierungprogramm vorgenommen werden, sind schwerer zu durchschauen. Doch sie wirken. Und so "fühlt" sich jemand dann von der Anrede "liebe Leser" diskriminiert (Betonung auf "gefühlt"). Die mit der Macht der political correctness aufoktroyierte Wertung kommt nicht als Argument, nicht als logische Folgerung, sondern als "Gefühl" daher und ist daher mit Logik und Argumenten auch nicht mehr zu widerlegen. Ein Gefühl entzieht sich dem Verstand, im Gegenteil, es macht ihn sich untertan.
 
Political correctness kann man übrigens sehr leicht mit "Gleichschaltung" oder "Gehirnwäsche" oder "Denkverbot" übersetzen. Die Methode nutzt das Grundbedürfnis der Menschen, akzeptiertes Mitglied einer Gruppe zu sein. Die Macht der Massenmedien setzt heute die Maßstäbe, die sich Think-Tanks und Spin-Doktoren ausgedacht haben, und vermittelt sie jedem einzelnen so, als sei es die gültige Gruppen-Norm. Es funktioniert.
Es funktioniert so gut, dass das dumpfe Gefühl "das kann doch gar nicht sein", nicht geäußert wird, aus Angst, als "Fremdkörper" angesehen zu werden. Und so stehen Millionen von Menschen unter dem Eindruck, als einzige "falsch" zu ticken und geben sich alle Mühe, dies nicht auffallen zu lassen, was wiederum jeden innerhalb der gleichskeptischen Menschen darin bestätigt, als einziger falsch zu ticken.
 
Ich verzichte an dieser Stelle auf einen explizit geäußerten Appell.
Wer es verstanden hat, braucht keinen, und wer nicht, bei dem wird auch ein Appell nichts fruchten.
Ich füge noch eine Sprachmüll-Version dieser Gedanken an:
 
Eine Leserin schrieb mir, sie fühle sich durch die Anrede "liebe Leser" nicht angesprochen, der Verzicht auf die Formel "liebe Leserinnen und Leser" zeuge von fehlender Höflichkeit und mangelndem Respekt.
 
Abgesehen davon, dass die Stoßrichtung des Gender-Mainstreamings nicht darauf abzielt, Vielfalt, also Unterschiede hervorzuheben, sondern auf die Einebnung der Unterschiede, wie es inzwischen in dem Bemühen, neutrale Umschreibungen zu verwenden klar zum Ausdruck kommt, hat die Formulierung "ich fühle" mich nicht angesprochen, bei mir zu einem Aha-Erlebnis geführt.
 
Es ist gefühlte hundert Jahre her, als ich in dem Vorbereitungslehrgang für die AusbilderInnen-Eignungsprüfung ein bisschen etwas über Kommunikationspsychologie hörte. Der Vergleich zwischen SenderInnen und EmpfängerInnen wurde damals bemüht, die auf die gleiche Frequenz ("Wellenlänge") eingestellt sein müssen, usw.
 
Später habe ich dann gelernt, dass die Welt, so wie sie jede/r Einzelne wahrnimmt, ausschließlich im Kopf eines/einer jeden einzelnen entsteht und besteht. Alles, was wir "erkennen" können, ist das Abbild der Welt, das unser Gehirn aus den Nervenimpulsen unserer Sinnesorgane zusammensetzt. Das gilt aber nicht nur für das "objektiv" Wahrnehmbare, sondern eben auch für die Wertungen, die wir dem Wahrgenommenen zuteilen. Für den einen/die eine erzeugt der Anblick einer behaarten Spinne Angst, Furcht und Panik, den anderen/die andere lässt die gleiche Wahrnehmung vollkommen ruhig. Für eine/n ist eine Mohammed-Karikatur ein Anlass zum Schmunzeln, ein anderer/eine andere sinnt in heiligem Zorn auf Rache. Ein Teil dieser Wertungen entsteht durch eigenes Erleben, der Großteil jedoch wird von den Einstellungen der sozialen Umwelt übernommen. Wir gelangen in den Bereich der kollektiven Vorurteile, der kollektiven Vorlieben und Abneigungen.
 
So wird die Reaktion: "Ich fühle mich als Frau von der Anrede 'liebe Leser' nicht angesprochen, und das missfällt mir so sehr, dass ich sämtliche Newsletter kündige", eine Wertung, die mit der realen Welt, mit der Absicht des "Senders" / der "Senderin" wenig, mit der individuellen Wertung des Empfängers / der Empfängerin aber sehr viel zu tun hat.
 
Ein Jahrzehnt (mindestens) der Prägung auf "...erInnen" hat die Wertung "Diskriminierung, Unhöflichkeit, Respektlosigkeit" offenbar bereits in vielen Köpfen verankert, und diese Verankerung ist nicht zufällig entstanden, sie ist obrigkeitlich geplant und forciert worden, meiner Meinung nach mit mehreren Absichten:
 
1. Folgt sie dem Muster des "Teile und herrsche" - wenn sich die Menschen untereinander anfeinden, weil der/die eine so, der/die andere so spricht, wenn also die babylonische Sprachverwirrung ausbricht, werden die Gruppen, die sich im Widerstand vereinigen können, immer kleiner.
 
2. Entgegen der lauthals verkündeten "Anerkennung der Vielfalt" verfolgt sie das Ziel der Vereinheitlichung und Gleichmacherei und letztlich der Umwandlung von Subjekten in Objekte. Wo anfangs noch die "Mitarbeiter", später "MitarbeiterInnen" standen, macht sich jetzt der Begriff "Humankapital" breit. Das (lach!) diskriminiert weder Männer noch Frauen, weder Schwule noch Lesben, weder Bi-, Trans-, Inter- oder sonstwie Sexuelle. Doch mit diesem Taschenspielertrick wird doch nur verborgen, dass die "Herrschenden" alle ihre Untertanen und Untertaninnen diskriminieren, indem sie aus lebenden Menschen ihr Eigentum an "Kapital" machen.
 
3. Jeder mutwillige Eingriff in die Sprache ist ein Eingriff in das Denken. Jedes neue Tabu-Wort erschwert sachlich neutrale Überlegungen und die Fähigkeit, zu den richtigen Schlüssen zu gelangen. Plumpe Fälschungen, wie "Entsorgungspark" statt "Giftmülldeponie" werden mit der Zeit wahrgenommen und semantisch gleichgesetzt, was es ermöglicht, den Giftmüll zu erkennen. Dass dabei allerdings sowohl "Entsorgung" als auch "Park" massiv in Mitleidenschaft gezogen werden, wird weniger wahrgenommen.
Raffiniertere Eingriffe, wie sie beim Genderisierungprogramm vorgenommen werden, sind schwerer zu durchschauen. Doch sie wirken. Und so "fühlt" sich jemand dann von der Anrede "liebe Leser" diskriminiert (Betonung auf "gefühlt"). Die mit der Macht der political correctness aufoktroyierte Wertung kommt nicht als Argument, nicht als logische Folgerung, sondern als "Gefühl" daher und ist daher mit Logik und Argumenten auch nicht mehr zu widerlegen. Ein Gefühl entzieht sich dem Verstand, im Gegenteil, es macht ihn sich untertan.
 
Political correctness kann man übrigens sehr leicht mit "Gleichschaltung" oder "Gehirnwäsche" oder "Denkverbot" übersetzen übersetzt werden. Die Methode nutzt das Grundbedürfnis der Menschen, akzeptiertes Mitglied einer Gruppe zu sein. Die Macht der Massenmedien setzt heute die Maßstäbe, die sich Think-Tanks und Spin-Doktoren und Doktorinnen ausgedacht haben, und vermittelt sie jedem und jeder einzelnen so, als sei es die gültige Gruppen-Norm. Es funktioniert.
Es funktioniert so gut, dass das dumpfe Gefühl "das kann doch gar nicht sein", nicht geäußert wird, aus Angst, als "Fremdkörper" angesehen zu werden. Und so stehen Millionen von Menschen unter dem Eindruck, als einzige "falsch" zu ticken und geben sich alle Mühe, dies nicht auffallen zu lassen, was wiederum jeden/jede innerhalb der gleichskeptischen Menschen darin bestätigt, als einzige/r falsch zu ticken.
 
Ich verzichte an dieser Stelle auf einen explizit geäußerten Appell.
Wer es verstanden hat, braucht keinen, und wer nicht, bei dem wird auch ein Appell nichts fruchten.
 

5. Januar 2015
 
08.10 Uhr Absage an Frau Gend(er?)
 
Wer mir unterstellt, ich schlösse Frauen und Kinder aus, diskriminierte Schwule und Lesben, Trans- und Bisexuelle, und was es sonst noch alles an so genannten "Identitäten" sexueller Art geben soll, nur weil ich meine Leser mit "liebe Leser" anspreche, nur weil ich "Bürger" oder, wie Marc Anton, "Mitbürger" sage, statt die Sprache nach den Vorgaben eines unerträglichen "Neusprech" entweder aufzublasen oder krampfhaft zu versuchen, mit geschlechtsneutralen Begriffen zu hantieren, wie es von den selbsternannten "Umerziehern" per Gehirnwäsche erzwungen werden soll, der ist ein Sprachschänder, ein Volksverhetzer und vor allem ein übler Verleumder.
 
Wenn ich Frauen meine, sage ich "Frauen", wenn ich Deutsche meine, sage ich "Deutsche" und wenn ich Vorurteile der Deutschen anspreche, dann schreibe ich auch schon mal "der Deutsche" ...
 
 
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4. Januar 2015
 
 
Eichehlaub in harschigem Schneerest
 
Julies Bild vom Sonntag
 
Die Meisenperspektive beim Sonnenblumenkernpcken
 
Wolfgangs Bild vom Sonntag
3. Janunar 2015
2. Januar 2015
 
09.30 Uhr Guten Morgen, Deutschland - und Ihnen ein gutes Neues Jahr
 
Hannelore Kraft wird heute in den Meldungen zitiert, mit der Ansage:
 
"Die Ehrenamtlichen machen das Land reicher."
 
Diese Aussage ist zwiespältig. Natürlich ist jede Arbeit, jede Dienstleistung, jedes Kümmern und jedes "Dafür-Sorgen", das aus Liebe, aus Mitleid, aus Verantwortungs- oder Pflichtbewusstsein unentgeltlich geschenkt wird, eine Bereicherung für das allgemeine Wohlergehen, und es ist richtig und wichtig, allen jenen, die sich selbstlos in den Dienst einer Sache oder ihrer Mitmenschen stellen, dafür immer wieder - und nicht nur aus Anlass von Jahreswechseln und Gedenktagen - herzlichen und aufrichtigen Dank zu sagen. Dem schließe ich mich gerne und vorbehaltlos an.
 
Die freiwillige, aus einer tiefempfundenen Mitverantwortung für das Gemeinwesen erwachsende Hilfs- und Dienstbereitschaft ist nahe am Ideal einer entwickelten Gesellschaft, in der es selbstverständlich ist, dass jeder nach seinen Kräften zum Erhalt und zur Weiterentwicklung dieser Gesellschaft beiträgt, ohne jeden Handgriff davon abhängig zu machen, dass eine genau bemessene und vertraglich vereinbarte Gegenleistung nicht nur in Aussicht gestellt, sondern mit hoher Wahrscheinlichkeit auch gewährt werden wird.
 
Mir stellt sich bei alledem allerdings - und das im krassen Widerspruch zur Aussage von Frau Kraft - die Frage, ob das Anwachsen unbezahlter Arbeit nicht ein Zeichen dafür ist, dass das reiche Land immer größere Teile der Bevölkerung in die Armut gestürzt hat und immer noch weiter und tiefer in die Armut zu stürzen gewillt ist ...
 
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28. Dezember 2014
 
 
 
Julies Bild vom Sonntag
 
 
Wolfgangs Bild vom Sonntag


21. Dezember 2014
 
 
Julies Bild vom Sonntag
 
 
Wolfgangs Bild vom Sonntag

20. Dezember 2014
19. Dezember 2014
18. Dezember 2014
 
Liebe EWK-Freunde,
 
wie seit vielen Jahren war es mir auch in diesen Tagen wieder wichtig, zum Jahreswechsel dem Zwang zur aktuellen Kommentierung auszuweichen und stattdessen nachdenklichere, weiter in die Zukunft gerichtete Gedanken festzuhalten, die zwar vom schmerzenden "Nerv der Zeit" ausgehen, aber doch ein Stück weit darüber hinaus gehen sollen.
 
Am Ende eines gewalttätigen Jahres, mit lauten Rufen nach noch mehr Gewalt, als gäbe es keine anderen Konzepte, politische, wirtschaftliche und freiheitshungrige Ziele zu erreichen, habe ich die "Gewalt" thematisiert. Ich habe sie dabei nicht in ihrer Grausamkeit ausgemalt, sondern versucht, sie da zu entlarven, wo sie sich noch als gewohnte Erscheinung des Alltags, als Notwendigkeit gewachsener Verantwortung oder als Ultima Ratio in einer Situation darstellt, in der alles andere "zwecklos" erscheint.
 
Meiner optimistischen Grundeinstellung ist es zu verdanken, dass die Beschäftigung mit der "Gewalt" am Ende doch auf eine Option hinweist, wie die Gewalt, die uns umgibt und fesselt, überwunden werden kann, ohne selbst zur Gegengewalt greifen zu müssen.
 
Wer, wenn nicht Sie, verfügt über die geistigen und moralischen Voraussetzungen, um einem solchen Gedanken zur Verbreitung zu verhelfen?
 
Ich danke Ihnen für die Bereitschaft, sich mit meinen Gedanken zu beschäftigen,
 
und wünsche Ihnen und Ihren Lieben

ein friedvolles, harmonisches und beglückendes Weihnachtsfest und
im Voraus schon einen guten Rutsch und alles Gute im kommenden Jahr.
 
Mit besten Grüßen
Ihr
Egon W. Kreutzer
 
 

 

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Allmählich spricht es sich herum:


Sogar im SWR fand das Buch über
den Stuttgarter Grubenbahnhof
inzwischen lobende Erwähnung.

Der Autor hat einige Stimmen zu seinem jüngst im EWK-Verlag erschienenen Buch auf seiner Homepage veröffentlicht.

Schauen Sie doch mal selbst bei
Manfred J. Schmitz vorbei.

Bestellen können Sie
"Dr. Feist im Fegefeuer" direkt online.

Und natürlich gilt das auch für Schmitz's
ersten Roman "Wer weiß schon, wie tief der Fluss unter der Brücke ist ..."

 

 

 

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