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24. Mai 2015
 
 
Julies Bild vom Sonntag
 
 
 
Wolfgangs Bild vom Sonntag
 
 

23. Mai 2015
22. Mai 2015
21. Mai 2015
 
11.11 Uhr Einfach mal so ins Blaue geschaut

... und abschalten.

Statt des heute fälligen Paukenschlages schenke ich Ihnen heute ein besinnlich-meditatives Stimmungsbild, mit dem ich Ihnen erholsame Feiertage wünsche.
(Gibt es nur als PDF.)
 


20. Mai 2015
 
08.00 Uhr Esel streck dich!
 
(Märchen der Gebr. Grimm; der Goldesel wirft darin vorne und hinten Goldstücke aus, wenn man ihn auf ein Tuch stellt und "Bricklebrit" zu ihm sagt. Erinnert an die EZB, auch wenn diese statt Gold nur Giralgeld produziert, dafür allerdings in erheblich größeren Mengen.)
 
60 Milliarden pro Monat sind nicht genug. Der Euro ist trotzdem wieder gestiegen (die Zinsen auch!), also muss noch mehr rausgehauen werden, von jenem Lügengespinst, das den Namen Euro trägt. Die Begründung: Weil in den Ferienmonaten weniger gehandelt wird, müsse man den Märkten schon jetzt mehr von dem geben, wonach sie verlangen. Dreister und dümmer geht's nimmer!
 
Wenn stimmt, was die Deutschen Wirtschaftsnachrichten gestern veröffentlichten, muss auf Druck der USA neues Geld für Griechenland bereitgestellt werden - und Angela Merkel ist dabei, möglichen Widerstand in der eigenen Partei in "Sonderbehandlungen" potentieller Abweichler in der CDU schon im Vorfeld zu brechen.
 
Der Druck, der ganz offensichtlich - auch unter Mithilfe der Wahrheitspresse - aufgebaut wurde, um Merkel zu demontieren, sollte sie weiter versuchen, einen eigenen europäischen Weg einzuschlagen und sich damit gegen die Interessen der USA zu stellen, scheint Wirkung zu zeigen. Schluss mit dem Gerede um einen GREXIT, Schluss mit eigenmächtiger französisch-deutscher Russland- und Ukraine-Diplomatie. Jetzt ist Einknicken angesagt - und die EZB muss schon wieder liefern. Dabei ist eines überdeutlich:
 
Die EU ist vollständig bankrott.
 
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19. Mai 2015
 
09.30 Uhr Obamas Liste
 
Zu den vielen rituellen Veranstaltungen, die auf dieser Welt zelebriert werden, gehört auch das wöchentliche Absegnen einer Todesliste durch den Präsidenten der USA.
 
Heute ist wieder Dienstag. Heute tut er's wieder.
 
Da es sich nach Auffassung der US-Adminstration um einen Krieg handelt, der sehr pauschal allen erklärt wurde, die es angeht (to whom it may concern ...), ist es an der Zeit, auch eine adäquate Form des Gedenkens zu ritualisieren. Ich schlage vor, in Washington ein pompöses "Grabmal des unbekannten Kollateralschadens" zu errichten und allen Staatsgästen Gelegenheit zu geben, dort der Opfer unter ihrer Zivilbevölkerung durch eine
 
Kranzniederlegung am Grabmal
des unbekannten Kollateralschadens
 
zu gedenken.
 
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18. Mai 2015
 
09.00 Uhr (T)rassenwahn
 
Vorausgeschickt: Als Bayer bin ich parteiisch.
 
Aber sind wir nicht alle ein bisschen "bluna"? Ilse Aigner hat zur großen Überraschung und Empörung der schwarzregierten Hessen und der grünregierten Baden-Württemberger einen Vorschlag auf den Tisch gelegt, der aus bayerischer Sicht nur logisch ist.
Darauf reagieren sie nun noch heftiger und unbeherrschter als vorher die Bayern auf den bisherigen Trassenvorschlag.
 
Der Querschläger der Woche stammt von Tarek al-Wazir,
 
 
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17. Mai 2015
 
 
 
 
Julies Bild vom Sonntag
 
 
 
Wolfgangs Bild vom Sonntag
 

16. Mai 2015
15. Mai 2015
14. Mai 2015

13. Mai 2015

10.00 Uhr BREXIT

In Großbritannien wurde letzte Woche gewählt. Die Demoskopen irrten sich gewaltig, denn ihre Vorhersagen ließen glauben, es gäbe ein Kopf-an-Kopf-Rennen, Cameron müsste sich einen Koalitionspartner suchen, politisches Agieren werde sehr viel schwieriger und komplizierter.

Der Ausgang der Wahl ließ diese Spekulationen platzen, Cameron sitzt weiter fest im Sattel und wird tun, was er für den Fall seiner Wiederwahl angekündigt hat, nämlich das Volk über den Verbleib in der EU abstimmen lassen.

Wurde Cameron auch immer unterstellt, er habe das Versprechen, das Volk über den Verbleib in der EU abstimmen zu lassen, gegen seine eigenen Intentionen abgegeben, aus machtpolitischem Kalkül, und nur um als "glühender Europäer" die Wahlen zu gewinnen, so kann nun davon ausgegangen werden, dass sich seine Einstellung, sollte sie denn jemals wirklich pro-europäisch gewesen sein, inzwischen verändert hat - und nicht nur die.

Es hat sich so viel, so grundlegend verändert, dass von Großbritannien eine gewaltige Veränderung der Machtverhältnisse auf der ganzen Welt ausgehen könnte und wohl auch ausgehen wird.


 

12. Mai 2015
 
20.00 Uhr Liebe Österreicher
 
Am Sonntag bin ich ein kurzes Stück durch euer schönes Land gefahren - und habe ein 10-Tage-Pickerl erworben. Dabei hatte ich vorher in der Schweiz schon eine Jahresvignette kaufen müssen, alles in allem 50 Euro Straßenbenutzungsgebühr für weniger als insgesamt 200 km Straßenbenutzung.
 
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11. Mai 2015
 
10.00 Uhr Verstärkung der Besatzungstruppen
 
Die USA haben entschieden,Fahrzeuge und Großgeräte in der Größenordnung der Ausstattung einer Brigade nach Europa zu verlegen."
 
Das teilte Verteidigungsministerin von der Leyen dem Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages mit. Und ich ergänze um das Wörtchen "lapidar".
 
Wenn eine Großmacht entscheidet, 800 Ketten und Radfahrzeuge, Artillerie und Hubschrauber, jede Menge Munition und die zugehörigen Soldaten auf einen fremden Kontinent zu verlegen, dann ist das ein Vorgang, der eigentlich unmittelbar alle Sirenen aufheulen lassen sollte.
 
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7. Mai 2015
 
08.00 Uhr Historische Worte
 
 

 Ronald

 Gauck

 .... tear down this wall,

 but stay behind
 

Soviel zur Einstimmung auf den heutigen Paukenschlag:

 

 
 

6. Mai 2015
 
12.00 Uhr TTIP, TISA, CETA und kein Ende
 
Gestern Abend stellte ein Freund in einer umfangreichen Mail unter anderem die folgende Frage: Da ich mich auch aktiv am Widerstand gegen TTIP,CETA und TISA beteilige stelle ich mir aber jetzt seit Samstag auch die Frage: "Was können wir den Vertragspateien als Alternative bieten?"
Nur gegen diese Abkommen zu sein reicht wohl in keinster Weise ...
 
Die Frage hat mich beschäftigt - und die Antwort ist dann so ausgefallen:
 
Hallo, A..., Die Frage, die Du stellst, ist wahrhaftig bedeutungsvoll.
"Was können wir den Verhandlungspartnern anbieten?"

Damit stellst Du nämlich schon klar, dass es Verhandlungspartner gibt. Solche, die die Interessen der US-Wirtschaft und der USA überhaupt vertreten, und solche, die die Interessen der EU-Wirtschaft und der EU überhaupt vertreten.

Du stellst weiter klar, dass es neben den Verhandlungspartnern, die sich fraglos einigen werden, noch etwas gibt, was Du "wir" nennst. Dieses "Wir" ist nicht an den Verhandlungen beteiligt, gegenüber diesem "wir" werden alle Details der Vertragsentwicklung geheimgehalten. Dieses "wir" wird weder gefragt, noch gehört.
 
 
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5. Mai 2015
 
09.30 Uhr ... geh' heim, Dienst!
 
Geheimnisse sollen dem Kreis der Eingeweihten Vorteile verschaffen. Die Aufgabe der Geheimdienste ist es folglich, das eigene Geheimwissen zu schützen und das anderer zu entdecken, sowie Geheimoperationen durchzuführen und Geheimoperationen anderer zu vereiteln.
 
Diese - zugegebenermaßen etwas simple - Definition lässt sich allerdings nicht nur benutzen, um geheimdienstliches Wirken zu beschreiben, sondern auch, um die Grenzlinie zwischen unterschiedlichen Geheimnisbereichen, die Interessensphären zwischen Kooperation und Wettbewerb, oder - platt - zwischen Freund und Feind aufzufinden.
 
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4. Mai 2015
 
09.00 Uhr Empört Euch! Die Räder stehen still.
 
Verdammte Schweinerei! Der längste Streik bei der deutschen Eisenbahn seit dem Siebenjährigen Krieg ist ausgebrochen! Wie sollen jetzt die dringend benötigten Just-in-time-Güter in den Fabriken ankommen, wie die Pendler zu ihren Arbeitsplätzen, wie die Oma zu ihren Enkeln, wie die Aktionäre zu ihren Gewinnen?
 
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3. Mai 2015
 
 
 
 
Julies Bild vom Sonntag
 
 
 
 
Wolfgangs Bild vom Sonntag
 
 
Am Samstag waren Julie und ich in Pleisweiler Oberhofen, wo Werner Rügemer in der Nonnensuselhalle über den Griff der USA nach Europa sprach. Die Halle war bis auf den letzten Platz besetzt - und draußen saßen noch etliche, die per Lautsprecheranlage zuhören konnten. Mehr Infos über diese Veranstaltung gibt es aus erster Hand bei den Nachdenkseiten, die diese Veranstaltung organisiert haben.
 
Weil Sonntagsbilder immer am Sonntag aufgenommen werden, habe wir uns nach dem Frühstück rings um unsere Unterkunft (Gästehaus, Restaurant, Weinstuben - Schlossbergkeller) ein bisschen umgesehen und ein paar Erinnerungsfotos geschossen.
 
 

2. Mai 2015
1. Mai 2015
 
13.30 Uhr Radieschen auf dem Balkon
 
"Radieschen auf dem Balkon? Das geht gar nicht!", sagte das Angela Merkel nicht kürzlich?
 
Nun, ich hab Radieschen auf dem Balkon, und Angela Merkel weiß das, und de Maiziere könnte es wissen, so wie es auch Altmeier weiß oder wissen könnte, und es geht eben doch!
 
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30. April 2015
 
12.00 Uhr Das Ziel der Reise
 
Irgendwie, so scheint es, trudelt die ganze Welt auf einer schiefen Bahn unaufhaltsam den Bach 'runter.

Der Versuch, die Kräfte zu identifizieren, die das vorantreiben, führte sehr schnell auch zu jenen Kräften, die es nicht verhindern, vor allem aber auch zu der gigantischen Menge an Gehirnschmalz und Energie, die verloren geht, weil sie sich im Widerstreben der Kräfte neutralisiert, während ein ganz kleiner "Überschuss" genügt, um den ganzen, sich neutralisierenden Rest zu bewegen.

Ein nachdenklicher Paukenschlag, der kurz vor dem Tag der Arbeit daran erinnert, dass Demokratie und Freiheit nicht einfach da sind, sondern verteidigt und immer wieder aufs Neue erarbeitet und sogar erkämpft werden müssen.
 
Neu:

Diesen PaD gibt es auch in einer Testversion für Mobilgeräte. Ich würde mich freuen, wenn Sie mir mitteilen, auf welchem Gerät Sie ihn gesehen haben - und wie diese Version da abgebildet wurde.


Einen schönen Feiertag und beste Grüße
Egon W. Kreutzer

29. April 2015
28. April 2015
 
09.30 Uhr Baltimore
 
Wo das Recht von seinem hohen Sockel gestiegen ist und in der Gestalt von Streifenpolizisten incognito durch die Welt der Sterblichen streift, geht ihm die Fähigkeit zur feinsinnigen Unterscheidung verloren. Da ist es auf sich selbst gestellt, das Recht. Kein Ankläger unterstützt es, kein Verteidiger verbiegt es, kein Richter findet es - und die tausendbändige Sammlung von Gesetzestexten und Kommentaren wird zur fernen Fata Morgana.
 
Da steht es also da, das Recht. Einsam und auf verlorenem Posten, inmitten einer Welt von Unrecht, Verbrechen und finsteren Plänen. Die Augenbinde abgelegt, die Waage beim Trödler gegen ein Paar Handschellen eingetauscht, will es walten. Das Recht. Das steckt tief in ihm drin, im Recht, das Waltenwollen.
 
Doch wo soll es anfangen? Was würden Sie tun, wenn Sie das Recht wären?
 
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27. April 2015
 
11.00 Uhr Ein Schluck Maibowle, vorweggenommen
 
Seit der Klimawandel tobt und der Salat und Bäume schon im April schießen bzw. ausschlagen, statt erst im Mai, wie vom volktstümlichen Lied- und Sprachschatz vorgesehen, ist die Welt auch sonst ziemlich aus dem Ruder.
 
Da sitze ich nun am Montagmorgen und frage mich, was denn wohl los ist. Nichts.
Die Bayern haben mal wieder vorzeitig, die Deutsche Bank verplant ihre exorbitanten Gewinne für weitere, drohende exorbitante Strafzahlungen und trennt sich von Filialen und Mitarbeitern, Piech ist nur noch
 
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26. April 2015
 
 
Julies Bild vom Sonntag
 
 
 
Wolfgangs Bild vom Sonntag
 
 

25. April 2015
 
11.30 Uhr Ab wann und was überhaupt ist Völkermord?
 
Ein Begriff sorgt für Aufregung. Hundert Jahre lang blieb der Begriff - ungeachtet der Realität - tief im Keller unter anderen Leichen begraben. Nun holt man ihn aus der Versenkung und begeht feierliches Gedenken, in tiefer Betroffenheit und voller Empörung, dass doch gesagt werden können darf, was gesagt werden muss. Kurz: Man schreibt aus gegebenem Anlass wieder mal die Geschichte um.
 
Verwunderlich ist dabei die Wahl des Begriffes.
Ein Völkermord setzt die Existenz eines Volkes voraus - und vor allem die Einstellung, ein "Volk" als solches habe einen Wert, sei etwas Schützenswertes. Gehört diese Einstellung nun plötzlich wieder zum Fundus der Political Correctness? Machen Sie den Selbstversuch:
Stellen Sie sich auf den Balkon, oder noch besser auf den Marktplatz, stellen Sie ein Plakat vor sich auf, auf dem steht: "Ich bin von ganzem Herzen ein Deutscher". und rufen Sie alle fünf Minuten einmal laut: Das deutsche Volk ist ein gutes Volk!"
 
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23. April 2015
 
06.00 Uhr Zapfenstreich für Uschi
 
Völker hört die Signale ...
 
Die deutsche Personalien-Politik geht immer wieder einen bemerkenswerte Weg. Wo sich eine aufrichtig dem Amtseid verpflichtet fühlende Figur nicht fügen, oder eine gefährlich aufstrebende Figur nicht unterordnen will, wenn die Berliner Weltenlenker also glauben, es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her.
 
Dieses Lichtlein beleuchtet ein Skandälchen, das spiegelt sich dann im SPIEGEL, setzt sich massiv ins BILD, rückt schnell in den FOCUS, erregt die ganze WELT und auch die ZEIT kann diese Wunde nicht heilen. Irgendwann spricht jemand die Formel vom "vollsten Vertrauen", von dem jedermann weiß, dass es bedeutet: "Ich vertraue voll darauf, dass XY die Zeichen der Zeit erkannt hat und zurücktreten wird."
 
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Neues Thema
 
Der heutige Paukenschlag trägt den Titel: "Der Wurm im Netz"
 
Es geht darin aber weder um Schadsoftware noch um Trojaner, es geht nicht um fragwürdige Bewertungsportale und nicht um eines der vielen längst erkannten Probleme, die uns das Internet beschert hat - es geht darum, die Qualität der "Gegenöffentlichkeit", alles dessen, was als "jensseits des Mainstreams" publiziert wird, zu betrachten und Möglichkeiten der "Qualitätskontrolle" in Erwägung zu ziehen.
 
 

22. April 2015
 
15.00 Uhr Bill Bonner und der Altersblödsinn
 
Die von mir hochgeschätzte Website "Bankhaus Rott & Meier" lässt hin und wieder auch Autoren zu Wort kommen, die mit ihren Kommentaren zum Denken anregen.
 
Ja - das ist eine längst vergessene Kunst. Üblich ist es, eine zur Kenntnis genommene Meinung entweder zu übernehmen, oder sie rundweg abzulehnen. Das ist einfach, tut nicht weh und ermöglicht es, sich stets so zu positionieren, wie es zum Schwimmen mit der Masse opportun ist.
 
Nun hat Bill Bonner ein merkwürdiges (des Merkens würdig!) Stück geschrieben, über die verheerende Wirkung des Alterns, des Alters und der Alten auf so ziemlich alles.
 
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21. April 2015
 
10.45 Uhr Wunderlicher Wertewandel
 
Wir leben in einer Gesellschaft, deren "Cremé" es vorzieht, von Werten zu leben, statt von Leistung. Es sind dies allerdings keine moralischen Werte, sondern "Buchwerte", hingeschriebene Zahlen, aus dem Nichts geschaffen, von der Spekulation zu Blasen aufgebläht, die sich in Grundbesitz und Edelmetall, in Luxuskarossen und Megaparties unter Gleichwertenden verwandeln, während ringsum das Elend jener wächst, die täglich ein paar Minuten vor der Tagesschau darüber aufgeklärt werden, um wieviel die Börsianer wieder reicher geworden sind, ohne dass man ihnen mit gleicher Offenheit erklären würde, dass letztlich sie es sind und sein werden, die für den Segen nicht nur schuften, sondern auch noch verzichten müssen.
 
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20. April 2015
 
10.00 Uhr Gutes Geld, schlechtes Geld
 
Seit Friedrich A. von Hayek in einer Art "launigen Essays" die "Entnationalisierung des Geldes" in den Raum stellte, als eine Möglichkeit die Inflation zu besiegen, verstummen die Stimmen nicht mehr, die einen Wettbewerb der Währungen fordern, in welchem vor allem "private" Währungen durch ihre "Qualität" das Vertrauen der Menschen erringen sollten.
 
Die Idee ist absurd - und Hayek selbst betonte in seiner Schrift ausdrücklich, dass der Gedanke weder zu Ende gedacht, noch dass die durch eine Vielzahl von Währungen in Erscheinung tretenden Probleme auch nur ansatzweise erkannt, geschweige denn gelöst seien.
 
Umso verwunderlicher ist es, dass die Idee - ausgerechnet im Zusammenhang mit der Griechenland-Krise - jetzt wieder neu befeuert wird.
 
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19. April 2015
 
 
Julies Bild vom Sonntag
 
 
 
Wolfgangs Bild vom Sonntag
 
 

18. April 2015
 
12.30 Uhr FASSADENKRATZER

Herbert Ludwig nennt seinen Internet-Auftritt so.

Fassadenkratzer.

Ich habe mich sehr gefreut, als Herbert Ludwig mir anbot, eine Sammlung von Aufsätzen aus den letzten beiden Jahren im EWK-Verlag in Buchform zu veröffentlichen.

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Saarkurier-Online
Notausgabe Nr. 3 ist erschienen.
 
17. April 2015
 
07.30Uhr Engel der Alleinerziehenden: Manuela Schwesig
 
Haben Sie schon gehört? Alleinerziehende bekommen jetzt mehr Geld. Die Schwesig hat das durchgesetzt. Tagelang hat die große Koalition darum gestritten, aber jetzt bekommen alle Alleinerziehenden 600 Euro extra, für das erste Kind. Für das zweite noch einmal 240 Euro.
Das kommt fast an die Beträge ran, die sich der Bundestag immer wieder mal als Diätenerhöhung genehmigt. Da muss es jetzt aber wirklich richtig Spaß machen, alleinerziehend zu sein. Und Kindergeld gibt's ja auch noch ...
 
Ich fürchte, Sie habe da etwas missverstanden. Die 600 Euro gibt's ja nicht pro Monat. Das ist für das ganze Jahr.
 
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16. April 2015

14.30 Uhr Auf tönernen Füßen - Frühjahrsgutachten der Wirtschaftsweisen

Heute wird ein kräftiger Aufschwung gesichtet.

So jedenfalls hieß es schon im Vorfeld der Vorlage des Frühjahrsgutachtens der führenden Ökonomen, und obwohl das Orakel noch nicht gesprochen hat, während ich diese Zeilen schreibe, bin ich davon überzeugt, dass es genau so verkündet werden wird.

Was haben wir zu erwarten?
Bzw. was sollen wir diesmal glauben?


15. April 2015
 
10.00 Uhr Ideologen und Ideo-Lügen - wem gehören Bauch und Kinder?
 
Nach dem Staat zu rufen, wenn eine Fehlentwicklung zu erkennen ist, die im Interesse der gesamten Bevölkerung korrigiert werden sollte, ist legitim.
 
Staatlicherseits jedem Ruf nach staatlichem Eingriff nachzugeben, ist verantwortungslos.
 
Laute Rufe nach staatlichem Eingreifen durch gezielte Propaganda zu provozieren, nur um Ziele zu realisieren, die ohne spektakulär heraugestellte Einzelfälle niemals Zustimmung finden würden, das ist eine Pervertierung der Demokratie mittels "Demagogie".
 
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14. April 2015
13. April 2015
 
10.30 Uhr Heikel, Heikel, Heikelkeit
 
Eines der vergiftetsten Fettnäpfchen, die in Deutschland flächendeckend aufgestellt sind, ist zweifellos die Ausländerdebatte. Wer sich dazu äußert, gleichgültig wie, trifft auf Widerspruch, Widerstand und Widerlichkeiten, zum Teil von vollkommen unerwarteter Seite.
 
Derzeit kocht die Ausländerdebatte an den so genannten "Flüchtlingen" hoch.
 
So, wie es von Angela Merkel in den ersten Jahre hieß: "Sie macht es besser als erwartet", heißt es nun, erstaunt, bestürzt und hilflos zornig-empört oder hilflos mitleidend: "Es kommen mehr, als erwartet."
 
Nun soll ein "Gipfel" Lösungen finden und Wege weisen.
 
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12. April 2015
 
 
Julies Bild vom Sonntag
 
 
 
Wolfgangs Bild vom Sonntag

11. April 2015
10. April 2015
 
10.00 Uhr Neues von Christine

Christine Lagarde, Chefin des berüchtigten Internationalen Währungsfonds, der schon so manches Land mit seiner kapitalhörigen "Geld-gegen-Reformen-Politik" beglückt hat, macht sich Sorgen. Sonderbar.

Sehr sonderbar, denn während die USA seit Jahren mit ihrer Politik des billigen Geldes dafür sorgen, dass die weltweiten Waffengänge der USA bezahlt werden können, sorgt sie sich nun plötzlich um Japan und die Eurozone, wo die lockere Geldpolitik zwar hilfreich sei, für die wirtschaftliche Entwicklung, was absolut nicht stimmt, aber eben auch Gefahren (Gefahren sind mehr als nur Risiken!) berge.


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9. April 2015

21.45 Uhr Der Mensch ohne Bargeld

Aufmerksame Beobachter stellen fest, dass sich die Schlinge um das Bargeld allmählich aber unaufhaltsam immer enger zieht. Die Wahrheitspresse schweigt sich hierzulande weitgehend darüber aus, doch die Fakten sprechen eine bedeutsame Sprache.

Hier, im EU- und Euro-Europa gelten bereits folgende Beschränkungen für Zahlungen mit Bargeld:

 Land

max. Rechnungssumme
für Barzahlung
 Italien 1.000 Euro
 Frankreich (ab 09/2015) 1.000 Euro
 Griechenland (Konsumenten) 1.500 Euro
 Spanien 2.500 Euro
 Griechenland (Unternehmen) 3.000 Euro
 Belgien 5.000 Euro
 Slowakei  5.000 Euro
Dänemark  50.000 DKr, umgerechnet 6.700 Euro

Dass es dabei nicht bleiben wird, ist gewiss. Die Veränderungen, die ein Fortschreiten der Einschränkung der Bargeldverwendung hervorrufen wird, sind jedoch vielen noch unklar.


8. April 2015
 
10.00 Uhr Was Tsipras soll, aber nicht darf
 
Heute ist ein großer Tag für Griechenland, denn Alexis Tsipras ist zu Gast in Moskau,.
 
Wenn zahlreiche Dementis und Beschwichtigungen auch bestreiten, dass es dabei um Finanzhilfen Russlands für Griechenland gehen wird, ist genau dieses Thema vermutlich der Schwerpunkt der Gespräche in Moskau.
 
Wir sehen also einen griechischen Ministerpräsidenten, der sich bemüht, die Forderungen seiner Gläubiger zu erfüllen, indem er eine "Umschuldung" anstrebt. Er tut also im Grunde genau das, was er soll.
 
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Hier nun noch ein besonderer
 
Veranstaltungshinweis:

am Montag, 13. April 2015, findet in Halle an der Saale eine Veranstaltung des Vereins Mohio e.V. statt.

Dabei wird der Film

"Der Schein trügt" von Claus Strigel

gezeigt, der grundsätzliche Probleme des Geldsystems beleuchtet und eine erfolgreiche Komplementärwährung vorstellt. Bernhard Lietaer kommt darin ausführlich zu Wort und erläutert seine Vorstellungen zur notwendigen Entwicklung des Geldes.

Nach der Vorführung wird es ein "Filmgespräch" geben, in dem Fabian Kursawe und ich die Aussagen des Filmes vertiefen und hinterfragen werden, womit wir die Basis für eine angeregte Diskussion mit den Teilnehmern legen wollen.

Beginn 13.04.2015 20.00 Uhr Ende ca. 22.30 Uhr

Ort: Luchskino, Seebener Straße 172 (Hintereingang Zoo), 06114 Halle

Falls Sie also zufällig gerade in der Nähe sein sollten,
und nichts Besseres zu tun haben,
wäre das eine gute Gelegenheit, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden.


Egon W. Kreutzer

 

7. April 2015
 
10.00 Uhr Die Griechen, die Deutschen, der Friedensvertrag und die Reparationen
 
Auf der Suche nach den dringend benötigten Milliarden ist die neue griechische Regierung ausgesprochen umtriebig. Tsipras und Varoufakis versuchen überall Brunnen zu bohren, in der Hoffnung, auf eine Euro-Quelle zu stoßen. Das hat unseren hochgeschätzten Parlamentspräsidenten Martin Schulz veranlasst, wüste Drohungen gegen die Griechen auszustoßen, sollten sie es wagen, in Moskau um eine Liquiditätsspritze zu bitten. Bei den USA sind die Griechen abgeblitzt, die hatten keinen anderen Rat, als den Griechen zu empfehlen, die Schulden zu bezahlen und sich an die Auflagen der Gläubiger zu halten.
 
Nun sind also die Deutschen dran. Nicht mit einer Bitte um Finanzhilfe, da würde Schäuble sein Gollum-Gesicht aufsetzen und "mein Schaaatz, mein Schaaaatz" jammern, nein, diesmal besinnen sich die Griechen auf die alte Tradition, dass diejenigen, die einen Krieg verloren haben, anschließend den anderswo angerichteten Schaden wieder gutmachen, "reparieren" sollen, weshalb "Reparationen" gefordert werden.
 
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5. April 2015 - Ostersonntag
 
 
Julies Bild vom Sonntag
 
 
 
Wolfgangs Bild vom Sonntag
 

4. April 2015
3. April 2015 - Karfreitag

Ich mache eine kurze Osterpause und wünsche Ihnen schöne, erfreuliche und erholsame Feiertage, wie und wo immer Sie sie verbringen.

Mit besten Grüßen

Egon W. Kreutzer

Falls Sie also vor dem 7. April auf diese Seite kommen, wundern Sie sich nicht, wenn es hier nichts Neues gibt.

Allerdings habe ich für alle, die gerne schreiben, eine kleine Osterüberraschung vorbereitet.
Sie trägt den Titel

 
Ein guter Roman
schreibt sich nicht von alleine.
Und weil das so ist, kann es immer wieder hilfreich sein, sich an den Strategien und am schriftstellerischen Geschick erfolgreicher Autoren zu orientieren.

Wir haben für Sie das Grundlagenwissen mit ausführlichen Erklärungen und Beispielen in einem kompakten Ratgeber auf 46 Seiten zusammengefasst, den Sie gegen eine Schutzgebühr von 2,50 € als PDF herunterladen können.

 
Mehr Informationen dazu finden Sie hier
 

2. April 2015
 
12.00 Uhr Die Drachme - eine Katastrophe? Nein!

Ausgerechnet der Griechenland-Blog verbreitet die dystopischen Gedanken des Mr. Dimitrios Gkiokas, der sich als "Wirtschaftsanalytiker" zu Wort meldet, um den Griechen ordentlich Angst vor dem Abschied vom Euro einzujagen.

Soweit mein Google reicht, konnte ich von Mr. Gkiokas, außer seiner Co-Autorenschafft bei einer Studie über Schadstoffe in Schiffsanstrichen, keine Veröffentlichung finden, was es mir schwer macht, mich zu seiner Qualifikation zu äußern.

Ich lasse es also bei dem Text bewenden, der im Griechenland-Blog nachzulesen ist. Ein Text, der ohne jede Veränderung auch im Handelsblatt oder in der WELT stehen könnte, ist er doch nichts anderes, als das die Umkehr-Projektion der Ängste der Euro-Fanatiker, die im drohenden Zusammenbruch ihres Macht-Instruments "Euro" auch schon den Schatten der eigenen Bedeutungslosigkeit auf sich zukommen sehen.


Worum geht es?
 

1. April - nicht zum Scherzen aufgelegt. ;-))
 
 
 

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Aktueller Stand 34,70 €

 

 

Es rumort weiter in der Stuttgarter Bahnhofsgrube.

 

 


Allmählich spricht es sich herum:


Sogar im SWR fand das Buch über
den Stuttgarter Grubenbahnhof
inzwischen lobende Erwähnung.

Der Autor hat einige Stimmen zu seinem jüngst im EWK-Verlag erschienenen Buch auf seiner Homepage veröffentlicht.

Schauen Sie doch mal selbst bei
Manfred J. Schmitz vorbei.

Bestellen können Sie
"Dr. Feist im Fegefeuer" direkt online.

Und natürlich gilt das auch für Schmitz's
ersten Roman "Wer weiß schon, wie tief der Fluss unter der Brücke ist ..."

 

 
 
 
 
 
 

 

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