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aus den letzten sieben Tagen
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8. Februar 2010
15.15 Uhr 2.233 Stellen
abgebaut bei
GermanOffice, Internethändler,
Bonn, LBR, EBS, Abfallverwertungs- schwesterunternehmen, Krupa/Braunsbreda,
Klemmer-International, Versicherungsagentur, Bad Tölz, iReifen
Görgens GmbH, Reifenhandel, Grevenbroich, Art Concerts,
Veranstaltungsagentur, Gelsenkirchen, Autohaus Geiger GmbH, Offenburg,
Trademail, Softwarehändler, Offenburg, Nill, Bäckerei,
Hechingen, Galabau, Garten-und Landschaftsbau, Reckenfeld, Autopark
am Niederrhein, Autohaus, Dinslaken, Kago-Röhl, Ofenkachelfabrik,
Schwarzenfeld, Riese electronic, el. Baugruppen, Horb, Langenwolschendorf,
Vodafone, Kommunikationsunternehmen, Stahnsdorf, Allgaier, Automobilzulieferer,
Lenser Filtration, Filter, Senden, hBögra Technologie GmgH,
Gleitlager, Solingen, Hewing, Rohre, Ochtrup, Schlott, Druckkonzern,
Freudenstadt, Leonberg, Kommune, SCM / Identive Group, Sicherheitstechnologie,
Mainz/Ismaning, Remscheid, Kommune, Opel, BEB, Bremerhavener
Edelstahl Betriebe, Bremerhaven, Trips GmbH, Schaltanlagen, Grafenrheinfeld,
Bilfinger Berger Entsorgung Ost GmbH, Recycling verseuchter Böden,
Bremen, Behr, Autozulieferer, Stuttgart,
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- 13.30 Uhr Geht's schon
los?
Kaum habe ich im Pad 5 /2010
die Bedingungen formuliert, unter denen auch in Deutschland ein
Aufstand ausbrechen könnte, schon müht sich der Chef
der Wirtschaftsweisen, Wolfgang Franz, diese Voraussetzungen
zu schaffen.
- Die Hartz IV Regelsätze
für Langzeitarbeitslose sollen um 30% gekürzt werden,
fordert er.
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- Damit ist der Erhalt des Körpergewichts
der Betroffenen nicht mehr gesichert.
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- Und dass er dafür die
Zuverdienstregelung lockern will, führ nur zu einem einzigen,
gewollten Ergebnis: Billige Langzeitarbeitslose sollen missbraucht
werden, um über ihre Dumping-Konkurrenz noch mehr Beschäftigte
aus ihren festen Arbeitsverhältnissen herauszubrechen.
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- Denn die 3,5 Millionen, ordentlich
bezahlten Vollzeit-Stellen, die wir statt solcher dreisten Sprüche
bräuchten, die hat auch er nicht, der Herr Franz - und daher
wäre es besser, er hielte den Mund.
Stattdessen plädiert er auch noch dafür, das ALG I
s- in konjunkturell besseren Zeiten - auch nicht mehr so lange
zu zahlen.
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09.30 Uhr Neo-Absolutismus
Wenn uns ein Gesetz nicht passt,
wird es einfach neu verfasst.
Hat gar ein Richter Recht gesprochen,
ansonsten aber nichts verbrochen,
darf er gern im Amte bleiben,
wir können ja 's Gesetz umschreiben.
Wenn uns die Verfassung stinkt,
reicht es, wenn der Roland winkt.
Veränderungsbereit versammelt schon,
steht stets die
außerparlamentarische,
große,
schwarz-rot-gelbe,
Verfassungsänderungskoalition.
Manchmal wünsche ich mir
einen Strafrechtsparagraphen, der besagt: Wer die Verfassung
nachmacht, oder verfälscht, oder eine nachgemachte oder
verfälschte in Umlauf bringt, oder ein verfassungswidriges
Gesetz einbringt und/oder an seiner Verabschiedung mitwirkt,
wird mit Gefängnis nicht unter 10 Jahren bestraft.
Stattdessen wurde ich vor ein paar Tagen darauf hingewiesen,
dass es im StGB einen wunderschönen Paragraphen gibt, den
sich jeder Deutsche, bevor er sich mit anderen zusammenschließt,
um Straftaten zu begehen, von seinem Anwalt erklären lassen
sollte:
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§ 129
Bildung krimineller Vereinigungen.
(1) Wer eine Vereinigung
gründet, deren Zwecke oder deren Tätigkeit darauf gerichtet
sind, Straftaten zu begehen,
oder wer sich an einer solchen Vereinigung als Mitglied beteiligt,
für sie um Mitglieder oder Unterstützer wirbt oder
sie unterstützt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf
Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Absatz 1 ist nicht
anzuwenden,
1. wenn die Vereinigung
eine politische Partei ist, die das Bundesverfassungsgericht nicht für
verfassungswidrig erklärt hat,
2. wenn die Begehung von Straftaten nur ein Zweck oder eine Tätigkeit
von untergeordneter Bedeutung ist oder
(...) |
Da das Grundgesetz sowieso nur
so lange gilt, bis das gesamte Deutsche Volk sich in freier Selbstbestimmung
eine neue Verfassung gegeben hat, spielt das eigentlich gar keine
Rolle. Denn das ist ja schließlich mit dem Volksentscheid
über die EU-Verfassung längst erfolgt.
Oder doch nicht,
oder wie... ?
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7. Februar
2010
Das BILD vom Sonntag |
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6. Februar
2010
10.45 Uhr Kein Geld mehr
für den Krieg?
Das wäre doch gelacht!
In Afghanistan explodieren
nicht nur Bomben und Granaten sondern auch die Kosten. Die Nato
will sparen - aber nur so viel wie möglich. Den Rest müssen
die Mitgliedsstaaten aufbringen - und zwar so viel wie nötig.
Aktuell fehlt der Nato rund
eine Milliarde Euro. Deutschland zahlt übrigens 16% der
gesamten Nato-Kosten. Und Deutschland verpulvert jährlich
ungefähr 1,3 Milliarden Euro am Hindukusch, z.T. aus dem
Entwicklungshilfe-Etat.
Nun ja, wir haben's ja. Dafür, jedenfalls.
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5. Februar
2010
12.45 Uhr Reichlich Reaktionen
auf PaD 5 /2010
Der Paukenschlag "Zwischen Schmerzgrenze und Hemmschwelle"
hat sehr viele Reaktionen und Diskussionen ausgelöst, die
Zahl der google-Fundstellen stieg innerhalb von 24 Stunden auf
mehrere Hundert und es gingen viele Kommentare dazu bei mir ein.
Die wichtigsten davon habe ich - wie immer - online gestellt.
Und damit sie nicht einfach untergehen, empfehle ich sie heute
ganz explizit zur Lektüre.
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4. Februar 2010
10.00 Uhr Zwischen Schmerzgrenze
und Hemmschwelle
Wann stehen die Deutschen auf?
Das ist die gar nicht triviale Frage, die der heutige Paukenschlag
behandelt.
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3. Februar
2010
11.20 Uhr 18 Mal pro Jahr
Die Deutschen, so war es in
letzter Zeit im Umfeld der Gesundheitsreformer mehrfach zu hören,
sind Weltmeister bei den Artzbesuchen. Durchschnittlich besuchen
die Deutsche und der Deutsche jährlich 18 Mal den Arzt.
Die irrwitzige Zahl hat mich
beschäftigt.
In Deutschland gibt es 82 Millionen
Bürger und 138.000 Ärzte, die von den Bürgern
aufgesucht werden können. Weitere 284.000 Ärzte sind
entweder nicht ärztlich tätig (102.000), arbeiten in
Krankenhäusern (154.000) oder in Behörden (28.000).
Auf 138.000 Ärzte entfallen
also pro Jahr 1,476 Milliarden Arztbesuche. Auf jeden Arzt 10.700
pro Jahr bzw. rund 50 pro Arbeitstag - vielleicht 10 Minuten
pro Patient - durchschnittlich.
Die Inspektion eines Autos dauert länger.
Aber dafür muss die Karre auch nicht 18 Mal im Jahr in die
Werkstatt.
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2.
Februar 2010
16.30 Uhr Ohne Werbung Gut
Bitte verraten auch Sie
Ihre Geheimtipps - Für Ihre Nachbarn im Netz
Es ist für Sie nur von
Vorteil, denn mit der Empfehlung für ein Produkt oder eine
spezielle Leistung, die Sie fernab des Werbedschungels entdeckt
haben, helfen Sie Ihrem Lieferanten zu überleben - und sichern
sich damit die eigene Versorgung.
Bis jetzt liegen Empfehlungen
vor für
- Und die sind alle recht interessant,
zum Teil richtig verlockend.
-
- Ich meine allerdings:
- Das kann doch wohl noch
nicht alles sein!
-
- Es muss unter den Besuchern
dieser Seite doch viel mehr Menschen, geben, die eine Empfehlung
für etwas abgeben könnten, das ohne Werbung gut ist?
-
- Werfen Sie jetzt, in den ersten
Tagen immer wieder einen Blick auf diese Seite, dann können
Sie irgendwann Ihren Enkeln erzählen:
"Ich war dabei,
als Ohne
Werbung Gut entstanden
ist."
12.55 Uhr Unwort der Jahres
2010 - Steuersünder-CD
Es ist schon irre.
Eine CD, mit Kontendaten, die deutschen Behörden von einem
ungenannten Kontendatenbeschaffer angeboten werden, erhitzt die
Gemüter. Die Einen wollen sie haben, die Anderen pflegen
ihre bankgeheimnisvollen Skrupel.
Gerade eben wurde der Übertragung
von Bankgeheimnissen an US-amerikanische Stellen - gegen den
bereits erkennbaren Willen des EU-Parlaments - zugestimmt.
Aber das ist ja Krieg gegen
den Terror, da ist jedes Mittel recht. Im Kampf gegen Steuerhinterziehung
schickt man Steuerfahnder lieber einmal zum Psychiater, damit
sie nur da fahnden, wo es dem Dienstherren genehm ist.
Und außerdem: Es geht
bei den Daten auf der CD um vielleicht 100 Millionen Euro, die
einmalig zu holen sind, so wird geschätzt und gemunkelt.
Nur zum Vergleich:
Alleine die Mehrwertsteuersenkung
auf Übernachtungsleistungen kostet 1 Milliarde jährlich.
Eine umstrittene Aktion, für die sich nie und nimmer eine
Mehrheit in der wahlberechtigten Bevölkerung gefunden hätte,
die selbst von ansonsten streng linientreuen Wirtschaftwissenschaftlern
abgelehnt wird, die aber dennoch ohne Rücksicht auf Verluste
(Image, Umfragewerte) durchgezogen wurde - ist das, obzwar legal,
nicht letztlich auch eine Form von "Steuerhinterziehung"?
Klartext:
Wo ein Staat eine Steuer auf
Einkommen erhebt, aber gerade im Bereich hoher und höchster
Einkommen blauäugig darauf vertraut, dass die Steuerpflichtigen
ihre Einkommen treu und brav angeben, wird der Steuerhinterziehung
Vorschub geleistet.
Wo ein Staat sich mit aller
Macht der Gesetzgebung Zugang zu allen Konten verschafft, wenn
es darum geht, Hartz-IV-Schwindel aufzudecken, aber das Bankgeheimnis
hochhält, wenn es um Steuerhinterziehung in Millionenhöhe
geht, ist der Gleichheitsgrundsatz so massiv verletzt, dass jemand
aufstehen und das Verfassungsgericht anrufen sollte.
Das wird dann aber womöglich
urteilen, dass eine Ungleichbehandlung nicht zu erkennen sei,
schließlich sei es nicht die Schuld des Staates, dass der
Hartz-IV-Empfänger nicht über die Mittel verfügt,
die zur Steuerhinterziehung in Millionenhöhe erforderlich
sind. Ein persönlicher Mangel an krimineller Energie könne
und dürfe durch den Staat nicht ausgeglichen werden.
09.25 Uhr Hurra! Deutschland
erlaubt Leerverkäufe
Ein Wachstumsförderungsgesetz
besonderer Art wurde gestern beschlossen.
Was wegen der Finanzkrise verboten wurde, ist nun wieder erlaubt:
Man darf, rein Spekulativ,
Aktien, die man nicht besitzt, verkaufen. Vorher leiht man sie
sich von einer Bank und hofft, sie - zum Ende der Leihfrist,
billiger wieder am Markt zurückkaufen zu können. Man
kann aber auch auf einen Termin hin verkaufen, ohne sich auch
nur ein Stück zu leihen, nur in der Hoffnung, sie rechtzeitig
günstig beschaffen zu können.
Pokern im Hinterzimmer, wo
es vieleicht um ein paar Tausender geht, ist verbotenes Glücksspiel.
Zockereien um Millionen und Milliarden, die keinerlei realen
Nutzen hervorbringen, Zockereien, die mit dazu beigetragen haben,
dass weltweit hunderte Milliarden Euro und hunderte Milliarden
Dollar von den Staaten zur Rettung der Banken aufgewendet werden
mussten, Zockereien, die in einem Augenblick des Erschreckens
vernünftigerweise verboten wurden, sind jetzt - weiß
der Guido warum - wieder legal. In Deutschland. Nicht in Frankreich.
Nicht in Österreich.
Die Lage an den Finanzmärkten
hat sich beruhigt. Deshalb gab es keinen Grund mehr, das Aktienleerverkaufsverbot
zu verlängern, heißt es aus dem Aufsichtsamt.
Ja, und wenn lange kein Kind
mehr in den Brunnen gefallen ist, besteht kein Grund mehr, die
Abdeckung drauf zu lassen.
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1.
Februar 2010
14.30 Uhr 5.688 Stellen
abgebaut bei
Zakspeed, Rennsport, Niederzissen,Auto-Maas,
Autohaus, Schwabach, Tier TV, Spartensender, Berlin, Steganos,
Sichheitssoftware, Frankfurt/M., Riedle, Autohaus, Kempten, Cubico-Media,
Spartenfernseh-Betreiber(XXHome), Berlin, Kern Contact, Callcenter,
Delmenhorst, Winkelmann, Maler, Isselburg, ABS (Arbeits-, Bildungs-
und Strukturentwicklungsgesellschaft), Artern, Schütte,
Großbäckerei, Timmel, Jacobs Bauernmarkt, Marktneukirchen,
University of Management and Communication (UMC), Privatuniversität,
Potsdam, Stadthalle, Veranstaltungshalle, Rheine, Bauer, Spezialtiefbau,
Schrobenhausen, TB Personaldienste, Kostensenkungsgesellschaft,
Kiel, Hoesch Schwerter Profile, Stahl, Schwerte, Astra Zeneca,
brit. Pharmakonzern, Düsseldorf, Niedersachsen, altes Bundesland,
Hannover, Grammer, Autozulieferer, Amberg, Sanofi, franz. Pharmakonzern,
Frankfurt-Hoechst, 1Vodafone, brit. Mobilfunkanbieter, Düsseldorf,
Hameg, Messgeräte, Mainhausen, Deutsche Börse, Spielcasiono
für Begüterte, Frankfurt/M., Siemens, Elektrokonzern,
München, Dürr, Roboter- und Anlagenbau, Grenzach-Wyhlen,
Alno, Küchenmöbelhersteller, Pfullendorf, iWestfalia,
Wohnmobile, Rheda-Wiedenbrück, Trützschler, Textimaschinen,
Mönchengladbach,
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31. Januar
2010
Das BILD vom Sonntag |
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Links
zu Seiten, die ich gerne empfehle:
Die Selbstähnlichkeit
der Erscheinungen der Realität ist so groß, dass der
winzige Ausschnitt, den der Einzelne davon wahrzunehmen in der
Lage ist, vollkommen ausreicht, um sich ein brauchbares Bild
des Ganzen zu machen - so man nur will. |