|

auf egon-w-kreutzer.de
suchen Facebook, diese Seite gefällt mir
Kaffeekasse?
Was ist das denn?
-
-
 |
- Alles über das Geld
|
-
 |
Gastbeiträge |
Alexander Czerny
Freimut Kahrs
Dr. Dieter Petschow
Jürgen Polz
Manuela Engl
Angela Buer-Meinschien
-
 |
Statistik der Arbeitsplatzvernichtung |
Alte Statistiken
-
 |
Der Patient ist die Lösung |
-
Konzept für die Finanzierung
des Gesundheitswesens
-
 |
EU - Probleme |
-
- Neuerscheinungen
-
-
-
-
-
Egon
W. Kreutzer
Autor und Verleger
- mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit,
meint:
Kritik
muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln
noch trösten, um konstruktiv zu sein.
Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen
Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung
von Sachverhalten und Umständen abzielen.
Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür
nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.

Was
war das denn?
egon-w-kreutzer.de
mit Piano?
Nun, so klingt
Harry Kulzer
- über zwanzig Jahre nach Pogo in Togo -
heute.
Mehr von diesem
Sound bei
- Table for two
-
- Harry Kulzer
-
- Wolfgang Opitz
- Thomas Froschmaier
|
|
28.02.2013 Arbeitsplatzvernichtung
in Deutschland: 262.106
Jobs in 192
Tagen |
|
|
|
19. Juni 2013
11.00 Uhr Zypern - der Tragödie
zweiter Teil
Wie schön war es, als
Zypern gerettet war. Es schien, als sei das Patentrezept gefunden:
schneller, harter Zugriff auf
die Konten der Bankkunden
+ 10 Rettungsmilliarden
= Banken gerettet, Zypern gerettet,
Euro gerettet
Nun kam, was kommen musste,
Zypern bittet um Hilfe, denn der Bank of Cyprus, zweifellos "systemrelevant",
droht die Zahlungsunfähigkeit.
Es wäre zum Totlachen,
wenn es sich um Dummheit handelte, und nicht um eine neue Episode
im größten Raubzug der Geschichte, der sich vor aller
Augen vollzieht, ohne dass die Polizei einen Anlass sähe,
einzugreifen.
-
- Wichtiger Hinweis:
- In etwa acht Wochen - von
heute an - wird mein neues Buch erscheinen. Arbeitstitel:
- "Das uro-Schlachtfest
- Die Logik der Krise"
Einen kleinen Absatz lasse
ich hier - aus aktuellem Anlass - schon mal aufscheinen:
|
Außerdem, und
das sollte nicht vergessen werden:
Die Bank
ist weder ein Spieler,
noch das Casino.
Die Bank
nimmt bestenfalls
die Rolle des Croupiers wahr.
Die Jetons befinden
sich immer nur temporär auf dem grünen Filz. Der Croupier
darf sie zwar hin und her schieben - und oft genug darf er auch
einen "Für-die-Angestellten" einstecken, doch
wenn die Lichter ausgehen, ist von den Gewinnen und den Gewinnern
des Abends nichts mehr zu sehen.
Auf die Idee, dass
deshalb ausgerechnet der Croupier vom Steuerzahler gerettet werden
müsste, ist noch niemand gekommen. |
|
|
18. Juni
2013
Es ist zu warm.
Es ist nichts los.
Und zu dem, was lost ist, fällt mir nichts ein.
Ab Donnerstag soll's ja wieder
etwas kühler werden werden ...
17. Juni
2013
|
|
16.Juni
2013
Julies Bild vom
Sonntag
Wolfgangs Bild vom
Sonntag |
15. Juni
2013 14.
Juni 2013
12.45 Uhr Verspäteter
Paukenschlag - LMA-Index
Die Forscher des EWK-Instituts
für Wirtschafts- und Sozialforschung hatten eine sensationelle
Entwicklung des LMA-Indexes angekündigt. Darauf haben wir
mit dem Paukenschlag dieser Woche gewartet - und enen Tag Verspätung
in Kauf genommen.
Wir nehmen an, dass wir Sie
mit den spannenden Deutungen des unerwartet kräftigen Anstiegs
des Indexwertes über die ungewohnte Wartezeit hinwegtrösten
können.
Hier ist er:
|
|
13. Juni
2013
11.00 Uhr Pressekonferenz
der Nichtwähler
... und andere Gedanken
zur Überwindung der Resignation
Die real existierende und wählbare
Partei
der Nichtwähler veranstaltet heute ihre Pressekonferenz
zum Auftakt ihres Bundestagswahlkampfes. Ich möchte aus
diesem Anlass gerne wieder ein paar Bücher verkaufen, in
denen der Gründer und Parteivorsitzende, Werner Peters,
seine Ideen und Überlegungen schildert.

Werner Peters,
"Partei der Nichtwähler
- Der schlafende Riese"
Printausgabe: ISBN 978-3-938175-65-1, UVP 9,80 Euro
E-Book (Epub-Format) zum Download: 4,95 Euro
Die E-Mail, die mich heute
Morgen erreichte, passt ganz gut zum Mut der Nichtwähler,
sich zur Wahl zu stellen.
Ein Hilferuf -aus der Gefahr,
in Resignation zu fallen, heraus gesendet - den ich hier nur
anonym einfüge. Das, was ich darauf geantwortet habe, mache
ich auch öffentlich. Vielleicht hilft es ja auch Ihnen,
neuen Mut zu fassen.
|
Guten Morgen Herr Kreutzer!
Als treuer Follower ihrer Kommentare,
Paukenschläge und Leserbriefe seit 2005, werde ich immer
ratloser.
Sie haben ihren Blog, der fraglos
einzigartig ist. Es gibt da kaum etwas Vergleichbares. Etwas
genialeres. Sie hatten bereits einen TV-Termin.
Ich hingegen kann lediglich meinen
500. Kommentar im Focus-Online vermelden. Mit überwiegend
positivem Zuspruch.
Das alles reicht nicht. Ich wurde
aktiv, um ansatzweise nachweisen zu können, dass auch Otto
Normalverbraucher seine Meinung in die Welt brüllen kann.
Der lange politische Weg durch die Ortsrat-Instanzen funktioniert
nicht.
Viel zu schnell regieren die Habgierigen
über das Schicksal von Millionen von EU-Bürgern. Und
sie alle halten die Fresse.
Es kann nicht sein was nicht sein darf. Und doch wird alles noch
schlimmer sein, als jeder Trottel sich es erdacht hatte.
Was kann ich tun? Sagen Sie es mir!
Ich wähle die Nichtwähler,
ich brüskiere Freunde, die thematisch nicht sattelfest sind.
Mache mich unbeliebt und gelte als negativ eingestellt.
Was um Gottes Willen kann man noch
tun.
Schäuble ist aus seinem Winterschlaf
erwacht, Merkel fabuliert dialektisch unbehelligt weiter.
Soll man hinschmeißen? Bauen
Sie mich auf! |
|
Guten Morgen, Herr Xxxxx!
Ich fang mal da an, wo Sie Ihre Mail
beendet haben
Ja, ich will versuchen, Ihnen wieder
etwas Zuversicht, Geduld, Vertrauen und Mut
zu vermitteln
Das ist nicht einfach.
Resignation, einmal erreicht, ist
ein schöner Zustand, einer, den man lieb gewinnen, mit dem
man es sich trefflich einrichten kann. Und diese Resignation
ist ein "selbstreferentielles System". Weil sowieso
nichts hilft, darf man resigniert sein und muss es gar nicht
immer wieder versuchen, und dann sieht man, mit dem Blick auf
alle anderen, die noch rackern, dass auch das nichts hilft ...
Sie sind nahe dran, an dieser Resignation.
Wie also soll ich Sie aufbauen?
Das Bild vom toten Fisch, der sich
vom Strom treiben lässt, und dem lebenden Fisch, der sich
immer wieder gegen den Strom stellt, ja sogar gegen den Strom
schwimmt, hab ich selbst schon mal konterkariert: Wer gegen den
Strom schwimmt, kommt als letzter, kraftlos und ausgepowert da
an, wo alle anderen schon längst sind ...
Mich selbst als Vorbild hinstellen?
Gott bewahre!
Ich bin von Zweifeln auch nicht frei,
ich habe auch immer wieder Lust, den ganzen
Krempel hinzuschmeißen. Doch jedesmal, wenn Gert Flegelskamp
seinen "Moralischen" hat und wochenlang keinen Aufsatz
online stellt, dann merke ich, dass mir was fehlt.
Und dann weiß ich auch, dass
es da draußen Leute gibt, denen auch etwas fehlt, denen
sogar schon dann etwas fehlt, wenn nur ich ein paar Tage Auszeit
nehme.
Diese "Empfänger"
sind ein buntes Völkchen. Ihr Interesse hat die unterschiedlichsten
Ursachen und Motive, manche erfreuen sich einfach an der Ironie,
die immer wieder zwischen meinen Sätzen aufscheint. Andere
erwarten Bestätigung ihrer verschwörungstheoretischen
Glaubenssätze, noch andere lauern darauf, einen Kreutzer
Artikel zu finden, mit dem sie meinen, den ganzen Kreutzer vor
ihren Karren spannen zu können - doch es gibt eben auch
die, von denen ich annehme, dass Sie es ganz ernst meinen. Dass
Sie einen Weg suchen, nach dem festen Punkt Ausschau halten,
mit dem es gelingen könnte, die ganze alte und vielfach
schlechte Welt aus den Angeln zu heben.
Ich spüre aus deren Reaktionen,
dass es gut ist, dass ich weitermache.
Auch wenn ich, genauso wenig wie
Sie, in der Lage bin, auf den Ausgang der nächsten Bundestagswahl
so viel Einfluss zu nehmen, wie erforderlich wäre, um etwas
zu ändern, weiß ich doch, dass ich ein ganz kleines
bisschen in alle Parteien hinein wirke.
Ja, es gibt aus allen im Parlament
vertretenen Parteien Menschen, die meinen Newsletter abonniert
haben, mit denen ich hin und wieder im E-Mail-Kontakt stehe,
die versuchen, da, wo sie stehen, etwas zu verändern und
die dies ein ganz klein wenig auch von mir beeinflusst tun.
Und - weil gerade Flut ist - fühle
ich mich manchmal wie einer der Sandsäcke, die oben auf
der Deichkrone liegen und bilde mir ein: Wenn ich nicht da auch
mit oben drauf liegen würde, wenn genau mein Gewicht, diese
lächerlichen 10 kg fehlen würden - dann könnte
der Damm schon gebrochen sein.
Ja, es ist gerade Flut.
Wir sind derzeit nicht damit befasst,
den Flüssen neue Betten zu geben, die Städte
höher zu bauen und überhaupt der Vernunft zum Sieg
zu verhelfen,
wir sind derzeit damit befasst, den
Wahnsinn einzudämmen, nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Und da bange ich mit Schachtschneider,
Hankel, Gauweiler und allen übrigen Klägern in Karlsruhe
darum, dass sich das Verfassungsgericht halten kann, wenn der
Scheitel der Flut kommt und die roten Roben bis zur Halskrause
unter Wasser stehen.
Wir verteidigen.
Und es gibt etwas, das es wert ist, verteidigt zu werden.
Wir verteidigen Menschenrecht und
Freiheit - und wenn wir auch nur Sandsäcke sind:
Solange wir schlapp und schwer an der richtigen Stelle liegen,
können wir es schaffen, die alten Dämme, das Recht
und das Gerechtigkeitsempfinden, das unsere Vorfahren gegen bösartige
Mächte errichtet haben, auch diesmal noch zu retten und
zu erhalten.
Und wenn dieser Anlauf überstanden
ist, dann gibt es neue Aufgaben, dann kann es vielleicht auch
wieder Fortschritte, ja sogar Siege geben.
Noch verteidigen wir.
Und es gibt etwas, das es wert ist,
verteidigt zu werden. |
Natürlich muss es auch
die geben, die jetzt schon an den Plänen für die Zeit
nach der Flut arbeiten. Karl Waldecker und die Schar der Glocalier,
die sich nach dem Erscheinen seines Buches allmählich zusammenfindet,
gehören dazu.
Auch, dass es diese Menschen
gibt, die mit ihrem Motto: "Die Welt fair ändern",
nicht verzagen, sondern an die Öffentlichkeit gehen, ist
eine Tatsache, die hilfreich sein kann, den Anflug der eigenen
Resignation zu überwinden.

Waldeckers 550-Seiten-Buch
ist lesenswert!
Glocalis
Die Welt
fair ändern
|
12. Juni
2013
10.00 Uhr Erdogans Geduldsfaden
Das ist keine Kritik an der
Türkei, keine Kritik an Türken, auch kein Aufruf zu
mehr oder weniger Demonstrationen und kein Ansporn für härteres
Vorgehen der Polizei -
es ist lediglich eine verwunderte
Anmerkung zur Berichterstattung des Zweiten Deutschen (Staats-)
Fernsehens, das gestern Abend in der "heute" die bemerkenswerte
Formulierung gebrauchte, Herrn Erdogan sei wohl (wörtlich:)
"der Geduldsfaden gerissen".
Vor gut einer Woche war man
sich in der veröffentlichten Meinung noch darüber einig,
dass das Vorgehen der türkischen Polizei gegen die Demonstranten
überzogen gewesen sei!
Nun kommt eine Formulierung,
die viel besser ins Bild passt, mit der auch sämtliche Polizei-Einsätze
in sämtlichen Staaten der westlichen Wertegemeinschaft -
unabhängig von Härte und Angemessenheit gerechtfertigt
werden können, ob nun an den Gleisen vor Gorleben, ob im
Stuttgarter Stadtpark oder halt am Taksim-Platz in Istanbul.
(Anm. d. Red.: Nach unseren
Beobachtungen fallen Moskau/Russland/Putin und China/Peking/Xi
bisher noch nicht unter den Begriff "westliche Wertegemeinschaft")
Die Leute dürfen
schon mal auf die Straße und ihren Zorn ablassen, aber
dann muss auch wieder Schluss sein damit - und wenn die das nicht
begreifen, dann muss man verstehen, dass auch dem gutmütigsten
Landesvater irgendwann der Geduldsfaden reißt.
Er tut ja auch nichts Böses.
Er lässt, mit Hilfe von eigens dafür eingestellten,
ausgebildeten und ausgerüsteten Ordnungshütern die
Ordnung wieder herstellen. Das ist nicht nur sein Recht, das
ist seine Pflicht.
Es gibt nämlich, neben
den großen Banken im Einflussbereich der westlichen Wertegemeinschaft
noch etwas, das hochgradig systemrelevant ist: Ruhe und Ordnung.
Und wenn, wie in Frankfurt,
nicht nur Ruhe und Ordnung durch grob fahrlässig genehmigte
Demonstrationszüge gestört werden, sondern dieses Unruhe
zugleich noch darauf abzielt, die Banken in ihrem systemrelevanten
Wirken zu stören, dann darf im Nachhinein und quasi stellvertretend
für die ZDF-heute-Redaktion an dieser Stelle festgestellt
werden, dass man absolutes Verständnis dafür haben
muss, wenn in einem solchen Fall eines beispiellosen Doppelangriffs
auf das System auch bei Vater Rhein (sorry, er heißt so:
Boris Rhein, hess. Innenminister) der Geduldsfaden gerissen ist.
Macht und Freiheit werden
oft verwechselt.
Macht wird oft als Freiheit zur Nötigung verstanden.
Macht, selbst wenn sie demokratisch nur auf Zeit verliehen wurde,
wird auch oft mit Recht verwechselt.
Die Pragmatiker der Macht nehmen
sich beides, die Freiheit und das Recht - nach Belieben, überall
auf der Welt. Und den Hinweis, dass auch das Volk einen Geduldsfaden
haben könnte, nehmen sie angesichts ihrer eigenen Kraft
und Macht und Herrlichkeit - wenn überhaupt -nur mit einem
müden Lächeln zur Kenntnis.
- Egon W. Kreutzer,
-
- "Unsere Freiheit -
Man kann sich dafür einsetzen"
ISBN 978-3-938175-35-4, geb. Ladenpreis 9,95 Euro
-
-
-

Werner Peters,
"Partei der Nichtwähler
- Der schlafende Riese"
Printausgabe: ISBN 978-3-938175-65-1, UVP 9,80 Euro
E-Book (Epub-Format) zum Download: 4,95 Euro
|
11. Juni
2013
09.30 Uhr Hase und Igel
Monate nach der fragwürdigen
Entscheidung der EZB, Staatsanleihen von Krisenstaaten in jeder
Höhe aufzukaufen, versammeln sich nun die Karlsruher Richter
zum ersten Verhandlungstag über die dazu eingereichten Verfassungsklagen.
Mit dem Urteil werden sie sich,
nach einhelliger Meinung aller Beobachter, Zeit lassen, bis nach
der Bundestagswahl.
Nach meiner Auffassung handlelt
es sich bei Draghis Absichtserklärung um einen klaren Bruch
bestehender europäischer Verträge. Nach meiner Auffassung
ist von diesem Vertragsbruch insbesondere die Bundesrepublik
Deutschland betroffen.
Deren Regierung, vertreten
durch den Finanzminister, scheint diesen Rechtsbruch jedoch zu
billigen.
Nun haben sich ein paar Privatpersonen
mit ihren Beschwerden an das Verfassungsgericht gewandt und die
Partei die LINKE hat zudem eine Organklage eingereicht.
Das ist aus Sicht der EU, der
EZB und der Regierung in Berlin ausgesprochen lästig.
Lästig auch, dass ausgerechnet
der Präsident der Deutschen Bundesbank, Jens Weidmann, vermutlich
eher als Zeuge der Beschwerdeführer in Erscheinung treten
wird, denn als Verfechter der EZB-Linie.
Doch weil das heute eröffnete
Verfahren zunächst nur eine reine Show-Veranstaltung ist,
kann die EZB - wenn sie es für richtig hält - die Staatsfinanzierung
durch die Notenpresse für jeden Schuldenstaat der Euro-Zone
ungestraft in Anspruch nehmen.
Und selbst wenn es nach der
Bundestagswahl, die zweifellos wieder eine Regierung unter Angela
Merkel hervorbringen wird, die Verfassungsrichter entscheiden
sollten, die EZB nähme sich Rechte heraus, die sie - aus
Sicht der deutschen Verfassungsrichter - nicht habe, kann das
Gericht letztlich nicht Mario Draghi wegen Untreue zu 20 Jahren
Haft verurteilen, ja noch nicht einmal zu einer Geldbuße
von 5 Euro. Das Gericht könnte nichts anderes tun, als der
deutschen Regierung auftragen, die betreffenden Verträge
zu kündigen, im Extremfall, den Austritt aus dem Euro vorzuschreiben.
Was würde sich ändern?
Nichts.
Die Bundesregierung würde
erstens eine lange, lange Übergangszeit beanspruchen, würde
dann feststellen, dass es spätestens seit der Unterschrift
unter den ESM-Vertrag vollkommen unmöglich geworden ist,
aus dem Euro auszusteigen und munter weiter regieren.
Dies allerdings wäre -
so glaube ich - der unwiderlegbare Nachweis dafür, dass
"andere Abhilfe nicht möglich war", womit die
Bedingung für das Widerstandsrecht nach Art. 20 GG erfüllt
wäre. Das kann selbst das Verfassungsgericht nicht wollen.
Dem Verfassungsgericht wird
also nichts anderes übrig bleiben, als eine hübsche
Begründung dafür zu finden, dass das Handeln der EZB
im Sinne des europäischen Einigungsprozesses alternativlos
sei. Sollten dabei für Steuerzahler oder Parlamente irgendeines
Mitgliedsstaates negative Folgen auftreten, so müsse das
Partikularinteresse des einzelnen Nationalstaates hinter dem
Interesse am Gesamtwohl der Währungsgemeinschaft zwangslogisch
zurücktreten, was nicht nur wirtschaftlich, sondern auch
moralisch absolut geboten sei.
Der Igel "Europa"
hat eben überall einen sitzen - der ihn würdig vertritt.
Der einsame Hase "Recht",
der brav und gesetzestreu in der vorgeschriebenen Furche bleibt,
um nicht schon wegen eines verfahrenstechnischen Formfehlers
disqualifiziert zu werden, wird sich schon selbst zu Tode hetzen.
Und selbst wenn er herausfände,
dass er nicht gegen einen (1) Igel läuft, sondern gegen
eine ganze Igelfamilie, die energiesparend einfach ihre Positionen
hält, sie würden ihm lächelnd zu seiner tollen
Erkenntnis gratulieren - und dann einfach weitermachen. Hase
hin, Hase her - was soll's ...?
Bösewichte und ihre
Absichten zu erkennen, das wird nicht nur in alten Märchen
- wie im Wettlauf zwischen Hase und Igel - sondern auch
in modernen Kinderbüchern oft thematisiert.
Zwei solcher Kinderbücher
stehen im Juni auf unserer Liste der besonders günstigen
Angebote.
Der Auftrag des Traumwandlers
ist ein Kinder-Fantasy-Roman, in dem ein "ganz normaler
Junge" und eine "zebragestreifte Ratte" im Traumland
ihre Abenteuer bestehen.
Die Hexe von Ameland bleibt
realistischer, bietet aber ein ebenso spannendes Ferienabenteuer,
bei dem es um die Entdeckung und Verfolgung eines dreisten Diebespärchens
geht.
Beide Bände gibt es noch
bis Ende des Monats preiswert im Doppelpack.
- Sonderangebote Juni 2013:
-
-
"Die Hexe von
Ameland" und "Der
Auftrag des Traumwandlers" - zwei schön gestaltete
Hardcover-Kinderbücher aus unserem regulären Programm
für zusammen nur 19,90 - statt 32,70 Euro bei Einzelkauf.
-
- Das lohnt sich.
-
- Bestellen Sie jetzt im Doppelpack
- Die Hexe von Ameland + Der Auftrag des Traumwandlers
für nur 19,90 Euro in unserem Online-Shop.
-
- Nota bene:
Auch "Falschgeld" und "Paukenschläge 2003-2008"
gibt es bis Ende Juni im supergünstigen Doppelpack. Und
weil aller guten Dinge drei sind, überdies noch "Entwicklungsprojekt
Ökonomie" + "Lebenslüge Freiheit".
- Alle Sonderangebote
10. Jnui
2013 |
|
9. Juni 2013
Julies Bild vom Sonntag
.
Wolfgangs Bild vom Sonntag |
|
8.
Juni 2013
17.00 Uhr Mehr oder minder
Erfreuliches
Sehr erfreulich: Gert Flegelskamp hat wieder mal einen
Aufsatz online gestellt, gefunden hab ich den auf "Politik
im Spiegel" - der Seite, die ich seit ihrem Existieren mehrmals
täglich besuche.
- Erfreulich, dass bei Politik im Spiegel auch
auf Artikel der Site "Kritisches Netzwerk"
verlinkt wird, wo Helmut Schnug, Peter A. Weber und Wilfried
Kahrs kritischen Stimmen zu Gehör verhelfen.
- Ein Grund für mich, meine
eigene, sehr knapp gehaltene Linkliste
um einen dauerhaften Link auf das Kritische Netzwerk zu ergänzen.
-
- Erfreulich, dass es nach langen, trüben
und verregneten Tagen heute richtig schön geworden ist,
so dass der Reit- und Fahrverein Mainburg heute im Rahmen seines
Reitfestes die Dressurprüfungen durchführen konnte.
Wäre schön, wenn das Turnier der Springreiter morgen
nicht ins Wasser des schon wieder angekündigten Regens fallen
würde. Daumendrücken!
- Wenig erfreulich, die Rücktrittsforderung gegen
deMaiziere. Erstens, weil es nichts hilft. Zweitens - und vor
allem - weil es die falsche Begründung ist. Wann der Herr
Minister wie viel auf dem Gang oder beim Latrinenbesuch erfahren
hat, ob das nun an dem Tag war, den er selbst angibt, oder eine
Woche früher, das spielt doch überhaupt keine Rolle
- und egal wer ihm, im Falle eines Rücktritts, nachfolgen
würde, es würde sich doch nichts ändern!
- Es ist wenig erfreulich, dass
sich nicht eine große Mehrheit der Demokraten im Bundestag
findet, die sich dagegen zur Wehr setzt, die wohl feigste und
hinterhältigste Form, Menschen unter dem Vorwand - man befände
sich in einem völkerrechtlich korrekt erklärten und
geführten Krieg - gezielt umzubringen.
-
- Ja, beim aktuellen Skandal
geht es um eine Aufklärungs-Drohne - doch das ändert
doch nichts daran, dass der noch amtierende Minister auch Kampfdrohnen
haben will.
-
- Damit würde ich eine
Rücktrittsforderung begründen wollen - und dazu dann
auch noch die Frage stellen, ob beim Einsatz von Kampfdrohnen
und dem gezielten Töten mittels Kampfdrohnen nach US-amerikanischen
Vorbild, nicht eine neue Diskussion über die Definitionen
von "Mord" und "Mörder" zu führen
wäre.
-
- Aber sie wollen die Drohnen
ja alle. Alle die uns voraussichtlich die nächsten vier
Jahre regieren werden. Egal ob es nun die Schwarzen und die Gelben
oder die Roten und die Grünen werden sollten ...
-
- Die anderen, die die Drohnen
nicht wollen, die ja nicht einmal richtig Krieg mit deutschen
Soldaten machen möchten, schon gar nicht am Hindukusch und
sonstwo, wo die Verteidigungsarmee nicht Deutschland verteidigt,
sondern die Interessen der am Standort Deutschland aktiven "Investoren"
- diese anderen kann man schließlich nicht wählen.
Das sind doch - Kommunisten!!!
-
|
|
7. Juni 2013
10.00 Uhr Exporte steigen
kräftig und fallen massiv
Was lange Zeit nur ein sonderbares
Bauchgefühl war, hat sich, seit Beginn der Ermittlung des
LMA-Indexes, zur unausweichlichen Gewissheit verdichtet: Die
Konjunkturpropheten wissen nicht mehr weiter - und die medialen
Mulitplikatoren greifen sich heraus, was ihnen gerade passt.
Vorläufiger Höhepunkt:
Reuters meldet heute mit Schlagzeile
in der Zeitform Gegenwart: "Deutsche Exporte steigen
überraschend kräftig" den stärksten Anstieg
der Exporte seit 9 Monaten.
Bis dahin hätte es korrekt
"stiegen im April" heißen müssen,
denn wir schreiben inzwischen Juni.
Weil Reuters im gleichen Artikel
im vorletzten und letzten Absatz zudem von einer Verlangsamung
des Exportwachstums zu berichten weiß, ja sogar von einem
Rückgang der Auftragseingänge aus dem Ausland um 1,5
Prozent, wäre folgende Schlagzeile wirklich informativ gewesen:
Exporte nach kräftigem
Anstieg im April wieder rückläufig.
-
-
-
- Sonderangebot Juni 2013:
-
-
Wenn Sie schon länger
mit "FALSCHGELD" von Samirah Kenawi liebäugeln,
dann können Sie bis 30 Juni die Paukenschläge 2003
- 2008 für nur 6,10 mitbestellen.
- Und wenn Sie es auf die Paukenschläge
abgesehen haben, dann kostet das Falschgeld derzeit nur einen
Aufpreis von 2,90 .
-
- Das lohnt sich.
-
- Bestellen Sie jetzt im Doppelpack
Falschgeld + Paukenschläge 2003-2008
für nur 24,90 Euro in unserem Online-Shop.
-
- Nota bene:
Auch "Die Hexe von Ameland" und "Der Auftrag des
Traumwandlers" gibt es bis Ende Juni im supergünstigen
Doppelpack.
- Und weil aller guten Dinge
drei sind, überdies noch "Entwicklungsprojekt Ökonomie"
+ "Lebenslüge Freiheit".
- Alle Sonderangebote
|
6. Juni 2013
12.00 Uhr Vom Endsieg der Rinnen
Es ist ein Paukenschlag ganz
besonderer Art, wenn eine Universität beschließt,
ihre männlichen Professoren als "Herr Professorin"
anzusprechen.
Leider findet dieser Paukenschlag
kaum einen Widerhall.
Es ist also wieder einmal an
mir hängen geblieben ;-))
- Nachdem meine Paukenschläge
offenbar immer öfter auch an schmalen Smartphone-Displays
gelesen werden, gibt es probehalber nun auch dafür eine
eigene Version.
|
- DAS KÖNNTE SICH
LOHNEN:
5. Juni 2013
08.45 Uhr Wahlkampf bei
den Nichtwählern
Die Bezeichnung "Der
schlafende Riese" ist gut gewählt.
Bei fast allen Wahlen gewinen
die Nichtwähler die Mehrheit der Wahlberechtigten - doch
statt leerer Sitze in den Parlamenten, die für die "Nichtgewählten"
frei bleiben,
füllen die etablierten Parteien die Sitze auf, weil diese
eben nach der Zahl der abgegebenen gültigen Stimmen verteilt
werden ...
Die kleine "Partei der
Nichtwähler" will an diesem Prinzip rütteln.
Wenn in den Parlamenten "Repräsentanten der Nichtwähler"
sitzen, verändern sich die Mehrheitsverhältnisse ganz
erheblich und es wird möglich, unsere demokratischen Strukturen
zu modernisieren, den Stillstand und die Politikverdrossenheit
zu beenden.
-
- Unter diesem Logo treten sie
an, zur Bundestagswahl.
-
- Für den 13. Juni haben
die Nichtwähler zur Pressekonferenz nach Köln eingeladen
und bereits viele Zusagen - auch von großen Zeitungen -
erhalten.
-
-
- HSV gewinnt
die Champions League
-
- Kein Irrtum!
-
- Am 2. Juni endete das Champions
League Finale zwischen
-
- FC Barcelona und HSV Hamburg
-
- nach Verlängerung mit
dem 30:29 Sieg des HSV.
-
- Handball.
-
- Handball ist von der sportlichen
Seite her sicherlich mindestens ebenso anspruchsvoll wie Fußball.
Die Leistungen der Spieler sind bewundernswert und an Tempo und
Rasanz kaum zu übertreffen.
-
- Begeisterung für diesen
schönen Sport kann jedoch nur entwickeln, wer mit ihm in
Berührung kommt. Michaela Salewski-Renner hat das erste
erzählende Handball-Buch für Kinder geschrieben. Der
Deutsche Handball-Bund hat es mit einem Vorwort gewürdigt
- und wir haben es herausgebracht:
-
-
- Für Mädchen und
Jungen ab 8 Jahren.
-
-
- Alexa,
ein Mädchen aus der Klasse 3b der Wiesental Schule, möchte
Handball spielen.
-
- Nicht reiten,wie ihre beste
Freundin, nicht zum Ballett, wie es ihre Eltern vorschlagen,
Alexa will - zusammen mit ihren Klassenkameraden Nick, Timo und
Kerim - zu den Handball-Helden des HC Wiesental gehören.
-
- Da sind viele Hindernisse
zu überwinden, das größte wohl die unbegründete
Angst ihrer Eltern vor diesem Sport. Dabei ist Handball einst
als Frauensport erfunden worden. Doch das erfährt auch Alexa
erst, als sie heimlich am Training teilnimmt und sich nach und
nach mit dem Sport, seinen Regeln und seiner Geschichte vertraut
macht.
-
-
- Dass sie es am Ende schafft,
zu den Handball-Helden zu gehören - nun, das ist wohl klar.
Wie sie es geschafft hat, erfahrt ihr in Michaela Salewski-Renners
Buch "Die Handball-Helden".
-
- Es ist, schreibt Georg Clarke,
Chef der Handballer-Jugend beim DHB, in seinem Vorwort, das erste
erzählende Kinder- und Jugendbuch über den Handball
überhaupt ...
(und Georg Clarke muss es schließlich wissen).
-
- Hier können Sie dieses Buch für
Enkelin oder Enkel,
Nichte oder Neffe, Tochter oder Sohn ganz unkompliziert
-
- bestellen.
|
4. Juni 2013
10.00 Uhr Gleichung mit
Unbekannten
Wer ist der Kapitän? Wo
ist der Kapitän? Was will der Kapitän?
Unser Schiff ist eine Mischung
aus Vergnügungsdampfer, Lazarettschiff und Flugzeugträger.
Wir sind auf Wettbewerbsfähigkeitsangriffskurs. Auf dem
Flugdeck heulen die Triebwerke, im Maschinenraum donnert der
gewaltige Exportboomdiesel, in den Treibstoffbunkern schwappt
die EZB-Euro-Flut und auf der Brücke räkeln sich die
Kreuzfahrtpassagiere und Kriegsgewinnler, während weit unter
der Wasserlinie die Verwundeten gestapelt und gelegentlich zwischen
zwei Angriffen mit dem Allernötigsten versorgt werden.
Wie der fliegende Holländer
pflügt das Schiff scheinbar ziellos über die Weltmeere
und platzt schier vor Wettbewerbsfähigkeit.
Wer weniger wettbewerbsfähig
scheint, wird aus allen Waffen unter Feuer genommen und versenkt.
Es sei denn, er hisst die weiße Flagge und verpflichtet
sich, unter Verzicht auf alles andere, sich dem Konvoi der Wettbewerbsfähigsten
anzuschließen.
Wer will das alles?
Wo ist die geheimnisvolle Kraft, die uns - die Mannschaft - zu
willenlosen Befehlsempfängern macht?
Wer hat uns gelehrt, fest daran
zu glauben, nichts ändern zu können?
Karl Waldecker zeigt auf, dass "die Mächtigen"
ihre Macht nicht aus Fähigkeiten, Wissen oder einer besonderen
Ausstrahlung beziehen, sondern aus alten, überkommenen,
aber immer noch wirksamen Strukturen, in denen wir uns -obrigkeitshörig
und nationalstaatlich - organisieren (lassen).
Mit seinem Buch "GLOCALIS
- die Welt fair ändern" gibt er neue Hoffnung, denn
er benennt und analysiert die Probleme nicht, um sich dem allgemeinen
Jammern anzuschließen - er konfrontiert uns mit den Problemen,
um uns zu zeigen, wie ihre Lösung aussehen könnte und
was wir tun können, um dieses Ziel zu erreichen.
|
|
3. Juni 2013
09.30 Uhr EU kritisiert
unangemessenen Polizeieinsatz - gegen Blockupy?
Die Europäische Union
hat das Vorgehen gegen Demonstranten scharf kritisiert. Die EU-Außenbeauftragte
Catherine Ashton erklärte, es sei zu einem "unverhältnismäßigen
Einsatz von Gewalt" gekommen - nun sollte Zurückhaltung
geübt und der Dialog gesucht werden.
Selbst die US-Regierung ließ
durch eine Sprecherin erklären, friedliche Demonstrationen
gehörten zur Demokratie - die USA würden Zurückhaltung
von den Sicherheitskräften erwarten.
Keine Bange - die Sorge von
EU und USA galt nicht der Arbeit der deutschen Sicherheitskräfte
in Frankfurt. Es ging hier um das überharte Vorgehen gegen
die Park- und Baumschützer. Nein - nicht in Stuttgart ...
Die Türkei war böse
zu ihren Demonstranten.
Das ist gut. Darüber muss man die deutsche Öffentlichkeit
informieren.
Daher hier nun der Link auf
einen Bericht von den Vorgängen in Deutschlands Bankenmetropole
an diesem Wochenende. Muss in Deutschland niemand drüber
berichten, wir haben ja das Hochwasser.
-
- Gesichertet Langfrist-Konjunktur-Aussichten
bietet:
Der LMA-Index
-
|
|
2. Juni 2013
Wolfgangs Bild vom
Sonntag
Julies Bild vom
Sonntag |
1. Juni 2013 31. Mai 2013
11.30 Uhr Hänsle und
Gertel
Zum PaD "Ab wann ist es
Sozialbetrug" sind bereits erfreulich viele Kommentare gepostet
worden. Der Großteil der Stellungnahmen tendiert dahin,
Hänsle und Gertel
als Teil der gesellschaftlichen Wirklichkeit hinzunehmen und
am besten gar nicht darüber zu reden. Nur so könne
vermieden werden, dass dieser Einzel- und Ausnahmefall zum Anlass
genommen werden kann, alle wirklich Kranken und Notleidenden
noch mehr zu schikanieren und unter Generalverdacht zu stellen.
Außerdem sei es wichtiger, die großen "Sozialschmarotzer",
die Abzocker und Ausbeuter, anzuklagen, weil die den größeren
Schaden anrichten.
Ich habe dieses Problem thematisiert,
weil ich - selbst von genau dieser Position kommend - in Zweifel
geraten bin.
Diese Sichtweise setzt doch
die Auffassung voraus, dass es eine klare und eindeutige Grenze
zwischen den guten Armen und den bösen Reichen gibt. Sie
suggeriert, dass der Sozialbetrüger sich von den Reichen
nur holt, was die ihm vorenthalten.
Tut er aber doch nicht.
Er konkurriert - erfolgreich - zunächst einmal mit allen,
denen es wirklich schlecht geht, um die verfügbaren Mittel.
Er nimmt also den Rollstuhl,
den er überhaupt nicht braucht, den er aber bekommt, weil
er erfolgreich vorspielt, sich nicht selbständig bewegen
zu können, einem anderen Menschen weg, der wirklich darauf
angewiesen wäre.
Ja! Nehmen Sie dieses Bild
einfach mal ganz realistisch wahr. Sehen Sie es als das, was
es ist, nämlich als Diebstahl an einem schwachen und hilflosen
Menschen. Auch wenn da ein sehr dichter und damit verharmlosender
Schleier von Bürokratie und Zuständigkeiten dazwischen
liegt:
Im Grunde hat das Gertel eine
alte Oma aus ihrem Rollstuhl gehoben und sie damit zur völligen
Unbeweglichkeit verdammt, nur weil es für das Vorzeigen
eines Rollstuhls monatlich ein paar hundert Euro in die Hand
bekommt.
Das alles sind Vorgänge,
von denen "die Reichen" in keiner Weise berührt
sind.
Natürlich machen "die da oben" die Regeln, nach
denen unten "getanzt" wird, doch die machen das schon
so, dass es ihnen egal sein kann, ob da einer aus der Reihe tanzt
oder nicht. Das dürfen die da unten unter sich ausmachen.
Und wenn die verfügbaren
Mittel nicht mehr ausreichen und Beiträge erhöht werden
müssen, dann wird halt denen, die arbeiten und Beiträge
zahlen, das vom Lohn abgezwackt, was der Betrüger sich -
mit Zustimmung der Betrogenen - erschwindelt hat.
Für mich erweitert sich
die Thematik nun schmerzhaft auf eine neue Fragestellung:
Wollen wir wirklich jede
Form von Betrug, Diebstahl, Raub usw. straffrei stellen, sofern
das Einkommen des Täters überwiegend aus Transferleistungen
entsteht?
Oder sollen diese Delikte
nur dann strafffrei bleiben, wenn nicht natürliche Personen,
sondern "nur" der Staat, die Sozialsysteme, Versicherungen
oder andere Unternehmen geschädigt werden?
|
30. Mai 2013
12.05 Uhr Ab wann ist es
Sozialbetrug?
Ich erwarte, dass dieser Paukenschlag
sehr kontrovers diskutiert werden wird.
Wir alle wissen: "Die Kleinen hängt man, die Großen
lässt man laufen".
Wir alle wissen, dass das so
ist, weil sich die Großen
- erstens nicht so leicht erwischen lassen und
- zweitens, sollte man sie erwischen, erst recht nicht so leicht
hängen lassen.
Stellt sich die Frage: Wäre es gerechter, auch die Kleinen
laufen zu lassen?
Der aktuelle Paukenschlag illustriert diese Frage sehr lebendig
mit dem ganz
und gar aus dem Leben gegriffenen Märchen von Hänsle
und Gertel.
Ich denke, daran werden sich viele die Zähne ausbeißen.
|
29. Mai 2013
10.00 Uhr Spaßpolitik
Martin Sonneborn, manchen von
der Titanic her bekannt, einigen mehr wohl von Oliver Welkes
"heute-show", hat eine Partei gegründet, die sich
in Kuirzform "Die Partei" nennt - ausgeschrieben als
"Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung
und basisdemokrative Initiative" firmiert.
Und während in Italien
die fünf Sterne der Grillo-Partei zumindest bei den Kommunalwahlen
bereits wieder am Sinken sind, hat diese deutsche Klamauk-Partei
nun tatsächlich mit Bastian Langbehn einen Abgeordneten
in die Lübecker Bürgerschaft entsandt.
Das kann man nun geil finden,
oder cool - es mag vielleicht ab und an lustig sein, doch zeigt
diese Entwicklung doch eigentlich nur, dass die geistige Erosion
in diesem unseren Lande immer weiter fortschreitet.
Wer Spaß machen will, soll sich beim Zirkus als Clown bewerben
- und wer sich an Clownerien ergötzen will, der soll Eintritt
zahlen und in den Zirkus gehen.
Das Parlament sollte der Ort
für ernsthafte Arbeit sein.
Natürlich gibt es an den
Erscheinungsformen der real existierenden Demokratie in diesem
unseren Lande vieles zu kritisieren und einiges zu verbessern.
Darauf kann man als Satiriker gerne überspitzt hinweisen
- doch man sollte die Parlamente nicht zu Bühnen für
die Satiriker machen.
Positive Veränderungen
herbeizuführen, das ist ernsthafte Arbeit, für die
Sachverstand, Weitsicht, Ausdauer und ein Quentchen Weisheit
benötigt werden.
Dafür reicht der Gag nicht aus, das ist auch mit einem Feuerwerk
an Pointen nicht zu erledigen.
GLOCALIS
die Welt fair ändern
Partei der
Nichtwähler
der schlafende Riese
Unsere Freiheit
man kann sich dafür
einsetzen
Lebenslüge
Freiheit
die ungeschriebenen Regeln einer liberalen Gesellschaft
WWW IV
Eigentum und Teilhabe
|
28. Mai 2013
15.00 Uhr Wie geht's der
Konjunktur?
Wer heute in die Zeitung schaut
und sich Sorgen macht, ist selbst schuld, er hätte besser
gestern schauen sollen.
Gestern ging's nämlich
noch aufwärts. Die Kleinwaffenexporte ...
Und vor knapp einer Woche ging
es noch begründeter aufwärts. Das Geschäftsklima
hellte sich überraschend stark auf ...
Diesen Affenzirkus von sich
immer schneller widersprechenden Prognosen will ich nun für
eine Weile dokumentieren.
Das gibt eine eigene kleine
Übersicht, mit den entsprechenden Schlagzeilen, von denen
aus dann auf die Original-Artikel verlinkt ist.
Interessiert?
|
27. Mai 2013
09.00 Uhr Li in Berlin
Was wäre Berlin ohne Li?
Richtig: Bern.
Spaß beiseite.
Der chinesische Ministerpräsident,
so wird gemeldet, steht in Treue fest zum Euro, studiert in Deutschland
die "Energiewende" - und wünscht sich den Wegfall
der Zölle auf chinesische Solarmodule.
Da Angela Merkel ebenfalls
in Treue fest zum Euro steht und eine begeisterte Unterstützerin
der Energiewende ist, ist haufenweise "gemeinsame Basis"
vorhanden.
Bei den Solarmodulen würde
sie ja gerne helfen, kann das aber nicht, weil die Zölle
reine EU-Sache sind, und in der EU hat Merkel ja nun leider keinerlei
Einflussmöglichkeit.
Dass Li dennoch nach Berlin
gefahren ist - und nicht gleich nach Brüssel - verwundert
da ein bisschen.
Zu den Solarmodulen hab ich
da heute übrigens noch gehört, wofür die Strafzölle
gut sein sollen: Zum Schutz der heimischen Solarindustrie!!!
Und ich dachte immer, nachdem
die heimische Solarindustrie durch zweckdienliches Regieren inzwischen
weitgehend vernichtet ist, seien die Zölle so etwas wie
der finale Rettungsschuss, mit dem der dezentralen Stromversorgung
in Bürgerhand zu Gunsten des Kartells der "Großen
Vier" auch noch die letzten Reste an Wirtschaftlichkeit
ausgetrieben werden sollten.
Wie man sich doch irren kann.
|
26.
Mai 2013
Julies
Bild vom Sonntag
Wolfgangs
Bild vom Sonntag |
25. Mai 2013
12.05 Uhr Warum die SPD
nicht so schlecht ist, wie sie gemacht wird
Kaum hat sich die SPD nach
25 Jahren wieder einmal aufgeschwungen, einen runden Geburtstag
zu feiern, schon wird sie erneut von allen Seiten mit Häme
überschüttet.
Dabei sollten wir alle miteinander stolz darauf sein, dass es
uns überhaupt gelungen ist, eine "SPD" hervorzubringen,
die sich noch dazu seit 150 Jahren Opposition (ich weiß
...) nicht in die Resignation verkrochen, sondern immer wieder
aufgerafft hat.
Die Existenz der SPD in der
deutschen Parteienlandschaft zeugt davon, dass es hierzulande
eben nicht nur Egoismus, Kalkül und Gier gibt, dass Rendite,
Wettbewerb und Marktanteile nicht alles sind, sondern dass es
da noch Frauen und Männer gibt, die nicht ganz so skrupellos,
gerissen, verlogen und selbstverliebt sind, wie es erforderlich
wäre, um über lange Jahre immer wieder in Regierungsämter
gewählt zu werden.
Frauen und Männer, die
sich ihrer "Zweitklassigkeit" bewusst sind, die gar
nicht so hart, so absolut siegreich, so dominant sein wollen,
sondern träumerisch nach Ausgleich, nach noch besseren Ideen,
nach tragfähigen Kompromissen suchen und damit zeigen, dass
wir eben nicht nur ein Volk der weißblond-stahlblauäugigen
Herrenmenschen sind ...
Dass dann aus dieser Partei
heraus hin und wieder eine Seilschaft aufsteigt, die sich nicht
bescheiden, nicht zweitklassig sein will, Frauen und Männer,
die siegen wollen, wie die politischen Gegner, mit den gleichen
Programmen und den gleichen Waffen kämpfend, und das im
festen Glauben, ihrer Partei, der sie damit die Seele verwunden,
etwas Gutes zu tun, ihrer Partei zum verdienten Glanz zu verhelfen,
das kann nicht ausbleiben.
Doch die SPD verarbeitet solche
Irrungen, langsam zwar, fast träge, doch zuverlässig.
Vom Start der Agenda-Politik Schröders bis zum vollständigen
Abschluss dieser Episode mögen 20 Jahre vergehen - 10 sind
ja schon um - bis auch Steinbrück und die "spätberufene"
Nahles keine bestimmende Rolle mehr spielen, doch was sind schon
20 Jahre, wenn man gerade 150 geworden ist?
Die SPD ist das politische Gewissen der Deutschen.
Als ständige Mahnung an die Regierenden und als Zuflucht
für die Regierten
schwankt ihre Akzeptanz mit der Gewissenlosigkeit der dominanten
Parteien.
Und das wird noch für
lange Zeit so bleiben.
Für richtige, harte Real-Politik
ist die SPD viel zu wenig gewissenlos. Auch wenn hin und wieder
Schröders, Clements, Münteferings und Steinbrücks
das große Wort führen ...
|
|
24.
Mai 2013
12.05 Uhr Wie viel ist "oft"?
Die Deutschen sterben in den
meinungsbildenden Szenarien nicht nur aus - sie werden nach aktuellen
Studien auch immer geringwertiger.
Daher brauchen "die Deutschen"
qualifizierte Zuwanderer. Fragt sich: Brauchen die "die
Deutschen", und falls ja, wozu?
Präzise und auf den Punkt
gebracht lautet die Botschaft:
DU musst glücklich sein, dass die intelligenten,
hochqualifizierten und dabei immer noch preiswerten Ausländer
nach Deutschland kommen und die Arbeitsplätze besetzen,
von deren Ertrag DU lebst, obwohl DU längst zu blöd
bist, um DIR einen solchen Arbeitsplatz anvertrauen zu können.
Der FOCUS hat die Schlagzeile
geliefert, die ich - Leistungsschutzrecht hin, Leistungsschutzrecht
her - einfach zitieren muss, um die Perfidie der Argumentation
aufzuzeigen. Es heißt da:
(Zitat)
Zuwanderer können
oft mehr als Deutsche
(Zitat Ende)
Der Satz transportiert eine
ganz eindeutige Botschaft und ist doch unangreifbar, weil er
konkret überhaupt nichts aussagt. Es ist sogar unglaublich
schwer, einen genau so blöden Satz zu konstruieren, um den
Blödsinn am Beispiel besser verdeutlichen zu können.
Man müsste schon behaupten: "Hessen können oft
mehr als Niedersachsen", um wenigstens in Niedersachsen
einen Sturm der Empörung auszulösen.
Vermutlich hat diesen vermurksten Satz einer von denen geschrieben,
die selten mehr können ...
Natürlicht ist die Quelle
dieser Schlagzeile wieder einmal die berühmt-berüchtigte
Meinungsschmiede "Bertelsmann-Stiftung". Und die warnt
sogar davor, der Strom der Zuwanderer aus südeuropäischen
Ländern nach Deutschland könne versiegen.
Das wäre dann die finale
Katastrophe!
Wenn keiner mehr kommt, um
die nicht nur zu blöden sondern zugleich auch noch aussterbenden
Deutschen zu ersetzen - wer soll dann die Exportindustrie am
Leben halten? Wer soll dann noch den Aktionären die Dividende
erwirtschaften?
|
|
23. Mai 2013
11.15 Uhr Das Aussterben
der Deutschen
Der gestern veröffentlichte
Paukenschlag hat - wie zu erwarten war - wieder eine Reihe von
Reaktionen ausgelöst, die genau an dem Punkt ansetzen, der
vom wirklichen Problem ablenkt.
Wenn ich darüber schreibe,
dass sich das öffentliche Gejammer über den "demografischen
Wandel" als Heuchelei herausstellt, weil die gleichen Politiker,
die sich in Klagen über die Überalterung der Bevölkerung
ergehen, sich voller Empörung zu Wort melden, wenn ein Kirchenmann
fordert, die Frauen sollten mehr Kinder gebären, dann thematisiere
ich das, um dem Ziel und Zweck dieser Heuchelei auf den Grund
zu gehen.
Und ich meine, dass ich auch
bis zu diesem "Grund" vorgestoßen bin.
Es geht mir dabei jedoch nicht
darum, das Menetekel vom Aussterben der Deutschen an die Wand
zu malen.
Das ist eine ganz andere Baustelle.
Eine Baustelle, deren an die
Wand gemalter Schrecken, nämlich die behauptete Unmöglichkeit,
die vielen nicht berufstätigen Alten von den wenigen berufstätigen
Jungen mit versorgen zu lassen, allenfalls dann eintreten könnte,
wenn sich die "schrumpfenden Germanen" erfolgreich
gegen jegliche Zuwanderung abschotten könnten.
Eine Baustelle, die sich von
ihren Ursachen her zudem einer rationalen Betrachtung weitgehend
entzieht und für die es auch keinen "rationalen"
Lösungsvorschlag gibt.
Wenn - und ich nenne es jetzt
einmal so - "ein Volk" ohne erkennbare äußere
Einflüsse sich einfach nur noch in so geringem Maße
fortpflanzt, dass es schrumpft, dann ist das so.
Darüber zu klagen, ist
so sinnvoll, wie die Klage über einen kalten und verregneten
Mai - und beides lässt sich mit "Maßnahmen"
nicht ändern.
Hier nochmal der Link auf den PaD 22 /2013
Norbert Rex hat mir zum gestrigen
Paukenschlag übrigens ein Gedicht von Erich Kästner
aus dem Jahre 1930 (!) zugesandt. Das passt so schön, dass
ich es - ohne die erforderlichen Rechte zu besitzen -heute hier
online stelle. Ich bin mir sicher, Erich Kästner hätte
sich darüber gefreut und die Veröffentlichung unentgeltlich
gestattet.
Erich Kästner:
Patriotisches Bettgespräch (1930)
Hast Du, was in der Zeitung stand, gelesen?
Der Landtag ist mal wieder sehr empört
von wegen dem Geburtenschwund gewesen.
Auch ein Minister fand es unerhört.
Auf tausend Deutsche kämen wohl pro Jahr
gerade neunzehn Komma Null vier Kinder.
Null vier! - Und sowas hält der Mann für wahr.
Daß das nicht stimmen kann, sieht doch ein Blinder.
Geburtenrückgang - hat er noch gesagt -
sei, die Geschichte lehrt es - Deutschlands Ende.
Und Deine Fehlgeburt hat er beklagt.
Und daß er, daß man abtreibt, gräßlich
fände.
Jawohl, wir sollen Kinder fabrizieren
fürs Militär und für die Industrie,
zum Löhnesenken und zum Krieg verlieren.
Sieh Dich doch vor - ach so, das war Dein Knie.
Na komm, mein Schatz, wir wollen ihm eins husten.
Dein Busen ist doch wirklich noch famos.
Ob unsre Eltern, was wir wissen, wußten:
wer nicht zur Welt kommt, wird nicht arbeitslos.
Der Kinderreichtum ist kein Kindersegen.
Deck uns schön zu. Ich bild' mir ein, es zieht.
Komm, laß uns den Geburtenrückgang pflegen.
Und lösch die Lampe aus - des Landtags wegen,
damit er es nicht sieht.
|
|
22.
Mai 2013
17.30 Uhr Frauen sollen
Kinder gebären? In Deutschland?
Kardinal Meisner hatte diese grandiose Idee, von der man
meinen sollte, dass sie helfen könnte, die furchtbaren Konsequenzen
des demografischen Wandels zu lindern.
Sonderbarerweise stößt
er damit auf erbitterte Ablehnung in weiten Teilen der Politik.
Sonderbar!
Dazu, schon heute, der Paukenschlag
von morgen:
21. Mai 2013 |
20. Mai 2013
10.00 Uhr Der 100-Tage-Traum
des Kandidaten
Peer ...
Mein Gott - Peer!
Als Dr. Frankenstein seinen
Homunkulus aus Leichenteilen zusammensetzte, hatte der wenigstens
noch die Absicht, der toten Materie wieder Leben einzuhauchen,
dummerweise gab's da den Gehilfen Fritz ...
Der Popanz, den die SPD nun
im Vorfeld der Bundestagswahl als Einheit aus Programm und Kandidat
zusammengeflickt hat, erinnert mich stark an Frankensteins Monster.
Lauter Versatzstücke sozialdemokratischer
Propaganda, spätestens seit Gerhard Schröder in den
Grüften der Erinnerung vermodernd, werden da wieder ans
Tageslicht gezerrt und mit dem Leim aus Chuzpe und Eloquenz zu
einem Hundert-Tage-Programm zusammengekleistert, dessen drei
Schwerpunkte aus dem Munde Peer Steinbrücks nun wirklich
zum Brüllen komisch klingen.
- Betreuungsgeld abschaffen
Weil der Kandidat eben weiß, dass das Betreuungsgeld von
den Berechtigten versoffen wird, statt tatsächlich der Kinderbetreuung
zugute zu kommen. Da bedient einer Vorurteile (wie alle anderen,
außer der CSU auch) - um irgendwie ganz, ganz billig aus
dem teuren Krippenplatzversprechen herauszukommen.
Das trau ich ihm zu, nur wird er halt nicht Kanzler werden ...
- Flächendeckender Mindestlohn
Innerhalb von 100 Tagen?
Lächerlich. So was kann man zwar ins Gesetz schreiben, das
ist noch relativ einfach, doch es "wirksam" zu gestalten,
in einer Zeit, in der die Zeitarbeit dabei ist, ganz massiv in
Werkverträge auszuweichen, in der Ausländer (EU-Ausländer)
ihre deutschen Beschäftigten bei polnischen Briefkastenfirmen
Werkverträge unterschreiben lassen - da kann sich der Peer
seinen flächendeckenden Mindestlohn irgendwohin stecken
...
Doch in der Gewissheit, niemals Kanzler zu werden, lässt
sich leicht und publikumswirksam träumen ...
- Gleicher Lohn
für gleiche Arbeit? Kein Problem. Für Männer und
Frauen? Unmöglich!
Das hat die Wirtschaft seit Ludwig Erhards Zeiten erfolgreich
zu verhindern gewusst - und das wird sie auch weiter zu verhindern
wissen. Auch wenn es noch so schön im Gesetz steht (steht
es doch längst, sogar im Grundgesetz - man müsste es
nur anwenden wollen ...), wer will feststellen, ob es wirklich
gleiche Arbeit ist. Und wer will die Arbeitgeber zwingen, Arbeitsplätze
"gleich" zu gestalten? Und das, was seit 100 Jahren
nicht gelungen ist, gleich in den ersten hundert Tagen?
Der Mann gehörte zu Schröders
Seilschaft. Als Clement aus NRW wegging, wurde Steinbrück
(im Hau-Ruck-Verfahren) zum Ministerpräsidenten gemacht,
was Johannes Rau mit den Worten kommentiert haben soll: "Wer
so alles Ministerpräsident werden kann
"
Der Mann war unter Merkel Finanzminister der großen Koalition.
Da hat er im Jahre 2007 für das Jahr 2011 den ausgeglichenen
Haushalt versprochen. Mit mächtigen Privatisierungserlösen
und einem satten Griff in die Kasse der Arbeitslosenversicherung.
Daraus geworden ist nichts, doch er musste für dieses Versprechen
auch nicht einstehen, die Wähler wollten diese große
Koalition nicht länger.
Nun hat er uns - ausgerechnet
zu Pfingsten - seinen Traum offenbart.
Danke, lieber Peer.
Danke für diese erhellenden
Informationen.
|
19. Mai 2013
Julies Bild vom
Sonntag
Wolfgangs Bild vom
Sonntag |
Archiv
Tageskommentare
vom 7. März
2011
bis zum 28. Februar 2013
|
Dieser Zähler
zählt seit etlichen Monaten die Besucher dieser Website.
am 12.03. 2012 waren es 1.000.000
am 8. Juli waren es 1.100.000
am 8. Oktober 2012 waren 1.200.000
am 27. November waren es 1.250.000
und schon wieder sind
es mehr geworden ...
Vielen Dank für Ihr großes
Interesse.
Es ehrt mich. |
Links
zu Seiten, die ich gerne empfehle:
Die Selbstähnlichkeit
der Erscheinungen der Realität ist so groß, dass der
winzige Ausschnitt, den der Einzelne davon wahrzunehmen in der
Lage ist, vollkommen ausreicht, um sich ein brauchbares Bild
des Ganzen zu machen - so man nur will. |